Reiner A. W. Peters

 4 Sterne bei 4 Bewertungen

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Am Rand von Berlin

Am Rand von Berlin

 (4)
Erschienen am 20.06.2017

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Rezension zu "Am Rand von Berlin" von Reiner A. W. Peters

Ein etwas anderes Ausflugsbuch
Xynoviavor einem Jahr

Im Berlin Story Verlag ist das Buch „Am Rand von Berlin – Ein Kaleidoskop“ von Reiner A.W. Peters in diesem Jahr erschienen.


Klappentext:

Exkursionen im Übergangsgebiet zwischen Berlin und Brandenburg. Porträts für „Urbanisten“ aller Art: Ausflügler, Besucher, Flaneure und Drifter aber auch Geographen, Stadtplaner und Historiker. Der Westen wird von der Havel dominiert, die Berlin nach dieser Seite wie ein großer Stadtgraben abriegelt. Der nördliche Teil liegt hingegen auf der Hochfläche des Barnim, einer Grundmoränenlandschaft, die von ausgedehnten Waldstrichen und teilweise sehr fruchtbaren Ackerböden geprägt ist. Der östliche Teil hat einen sehr abwechslungsreichen Verlauf, der ihn vom Barnim quer durch die Niederungen des Berliner Urstromtals führt. Der südlich Teil schließlich quert auf 30 Kilometer Länge den Teltow, eine eiszeitliche Hochfläche wie der Barnim, aber gleichförmiger und sandiger. Mit Fahrrad und Kamera erkundet der Autor seine Heimatstadt und findet dabei mit den Berliner Randgebieten einen unerschöpflichen Gegenstand. Sein Buch widmet sich Kapitel für Kapitel den historischen und geographischen Besonderheiten von zwanzig ausgewählten Orten.



Meine Meinung:

Ich lese sehr gerne Bücher über Städte, Länder, Landschaften. „Am Rand von Berlin – Ein Kaleidoskop“ ist so ein Buch was mich sehr interessierte.

Reiner A. W. Peters ist der Autor, sein Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, es ist ein harmonisches Zusammenspiel von Informationen, Fakten und sehr schönen Bildern.

Aufgeteilt ist das Buch in mehrere Kapitel, in den 20 „Randteile“ von Berlin kurz skizziert dargestellt werden. Ebenfalls wir Potsdams Mitte kurz angerissen. Mir hat diese Aufteilung sehr gut gefallen, weniger gut gefiel mir die Aufteilung der einzelnen Seite, die wirkten auf mich persönlich zu überladen.

Jedes Kapitel enthält sehr viele Informationen und dazu passende Bilder. Der Autor hat vieles sehr prägnat dargestellt und somit, bei mir als Leser, die Lust geweckt es mir selber anzuschauen.

Schade für dieses Buch ist das sich einige Fehler eingeschlichen haben, die es leider schlechter machen als es eigentlich ist. Es gibt einmal einen Fehler bei der Beschriftung von einem Bild und einen gravierenden geschichtlichen Fehler – diese sind leider sehr prägnant aufgefallen.

Aber der Autor hat sich sehr viel Mühe gegeben ein großes Spektrum aufzuzeigen, wie Berlin und seine Umgebung auch sein kann. So erfährt man zum Beispiel vom Torfabbau im Tegeler Fließ, von der Rieselwirtschaft in Hobrechtsfelde und vieles mehr. Mir persönlich gefiel sehr gut, das er nicht nur die verschiedenen Gebiete vorgestellt hat, sondern auch die geschichtliche Entwicklung und vieles mehr. Er hat es geschafft in wenigen Worten viel wissenswertes zu vermitteln.

Nicht einfach fällt mir die Bewertung des Buches da es Gutes und Schlechtes am Buch gibt.


Ich vergebe für das Buch ganz liebe 4 Sterne, da es doch inhaltliche Fehler gibt – nach einer Ausbesserung dieser ist es definitiv höherwertig (5Sterne). Ich kann das Buch trotzdem weiter empfehlen, aber mit dem Hinweis das leider nicht alles korrekt ist.

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Amber144s avatar

Rezension zu "Am Rand von Berlin" von Reiner A. W. Peters

Mit diesem Buch entdeckt man neue Orte in Berlin und Umgebung
Amber144vor einem Jahr

Das Buch sieht auf den ersten Blick wunderschön aus. Die Bilder sind perfekt ausgewählt und passen auch sehr gut zusammen. Es zeigt auf den ersten Blick schonmal was Berlin zu bieten hat.

Das Format hat mir sehr gut gefallen. Das Buch liegt gut in der Hand und lässt sich sehr gut lesen, wenn man sich an den Schreibstil gewöhnt hat.

Die Bilder sind sehr hochwertig und passend ausgewählt. Sie vermitteln die perfekte Stimmung von Berlin. Alle Bilder haben eine sehr gute Qualität und sind nicht verpixelt, was leider immer häufiger vorkommt.

Ich finde die Stadtteile, die dort beschrieben werden, sehr gut gewählt. Außerdem ist es gut, dass zu jedem Teil nicht zu viel geschrieben ist. Es ist genau richtig gewählt und so passt einiges an Informationen in das Buch.

Durch die verschiedenen Stadtteile, die dort beschrieben werden, zeigen sich auch die Unterschiede, die man in Berlin überall findet. Diese Gegensätze werden in dem Buch nicht geschönt, sondern realistisch dargestellt.

Einen Punkt Abzug gibt es leider, da mir drei kleine Fehler aufgefallen sind und ich dies sehr schade fand.

Ansonsten ein sehr lesenswertes und informatives Buch.

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MamiAusLiebes avatar

Rezension zu "Am Rand von Berlin" von Reiner A. W. Peters

Einmal um die Stadt!
MamiAusLiebevor einem Jahr

Worum es geht:
Exkursionen im Übergangsgebiet zwischen Berlin und Brandenburg. Porträts für „Urbanisten“ aller Art: Ausflügler, Besucher, Flaneure und Drifter aber auch Geographen, Stadtplaner und Historiker. Der Westen wird von der Havel dominiert, die Berlin nach dieser Seite wie ein großer Stadtgraben abriegelt. Der nördliche Teil liegt hingegen auf der Hochfläche des Barnim, einer Grundmoränenlandschaft, die von ausgedehnten Waldstrichen und teilweise sehr fruchtbaren Ackerböden geprägt ist. Der östliche Teil hat einen sehr abwechslungsreichen Verlauf, der ihn vom Barnim quer durch die Niederungen des Berliner Urstromtals führt. Der südlich Teil schließlich quert auf 30 Kilometer Länge den Teltow, eine eiszeitliche Hochfläche wie der Barnim, aber gleichförmiger und sandiger. Mit Fahrrad und Kamera erkundet der Autor seine Heimatstadt und findet dabei mit den Berliner Randgebieten einen unerschöpflichen Gegenstand. Sein Buch widmet sich Kapitel für Kapitel den historischen und geographischen Besonderheiten von zwanzig ausgewählten Orten.

Cover:
Das Cover ist bunt und vielfältig so wie die Stadt selbst.
Eine kleine Vielfalt zeigt wie grün die Stadt ist.

Meine Meinung:
Da ich in Berlin lebe, hat mich dieses Buch ganz besonders gereizt. Schöne Ecken, die es lohnt sich anzuschauen und die Hektik etwas abzuschütteln. 
Hier wurden ein paar sehr schöne Orte ausgewählt und mit schönen Bildern versehen. Die zusätzlichen Infos runden das Buch sehr schön ab.
Alles in allem ein gelungenes Buch, wären da nicht Marzahn und das Märkische Viertel mit rein geraten. Diese Orte fand ich eher abschreckend und die Bilder so gar nicht mehr schön. Da hat Berlin meiner Meinung nach noch viel malerische Orte zu bieten.
Allerdings konnte der Rest mich überzeugen und so vergebe ich 4 Sterne. Mit diesem Buch kann man auf jeden Fall ein paar sehr interessante Ecken entdecken.

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Gespräche aus der Community

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BerlinStoryVerlags avatar
Lust auf sommerliche Ausflüge an den Rand von Berlin, aber Euch fehlen die Ideen? Dann folgt unserem Autor Reiner A.W. Peters, der mit Fahrrad und Kamera seine Heimatstadt erkundet und dabei die Berliner Randbegiete als unerschöpfliches Depot der Natur- und Sozialgeschichte erlebt.

Kapitel für Kapitel widmet er sich den historischen und geographischen Besonderheiten 20 ausgewählter Orte. Ein Buch für „Urbanisten“ aller Art: Ausflügler, Besucher, Flaneure und Drifter aber auch Geographen, Stadtplaner und Historiker. Ein Buch für Berliner, die relativ unbekannte Ecken erkunden möchten und für Besucher, die Museumsinsel und Kreuzberg bereits kennen. Berlin, wenn man deutlich mehr wissen und besser unterhalten werden möchte.

 Jede Ortsbeschreibung hält Überraschungen parat. Zum Beispiel den Blick vom Balkon im Märkischen Viertel, auf dem Sidos Video „Mein Block“ entstand. Oder Hobrechtsfelde - die Rieselfelder sind vielen geläufig, aber wie sich die zunächst blühenden Landschaften mit Obstbäumen in vergifteten Boden verwandelten, das erklärt Peters genau. Dass die LPG in Altlandsberg „Mao Tse Tung“ hieß, ist auch nicht jedem Berlin-Experten geläufig.

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Die Orte im Buch:
Glienicke: Ein preußisches Elysium
Teufelsberg: Denkmal des Zweiten Weltkriegs
Dallgow: Reminiszenz der mittelalterlichen Ostsiedlung
Krienicke: Festung und Waffenschmiede
Borsigwerke Tegel: Eine Randwanderung
Frohnau: Privatunternehmerische Interpretation des Gartenstadtkonzepts
Märkisches Viertel: Angewandte Sonne?
Tegeler Fließ: Postglaziale Auenlandschaft
Hobrechtsfelde: 100 Jahre Rieselwirtschaft
Buch: Pflege und Forschung im Schatten der Euthanasie
Altlandsberg: Hartnäckige Ackerbürger
Marzahn: Vom Schmäh- zum Kultobjekt
Wuhle: Grüner Gürtel
Köpenick: Spreelandschaft mit Elektropolis
Erkner: Wiege von Naturalismus und Kunststoffzeitalter
Flughafen Berlin Brandenburg: Auf Sand gebaut
Hufeisensiedlung Britz: Behagliche Moderne
Villenkolonie Zehlendorf-West: Träume an Wilhelminischen Kaminen
Kleinmachnow: Vom Rittergut zum Bürgerhaus
Südwestkirchhof Stahnsdorf: Ein Radialsystem der Berliner Synode
Blick über den Rand: Potsdams historische Mitte

Alle Berlin-Liebhaber haben die Chance eines von 5 Verlosungsexemplaren zu gewinnen. Bewerbt Euch bis zum 10.Juli 2017 mit einer kurzen Beschreibung Eures liebsten Berliner Randbezirks.

"Pack die Badehose ein,
nimm Dein kleines Schwesterlein
und dann nischt wie raus ... "

Euer Berlin Story Verlag
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