Reinaldo Coddou Fussballtempel

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Inhaltsangabe zu „Fussballtempel“ von Reinaldo Coddou

Der Tempel als heilige Stätte ist ein sakraler, einer Gottheit geweihter Ort, der auch der Ausübung religiöser Handlungen dient. In Anbetracht des Kultes, der zunehmend mit dem Fußballspiel in Verbindung steht, dürfte es nicht allzu vermessen sein, Fußballstadien als Orte einer quasi-religiösen Praxis zu bezeichnen. Dabei sind viele Stadien eine architektonische und statische Meisterleistung, die nicht nur einen reibungslosen Ablauf eines Spiels sowie sämtliche Vor- und Nachbereitungen gewährleisten, sondern auch Schutzzonen bieten müssen. Wie kaum ein anderer Ort ist das Stadion ein Raum der Verflechtung sportlichen Wettbewerbs, sozialer Gruppendynamiken und auch Feld für soziale Konflikte. Dabei sind es gerade die Unberechenbarkeit des Spielverlaufs, die unvorhersehbaren Spielkonstellationen und das offene Ergebnis, die diesen Ort mit so vielen Emotionen wie Spannung, Freude und Enttäuschung aufladen. Der Bildband Fußballtempel nähert sich diesem Phänomen photographisch und fängt die einzigartige Atmosphäre dieser modernen Kultstätten ein. Über sechzig Stadien hat Reinaldo Coddou H. für diesen Bildband zusammengestellt: neben den bekannten Arenen aus der ersten Bundesliga sind auch geschichtsträchtige Stadien aus vergangenen Tagen jeweils während eines Fußballspiels portraitiert.

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  • Rezension zu "Fussballtempel" von Reinaldo Coddou

    Fussballtempel
    Krohm

    Krohm

    19. January 2010 um 21:56

    Johannes Rau wurde einmal von einem besonders schlauen Reporter gefragt, warum kein Stadion in Deutschland einen Frauennamen trage. Raus Antwort: Wie soll das denn dann heißen? Ernst-Kuzorra- seine-Frau-ihr-Stadion? Und Recht hatte er der Bruder Johannes. Stadien und ihre Namen geben Fußballvereinen und ihren Fans schon mal das erste Maß an Identifikation. Warum? Sie sind schlicht die Orte, an denen das Spiel stattfindet und sein erstes Mal, das vergisst man nicht. Den Gegner – ja, die Torschützen – ja, von mir aus auch das Ergebnis. Aber den Ort an dem es stattfand, den vergisst man nicht. Der brennt sich ein. Das ist wie mit dem ersten Kuss. Den Namen des Mädchens vergisst Du, auch was heute aus ihr geworden ist. Wie es geschmeckt hat? Keine Ahnung! Aber, dass es hinter dem Festzelt beim Schützenfest in Golzheim war – das weißt Du noch ganz genau. Im Verlag „EDITION PANORAMA“ ist nun einer der schönsten Bildbände über Fußball erschienen, an den ich mich erinnern kann. Grundlage der wunderbaren Bilderwelt sind die Stadionposter der 11Freunde vom großartigen Fußballfotografen Reinaldo Coddou. Das Buch mit dem sensationellen Format zeigt jeweils über Doppelseiten die schönsten Stadien Deutschlands. Und am schönsten: Es werden die neuen Event-Tempel ihren alten ehrwürdigen Vorgängern gegenüber gestellt. Da hat der Kölner unter uns noch einmal die Freude das wunderbar hässliche Müngersdorfer Stadion mit seiner Tartanbahn und der so fernen Anzeigetafel zu sehen. Der Düsseldorfer wird wehmütig das alte Rheinstadion anschmachten und so mancher Aachener wird sicher eine Träne verdrücken beim Anblick des so wunderschönen alten Aachener Tivoli bei Flutlichtatmosphäre. Unterstützt wird das Buch von feinen Texten aus der 11Freunde-Feder.

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