Reiner Engelmann Der Fotograf von Auschwitz - Das Leben des Wilhelm Brasse

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Inhaltsangabe zu „Der Fotograf von Auschwitz - Das Leben des Wilhelm Brasse“ von Reiner Engelmann

Das erschütternde Dokument eines Zeitzeugen! Als Wilhelm Brasse (1917-2012) mit 22 Jahren in das Stammlager Auschwitz eingeliefert wird, ahnt er nicht, dass er als gelernter Fotograf zum Dokumentarist des Grauens wird. Seine Aufgabe ist es, die KZ-Insassen zu fotografieren. Menschen, die kurze Zeit später in den Gaskammern umgebracht werden. Menschen, die von Josef Mengele zu »medizinischen Forschungsarbeiten« missbraucht werden und denen die Todesangst ins Gesicht geschrieben steht. Hätte er die Arbeit verweigert, wäre das sein eigenes Todesurteil gewesen. Als Brasse 1945 alle Fotos verbrennen soll, widersetzt er sich, um Zeugnis zu geben von dem unfassbaren Grauen. Reiner Engelmann hat Wilhelm Brasse noch kennengelernt und schreibt sein Leben für Jugendliche auf. Ein erschütterndes Dokument - wider das Vergessen. Mit Originalfotos aus dem Museum Auschwitz.

Erschütternd, grausam und dennoch sehr sachlich! Ein wichtiges Buch über einsehr dunkles Kapitel der deutschen Geschichte.

— Vucha
Vucha

Zu Recht wurden der Autor Reiner Engelmann und sein Buch ausgezeichnet.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein Buch, das mich sehr berührt hat, obwohl es sehr sachlich geschrieben ist.

— mixtapemaedchen
mixtapemaedchen

Ein Buch, das Geschichte erzählt.

— thesmallnoble
thesmallnoble

Ein Jugendbuch über Ausschwitz. Ich würde es keinem 13jährigen zu lesen geben.

— hexhex
hexhex

Ein bewegendes Buch über eine dunkle Zeit in Deutschland, mit all ihrem Grauen! Gut, dass sie durch solche Dokumente nicht vergessen wird.

— FridaHendriksen
FridaHendriksen

Menschliche Geschichte aus einer schwarzen Zeit, es enthält eine wie ich finde, sehr wichtige Botschaft. Nie wieder

— Buchraettin
Buchraettin

Für ein Jugendbuch sehr passend und gut beschrieben. Wenig Emotionen und schlicht geschrieben. Durchaus empfehlenswert.

— MichaelSterzik
MichaelSterzik

Bewegend und regt zum Nachdenken an!

— smilee_lady1988
smilee_lady1988

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    Der Fotograf von Auschwitz - Das Leben des Wilhelm Brasse
    JuliaSchu

    JuliaSchu

    24. July 2017 um 10:06

    "Arbeit macht frei“ – jeder der sich irgendwann einmal mit NS-Geschichte auseinander gesetzt hat, kennt diesen Satz. Er ist über dem Tor des Vernichtungslagers Auschwitz befestigt und verhöhnte in den vierziger Jahren so viele verlorene Menschen. Auschwitz – das wohl berühmteste Konzentrationslager der Nationalsozialisten. Das berühmteste – das grausamste. Gewiss war jedes KZ grausam, menschenverachtend und schrecklich. Dennoch hat das KZ Auschwitz Birkenau die größten Ausmaße der Vernichtungsgeschichte.Im kommenden Monat werde ich das KZ zum ersten Mal besuchen. Als Vorbereitung las ich das Buch „Der Fotograf von Auschwitz – Das Leben des Wilhelm Brasse“ von Reiner Engelmann. Es geht um den Funktionshäftling Wilhelm Brasse, der durch seinen Beruf ein vergleichsweise weniger schreckliches Dasein fristete. Doch die Schreckenstaten von denen er berichten kann, die Menschen, die er kennenlernte – all das kann man nicht vergessen, erst recht nicht, wenn man sie alle fotografieren musste. Menschen, die wenige Tage später bereits tot waren…Es ist wichtig, diesen Teil der Geschichte aufzuarbeiten und jeder sollte das für sich selbst tun. Liest man „Der Fotograf von Auschwitz“ ist das ein Anfang. Denn das Buch schildert grausame Taten und Situationen. Grausam, aber unbedingt lesenswert, auch für Jugendliche!KlappentextDas erschütternde Dokument eines ZeitzeugenAls Wilhelm Brasse (1917-2012) mit 22 Jahren in das Stammlager Auschwitz eingeliefert wird, ahnt er nicht, dass er als gelernter Fotograf zum Dokumentarist des Grauens wird. Seine Aufgabe ist es, die KZ-Insassen zu fotografieren. Menschen, die kurze Zeit später in den Gaskammern umgebracht werden. Menschen, die von Josef Mengele zu »medizinischen Forschungsarbeiten« missbraucht werden und denen die Todesangst ins Gesicht geschrieben steht. Hätte er die Arbeit verweigert, wäre das sein eigenes Todesurteil gewesen. Als Brasse 1945 alle Fotos verbrennen soll, widersetzt er sich, um Zeugnis zu geben von dem unfassbaren Grauen. Reiner Engelmann hat Wilhelm Brasse noch kennengelernt und schreibt sein Leben für Jugendliche auf. Ein erschütterndes Dokument – wider das Vergessen.MeinungEs ist schwer, eine Rezension zu solch einem Buch zu verfassen, da das Thema so grauenvoll ist. „Der Fotograf von Auschwitz“ ist rein äußerlich sehr schön gestaltet. Cbj hat das Buch hochwertig verlegt und Reiner Engelmann verwendet ein sehr simples Vokabular. Damit wird deutlich, dass das Buch auch für eine jüngere Leserschaft angedacht ist. Und das ist meiner Meinung nach gut so. Es gibt eine gewisse Altersgrenze, ab der man sich mit NS und Holocaust auseinandersetzen sollte. Ich vertrete nicht die Meinung, dass beispielsweise die Grundschule der richtige Ort dafür ist (, alles schon vorgekommen). Aber als Jugendlicher kann man zu der Geschichte von Wilhelm Brasse greifen und wird Vieles mitnehmen können. Das Buch beinhaltet sehr kurze Kapitel, die sich zumeist mit bestimmten Vorfällen und Themen beschäftigen. Dabei geht der Autor chronologisch vor, sodass man dem Verlauf des zweiten Weltkriegs in Ansätzen folgen kann. Engelmann schildert Brasses Sicht und Erlebnisse, seine Eindrücke und natürlich seine Meinung. Brasse ist ein sehr interessanter Charakter. Als Funktionshäftling ging es ihm vergleichsweise gut im Lager. Man benötigte ihn, damit er die Fotos aller Häftlinge anfertigen konnte. Es gab nur wenige Menschen, die in Auschwitz wirklich lebend benötigt wurden. Die meiste menschliche Ware war ja nachlieferbar. Den Nazis waren die Häftlinge oftmals tot lieber. Brasse kannte die meisten NS-Größen in Auschwitz, denn auch sie ließen sich fotografieren – für ihre Familien als Gruß. Das Buch schildert absolut großartig die Grausamkeit und Brutalität mancher Menschen. Es wird deutlich, wie viele NS-Größen tagsüber folterten, brutal vorgingen, ja mordeten – und abends mit ihrer Familie beim Abendbrot lachten. Es scheint paradox und war doch so normal. Das Buch ist nicht besonders lang, gerade einmal 192 Seiten, von denen die eigentlichen Schilderungen auf Seite 162 enden. Es folgt ein umfassendes Begriffs- und Personenglossar. Viele der NS-Begriffe werden erklärt, sodass jeder Leser weiß, worum es geht. Im Text sind diese Begriffe mit Sternchen gekennzeichnet. Die Kurzbiografien sind erschütternd. Liest man die Kurzabrisse der einzelnen Menschen, wird einem übel. Auch, da so viele überlebt haben. Es ist einfach unglaublich, zu was wir Menschen fähig sind. In Auschwitz gab es einige Sadisten – das ist mir nach dem Lesen klar. Und das sollte auch vor dem Lesen klar sein. Denn „Der Fotograf von Auschwitz“ ist kein Buch, das man eben mit in die Bahn nimmt oder zwischendurch liest. Man muss sich in Ruhe hinsetzen und alles andere ausblenden. Zwei Mal musste ich das Buch beim Lesen zuklappen, weil die geschilderten Methoden so grauenhaft waren und mir schlecht wurde. Mir fehlen die Worte, weitere Beschreibungen vorzunehmen. Das Buch beschäftigt sich mit dem Lageralltag aus der Perspektive eines Insassen. Es wird relativ neutral berichtet, manchmal mit Zitaten gearbeitet und auch besondere Vorkommnisse werden erzählt. Außerdem lassen sich einige Bilder im Buch finden, was beim Beruf von Brasse zu erwarten ist. Es ist ein komisches Gefühl, dass Brasse viele der Fotos selbst gemacht hat. Obwohl seine Funktion so unspektakulär wirkt, war es doch eine jahrelange grausame Folter. Ich kann mir nicht vorstellen, wie es im Lager gewesen sein muss, doch einen Eindruck habe ich gewonnen. Und der ist noch grausamer, als man erwarten kann. Ich wage es nicht, etwas am Buch zu kritisieren, denn ich glaube nicht, dass ich das Recht dazu habe. Liest man „Der Fotograf von Auschwitz“, muss man sich der Adressatengruppe bewusst sein und keine hohen wissenschaftlichen Standards erwarten. Dadurch allerdings ist das Buch auch nicht trocken oder Ähnliches.  Man sollte sich die Zeit nehmen und diesen Gräueltaten und seinen Opfern gedenken. Ein Buch wie dieses zu lesen, ist dabei ein guter Anfang.FazitWilhelm Brasse war ein junger Fotograf, wurde zum Funktionshäftling und erlebte eine grauenhafte Zeit in Auschwitz. Ich kann mir nicht vorstellen, was es für ein Gefühl war, täglich hunderte Häftlinge zu fotografieren, von denen viele die nächsten Tage nicht überleben würden. Reiner Engelmann schildert Brasses Leben in relativ neutralem Ton, allerdings sehr eindrucksvoll und auch jugendgerecht. Ich vergebe volle 5 Spitzenschuhe und bin voller Traurigkeit über die Geschichte meines eigenen Landes. Aber genau deswegen ist es so wichtig, dass wir gedenken und versuchen aus der Vergangenheit zu lernen. Als Geschichtslehrerin ist mir der Gegenwartsbezug immer sehr wichtig. Also lasst uns verhindern, dass Menschen jemals wieder so grausam gegenüber Menschen sind. Jedes Leben ist wertvoll. 

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  • Wo war Gott?

    Der Fotograf von Auschwitz - Das Leben des Wilhelm Brasse
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. June 2016 um 15:30

    Während der Leipziger Buchmesse wurde Reiner Engelmann für sein Buch Der Fotograf von Auschwitz - Das Leben des Wilhelm Brasse und sein "Engagement für die Schwachen, Verletzbaren, Unterdrückten, Benachteiligten und Verlorenen der Gegenwart und der Vergangenheit" mit dem FDA Literaturpreis für Toleranz, Respekt und Humanität ausgezeichnet. Das Vorwort zu diesem Buch wurde von Max Mannheimer geschrieben. Selbst ein Überlebender, der fast die ganze Familie im Holocaust verlor, engagiert er sich bis heute, vor allem jungen Leuten zu erzählen, was Krieg bedeutet. Wilhelm Brasse wurde am 3. Dezember 1917 in Żywiec geboren. Die Mutter hielt die Familie, es folgten noch drei Brüder, beisammen und vermittelte den Jungs ihre inneren Werte. Als der Vater während der Weltwirtschaftskrise seine Arbeit verlor, musste Wilhelm in die Lehre. Er wurde Fotograf und arbeitete nach der Gesellenprüfung bei seinem Onkel in Kattowitz im Fotoatelier. Wilhelm war ein junger Mann, der, da die Stadt zur Hälfte mit Deutschen bevölkert war, auch Kontakt mit deutschsprachigen jungen Mädchen hatte. Sie zeigten ihm ihre Medaillons, in denen man normalerweise ein Foto des Liebsten hatte, doch in diesen befand sich ein Bild von Adolf Hitler. Das ließ ihn aufmerksam werden für die Anfänge und rasche Ausbreitung des Nationalsozialismus. Kurz bevor der Zweite Weltkrieg ausbricht, kehrt Wilhelm Brasse wieder nach Hause zurück, weil er damit rechnet, in die Armee eingezogen zu werden. Viele Menschen entschieden sich für die deutsche Staatsangehörigkeit, doch Wilhelm Brasse lehnte ab, ja weigerte sich geradezu. "Seine Mutter war Polin, sie sprach nur polnisch, er zwar auch deutsch, aber Polnisch war seine Muttersprache, und er dachte polnisch, er fühlte polnisch, er war Pole." Mit ein paar Freunden wollte er nach Frankreich, sich dem Widerstand anschließen. Doch man erwischte sie und nachdem er sich nach vier Monaten Gefängnis immer noch weigerte, die deutsche Staatsangehörigkeit anzunehmen, ging sein Transport in Richtung Westen. Wilhelm Brasse kommt am 31. August 1940 mit vielen anderen Männern, eingepfercht in einem Viehwaggon, in Auschwitz an. Er war gerade mal 23 Jahre jung. Seit seiner Ankunft, als sie aus den Waggons getrieben und gleich mit Holzknüppeln geschlagen wurden, begannen all seine Fragen mit dem Wörtchen "Warum". Und es waren die Fragen, die ich mir heute noch stelle: "Warum werden Menschen hier so gedemütigt?" "Warum werden sie geschlagen?" "Warum greift niemand ein?" "Warum macht man uns hier zu Opfern?" "Warum haben die Täter offenbar vergessen, dass sie Menschen sind? Aber sind sie es noch? So, wie sie sich verhalten?" Die Männer durften nur ein Taschentuch und einen Hosengürtel behalten. Alles andere wurde ihnen abgenommen. Aber sie hatten eh nur das, was sie am Körper trugen. Und dann nahm man Wilhelm Brasse den Namen und er war nur noch eine Nummer: Häftling Nummer 3444. Und so begann der Häftlingsalltag von Wilhelm Brasse, der unmenschlicher nicht sein kann. Es ist wortwörtlich nicht zu fassen, was man den Häftlingen angetan hat. Wie soll man die Täter benennen? Sind es Monster? Das personifizierte Böse? Sind das wirklich noch Menschen? Schon nach den ersten 50 Seiten fiel es mir so schwer, weiterzulesen. Dabei arbeitet Reiner Engelmann nicht mit Emotionen. Er zeigt durch Wilhelm Brasse die Fakten auf, das, was wirklich geschah. Immer auf der Suche nach mehr Essensrationen, ging Wilhelm Brasse das lebensgefährliche Risiko ein, sich immer wieder neue Arbeitskommandos zu suchen. Bis er am 15. Februar 1941 eine neue Aufgabe erhielt, in der er seinen Beruf als Fotograf ausführen würde. Er wurde in einen neuen Block verlegt, was wesentliche Lebensverbesserungen mit sich zog. Das erste Mal, seit er in diesem Lager ist, würde er in einem Bett schlafen. Es gab eine richtige Toilette und einen Waschraum, in dem er sich richtig waschen konnte. Wilhelm Brasses Arbeit bestand nun darin, Fotos von Häftlingen zu machen. Jeweils drei Stück: mit Mütze, ohne Mütze von vorne und im Profil. Und sie durften keine Verletzungen im Gesicht haben. Ab September 1941 wurden in Auschwitz erste Versuche durchgeführt, Häftlinge zu vergasen. 600 sowjetische Gefangene wurden dafür selektiert. Bei den ersten Versuchen dauerte es sechs Tage, bis alle Menschen im Raum tot waren.Ich möchte nicht enden, ohne Czeslawa Kwoka dem Vergessen zu entreißen. Wilhelm Brasse beschäftigten viele Bilder, aber der Anblick dieses Mädchens verfolgte ihn wochenlang und ließ ihn nicht mehr los. Czeslawa Kwoka wurde zusammen mit ihrer Mutter am 13. Dezember 1942 ins Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau eingeliefert und Wilhelm Brasse musste auch sie fotografieren. Das junge Mädchen verstand überhaupt kein Deutsch. Als ein weiblicher Kapo ihre Nummer aufrief, konnte sie nicht reagieren. So schlug der Kapo sie mit einem Stock mitten ins Gesicht. Da er diesen weiblichen Kapo nicht kannte, konnte er nichts machen. Es kam ihm vor, als hätte er selbst diesen Stockschlag erhalten. Ich wünsche diesem Buch viele Leser. Und nicht nur solche, die eh schon der Meinung sind, dass so etwas nie wieder passieren darf. Ich wünsche, solche Bücher würden viel mehr an Schulen gelesen werden. Ich wünsche solche Bücher vor allem Lesern, die sich durch unsere politischen Parteien so verunsichern lassen und aus Protest den verkehrten Leuten hinterherlaufen. Den Holocaustleugnern sei gesagt: Glaubt ihr wirklich, dass sich solche Erlebnisse ein normaler Mensch aus den Fingern saugt? Ihr solltet euch schämen, diese Menschen Lügner zu nennen. Manchmal frage ich mich, wie die Überlebenden ihr Leben nach der Befreiung aushalten konnten. Mit diesen Erinnerungen. Mit den Gräueln, die sie über Jahre hinweg tagtäglich in Konzentrationslagern erleiden mussten. Konnten sie noch eine Nacht lang ruhig schlafen? Ohne Albträume?

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  • „Warum macht man uns zu Opfern?“

    Der Fotograf von Auschwitz - Das Leben des Wilhelm Brasse
    Strigoia

    Strigoia

    26. March 2016 um 19:48

    „Warum?“ Mit diesen Worten begannen, seit seiner Ankunft in Auschwitz, fast alle Fragen von Wilhelm Brasse.„Warum werden Menschen hier so gedemütigt?“„Warum werden sie geschlagen?“ „Warum greift niemand ein?“„Warum macht man uns zu Opfern?“(S.17)Wilhelm Brasse, geboren am 3. Dezember 1917 in Żywiec, überlebte das Konzentrationslager Auschwitz aufgrund seines Berufes. Der aus Polen stammende junge Mann war gelernter Fotograf und hatte umfassende Deutschkenntnisse. Und so arbeitete er vier Jahre lang im Erkennungsdienstes des Lagers.Dabei sah Brasse nicht nur in die Gesichter der abgemagerten und meist auch völlig hoffnungslosen Lagerinsassen, sondern er kam auch in Kontakt mit hochrangigen SS-Größen. Zu registrieren, dass diese Menschen Leute systematisch dem Tode übergeben, und dennoch lächelnd und ungezwungen plaudernd durch die Gegend laufen konnten, war für Brasse unbegreiflich. Immer wieder bekam der junge Mann Dinge zu sehen, die ihn verzweifeln ließen. Doch er hatte gar nicht großartig die Zeit, um zu verzweifeln, denn der Hungernde denkt nur ans Essen. Und Hunger den hatte Wilhelm oft genug. Oft sah er den Satz, mit dem Auschwitz ihn 1940 begrüßte, bestätigt: „Die einzige Möglichkeit, dem Konzentrationslager zu entkommen, ist die durch den Schornstein!“ (S.29)Doch schlimmer als die hungernden Gesichter, die er fotografieren musste, waren die Bilder, die die Mediziner von ihm verlangten. Mengele, Wirths und Entress verlangten von Brasse, dass er ihre grausamen Experimente dokumentierte. Hunger-Experimente, Sterilisationen und Operationen musste Wilhelm Brasse mit seiner Kamera festhalten. Da war es kein Wunder, dass er später, als das Grauen beendet war, die Bilder dennoch nicht aus seinem Kopf verbannen konnte, und den Beruf des Fotografen aufgab. Wilhelm Brasse fasste nie wieder eine Kamera an. „Mit meinem Beitrag möchte ich aufzeigen, was passiert ist, damit sich so etwas Schreckliches nicht noch einmal wiederholt.“(S.161)Wilhelm Brasse starb am 23.Oktober 2012 in seiner Heimatstadt Żywiec, kaum 50 Kilometer von Auschwitz entfernt.Bis zu seinem Tod hielt er immer wieder Vorträge in Auschwitz für deutsche Personengruppen. Dann begann er von dem Glück zu reden. Dem Glück Freunde getroffen bzw. gefunden zu haben. Dem Glück Aufseher gehabt zu haben, die ihn nicht permanent geschlagen haben. All das sah Wilhelm Brasse als eine Anhäufung von glücklichen Zufällen an. Und bis zu seinem Tod hat er immer wieder betont, er würde die Deutschen nicht hassen. „Schon gar nicht die in der heutigen Zeit, nur weil sich damals ein Führer zu einem Verführer der Massen entpuppt hat.“ (S.161) Reiner Engelmann hat aus Gesprächen mit Wilhelm Brasse dessen Leben nach erzählt. Die Geschichte des Häftlings Nr. 3444 zeigt deutlich die zwei Gesichter der treuen Nazis. Als KZ-Insasse musste man vor jedem Aufseher Angst haben und war sich der Gefahr nur allzu bewusst. Gerade deshalb ist es noch bewundernswerter, dass Brasse 1945 die Anordnung, die Fotos zu verbrennen, um Beweismaterial zu vernichten, missachtete. Durch Wilhelm Brasse lernt der Leser die verschiedenen Persönlichkeiten des Lageralltags kennen. Von hochrangigen SS-Männern bis hin zu Kapos und sogar zu Widerstandskämpfern, die sich einschleusten und denen später die Flucht gelang. Umso trauriger ist es zu erfahren, dass deren Bemühungen nichts gebracht haben. Das Buch ist ergänzt  durch Kurzbiographien der betreffenden SS-Männer wie Boger, Aumeier und Höß. Sowie mit meinem Glossar zu wichtigen Begriffen, die man zwar oft schon mal gehört hat, aber oft nicht genau zu ordnen kann. Oft hat man Punkte bei Tätern, an denen man denkt, sie wären doch noch menschlich, aber kann man das nach solchen Taten noch glauben: „Einmal kam ein Transport mit vielen Kindern aus Litauen in Birkenau an. Dr. Mengele hatte einen Rahmen in der Höhe von 1,40m anfertigen lassen und ihn an der Rampe aufgestellt. Die Kinder wies er an, hindurchzugehen. Alle diejenigen, die ohne anzustoßen den Rahmen passieren konnten, waren für die Gaskammer bestimmt und wurden noch am selben Tag ermordet.“

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  • Ein Buch, das Geschichte erzählt.

    Der Fotograf von Auschwitz - Das Leben des Wilhelm Brasse
    thesmallnoble

    thesmallnoble

    20. January 2016 um 17:31

    Wilhelm Brasse erlebte eine gute Jugendzeit und wurde von liebevollen Eltern anständig erzogen. Er machte dann eine Lehre als Fotograf. Schlussendlich rettete ihm sein Beruf und Ausbildung das Leben. Seine Eltern stammen aus Oesterreich und Polen. Er steht vor der Wahl "für welches Land er sich entscheiden soll?". Auch auf Druck "Polen = KZ" oder "Deutschland = Wehrmacht" entscheidet er sich für das Land seiner Mutter: Polen. In Auschwitz wird Wilhelm Brasse "als gelernter Fotograf" in ein spezielles Arbeitskommando zugeteilt, in den Erkennungsdienst. In diesem Arbeitskommando erhält er die Aufgabe, die Häftlinge zu Fotografieren und zu registrieren. Es entstanden tausende von Fotos. Die Arbeit: Foto, Beschriftung und Wechsel der Filmkassette (nach jedem Foto) konnte nur im 3-er Team erledigt werden, da oftmals täglich um die 150 Personen registriert werden mussten. Schnell wurde er als Fachmann mit herausragenden Kenntnissen bekannt und sein Aufgabengebiet wurde erweitert, indem er auch Aufnahmen von der SS machen musste; ebenso Fotos von med. Experimenten (einzelne Personen aber auch gewisse Körperteile, etc.). Das Buch ist zwar nicht komplett emotional, aber auch nicht gänzlich sachlich geschrieben. Der Autor lässt Brasses Gefühle durchblicken, was mir sehr gut gefällt.  Gewisse Arbeiten brachten ihm Vorteile in Form von Essen, welches er weitestgehend verteilte. Es wird nicht nur die Arbeit, Geräte am Arbeitsplatz (Drehstuhl etc.) beschrieben, sondern auch verschiedene Vorkommnisse und Erlebnisse. Der Stil ist schnell lesbar und leicht verständlich (passend für ein Jugendbuch). Bei der Auflösung des Konzentrationslagers Auschwitz wurden den Häftlingen unter Drohung befohlen "diese Fotos zu verbrennen". Nachdem zahlreiches SS-Personal das KZ Auschwitz fluchtartig verließ (und nicht "wie angedroht" nachträglich kontrolliert wird ob die Arbeit ausgeführt wurde) - konnte ein Großteil der Fotografien gerettet werden. Diese befinden sich heute im Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau. - Dank Wilhelm Brasse hat die Nachwelt eine sehr gute Dokumentation, in der man einen wichtigen Einblick in den Ablauf der Registratur erhält. Ich denke das Buch gehört in jede Bibliothek der Holocaust-Interessierten.

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  • Ein authentisches, schnörkelloses und unverzichtbares Werk auf dem Weg gegen das Vergessen.

    Der Fotograf von Auschwitz - Das Leben des Wilhelm Brasse
    onion73

    onion73

    23. May 2015 um 20:43

    Für dieses Buch eine Rezension mit den richtigen Worten zu finden ist gar nicht so einfach, zu tief gehen die emotionalen Eindrücke. Reichen einige wenige Sätze, um dem Inhalt gerecht zu werden? Wahrscheinlich nicht, doch ich werde es versuchen. Jedoch bleibt vorab schon zu sagen, jeder sollte dieses Buch selbst lesen und die hervorgerufenen Bilder auf sich wirken lassen. Reiner Engelmann versteht es, Wilhelm Brasse und all die Menschen, denen er in diesen harten Jahren begegnet ist, noch einmal zum Leben zu erwecken. Mit schlichten Worten, ohne direkte Verdammnis einzelner Personen gelingt ihm, ein authentisches Bild im Kopf der Leser entstehen zu lassen. Es grenzt fast an ein Wunder, dass Wilhelm Brasse so viele Jahre in Auschwitz überlebte. Wenn man bedenkt, wie viele glückliche Fügungen notwendig waren, um sein Überleben möglich zu machen. Dabei zeigte er einen starken Willen, stand zu seiner Überzeugung und beschritt den einmal gewählten Weg mit einer ungeheuer großen Portion Mut. Es gab mehrere Situationen, in denen er dem Konzentrationslager hätte entrinnen können, doch wählte er nicht den einfachen Weg. Trotz aller Entbehrungen und Greul, die Wilhelm Brasse erleben und beobachten musste, behielt seine Menschlichkeit. Im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten tat er sein Bestes, um anderen zu helfen oder ihnen wenigstens einige wenige Erleichterungen zu verschaffen. Beherzt rettet er kurz vor der Auflösung des Lagers entgegen aller Befehle einen Großteil des gesammelten Bildmaterials. Seine erhalten gebliebenen Fotos und Erinnerungen, legen Zeugnis davon ab, was hinter dem Stacheldrahtzaun wirklich geschah. Fotos, wie das von Czeslawa Kwoka, sind vielleicht das letzte und einzige Foto von Menschen, deren Leben nur wenige Stunden oder Tage später mitleidlos ausgelöscht wurde. Doch seine Bilder sind auch ein Gedenken und stehen für all diejenigen gesichtslosen Menschen, die dem Naziregime zum Opfer fielen. Wilhelm Brasse hat die vielen Jahre seiner Gefangenschaft nur mit einer großen Portion Glück überlebt und doch sprach er lange Zeit mit keinem Menschen über diese Zeit. Nicht, dass er es nicht konnte, nein, er nahm Rücksicht auf die Gefühle der anderen und wollte ihnen die Last des Wissens nicht aufbürden. Erst seinem Sohn gegenüber öffnete er sich und später auch der breiten Öffentlichkeit. Doch er stellte dabei nicht sich selbst in den Vordergrund, sondern machte es sich zur Aufgabe, für alle anderen zu sprechen. Die Geschichten derer zu erzählen, deren Gesichter er auf so intensive Weise auf seinen Fotos verewigt hat. Wilhelm Brasse war für mich ein beeindruckender Mensch, der trotz widriger Umstände und Mittel Fotos mit einer emotionalen Tiefe geschaffen hat, die den Betrachter einfach berühren müssen. Er bewies Mut und blieb sich selbst treu - trotz aller drohender Gefahren. Er bewahrte sich seine Menschlichkeit in einer extremen Ausnahmesituation, deren Verlauf und Dauer er selbst nicht bestimmen konnte. Die Jahre in Auschwitz hinterließen in ihm vor allem tiefe seelische Wunden. So konnte er nach Kriegsende seiner Begabung nicht mehr folgen und musste die Fotografie aufgeben. Zu stark waren die Erinnerungen, die ihn verfolgten. Dennoch vergrub er sich nicht in Verbitterung und brachte es sogar fertig, Vergebung zu üben. Dies zeigt seine Zeugenaussage für die Verteidigung im Prozess gegen Bernhard Walter. Seine Fotos aus Auschwitz verbleiben als ein wichtiges Vermächtnis. Sie sind vielleicht der letzte Lebensbeweis, dass diese Männer, Frauen und Kinder wirklich existierten. Ohne ihn blieben viele Opfer gesichtslose Namen auf einem Stück Papier. Reiner Engelmann hat nach einer fundierten Recherchearbeit das Leben von Wilhelm Brasse und dessen Persönlichkeit in klaren, sensibel gewählten Worten beschrieben. Dabei verliert er sich nicht in ausschweifenden Beschreibungen, sondern hält sich eher zurück. Eben diese Art, sich dem Thema anzunehmen bewirkt einen Tiefgang und eine Nachhaltigkeit, die noch lange nach dem Lesen der letzten Worte anhält. Die so hervorgerufenen Emotionen hallen innerlich noch sehr lange nach.

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  • Wirkt lange nach

    Der Fotograf von Auschwitz - Das Leben des Wilhelm Brasse
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    27. January 2015 um 16:45

    Was haben die Menschen, die Auschwitz überlebt haben, durchgemacht? Was wurde ihnen angetan? Wer waren die Täter? Wurden sie bestraft? Wilhelm Brasse war einer der Überlebenden, die Auskunft auf diese Fragen geben konnte. Im August 1940 wurde er nach Auschwitz transportiert, da war er gerade einmal 23 Jahre alt. Er hatte eine Lehre zum Fotografen gemacht, hatte Geld verdient, ist ausgegangen, hatte ein normales Leben eines jungen Mannes gelebt. All dies wurde nun schlagartig zunichte gemacht. Am 1. September 1940 begann für Wilhelm Brasse das Lagerleben in Auschwitz, zunächst in Arbeitskommandos. Dort hätte er nicht lange überlebt, doch sein Beruf wurde seine Rettung. Die SS benötigte einen Fotografen, um die neu ankommenden Häftlinge zu erfassen, später auch für die Dokumentation von medizinischen Experimenten. So schlecht die Bedingungen auch weiterhin waren, immerhin konnte Wilhelm Brasse im Inneren eines Gebäudes arbeiten, hatte eine Waschgelegenheit und bekam mehr zu essen. Das sicherte gegenüber denjenigen, die im Freien Bauarbeiten leisten mussten, sein Überleben. Im Buch wird spannend beschrieben, was Wilhelm Brasse erlebt hat, was er mitansehen musste, wozu er gezwungen wurde, und wie er es geschafft hat, Fotos für die Nachwelt zu sichern. Das Buch liest sich schnell, aber es wirkt lange nach.

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  • Sehr bewegend

    Der Fotograf von Auschwitz - Das Leben des Wilhelm Brasse
    smilee_lady1988

    smilee_lady1988

    16. January 2015 um 18:58

    Ich möchte für dieses Mal keine Zusammenfassung des Inhaltes machen - der Klapptext sagt für sich schon genug aus, finde ich. Mich hat er sehr neugierig gemacht. Als Hobbyfotografin und Geschichtsinteressierte war dieses Buch fast ein Muss für mich. Ich habe mich daher sehr gefreut, als der Verlag mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat und ich habe auch gleich angefangen zu lesen, so gereizt hat es mich. Wilhelm Brasse ist für mich ein sehr starker Mensch, der unglaublich schreckliche Dinge durchleben und mit ansehen musste. Ich kann mir nicht vorstellen, wie ein Mensch das überleben kann. Allein dafür zolle ich ihm grossen Respekt - und natürlich auch jedem Überlebenden, dieser schweren und unfassbar grausamen Zeiten. Wie Wilhelm Brasse sich durchgekämpft hat, sich einen Weg gesucht hat, Auschwitz zu überleben - sehr eindrücklich. Auch seine Gedanken zu seiner Arbeit als Fotograf, sobald er dafür ausgewählt wurde. Sehr eindrücklich und man fängt auf jeden Fall an, einmal mehr über die damalige Zeiten nachzudenken. Ich kann nicht verstehen, wie Menschen zu solch grauenhaften Dingen fähig sind! Ohne Skrupel... ohne Gewissen... und sich dann nicht einmal der eigenen Schuld bewusst... Mir läuft es kalt den Rücken runter, wenn ich solche Dinge lese. Die Szenen, die Wilhelm Brasse erzählt hat, sind die Spitze des Eisberges und wenn man bedenkt, dass es tagtäglich solche Übergriffe, Hinrichtungen etc. gab. Wie man vielleicht erkennen kann, finde ich nur schwer die richtigen Worte für dieses Buch. Es ist mir sehr nahe gegangen, ich habe oft leer geschluckt, für einen Moment die Augen geschlossen und erst dann weiter gelesen. Es hat mich tief berührt und ich weiss nicht, ob die Kraft aufgebracht hätte, die Wilhelm Brasse in sich trug, um zu überleben.Wer ein Buch lesen möchte, das aufzeigt, was damals während des zweiten Weltkrieges in Auschwitz geschehen ist und wie sich Wilhelm Brasse durch diese schwere Zeit gekämpft hat, der sollte 'Der Fotograf von Auschwitz' unbedingt lesen. Es ist ein Buch, das zum nachdenken anregt. Für mich klare fünf Sterne wert!

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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