Regula Meier Ein Stein, der mir Flügel macht

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Inhaltsangabe zu „Ein Stein, der mir Flügel macht“ von Regula Meier

Das Buch erzählt die Geschichte der schwer kranken Marina und ihrer Familie. Mit fünf Jahren wurde die ärztliche Diagnose gestellt, dass Marina an einem Neuroblastom der Niere leide. Darauf folgten unzählige Untersuchungen und Spitalaufenthalte – sowohl für Marina als auch für die ganze Familie eine enorme Belastung.

Als psychische Stütze in dieser schweren Zeit erfand Marinas Mutter, Regula Meier, die Fantasiefigur Chrisanthemia, die sich um das Wohlergehen kranker Kinder kümmert. Zwischen der Kräuterhexe Chrisanthemia und Marina entstand ein reger Briefwechsel, der als lebendiger Faden durch das Buch leitet. Dank der Kräuterhexe entwickelte Marina Kraft, um bei der langwierigen und kräftezehrenden Therapie engagiert mitzumachen.

Das Buch zeigt eindrücklich, wie wertvoll die Kraft der Fantasie in der Behandlung kranker Kinder sein kann.

Soo ergreifend und voller Hoffnung!

— romi89

Ein sehr berührendes und hilfreiches Buch für alle, die mit schwerkranken Kindern oder Angehörigen in Kontakt sind. Mehr als empfehlenswert!

— Hopeandlive

Ein Buch das Mut macht, sich dem Unvermeidlichen zu stellen und auch auf dem schwersten Weg die glücklichen Momente zu suchen.

— Mauela

Ein sehr berührendes Buch

— Kellerbandewordpresscom

Die letzten Monate eines kleinen Mädchen und die Kraft der Phantasie - berührende Geschichte!

— mabuerele

In diesemBuch geht es darum, wie die Macht der Fantasie einem, hier der kleinen Marina in schwerer Krankheit beistehen kann.

— makama

Ein Buch, von einer betroffenen Mutter geschrieben, das berührt und Hoffnung gibt

— petrahillebrand

Ein schönes Buch, das zu Tränen rührt, aber auch zeigt, wie eine Phantasiegestalt in einer schlimmen Zeit und darüber hinaus helfen kann.

— misery3103

In diesem Buch wird die Geschichte von Marina erzählt, die als Fünfjährige an Krebs erkrankt.

— Rüffer&Rub

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  • Soo ergreifend und voller Hoffnung!

    Ein Stein, der mir Flügel macht

    romi89

    20. August 2017 um 11:46

    Dies ist ein Buch, wie ich noch kein zweites gelesen habe!Es berührt einen so sehr!Wie oft standen mir die Tränen in den Augen - vor Mitgefühl, aber auch vor Bewunderung wie unglaublich stark die Familie ist, zusammenhält und ihrem schwerkranken Kind trotzdem immer wieder magische Momente beschert!Doch in den Blick genommen wird nicht nur das kranke Mädchen, sondern auch, wie es den anderen Familienangehörigen geht, die ja auch mitfühlen und mitleiden.Wunderbar fand ich, dass die Briefe der erfundenen Kräuterhexe, die allen in dieser schweren Zeit so viel Mut und Kraft gegeben hat, "original" abgedruckt waren, wie auch Zeichnungen der armen kranken Maus und auch die Fotos waren schön - machten mich aber noch betroffener, da ich nun auch ein reales Gesicht des Kindes vor Augen hatte und noch stärker in die Schilderungen eintauchte...Für hochsensible Menschen ist die Lektüre dieses Buches eine echte Herausforderung!Ich verneige mich in tiefstem respekt vor der Familie, es sind - Groß und Klein- wahnsinnig starke Menschen!Zu hoffen bleibt jedem Leser, dass er so etwas nicht selbst einmal durchleben muss.Allerdings zeigt das Buch auf, wie wichtig Familienzusammenhalt ist und welche Macht in Phantasie und Liebe stecken, die oft das einzige Heilmittel sind.Meine Gedanken und mein Leben hat das Lesen dieser Geschichte nachhaltig beeinflusst.Absolute Leseempfehlung!

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  • Fantasie, die beflügelt!

    Ein Stein, der mir Flügel macht

    Hopeandlive

    06. July 2017 um 22:49

    "An einem stürmischen Tag im Januar 2012 während des ersten Chemoblocks saßen Marina und ich in ihrem Spitalbett und beobachteten die Bäume vor dem Fenster. Der Sturm zerrte an ihnen, den den großen Starken und an den zarten Schwachen. Den starken Bäumen konnte er nichts anhaben, die Schwachen jedoch verloren ihre Blätter und Äste und wurden zu Boden gedrückt. "Was denkst du", fragte ich meine Tochter, "welcher von diesen Bäumen bist du im Moment?" Sie sagte klar und deutlich: "Ein Schwacher." Und sie fügte hinzu: "Ich möchte aber lieber ein Starker sein, weil die Schwachen all ihre Blätter verlieren, so wie ich meine Haare."Im Alter von fünf Jahren wurde bei Marina die Diagnose "Neuroblastom der Niere" gestellt. Daraufhin folgten unzählige Untersuchungen und Spitalaufenthalte. Zur psychischen Unterstützung in dieser schweren Zeit erfand Marinas Mutter, Regula Meier, eine Fantasiefigur, die sich um das Wohlergehen kranker Kinder kümmert und ihnen in Briefen Mut zuspricht: Chrisanthemia ist eine geheimnisvolle Frau, die etwas wild, aber zugleich sehr fürsorglich ist. sie findet für jedes Problem die passenden Worte, eine Kräutertinktur oder einen geeigneten Kraftstein.Zwischen Chrisanthemia und Marina entstand ein reger Briefwechsel, der als lebendiger Faden durch das Buch leitet. Dank Christanthemia entwickelte Marina unglaubliche Kraft, um bei der Therapie mitzumachen.Marina stirbt und der Weg ist sehr leidvoll und doch tröstend und mutmachend für alle Familien, die von einer solchen Krankheit betroffen sind.Das ist eines der Bücher dieses Jahres, was mich unglaublich bewegt. Danke Regula Meier für Ihre Offenheit, Ihren Mut und Ihre Ehrlichkeit, diese leidvolle und auch tröstende Geschichte mit uns zu teilen. Ich war traurig und doch auch froh, dass sie wieder ins Leben gefunden haben. Familien in dieser Situation brauchen viele Freunde und Unterstützung und Sie hatten ein erstaunliches Netzwerk.Das macht nachdenklich und aufmerksam für das eigene Umfeld und auch entschlossen, alle Hilfe zu geben, die notwendig und möglich ist. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie von Herzen alles Gute für die Zukunft!

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  • Ein Stein der mir Flügel macht

    Ein Stein, der mir Flügel macht

    Mauela

    31. May 2017 um 08:39

    Ich muss gestehen, dass mich das Buch „Ein Stein der mir Flügel macht - Wie meine krebskranke Tochter der Kräuterhexe begegnete“ von Regula Meier traurig aber auch etwas ratlos zurück lässt. Das hängt aber nicht am Buch selber, sondern an meiner persönlichen Einstellung zum Leben und zum Tod. Aber zuerst einmal zum Inhalt: Marina ist 5, als sie und ihre Familie erfahren, dass sie Krebs hat. Ihr Leben und das ihrer Familie ist nach der Diagnose nicht mehr was es einmal war. Marina kämpft und scheint den Krebs besiegt zu haben, als er mit geballter Kraft zurück kommt und ihren Eltern klar wird, dass sie ihrem Kind nicht mehr helfen sondern nur noch zu Seite stehen können. In dieser schweren Zeit erfindet ihre Mutter die Kräuterhexe Chrisanthemia, die fortan Marina durch Briefe und Zaubergegenstände aus der Ferne unterstützt. So gibt es zum Beispiel Kraftsteine oder ein mutiges (Stoff)-Eichhörnchen, das Marina Kraft und Mut schenkt. Die Geschichte berührt ganz tief im Herz, die Autorin lässt sich tief in die Seele blicken, schreibt von Schmerz, Trauer und Wut aber auch von glücklichen Momenten und Freude mitten im schmerzvollen Alltag ihrer Tochter. Auch die Verdrängungsversuche, wie zB auf Seite 92, als die Mutter versucht ihren Verdacht tot zu schweigen, nur um nicht mit der Diagnose konfrontiert zu werden, die sie insgeheim so sehr fürchtet und erst nach zwei Wochen, anstatt sofort, zum Arzt geht. Da im Buch persönliche Bilder, Fotografien und auch die Briefe der Kräuterhexe abgedruckt wurden, trifft einen als Leser das harte Schicksal der Familie noch mehr. Im Anhang bietet die Autorin dazu noch Hilfestellung für Familien mit vergleichbarem Schicksal, in dem sie verschiedene Anlaufstellen und Adressen aufführt und auch einige Begriffe aus der Krebstherapie leicht verständlich erklärt.Insgesamt also ein gut gemachtes, berührendes, hoffnungsfrohes wenn auch sehr trauriges Buch. Trotzdem gibt es Dinge, die mir beim Lesen einfach nicht aus dem Kopf wollten. Dazu gehört vor allem, wie unendlich traurig es sein muss, wenn man keine Hoffnung hat. Damit meine ich nicht die Hoffnung auf Heilung, sondern die Hoffnung als Gewissheit, dass es eine höhere Macht gibt. Dass es einen Gott gibt und dass mit dem Tod nicht alles vorbei ist. Mir scheint es erstaunlich, dass sich eine Familie, die direkt mit dem Tod konfrontiert wird, eher an einer erfundenen Märchengestalt festhält, als nach dem tieferen Sinn des Lebens zu suchen und nach einer Hoffnung, der auch der Tod eines geliebten Menschen Nichts anhaben kann. Dieser Punkt ist aber eine persönliche Sache, der sich in der Bewertung selber nicht niederschlägt. Es steht außer Frage, das Buch ist, trotz meiner Anmerkung zum Glauben, gut gemacht, ist sehr gut und flüssig zu lesen und berührt die Seele ganz stark. Es schenkt betroffene Eltern Hoffnung auf einen würdevollen Abschied von ihren todkranken Kindern und hilft Pflegekräfte in den Palliativabteilungen das Seelenleben und die Gedankengänge ihrer Patienten bzw deren Eltern besser zu verstehen. 

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    • 2
  • Der letzte Weg zur Kräuterhexe in den Himmel

    Ein Stein, der mir Flügel macht

    Kellerbandewordpresscom

    27. May 2017 um 12:53

    EIN STEIN, DER MIR FLÜGEL MACHT Wie meine krebskranke Tochter der Kräuterhexe begegnete Das Buch erzählt die Geschichte der schwer kranken Marina und ihrer Familie. Mit fünf Jahren wurde die ärztliche Diagnose gestellt, dass Marina an einem Neuroblastom der Niere leide. Darauf folgten unzählige Untersuchungen und Spitalaufenthalte – sowohl für Marina als auch für die ganze Familie eine enorme Belastung. Als psychische Stütze in dieser schweren Zeit erfand Marinas Mutter, Regula Meier, die Fantasiefigur Chrisanthemia, die sich um das Wohlergehen kranker Kinder kümmert. Zwischen der Kräuterhexe Chrisanthemia und Marina entstand ein reger Briefwechsel, der als lebendiger Faden durch das Buch leitet. Dank der Kräuterhexe entwickelte Marina Kraft, um bei der langwierigen und kräftezehrenden Therapie engagiert mitzumachen. Das Buch zeigt eindrücklich, wie wertvoll die Kraft der Fantasie in der Behandlung kranker Kinder sein kann. Mit einem Beitrag von PD Dr. Eva Bergsträsser, Leiterin Pädiatrische Palliative Care am Universitäts-Kinderspital Zürich. Meine Buchbewertung: Das Buch hat mich auf den ersten Seiten erst einmal erschreckt. Dachte ich doch wirklich, die kleine Marina hätte den Kampf mit dem Krebs gewonnen. Das tat sie leider nicht. Aber um so behüteter erzählt ihre Mutter von den Umständen der Diagnosefindung und den darauf folgenden Weg der Familie. Besonders gefallen haben mir die persönlichen Bilder der Familie und von Marina. So konnte ich mir ein wahres Bild von ihnen machen und war noch näher an der Erzählung dran. Ein schwerer Weg stand der Familie rund um Marina bevor. Wie kann man in Worte packen, was da alles an Gefühlen freigesetzt wird? Marinas Mutter fiel die fantastische Kräuterhexe Chrisanthemia ein. Sie wurde immer mehr ein Bestandteil der Familie, ein Trostspender, ein Halt, den die Eltern Marina und deren Geschwister nicht genug geben konnten. Die bunten im Buch abgedruckte Briefe von der Kräuterhexe sind einfach herzzerreißend. Die Fantasie der Kinder wurde durch die gute Seele der Hexe angeregt. Sie vertrauten ihr und sie gab ihnen zusätzliche Wärme und Halt. Schön war auch, dass die Geschwisterkinder voll mit eingebunden waren. Denn sie hatten natürlich auch damit zu kämpfen, mitanzusehen wie es der Schwester immer schlechter ging. Bewundert habe ich die Kraft der Mutter, die selbst in der Gewissheit des Todes von Marina, sie bestärkt hat, ihr Mut gemacht hat zur Kräuterhexe zu gehen und sie hier zurückzulassen. Auch die Trauerarbeit der Familie und die Vertrautheit wurde sehr liebevoll und kindgerecht durchgeführt. Durch Fantasie können so manche Hindernisse aus dem Weg geschaffen werden. Ich habe durch die Erzählung in Erinnerung gerufen, wie wichtig die Fantasien meiner Kinder sind. Fazit: Ein sehr berührendes Buch. Dieses Buch wurde mir von Lovelybooks.de im Zuge einer Verlosung kostenfrei zur Verfügung gestellt.  Mehr Buchtipps: www.kellerbande.wordpress.com

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  • Leserunde zu "Ein Stein, der mir Flügel macht" von Regula Meier

    Ein Stein, der mir Flügel macht

    Rüffer&Rub

    Die Geschichte der fünfjährigen Marina zeigt eindrücklich, welche wertvolle Unterstützung die Kraft der Fantasie in der Behandlung kranker Kinder bieten kann.

    • 136
  • Berührendes Buch

    Ein Stein, der mir Flügel macht

    mabuerele

    22. May 2017 um 14:40

    „...Manchmal gibt es im Leben Situationen, in denen man nur noch funktioniert und achtgeben muss, dass man nicht untergeht. Dann bleibt keine Zeit für viele Worte...“ Schon im Vorwort weiß ich als Leser, worum es geht und wie die Geschichte endet. Es werden also bewusst keine falschen Hoffnungen geweckt. Dort skizziert die Mutter auf zwei Seiten ihr Anliegen. Marina ist fünf Jahre alt, als bei ihr nach etlichen Fehldiagnosen ein Tumor festgestellt wird. Nun muss alles ganz schnell gehen. Nach einer Operation folgt die erste Chemotherapie. Es ist eine Zeit der Hoffnung, aber auch der Umstellung. Das Familienleben muss neu organisiert werden. Marina hat zwei jüngere Geschwister, die nicht zu kurz kommen sollen. Das Buch wurde von der Mutter geschrieben. Es ist keine einfache Lektüre, denn natürlich reagiere auch ich als Leser sehr emotional auf die Geschichte. Die Eltern suchen nach einem Weg, wie sie ihrem Kind beider Bewältigung der Krankheit helfen können. Dabei kreiert die Mutter eine Phantasiegestalt, die Kräuterhexe. Sie soll das Familiengeheimnis bleiben und ihre Existenz ist keinem Außenstehenden bekannt. Sie wohnt im Wald und kommuniziert mit Marina über Briefe. Das Besondere dabei ist, dass durch die Kräuterhexe dem Kind kleine Geschenke gemacht werden, die ihren Krankheitsverlauf und vor allem ihren psychischen Zustand positiv beeinflussen, sei es ein Mut-Duft oder Durststeine, deren Reiben Marina animieren sollen, die nötige Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Ausführlich wird dargestellt, welch vielfältige kleine Erlebnisse für Marina und ihre Geschwister organisiert werden. Dabei können sich die Eltern auf viele helfende Hände verlassen. Wie wichtig das ist, zeigt das obige Zitat. Die Mutter scheut sich nicht, auch ihre Gefühle und gesundheitlichen Probleme konkret zu benennen. Trotzdem schafft sie es, im entscheidenden Moment für die Kinder da zu sein und Hoffnung auszustrahlen. Doch dann kommt der Rückfall. Jetzt haben die Eltern wohl die schwerste Entscheidung ihres Lebens zu fällen: Sollen sie Marina eine weitere Chemotherapie mit minimalen Überlebenschancen zumuten oder sollen sie sie mit all ihrer Liebe und Kraft palliativ auf ihrem letzten Weg begleiten. Diese Entscheidung zu kommentieren, verbietet sich für jeden Außenstehenden. Die Kräuterhexe wird Marina bis zu ihrer letzten Stunde begleiten. Danach hilft sie den Geschwistern noch eine Zeit lang bei der Trauerbewältigung. Im Buch sind die Briefe der Kräuterhexe, die logischerweise die Mutter geschrieben hat, abgebildet. Sie beeindrucken durch ihre farbenfrohe Gestaltung und die aufbauenden Worte. Immer enthalten sie Empfehlungen für Marina, nie Gebote oder Befehle. Andererseits weisen sie ihr auch neue Wege. Gleichfalls im Buch enthalten sind Fotos der Familie und einige Zeichnungen von Marina. Die Familie lebt in der Schweiz. Eine Ärztin äußert sich am Ende zu den Möglichkeiten der palliativen Begleitung von Kindern. Deutlich wird auch, dass Kinder mit dem Thema Tod anders umgehen als Erwachsene und manchmal wissen, wann ihre letzte Stunde gekommen ist. Das Buch kann ein Ratgeber für Eltern sein, die in ähnliche Lage sind. Es gibt Anregung, zeigt am eigenen Erleben, was möglich ist, schreibt aber nichts vor. Letztendlich ist es ein Buch unendlicher Liebe, die gibt, begleitet und loslässt, wenn es nötig ist.

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    • 9
  • beeindruckend

    Ein Stein, der mir Flügel macht

    AnjaKoenig

    18. May 2017 um 13:39

    ein wunderbares buch, das Hoffnung macht und inspiriert. mit offenen worten schreibt die mutter über ihre Erfahrungen und Erlebnisse mit ihrem krebskranken Kind. sehr schön, die Erfindung und Umsetzung der kräuterhexe und ihrer hilfreichen worte und gaben kennen zu lernen. wie wertvoll solche einfachen und grossartigen begleiter sein können. dies ist gut einzusetzen in allen möglichen Situationen, krankheitsfällen und bei Problemen um kleinen und auch grösseren zu helfen. wie die verwandten und bekannten unterstützen und da sind für die ganze Familie finde ich sehr schön, auch dass die Kindergärtnerin sich so einsetzt. die Geschwister werden überall mit einbezogen und viele schöne gemeinsame Erfahrungen und Erlebnisse geteilt, die später in der Erinnerung nicht nur die schmerzlichen Momente sondern die Freude wieder aufleben lassen und zu fühlen ermöglichen.beeindruckendes und tiefes buch, das alles verbindet. schmerz, angst, trauer, tränen, lachen, Freude und Hoffnung, alles gehört dazu.

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  • Fantasie verleiht Flügel

    Ein Stein, der mir Flügel macht

    camilla1303

    17. May 2017 um 16:05

    Das berührende Buch „Ein Stein, der mir Flügel macht“ von Regula Meier ist 2015 im rüffer & rub Sachbuchverlag mit dem Untertitel „Wie meine krebskranke Tochter der Kräuterhexe begegnete“ erschienen und handelt von der Kraft der Fantasie. Bei der fünfjährigen Marina wird die Diagnose Neuroblastom gestellt. Das kleine Mädchen leidet unter Krebs. Als psychische Unterstützung in der schweren Zeit erfindet ihre Mutter die Kräuterhexe Chrisanthemia, die sich um kranke Kinder kümmert und Marina liebevolle Briefe schreibt. In diesem Buch erzählt die Autorin Regula Meier, die Geschichte ihrer Familie, denn Marina war ihre kleine Tochter und mit der Fantasiefigur Chrisanthemia hat Regula Meier es geschafft, Marina einen sicheren Anker zu geben, etwas woran sie sich festhalten konnte, etwas das ihrer ganzen Familie Halt und Kraft gegeben hat und ihnen sogar die Angst vor dem Tod genommen hat. Marinas Geschichte war für mich als Mutter schwer zu ertragen und hat mich nicht nur einmal zu Tränen gerührt. Nicht nur einmal hat mich die Stärke ihrer Mutter sprachlos zurückgelassen. Während Regula Meier ihr wichtiges Gut, ihr eigenes Kind, gehen lassen muss, erfindet sie eine Märchenfigur, die nicht nur ihrem krebskranken Kind Halt gibt, sondern auch die Geschwisterkinder unterstützt und der ganzen Familie Kraft schenkt. Doch Marinas Geschichte ist nicht nur eine Geschichte von Trauer, es ist nicht nur die Geschichte eines sterbenden Kindes. Es ist auch die Geschichte von Hoffnung, zeigt sie doch auf liebevolle Weise wieviel Kraft in unserer Fantasie steckt. Sehr gut gefallen hat mir, dass der Blickwinkel auch auf Marinas Geschwister gelegt ist. Die gesunden Geschwister müssen bei schweren Erkrankungen der Geschwisterkinder oft zurückstecken und werden auch in ihren Ängsten, Sorgen und der Trauer nicht immer so begleitet, wie sie begleitet werden sollten. Chrisanthemia hat auch ihnen Halt gegeben und sie miteinbezogen.  Ich hoffe doch, dass ich als Mama niemals miterleben muss, wie meine Zwerge sterben. Ich habe von diesem Buch, das ich anderen Eltern nur wärmstens weiterempfehlen kann, aber viel für meine eigene Familie mitgenommen. Das Buch hat mir gezeigt, wie wichtig die Kraft der Fantasie ist und welche Hindernisse überwindbar werden, wenn man die Fantasie miteinbezieht. Danke für diese berührende Leseerfahrung.

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  • Die Macht der Fantasie

    Ein Stein, der mir Flügel macht

    makama

    17. May 2017 um 08:42

    Im Alter von von fünf jahren erkrankt die kleine Marina an Krebs, genauer gesagt an einem Neuroblastom. Sie muss viel über sich ergehen lassen, eine große Operation die Chemotherapie mit all ihren Nebenwirkungen. Viele Spitalaufenthalte sind nötig.Um ihrer kleinen Tochter beiszustehen und ihr über die schwere Zeit zu helfen, ihr Kraft und Stärke zu geben, erfindet die Mutter eine Fantasiefigur, die Kräuterhexe Chrisanthemia.Die schickt ihr immer wieder Briefe, geheimnisvolle Medizin, Kraftsteine.....Jetzt geht alles besser. Marina ist begiestert, dass die Hexe ihr beisthen will.Und auch die beiden jüngeren Geschwisterkinder Till und Lilly werden mit einbezogen.Das hat mir gut gefallen, denn gerade die Geschwisterkinder müssen ja sehr zurückstehen, wenn ein Kind so schwer erkrankt ist.Die Hexe begleitet die ganze Familie, bis über den Tod von Marina hinaus, bis sie sich verabschidet, um einen anderen Kind zu helfen.Frau Meier, die Mutter beschreibt in ihrem Buch ausführlich, wie es der gesamten Famile geht, schreibt über schwere, aber auch über schöne Zeiten.Das Buch enthält alle Briefe der Kräuterhexe an Marina und ihre Geschwister, die alle wunderschön gestaltet sind, sowie viele Fotos der Familie. Das hat mir sehr gut gefallen.Ich arbeite ja in diesem Bereich und habe auch schon einige Erfahrungsberichte gelesen, aber dieses Buch ist etwas Besonderes, denn hier geht es nicht nur um Leben und Tod, sondern darum, wie die Macht der Fantasie, einem Kind in schwerer Zeit helfen kann. Ich werde dieses Buch unserem psychosozialen Team weitergeben.....

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    • 2
  • Rezension zum Buch "Ein Stein, der mir Flügel macht", das mich zutiefst berührt hat

    Ein Stein, der mir Flügel macht

    petrahillebrand

    12. May 2017 um 22:30

    Marina Meier erkrankt mit fünf Jahren an einem Neuroblastom der Niere und stirbt im Alter von sieben Jahren an dieser schweren Erkrankung. Ihre Mutter Regula beschreibt, wie das tapfere Mädchen seinen Weg durch die Therapien schafft und zu welch großer Stütze ihr dabei ihre Freundin Chrisanthemia wird. Chrisanthemia ist eine Fantasiegestalt, die Regula Meier für ihre Tochter erfunden hat, um ihr in Durststrecken beizustehen. Die Kräuterhexe bringt ihr immer wieder kleine Geschenke und mutmachende Briefe, wenn Marina sie gerade am nötigsten braucht und gibt ihr damit neue Kraft und Zuversicht. Es ist ein Buch, das trotz der Trauer, die wegen des Verlustes von Marina natürlich da ist, Hoffnung gibt und andere Eltern dazu einlädt, die Kraft der Fantasie für ihre Kinder zu nutzen.  Gerade weil Frau Meier eine Mutter ist, die weiß, wovon sie redet, macht sie aus ihren Erfahrungen keine "Ratschläge" für andere, sondern beschreibt unaufdringlich und in sehr klarer Sprache den Weg, den sie für sich und ihre Familie gefunden hat, um mit der schwierigen Situation umzugehen. Besonders gut gefällt mir, dass der Blickwinkel der Autorin von Anfang an auch auf die Geschwisterkinder gerichtet ist, worauf in anderen Büchern oft vergessen wird. Kein Thema wird ausgespart, auch nicht das Thema Tod. Mich hat es zutiefst berührt, wie offen die Familie damit umgegangen ist und welch persönlicher Abschied denjenigen, die Marina nach ihrem Tod noch sehen wollten - selbst den Kindergartenfreundinnen - hier ermöglicht wurde. Auch das Layout des Buches ist sehr ansprechend gestaltet. Wunderschöne Bilder und Fotos runden das Gesamtwerk ab, das mit kindgerecht gestalteten Kapitelnummern punktet. Fazit: Frau Regula Meier hat durch ihr Buch wertvolle Einblicke in das Leben ihrer Familie gewährt, von denen andere z.B. betroffene Eltern, interdisziplinäre Klinikteams, Kindergärtnerinnen, Lehrerinnen und Menschen in der Palliativbetreuung - so sie wollen - lernen und profitieren können. Ich zolle ihr dafür meinen tiefen Respekt und bedanke mich für ihre Offenheit.

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  • Die Kraft der Phantasie

    Ein Stein, der mir Flügel macht

    misery3103

    12. May 2017 um 15:14

    Marina ist 5, als bei ihr Krebs diagnostiziert wird. Das Leben ihrer Eltern und ihrer jüngeren Geschwister wird auf den Kopf gestellt. Weil es Marina schwer fällt, die Folgen der Chemotherapie zu verarbeiten, erfindet ihre Mutter die Kräuterhexe Chrisanthemia, die durch Briefe Kontakt zu Marina aufnimmt und ihr kleine Hilfsmittel wie Kraftsteine schickt, die ihr die Folgen der Chemotherapie erleichtern sollen. Auch den Geschwistern steht die nette Hexe bei und hilft den Kindern durch die schwere Zeit.Marinas Geschichte ist sehr schwer zu ertragen und rührt zu Tränen. Das Buch macht aber auch Mut und zeigt, wie die Phantasie einem durch eine schwere und schmerzhafte Zeit helfen kann. Die im Buch abgedruckten Briefe der Kräuterhexe an Marina, aber auch die vielen Familienfotos sind sehr berührend und schön.Ein schönes Buch, das zu Tränen rührt, aber auch zeigt, wie ein Phantasiewesen in einer schlimmen Zeit und darüber hinaus hilfreich sein kann.

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