Reiner Speck Marcel Proust

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  • Rezension zu "Marcel Proust" von Reiner Speck

    Marcel Proust
    Sokrates

    Sokrates

    20. September 2011 um 14:22

    Lange Zeit habe ich überlegt, mir dieses Buch zu kaufen: jetzt habe ich es in einer Bücherei entdeckt und ausgeliehen – und bin froh, den Liebhaberpreis für ein mittlerweile vergriffenes Buch nicht bezahlt zu haben! . Das Buch stellt keine Biographie oder kulturhistorische Abhandlung über Proust oder seine Suche nach der verlorenen Zeit dar, sondern ist eine Aufsatzsammlung, die zum Anlass einer Ausstellung extra konzipiert und durch den Suhrkamp Verlag publiziert worden ist. Und: das Buch wendet sich wirklich an den echten Proust-Fan, den eingefleischten Verehrer eines Autoren, der durch seinen eigenen Snobismus und Eigenartigkeit Berühmtheit erlangt hat. Darum muss man sich auch nicht wun-dern, wenn die im Sammelband vertretenen Aufsätze an Kuriosität mitunter nicht zu überbieten sind. So beispielsweise findet sich ein Aufsatz unter vielen, der sich insbesondere mit der den handschriftlichen Zeichenskizzen Marcel Prousts beschäftigt. Hierunter darf man sich aber keine ernsthaft gemeinten Vorskizzen zu angedachten Kunstwerken vorstellen, sondern klassische Randschmierereien, die jeder Student schon einmal auf dem Rand seiner Vorlesungsmitschriften angefertigt hat, während der Geist statt bei der Vorlesung in den Weiten der griechisch-antiken Olivenhaine unterwegs war. Ist man jedoch irgendwann einmal auf dem literarischen Olymp bei Marcel Proust angekommen, werden auch solche Skizzen einer wissenschaftlichen Betrachtung unterzogen, die anderswo bestenfalls als Kloma-lereien durchgegangen wären. . Alles in allem war das Buch wenig erkenntnisreich; vielmehr war es bestenfalls zum „interessierten durchblättern“, bei dem man bekanntlichermaßen wenig liest, höchstens die netten Bildunterschriften. Warum allerdings antiquarisch ein halbes Vermögen für das Buch zu bezahlen ist, erschließt sich mir überhaupt nicht. Ich sehe den Wert des Buches daher allenfalls darin, dem absoluten Proust-Fan Einblicke in die Sphären der „höheren Deutung“ des vergötterten Genies zu gewähren; für den lediglich interessierten (Laien-)Leser halte ich das Buch für relativ unbrauchbar.

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