hochinteressanter, ungewöhnlicher Reisebericht
Zwei junge französische Missionare reisen 1844 bis 1846 von Nordchina aus nach Lhasa und wollen dort die Lamas zum Katholizismus bewegen. Sie berichten sehr bildhaft von seltsamen Sitten und Gebräuchen der verschiedenen Volksstämme, was trotz der altertümlichen Sprache für mich hochinteressant zu lesen war. Das Leben der einfältigen und gutmütigen Mongolen, ihre Vorlieben und Charaktere, die der verschlagenen handelstüchtigen Chinesen, der Lamas in den Klöstern – alles hat mich fasziniert und wunderbar unterhalten. Gefehlt haben mir Bilder der verschiedenen Trachten und Bauten und vor allem Landkarten mit den oft sehr gefährlichen Wegen über Berge und Flüsse und durch Täler. Insgesamt war es ein wunderbares Leseerlebnis.


