Mit dem Räderwerk unseres Gedächtnisses sind wir auch unliebsamen Wiederholungszwängen unwillkürlich auf der Spur. Der Autor gibt seiner Anthologie den Atem, Beschreibungen, Beobachtungen, Reportagen und Porträts aus früheren Jahren in allen fünf Kontinenten eindrucksvoll neu zu begegnen. Sie verdeutlicht, dass unser Engagement auf dem Weg zu einem pazifistischen, demokratischen Erdball keine wesentlichen Fortschritte erzielt haben. Gemordet, gelyncht, gehungert, geflohen wird noch überall. Jedes Kapitel ist eine Auflehnung gegen die Sprachlosigkeit, gegen die nonchalante Beliebigkeit
Reimar Oltmanns

Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Reimar Oltmanns
Kein schöner Land in dieser Zeit. Verlorene Illusionen.
Spurensuche auf verbrannter Erde
Der Kater lässt das Mausen nicht
Keine Zeit für Wut und Tränen
Keine Zeit für Wut und Tränen
Keine Zeit für Wut und Tränen
Kein Land nirgendwo
Neue Rezensionen zu Reimar Oltmanns
Die Vergangenheit lässt den Autor nicht los. Nicht etwa, weil er ein ewig Gestriger ist, der sich mit Nostalgie und Wehmut benebelt. Im Gegenteil. Er betrachtet das Ende der auslaufenden Epoche als etwas schmerzlich Unaufgeräumte. Raum und Zeit rasen. Um die Gegenwart zu begreifen, blickt er zurück - in die Vergangenheit.
Acht Stunden sind kein Tag und achtundsechzig Jahre nicht das ganze Leben. Der Reporter Reimar Oltmanns schrieb seine Autobiografie, die sich wie ein Roman liest. Nur mit dem Unterschied, dass es sich hierbei um die Wirklichkeit handelt. So entstand ein subjektive Dokument der Zeitgeschichte von einer entwaffnenden Offenheit, auch an Gesellschaftskritik
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Reimar Oltmanns wurde am 21. Juli 1949 in Schöningen (Deutschland) geboren.
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