Reimer Gronemeyer , Michaela Fink Unsere Kinder

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Inhaltsangabe zu „Unsere Kinder“ von Reimer Gronemeyer

Leistung allein ist nicht alles!
Was wird aus unseren Kindern? Wie wird ihre Zukunft aussehen? Sind sie für die Herausforderungen gerüstet? Wie können wir dafür sorgen, dass sie soziale Wesen werden, die die Gesellschaft zu mehr Gerechtigkeit und Solidarität in der Gesellschaft führen.
Reimer Gronemeyer und Michaela Fink skizzieren ein Zukunftsszenario, in dem Menschen, die ihre Fähigkeit zur Gestaltung einer wärmenden, sozialen Gemeinschaft wiederentdecken, sich auf den Weg machen: Schluss mit dem Sicherheitswahn der Helikopter-Eltern oder den digitalisierten Krüppeln unserer Informationsgesellschaft. Stattdessen müssen wir lernen, unser Gegenüber wieder wahrzunehmen und die Verschiedenheit der Menschen als Bereicherung zu schätzen.

Gute Denkansätze werden vermittelt, deren Umsetzung in der heutigen Gesellschaft sich leider als sehr schwierig gestalten wird

— Engel1974

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Ein kleines und unscheinbares Buch, dessen Thema in unserer heutigen Zeit so gewichtig ist.

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  • Ein wichtiges, ehrliches, in vielem ernüchterndes, am Ende aber immer Mut machendes Buch

    Unsere Kinder

    WinfriedStanzick

    31. March 2016 um 12:34

    Dies ist ein Buch für Eltern und die, die es noch werden wollen, die sich Sorgen machen, wenn sie an die Zukunft ihrer Kinder denken. Der Zustand der Welt und unserer Gesellschaft machen ihnen Angst, dass ihre Kinder noch so aufwachsen können, wie sie es aus ihrer eigenen Kindheit kannten. Und so verfallen viele Eltern in erzieherische Hektik und pädagogische Panik und enden als Helikoptereltern zum Schaden ihrer Kinder.Die beiden Autoren fragen: „Sind unsere Kinder eigentlich auf die globalen und lokalen Krisen, in die sie stürzen werden, vorbereitet? Sind sie imstande, sich die Zeitgeistzipfelmütze vom Kopf zu reißen, um sich auf den Weg zu machen, der aus der Ich-Gesellschaft herausführt?“Und dann erläutern sie in sieben Kapiteln die Elemente von Persönlichkeitsbildung, die sie für die kommende Generation für wichtig halten:1.    Bildung. Was Kinder wirklich wissen müssen2.    Sicherheit. Ein Aus für die Helikopter-Eltern3.    Empathie. Vom Narzissmus zum Du4.    Toleranz. Vom Glück der Verschiedenheit5.    Information. Digitalisierung als Chance6.    Gesundheit. ADHS, Social Freezing und der Sinn  von Parenting Apps7.    Stärke. Der Weg in die richtige RichtungSchon aus den Überschriften wird ersichtlich, dass es um ganz andere Werte und Fähigkeiten geht als die, die in diesen Tagen hochgehalten werden. Wenn man mit Jugendlichen spricht, bekommt man auch den Eindruck, dass sie viele davon schon antizipieren in ihren Wünschen und Träumen für ihr Leben.Sie werden vielleicht nicht die Fehler machen, nach denen die Australierin Bronnie Ware Menschen an ihrem Lebensende fragte. Sie hörte fünf zentrale Aussagen:„1. Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mir selbst treu zu bleiben,   statt so zu leben, wie andere es von mir erwarten.2. Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet.3. Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen.4. Ich wünschte, ich hätte den Kontakt zu meinen Freunden gehalten.5. Ich wünschte, ich hätte mir mehr Freude gegönnt.“Starke Kinder sind Kinder, die von ihren Eltern dazu befreit werden, sich treu zu bleiben, nicht nur zu arbeiten, ihren Gefühlen Ausdruck zu geben, Freunde zu haben und sich Freude zu gönnen.Ein wichtiges, ehrliches, in vielem ernüchterndes, am Ende aber immer Mut machendes Buch. 

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  • Unsere Kinder

    Unsere Kinder

    Engel1974

    23. March 2016 um 08:43

    Mit „Unsere Kinder Was sie für die Zukunft wirklich stark macht“ greift das Autorenduo Reimer Gronemeyer und Michaela Fink ein sehr wichtiges und aktuelles Thema auf. Unsere heutige Gesellschaft ist Leistungs- und Konsumorientiert und von Egoismus und „Ichlingen“ umgeben. Bereits unsere Kinder sind umgeben von einer digitalisierten Gesellschaft, die keinen Stillstand duldet, auf Wachstum und dauerhafte Optimierung orientiert ist. Wir vermitteln ihnen das Leistung das allerwichtigste ist und verplanen dabei schon den Tag unserer Jüngsten mit Terminen. Doch was passiert wenn die Kinder erwachsen werden? Stress, Bourn out und Depressionen sind vorprogrammiert. Autoreninfo: Reimer Gronemeyer wurde 1939 geboren. Er ist Dr.theol., Dr.rer. soc.Professor em.für Soziologie an der Justus – Liebig – Universität in Gießen. Arbeiten zu: Konflikte zuwischen Generationen, Hospizarbeit und Demenz sowie Entwicklung im südlichen Afrika gehören zu seinen Themen. Michaela Fink wurde 1973 geboren. Sie ist Dr. phil. Soziologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der Justus Liebig – Universität Gießen. Mit ihrem Buch beleuchten die Autoren Themen, wie: Die Krisen der Zukunft – wie unsere Kinder sie überleben können?, Bildung – was Kinder wirklich wissen sollten?, Sicherheit – ein Aus für die Helikopter –Eltern, Empathie – vom Narzissmus zum Du, Toleranz – vom Glück der Verschiedenheit, Information – Digitalisierung als Chance, Gesundheit – ADHS, Social Freezing und der Sinn von Parenting Apps, Stärke – der Weg in die richtige Richtung Meinung: Zusammen mit einigen Eltern habe ich dieses Buch gelesen und diskutiert und wir sind zur folgendem Resultat gekommen: Die Autoren sprechen eine Fülle von Themen an und werfen dabei viele Fragen in den Raum. Vieles was der Mensch heute ist und erreicht hat wird in Frage gestellt. Es wird beleuchtet, wie wir heute mit unseren Kindern umgehen. Das regt zum Nach- und Umdenken an, vermittelt Eltern aber auch sehr schnell ein schlechtes Gewissen. Durch das Lesen der Lektüre ist es möglich eigene Fehler zu erkennen, allerdings wird nur in sehr geringen Maß auf andere Lösungsansätze und Wege hingewiesen. Weiterhin ist eine Umsetzung sehr schwierig, da die Eltern gegen eine ganze Gesellschaft mit ihren heutigen Normen und Werten ankämpfen müssen. Insgesamt betrachtet geben die Autoren wichtige Denkansätze, deren Umsetzung sich aber als schwierig gestalten wird. Ich würde mir wünschen das viele Eltern dieses Buch lesen und gemeinsam die Voraussetzungen für ein glückliches und zufriedenes Leben unser Kinder schaffen. Fazit: Gute Denkansätze werden vermittelt, deren Umsetzung in der heutigen Gesellschaft sich leider als sehr schwierig gestalten wird

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