Reiner Engelmann Wir haben das KZ überlebt - Zeitzeugen berichten

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Inhaltsangabe zu „Wir haben das KZ überlebt - Zeitzeugen berichten“ von Reiner Engelmann

Wer Überlebende des Holocaust trifft , spürt den Abgrund, der sie von anderen
Menschen trennt. Sie waren in Auschwitz, Buchenwald, Dachau. Sie haben
unsägliches Leid erfahren. Der Tod war ihr ständiger Begleiter. 70 Jahre nach
der Befreiung von Auschwitz gibt es nicht mehr viele Zeitzeugen. Umso
wichtiger ist es, ihre Erfahrungen für die Nachwelt zu dokumentieren. Im
Gedenken an die Toten, aber auch für den Frieden in der Zukunft. Damit
sich die Hölle auf Erden nicht wiederholt.
Reiner Engelmann hat Max Mannheimer, Esther Bejarano, Eva Mozes Kor
und sieben weitere Zeitzeugen befragt und ihre Erinnerungen für Jugendliche
aufgeschrieben. Ein erschütterndes Zeugnis und ergreifendes Mahnmal wider
das Vergessen. Und zugleich ein zutiefst bewegendes Plädoyer für das Leben

Ein bewegendes Buch, das mir als Leser viele bewundernswerte Personen vorstellte

— BonnieParker

Ein ergreifendes Buch über den Holocaust - GEGEN das Vergessen und FÜR die Versöhnung

— TinaHerr

*NIE WIEDER RASSISMUS; NIE WIEDER DIKTATUR UND UNTERDRÜCKUNG; NIE WIEDER KZs* Das ist eine der wichtigen Botschaften der Zeitzeugen.

— Scathach

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  • Viele bewundernswerte Personen

    Wir haben das KZ überlebt - Zeitzeugen berichten

    BonnieParker

    23. November 2015 um 15:40

    Ich hatte von Reiner Engelmann schon das Buch "Der Fotograf von Ausschwitz" gelesen und fand es schon sehr bewegend. Als ich dann dieses Buch von ihm gesehen habe musste ich es einfach haben. In diesem Buch gibt es verschiedene Zeitzeugen, die ihr schlimmes Schicksal schildern. Jeder Zeitzeuge hat seine eigene Weise, die grausamen Dinge, die ihm angetan wurden zu erzählen. Manchmal entdeckt man Parallelen, aber eines sticht deutlich hervor. Diese Menschen, die diese Grausamkeiten ertragen mussten, haben sich dadurch nicht unterkriegen lassen. Sie engagieren sich auf unterschiedlichen Wegen, damit diese schlimme Zeit niemals in Vergessenheit gerät. Sie erzählen Jugendlichen an Schulen von ihrem Leidensweg oder lassen das Erlebte von Autoren wie Reiner Engelmann niederschreiben. Bewundernswert ist ihre Kraft, die sie durch diese schwere Zeit geführt hat und wie sie es auf ihre persönliche Art und Weise verarbeitet haben. So ein Schicksal verfolgt einen ein Leben lang und ist nicht von heut auf morgen vergessen. Das wird bei diesen Berichten deutlich und ist auch mehr als verständlich. Ich war wirklich überrascht wie diese Personen trotzdem keinen Hass empfinden. Sie sehen ihre Aufgabe wohl eher darin, Menschen über ihr Schicksal aufzuklären und dafür zu sorgen, dass so etwas sich nie wieder wiederholt. Reiner Engelmann hat hier viele tolle Persönlichkeiten in sein Buch rein genommen und jedes Schicksal bewegt. Dazu hat man auch zu jeder Person ein Foto, was das ganze natürlich dem Leser noch ein Stück näherbringt. Ich konnte jedoch nicht das Buch in einem Stück lesen, immer wieder las ich ein anderes Buch zwischendurch. Denn dadurch das alle Personen ihr Erlebtes hintereinanderweg schildern wird es dann irgendwann zu viel. Manchmal hätte ich mir durchaus gewünscht noch mehr über eine Person zu erfahren, dass ein wenig in die Tiefe gegangen wird. Aber ich glaube, dass hätte auch den Rahmen gesprengt. Alles in allem ist es wichtig, dass jeder der sein Schicksal uns mitteilt, gehört wird. Und dieses ist für Jugendliche ein sehr wichtiges Buch, damit diese schlimme Zeit nicht vergessen wird.

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  • Ein ergreifendes Buch über den Holocaust - GEGEN das Vergessen und FÜR die Versöhnung

    Wir haben das KZ überlebt - Zeitzeugen berichten

    TinaHerr

    17. November 2015 um 21:52

    Die Gedanken zum Buch "Wir haben das KZ überlebt." Eine gewaltige Aussage, die nur wenige Menschen machen können. Was genau hinter dieser Aussage steckt, welche bewegenden Geschichten und ergreifenden Schicksale sich dahinter verbergen, erzählt Reiner Engelmann in seinem Buch. Er hat mit zehn Zeitzeugen gesprochen, die eine Gefangenschaft in einem Konzentrationslager - oder sogar in mehreren - erlebt und tatsächlich überlebt haben. Zehn wunderbare Menschen, vier Frauen und sechs Männer, die durch die Hölle auf Erden gehen mussten und dennoch nicht daran zerbrochen sind; die zwar tiefe Wunden davongetragen haben, aber ihr Leben "danach" trotzdem weitergelebt und ihre Stimme gegen die Ungerechtigkeit, den Hass und gegen das Vergessen erhoben haben - für das Erinnern und für den Frieden. Die Geschichten dieser zehn Zeitzeugen lesen sich wie ein dramatischer und ergreifender Roman, bei dem man den Atem anhält und das Gelesene kaum fassen kann. Man fiebert mit, man leidet mit, man freut sich mit und man weint mit. Wie bei einem Roman. Nur, dass es sich hier nicht um erfundene Geschichten handelt, sondern um persönliche Schicksale und Erfahrungen. Erfahrungen, die so erschreckend und unfassbar sind, dass sie jenseits unserer Vorstellung liegen. Der Autor hat jedem Zeitzeugen ein Kapitel gewidmet, in dem er über dessen Leben berichtet - über die meist unbeschwerte und glückliche Kindheit und Jugend, über die ersten Diskriminierungen und die Progromnacht am 9.11.1938, über die Deportation und über die grausame Zeit in einem Konzentrationslager in Auschwitz, Dachau oder Buchenwald. Sowohl authentisch als auch einfühlsam beschreibt Engelmann den individuellen Umgang eines jeden Betroffenen mit der albtraumhaften Situation und dem furchtbaren Alltag im KZ. Darüber hinaus erzählt er, wie das Leben der zehn Überlebenden nach Kriegsende, nach ihrer Befreiung weiterging. Wie sie mit ihrer Vergangenheit, in der ihnen von den Nazis tiefe Wunden zugefügt wurden, umgegangen sind und immer noch umgehen. Wie sie bewusst wieder aufgestanden sind, ihre eigene Stimme gefunden haben und sich mit dieser Stimme - die frei von Hass und Rachegefühlen ist - gegen Gewalt, Diskriminierung und gegen das Vergessen stellen. Auch heute noch engagieren sie sich für eine Erinnerungs-Kultur, indem sie Vorträge über die Shoah, den Holocaust, halten, Schulen besuchen, sich den Fragen von Teenagern stellen und Führungen durch die Gedenkstätten der ehemaligen KZs begleiten. Die eigene Meinung Tief beeindruckt und gerührt klappe ich dieses Buch zu. Die Geschichten von diesen zehn wertvollen Menschen sind mir unter die Haut gegangen und lassen mich ein Stück weit sprachlos zurück. Schon zuvor habe ich Bücher über den Zweiten Weltkrieg, die Judenverfolgung und die Grausamkeiten der KZs gelesen, mir Filme darüber angeschaut. Diese Thematik ist nicht neu, und doch lässt sie mich keinesfalls kalt, berührt und erschüttert mich immer wieder aufs Neue. Besonders, weil in diesem Buch die wahren Schicksale von Holocaust-Überlebenden dargestellt werden. Und weil die Betroffenen zwar mit Schmerz auf das Geschehene zurückblicken, dabei aber keinen Hass für die Täter empfinden. Vielmehr können sie von sich sagen, dass sie den Nazis vergeben haben - und das finde ich außerordentlich bewundernswert und rührend. Erna de Vries: "Hass habe ich nie empfunden. Und darüber bin ich ganz froh. Denn Hass ist etwas Zerstörerisches. Er zerstört nicht den, den man hasst, sondern einen selbst." Nun mag man einwenden, dass es bereits genügend Literatur und Filmmaterial über den Holocaust gebe. Warum dann noch dieses Werk? Reiner Engelmann beantwortet diese Frage in seinem Vorwort treffend: "Heute leben nicht mehr sehr viele Menschen, die das Grauen überlebt haben, um darüber zu reden. Aber wir brauchen ihre Geschichten, jetzt und in Zukunft noch mehr, wenn die Überlebenden nicht mehr unter uns sein werden. Wir brauchen sie nicht, um neu anzuklagen oder zu verurteilen. Wir brauchen sie als Erinnerung für die Zukunft. Für unsere Zukunft." "Wir haben das KZ überlebt" ist ein wichtiges Buch. Ein Buch, das aufwühlt und aufrüttelt und das sicher nicht als leichte Unterhaltungslektüre für zwischendurch geeignet ist. Auch die vom Verlag angegebene Altersempfehlung "ab 12 Jahren" halte ich für etwas zu niedrig angesetzt, es sei denn, ein erwachsener Leser begleitet den Teenager bei der Lektüre und spricht mit ihm über das Gelesene. Aber trotz des schwer zu verdauenden Inhalts ist dies ein Buch, das ich als Bereicherung empfunden habe und von dem ich wertvolle Erkenntnisse gewonnen habe: Versöhnung mit der Vergangenheit und mit den Tätern des Holocaust ist möglich. Doch die Gräueltaten der Judenverfolgung dürfen sich nicht wiederholen. Ich bin nicht dafür verantwortlich, was geschehen ist, aber ich bin dafür verantwortlich, dass es nicht noch einmal geschieht. Ich danke den zehn Zeitzeugen, dass sie ihre Geschichten mit uns geteilt haben und Reiner Engelmann, dass er sie aufgeschrieben hat. Danke an Esther Bejarano, Edward Paczkowski, Erna de Vries, Josef Königsberg, Philomena Franz, Heinz Hesdörffer, Karol Tendera, Eva Mozes Kor, Tadeus Sobolewicz und Max Mannheimer. Der Autor Reiner Engelmann wurde 1952 in Völkenroth geboren. Nach dem Studium der Sozialpädagogik war er im Schuldienst tätig, wo er sich besonders in den Bereichen der Leseförderung, der Gewaltprävention und der Kinder- und Menschenrechtsbildung starkmachte. Zudem veröffentlichte er Bücher, vorwiegend zu sozialen Brennpunktthemen. Für Schulklassen und Erwachsene organisiert Reiner Engelmann regelmäßig Studienfahrten nach Auschwitz. (Quelle: cbj) Das Fazit "Wir haben das KZ überlebt - Zeitzeugen berichten" ist ein ergreifendes, aufwühlendes und berührendes Buch über das Schicksal von zehn Holocaust-Überlebenden. Ein Buch, das zugleich erschüttert und beeindruckt. Ein wichtiger Bericht über die Vergangenheit des Holocaust - gegen das Vergessen -, mit einer Perspektive für die Zukunft - für ein friedliches Miteinander. http://www.superlesehelden.com

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  • Ein Buch, das Geschichte erzählt.

    Wir haben das KZ überlebt - Zeitzeugen berichten

    Buchraettin

      Dieses Buch geht mir als Leser wieder unter die Haut.  Im Vorwort beschreibt der Autor die Entstehungsgeschichte des Buches. Er hat 10 Zeitzeugen des zweiten Weltkrieges über ihre Erlebnisse während des Krieges erzählen lassen. Er hat sich ihre Geschichten angehört und hier wiedergegeben. Es sind Geschichten, die einem unter die Haut kriechen. Zeitzeugen, die über eine Zeit berichten, die wir nie vergessen dürfen. Jedes Kapitel beginnt mit einer Art Zeichnung von der Person, die hier ihre Geschichte erzählt, sowie einem kurzen Zitat. Es war wie eine Art Biographie aufgebaut. Die Menschen erzählen aus ihrer Kindheit, der Jugendzeit und dann ihren Erlebnissen im Krieg. Die Zeit im KZ- dem Konzentrationslager. Aber es gibt auch einen Blick in die Jetzt –Zeit. Viele engagieren sich inzwischen, sie schweigen nicht mehr, sondern sie erzählen wie es damals war- als Zeitzeugen. Das geht einem als erwachsenen Leser auch unter die Haut. Ich fand es war kein Buch, das sich von vorn nach hinten weg lesen lässt. Da braucht man Zeit zum Lesen, Nachdenken. Man muss es auch mal beiseitelegen.  In den Kapiteln finden sich auch Fotos der Menschen, Fotos aus den Lagern. Es liest sich wie eine Geschichte. Eine Geschichte, die aber real ist. Ich finde dadurch bekommt der Krieg ein Gesicht. Es ist nicht nur der Verlauf des Krieges, der Kämpfe, keine trockenen Fakten- sondern reale Menschen und ihre Geschichte. Im Anhang findet sich noch ein Glossar in dem wichtige Begriffe erklärt werden. Sehr gut gefallen hat mir auch das Literaturverzeichnis im Anhang. Ein Buch, das Geschichte erzählt. Menschliche Geschichte aus einer schwarzen Zeit, es enthält eine wie ich finde, sehr wichtige Botschaft. Nie wieder. Es ist ein Mittel gegen das Vergessen.

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  • Bewegend, schockieren aber so wichtig

    Wir haben das KZ überlebt - Zeitzeugen berichten

    Scathach

    17. October 2015 um 14:03

    "Der Fotograf von Auschwitz" war mein erstes Buch des Autors Reiner Engelmann und seit diesem, habe ich in ihm einen neuen Lieblingsautoren gefunden. Mit seinem neuen Buch "Wir haben das KZ überlebt" , bringt er uns die erschütternden Geschichten einiger Überlebender des Holocaust näher. Ich habe dieses Buch nicht einfach nur gelesen...ich habe es gefühlt. Es war nicht nur Text auf Papier gedruckt...es war als hätte ich diesen Personen gegenüber gesessen und sie hätten mir ihre Geschichten erzählt. Ich kann es kaum beschreiben. Ich habe jeden der Zeitzeugen kennen gelernt und das nur über dieses Buch. Jeder von ihnen erzählt von seiner Erfahrung und wir erfahren jedes noch so grausame Detail. In dem Buch berichten 10 Zeitzeugen von ihrem Leben vor, während und nach dem KZ. Wir lesen über ihre Kindheit, ihre Familien und Freunde, über das grauenvolle Leben im KZ und wie sie nach dieser Zeit damit umgehen. Reiner Engelmann hat es zudem geschafft, all dies für Jugendliche, in einer einfachen schreibweise, nieder zu schreiben. Jede dieser 10 Erzählungen ist bewegend, schockierend und einfach wichtig....wichtig dafür, das wir das niemals vergessen und dafür sorgen, das so etwas NIE WIEDER passieren wird. *NIE WIEDER RASSISMUS; NIE WIEDER DIKTATUR UND UNTERDRÜCKUNG; NIE WIEDER KZs* Das ist eine der wichtigen Botschaften der Zeitzeugen. Tragen wir diese in die Welt hinaus und sorgen dafür, das so etwas nie wieder geschehen kann!! Mein Dank geht an alle Zeitzeugen, die bereit waren ihre Geschichten zu erzählen...an Reiner Engelmann dafür, das er diese Niederschrieb und an den CBJ Verlag dafür, dass sie das Buch veröffentlicht haben

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