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kingofmusic

vor 3 Monaten

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Hallo ihr Freunde des gepflegten Wortwahnsinns *g*.

Es ist mal wieder so weit: die dritte und alles entscheidende Leserunde von Reiner Stachs monumentaler Franz Kafka-Biografie steht an.

Achtung: jeder liest mit seinem eigenen Exemplar mit - es gibt kein Buch zu gewinnen :-).

Diesmal widmen wir uns dem Zeitraum 1916-1924, Kafka´s in dieser Zeit entstandenen literarischen Output und seinem viel zu frühen Tod. Was hätte noch entstehen können, wenn er länger gelebt hätte? Ich mag es mir gar nicht vorstellen.

So bleibt uns nur, uns dem (unweigerlichen) Ende zu nähern, an das literarisch Gute zu glauben und ich wünsche uns eine (ebenso wie es die beiden vorangegangenen Leserunden waren!!! An dieser Stelle noch ein großes DANKE an meine (bisherigen) Mitleserinnen - ihr seid GROSSARTIG!!!) schöne (Lese-)Zeit mit vielen anregenden Gedanken, tollen Diskussionen und viel Spaß!!! Und allen "Neumitlesern und Followern" natürlich ein "Welcome" und genauso viel Spaß!!!

Der King

Autor: Reiner Stach
Buch: Kafka

Kopf-Kino

vor 3 Monaten

Plauderecke

Ich kann es kaum abwarten, bis ich das Buch endlich aufschlagen und erneut in Kafkas Leben, das leider viel zu kurz war, eintauchen kann; werde mich bis heute Abend noch gedulden müssen.

Vielen Dank, King, für das Erstellen der Leserunde und natürlich für die Einladung! Ich freue mich riesig auf den gemeinsamen Austausch.

kingofmusic

vor 3 Monaten

Plauderecke
@Kopf-Kino

Die Freude ist ganz meinerseits, liebe Kopf-Kino! Mal schauen ob ich zwischendurch auch wieder das Handtuch werfen will oder ob ich´s in einem Rutsch schaffe zu lesen ha ha ha.

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kingofmusic

vor 1 Monat

8. Ottla und Felice
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Der Aufstand der Frauen :-)
Ottla weiß ja jetzt ziemlich genau was sie will, auch wenn ihr Vater trotzdem alles "unter Kontrolle" hat.

Und die Geschichte mit Felice - nun, die "älteren" Mitleserinnen kennen meine Meinung dazu ha ha ha.

Kann es eigentlich sein, dass es auf S. 186 ganz unten einmal eher "Felice" als "Kafka" heißen muss? Da geht es darum, dass Ottlas Wohnung präsentiert wird...Ich werde den Abschnitt morgen mal hier posten.
Edit: nein, Kafka passt. Mich hat nur der Anschlusssatz " Man wäre gern dabei gewesen als sie, ihren Hut festhaltend, vorsichtig den Kopf hineinstreckte." irritiert. Beim Reread wurde es mir jetzt klar...

kingofmusic

vor 1 Monat

Plauderecke

VictoriaHohmann schreibt:
Jede Ausstellung ist doch eine Inszenierung.

*g* Gut ausgedrückt, Victoria!!!

Ratzifatz

vor 1 Monat

Plauderecke
@VictoriaHohmann

Natürlich ist eine Ausstellung per se eine Inszenierung, bei der, auch im nüchternsten Zusammenhang, quasi dramaturgische Strukturen erkennbar sind. Das Überhöhende in der Darstellung ist aber auf einer anderen Ebene angesiedelt. Außerdem verneint es implizit den Arbeitsprozess (und ebenso das Inszenierende und Selbstinszenierende) - den es gerade bei Kafka gibt - hin zum Zauberhaften. Wie gesagt, das Selbstinszenatorische bei Kafka grenzt sowieso schon ans Unerträgliche. Da wäre ein bisschen Bodenhaftung bei der Interpretation durchaus angebracht.

kingofmusic

vor 1 Monat

9. Ausfahrt des LANDARZTES
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Schönes und schräges Kapitel über den Versuch Kafka´s Werke irgendwo "unterzubringen" und zu veröffentlichen und über die Schwierigkeiten mit seinem Verleger. Interessant sind auch hier wieder die Informationen über die inhaltlichen und bildlichen Beschreibungen seiner Texte sowie die religiösen Bezüge, die mir sonst völlig verwehrt geblieben wären - ich weiß schon, warum ich diese Monumentalbiografie lese BEVOR ich mich weiter seinen Werken widme :-)

kingofmusic

vor 1 Monat

10. Mycobacterium tuberculosis

VictoriaHohmann schreibt:
Nerven wie Stahl. Zumindest nach außen hin. Die Akzeptanz der Krankheit - auf eine Weise verständlich, wenn man bedenkt, dass es Kafka schon lange um eine Erlösung ging, wie auch immer im Detail geartet. Die "verliehene Krankheit", die endlich mit der radikalsten existenzialistischen Auseinandersetzung konfrontiert und jegliche irdische Schwere und Bedrängnis lächerlich werden lässt. Kafkas Reaktion(en) sind schon nachvollziehbar. Sympathischer Galgenhumor - der sich vielleicht des Öfteren bei Todgeweihten einstellt.

Dem ist nichts hinzuzufügen. Sehr emotionales Kapitel...

kingofmusic

vor 1 Monat

11. Die Arche Zürau
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Kopf-Kino schreibt:
und die Möglichkeit, dass Kafka sich wieder mit Gärtnern beschäftigen kann, was ihm in jüngster Vergangenheit viel Zufriedenheit (s. Band 2) bescherte. Für mein Gefühl übertreibt es Kafka mit der Arbeit, aber ich kann nachvollziehen, dass er nicht untätig sein möchte.

Ich find´s schade, dass er nicht mehr Zeit auf´s Schreiben verwendet hat - wir als "heutig Leser" haben nix von seinen gärtnerischen Tätigkeiten *lol*.
Und was die Sache zwischen Felice und Franz anbelangt: ich wusste es schon im vorherigen Band, dass es eine unmögliche Liebe ist - jetzt ist sie "endlich" vorbei (auch wenn Kafka´s Vorgehensweise nicht Gentlemanlike ist)...

kingofmusic

vor 4 Wochen

12. Meditationen
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Auf Grund der "religiösen" Inhalte etwas schwierig zu lesen, aber nicht uninteressant in Bezug auf Kafka´s Schreibtätigkeit und seine "innere" Veränderung.

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