Kafka - Die frühen Jahre

von Reiner Stach 
4,9 Sterne bei9 Bewertungen
Kafka - Die frühen Jahre
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Sprachlich, inhaltlich ein Hochgenuss

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Eine äußerst lehrreiche und sehr gut recherchierte Biografie, die neben dem Menschen Franz Kafka v.a. sein kulturelles Umfeld beleuchtet (4)

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Inhaltsangabe zu "Kafka - Die frühen Jahre"

Reiner Stach schließt mit ›Kafka: Die frühen Jahre‹ seine fulminante, international gefeierte und auf drei Bände angelegte große Kafka-Biographie ab. Es geht um Kafkas Kindheit und Jugend, Studium und die ersten Berufsjahre. Die Entfaltung von Kafkas Sprachtalent, seine Bildungserlebnisse, die Reifung seiner Sexualität und nicht zuletzt die Auseinandersetzung mit neuen Technologien und Medien sind die entscheidenden Wegmarken. Reiner Stachs Kafka-Biographie genießt schon jetzt den Ruf eines internationalen Standardwerks, das die Möglichkeiten der literarischen Biographie neu ausgelotet hat. Erneut bietet Reiner Stach ein erzählerisch dichtes und farbiges Panorama der Zeit und zugleich die einfühlsame Studie eines außergewöhnlichen Menschen.

'Das Beste, was in diesem Genre hervorgebracht werden kann. Selbst ein Roman.' Imre Kertész

Das Gesamtwerk:

Kafka. Die frühen Jahre (1883 - 1910)

Kafka. Die Jahre der Entscheidung (1910 - 1915)

Kafka. Die Jahre der Erkenntnis (1916 - 1924)

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596031405
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:608 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:27.10.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Insider2199s avatar
    Insider2199vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine äußerst lehrreiche und sehr gut recherchierte Biografie, die neben dem Menschen Franz Kafka v.a. sein kulturelles Umfeld beleuchtet (4)
    Sehr lehrreich und gut recherchiert, aber zu ausschweifend und kompliziert.

    Sehr lehrreich und gut recherchiert, aber zu ausschweifend und kompliziert.

    Der in 1951 in Rochlitz (Sachsen) geborene Autor arbeitete nach dem Studium der Philosophie, Literaturwissenschaft und Mathematik zunächst als Wissenschaftslektor und Herausgeber von Sachbüchern, bevor 1987 seine Monografie „Kafkas erotischer Mythos“ erschien. Obwohl der vorliegende Band die Kafka-Trilogie abschließt (die ersten Bände erschienen 2002 und 2008), habe ich ihn aus chronologischen Gründen vorweggenommen.

    Zum Inhalt: Die Biografie umfasst die ersten 28 Jahre in Kafkas Leben (1883-1911; Kafka starb 1924, nur 13 Jahre später) und beleuchtet seine Kindheit und Jugend, gefangen in einer schwierigen Beziehung zu seinem dominanten Vater Hermann, seine Schul-/Lehrjahre (u.a. sein Jura-Studium und seine Tätigkeit als Versicherungsangestellter), seine enge Freundschaft zu Autorkollege Max Brod und deren gemeinsame Reisen nach München, Paris oder Österreich/Italien und natürlich seine ersten Versuche als angehender Schriftsteller.

    Meine Meinung: In knapp 600 Seiten vermittelt der Autor dem aufmerksamen Leser nicht nur eine gute Vorstellung über den Menschen Franz Kafka, sondern breitet vor allem ein ausschweifendes Kaleidoskop der damaligen Zeit und natürlich der Kultur und des Settings (deutsche Juden in Prag) aus, um vor allem darauf hinzuweisen, dass eine menschliche Biografie nicht losgelöst von ihrem kulturellen Hintergrund und Umwelt betrachtet werden kann. Politisch und historisch interessierte Leser werden daher ihren Spaß an diesem äußerst lehrreichen und sehr gut recherchierten Werk haben – doch für mich, dessen Interesse dieser beiden Bereiche sich in Grenzen hält, war das Lesen leider sehr zäh/anstrengend und tw. sogar eine Qual, weil ich es grundsätzlich eigentlich nicht so mag, wenn sich ein Werk (egal ob Biografie oder fiktiver Roman) zu weit vom Kern fortbewegt. Natürlich kann ich es einem Autor nicht anlasten, wenn er diesbzgl. nicht ganz meinen Geschmack getroffen hat, es ändert dennoch nichts an der Tatsache, dass es sich um eine gut geschriebene Biografie handelt – daher ist diesbzgl. meine Bewertung etwas objektiver.

    Sprachlich ist die Biografie äußerst anspruchsvoll (leider in anstrengendem Sinne), also keine leichte Kost und erfordert somit höchste Konzentration. Oft musste ich Sätze öfter lesen und habe mich tw. über die doch sehr hochgestochene Sprache geärgert, weil viele Sachverhalte einfacher, v.a. mit weniger Fremdwörtern, hätten ausgedrückt werden können. Diese komplizierte Ausdrucksweise in Kombination mit der oben erwähnten ausschweifenden Art haben den Lesegenuss für mich leider sehr getrübt.

    Fazit: Eine äußerst lehrreiche und sehr gut recherchierte Biografie, die neben dem Menschen Franz Kafka v.a. sein kulturelles Umfeld beleuchtet, mir jedoch den Lesegenuss durch v.a. eine zu ausschweifende Art und eine zu komplizierte Ausdrucksweise leider verdorben hat. Dennoch ein sehr lesenswertes Werk, das vor allem politisch und historisch interessierte Leser begeistern wird – daher möchte ich das etwas objektiver bewerten und vergebe 3,5 Sterne. Lichtblicke gab es für mich immer dann, wenn es um die Analyse des Kafka-Werks ging, daher freue ich mich dennoch auf die folgenden beiden Bände.


    Hier geht es zu Band 2: "Die Jahre der Entscheidungen"

    Kommentare: 2
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    kingofmusics avatar
    kingofmusicvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Äußerst lesenswerter 1. Teil, die einem die Person Kafka ein klein bißchen näherbringt und die tief hinter die Kulissen blickt!!!
    Ein Mythos bröckelt

    "Wenn ich einen Irren vor mir sähe [...] und er hätte eine fixe Idee, ich würde nicht lachen über ihn, denn ihm ist seine Idee ein Stück Leben." (Hugo Bergmann) (S. 208)

    Uff. Teil 1 ist geschafft. Teil 1 einer ambitionierten Annäherung an einen der kreativsten, jedoch unglaublich schwer bis gar nicht zu verstehenden Literaturpoeten des letzten Jahrhunderts. Die Rede ist natürlich von Franz Kafka. Es war immer ein Traum von mir, die 3-bändige Mammutbiografie von Reiner Stach über ihn zu lesen, weil ich schon immer wissen wollte, was oder wer hinter der Person Franz Kafka steckt, der mich schon mehr als ein halbes Leben lang mal mehr, mal weniger mit seinen Texten, seiner Poesie begeistert und begleitet.

    Und? Hat mich der erste Teil über die frühen Jahre von Franz Kafka der Person, dem Mythos, dem Rätsel näher gebracht? Ja und nein. Ganz verstehen wird man Kafka nie, aber nach Lektüre von "Die frühen Jahre" kann man die (literarischen) Gedanken Kafkas zumindest etwas besser nachvollziehen.

    "Die frühen Jahre" ist zwar der letzte der drei erschienenen, jeweils mehrere hundert Seiten dicken Wälzer, chronologisch befasst sich dieser Band aber mit dem Zeitraum 1883 bis 1910.

    Wir erleben also die Geburt von Franz, lesen von immer wieder wechselnden Ammen und ich war erschrocken, wie wenig sich Vater und Mutter um ihren Sohn gekümmert haben, weil das Geschäft seines Vaters immer im Vordergrund stand. Diesem Umstand, diesem frühen Verlust von elterlicher bzw. väterlicher Liebe (den Franz schon ganz früh gespürt und den er nie überwunden hat) haben wir z. B. Kafkas spätere literarische Abrechnung "Der Brief an den Vater" zu "verdanken".

    Überhaupt erleben wir auf der einen Seite aus nächster Nähe, auf der anderen Seite aber auch mit (angemessener) kritischer Distanz die Zeit der Schule, die Zeit der (komplizierten) Berufsfindung und die Zeit der ersten schriftstellerischen Gehversuche Franz Kafkas. Das meiste davon in wirklich lesenswerten und lehrreichen Kapiteln.

    Das bei solch einem Mammutwerk nicht immer alles Gold ist was glänzt, muss und sollte jedem klar sein. Manche Kapitel sind vielleicht etwas zu lang und ausschweifend geraten - in solchen Momenten ist dann das wissenschaftliche Pferd mit Reiner Stach durchgegangen und man hätte sich an der ein oder anderen Stelle gewünscht, dass die Passage gekürzt worden oder präziser bzw. kurzweiliger dargestellt worden wäre.

    Nichts desto trotz gibt es jede Menge Kapitel, die uns mit Witz und Charme den damaligen Zeitgeist bzw. das Lebensgefühl in Prag näherbringen und Reiner Stach vergisst dabei auch nie, uns von den politischen und gesellschaftlichen Hintergründen zu erzählen, so dass man einen (zeit-)geschichtlichen und politischen Kontext geliefert bekommt, in den man Taten und Erlebnisse Kafkas (besser) einordnen kann.

    Und so ist das Lesen von "Die frühen Jahre" zu einem kurzweiligen und lehrreichen Vergnügen geworden und ich freue mich bereits auf den zweiten Band!!!

    Kommentare: 5
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    wandablues avatar
    wandabluevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Unbedingt lesen!
    Kafka schwimmt!

    Kafka schwimmt.
    Franz Kafka (1883 bis1924) liebte das Wasser, es war sein Element. Er fühlte sich darin frei und gelöst. Sogar die Urlaubsroute lässt er sich vom kühlenden und erfrischenden Nass diktieren. Auf einer ausgiebigen Urlaubsreise, zusammen mit Max Brod wählen die beiden Freunde eine Route, „die nicht von alpinen Gipfeln, sondern ausschließlich von Gewässern vorgegeben war: Zürichsee, Vierwaldstätter See, Lago di Lugano, Lago di Como, Lago Maggiore.“

    Franz Kafka sehnt sich in allen Belangen nach Freiheit, doch ist sein Alltag einem strikten Reglement unterworfen, selbst als er nach unendlich langwierigen Berufsfindungswirren endlich Jura studiert und nach weiterem Zickzackkurs in der relativ sicheren Prager Anstalt für Arbeiterschutz und Unfallversicherung landet. Der Büroalltag ist nicht so wie heute, Urlaub ist rar und die Arbeit spitzfindig, fordernd und langweilig, die Hierarchie streng. Zwänge überall. Da muss Kafka raus in die Natur, wenn immer es geht, er wandert, stromert, schwimmt!

    In der frühesten Kindheit vermisst er Nestwärme. Zwar wird er geliebt und gebraucht, denn der erstgeborene Sohn ist Lebenserfüllung für die rührigen Eheleute Herman und Julie Kafka, die sich mühsam in den Mittelstand arbeiten und dort festkrallen. Damit die Kinder es einmal besser haben, rackern sie sich ab und lassen deshalb Franz die beste Ausbildung zuteil werden, die sie ermöglichen können, freilich haben sie von Anfang an keine Zeit für ihn, weil beide Elternteile voll eingespannt sind im Aufbau und in der Erhaltung ihres Kurzwarengeschäfts. Da auch die Kindermädchen und Gouvernanten Franz Kafkas häufig wechseln, weil Herman Kafka keine gut genug bzw. sparsam genug ist, ist Kafkas früheste Kindheit eine Aneinanderreihung von traumatischen Verlusten und Ängsten, eine Hypothek, mit der er niemals ganz fertig wird.

    Freiheit gibt es nur in geistigen Sphären. Die Bücherwelt eröffnet ihm einen Zugang zu etwas Eigenem. Mit Musik kann er nicht so viel anfangen, mit ihr zu verschmelzen und innerlich auszusteigen, wie es seinem Freund Max möglich ist, bleibt ihm fremd.

    Charakteristisch für Franz Kafkas Ansprüche und Bemühungen bezüglich eigener Werke schreibt Reiner Stach:

    „Kafka hatte sich bereits [mit frühzeitigem Schreiben] etwas vorgenommen, ... was Walser wohl niemals in den Sinn gekommen wäre: den unmittelbaren Zugriff auf das Imaginäre.“

    Reiner Stach hat im ersten Band seiner exzellenten Kafkabiographie weit ausgeholt und „Bild und Ton“ des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts veranschaulicht, den Zeitenläufen, in denen Kafka heranwächst. Da fehlt wenig. In Prag als einem Teil der habsburgischen Monarchie sind die politischen Verhältnisse unausbalanciert und schwierig. Das Deutschnationale begehrt gegen das Unabhängigkeitsstreben der Tschechen auf. Als Angehörige des Judentums hat man immer schon einen problematischen Stand in der Historie gehabt. Und was glaubt man eigentlich selber, wer man ist? Deutscher, Tscheche, Jude? Und wenn ja, warum?

    Die Zeit ist im Umbruch. Kafka erlebt das Aufkommen des Films, der Automobilisierung, der Fliegerei und dgl. mehr, aufregende Welten, die sich erschließen, immer begleitet von den geisteswissenschaftlichen neuesten Strömungen, Anfänge der Naturheilkunde, Vegetarismus, Relativismus, Bäderkultur. Kafka erlebt die Großen seiner Zeit oft hautnah. In all dem heißt es, sich nicht durch jeden Wind beeindrucken zu lassen und seine eigene Linie zu finden, Schrittchen für Schrittchen und an den Schwierigkeiten nicht zu zerbrechen, wobei erste Anklänge an ein mögliches Scheitern bereits dunkel tönen (Suizidgedanken).

    Die Biographie von Reiner Stach zu lesen, ist ein Genuß. Sie führt den Leser nicht nur durch Kafkas inneres Leben, sondern genau so durch seine Zeit und durch die Geschichte Prags. Manchmal ist Reiner Stach ein wenig kompliziert im Ausdruck. Angesichts dessen, wie er ein Riesensujet letztlich doch nur auf ein paar Seiten höchst kunstvoll zusammenfasst, fällt dies jedoch nicht ins Gewicht.

    Die frühen Jahre umfassen den Zeitraum von 1883 bis 1911.

    Fazit: Eine Meisterleistung.

    Kategorie: Biographie
    Verlag, S. Fischer, 2014

    Kommentare: 6
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    Bouggos avatar
    Bouggovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr informativ und sehr lebendig.
    Kafkas Leben wird lebendig.

    Ich habe den ersten Band der Kafka-Biografie gelesen und dafür ein gutes Jahr gebraucht. Weil man ein solches Werk nicht einfach so runterlesen kann, ich zumindest nicht. Immer wieder habe ich auf diese kleine Prag-Karte im Buch geschaut, versucht die beschriebenen Straßen und Plätze zu entdecken und habe sie mir zum Teil markiert. Außerdem musste ich immer wieder interessante Details "nachwikipetern".

    Seit einem halben Jahr sitze ich nun am 2. Teil, "Jahre der Entscheidung" und habe immerhin 65 Seiten geschafft. Das liegt aber, wie auch im ersten Teil, ein dem Vielen, was täglich dazwischenkommt. Immer wieder frage ich mich, was ist mir eigentlich vom ersten Band (Die frühen Jahre) noch in Erinnerung?
    Da sind familiäre Angelegenheiten, der verständnislose Vater, zwei Totgeburten nach Franz, die drei Schwestern, Schul- und Studienszenen, ein paar Reisen, ein paar Freundschaften, besonders zu Max Brodt. Die Sorgen um die eigene Gesundheit und daraus resultierende, häufige Kuren, die übertriebenen Ängste, die oft jeder Grundlage entbehrten. So war er ein guter Schwimmer, also sportlich, was seiner selbst empfundenen Kränkelei widerspricht. Und der war ein guter Schüler, der seine Kenntnisse vor sich selbst als Hochstapelei hinstellte.

    Der Vater war sicherlich ein rauher Geselle, aber er hat seinen Sohn nie geschlagen, sicher ungewöhnlich für diese Zeit.

     Das Meiste verschwimmt schon wieder im Dunkeln. Als Eindruck ist haften geblieben: Franz war schon ein eigenwilliges Kind, das in seiner Familie nicht leicht hatte. Beeindruckt hat mich der schon sehr früh aufgetauchte Wille zur Schreiberei - obwohl er auf keine Unterstützung oder Anleitung zurückgreifen konnte.

    Die Art, wie Reiner Stach die Biografie erstellt hat, die ist wirklich großartig. Keine nüchterne Abhandlung anhand vorhandener Sekundärliteratur, sondern das Nahebringen der Stimmung, in der Franz aufwuchs. Bis hin zum Wetter, zu den Gerüchen. Man hat manchmal den Eindruck, man spaziert neben Kafka her durch die Gassen des alten Prag.


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    Marsattackvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sprachlich, inhaltlich ein Hochgenuss
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    Alymasies avatar
    Alymasievor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Es gibt viele Kafka Biographien aber Stach bring einem den Menschen Kafka unprätentiös und umfassend&ohne dabei langatmig zu werden näher
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    Kaivais avatar
    Kaivaivor 10 Monaten
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Tordiss avatar
    Tordisvor 4 Jahren

    Gespräche aus der Community zum Buch

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    kingofmusics avatar

    Hallo ihr lieben,

    die gute Wanda (wandablue) und ich wollen uns dem Phänomen Franz Kafka nähern und haben uns dafür ein ambitioniertes Projekt ausgedacht: wir wollen die KOMPLETTE 3-bändige Franz Kafka-Biografie von Reiner Stach lesen, um am Ende entweder völlig entnervt und depressiv den Kafka in die Ecke zu schmeißen und nie wieder anzurühren oder aber auf die Knie fallen und diesem großartigen Literaten danken und bis in alle Ewigkeit huldigen *g*

    Die Leserunde ist allerdings auch für alle anderen hier offen und wir freuen uns über jeden Mitleser bzw. Mitleserin.

    Ich habe als Unterthemen jeweils die Kapitel genommen; so kann man besser über die einzelnen Abschnitte diskutieren, philosophieren und was weiß ich noch alles :-)

    Der Chronologie halber fangen wir mit "Die frühen Jahre" an; danach folgen "Die Jahre der Entscheidung" und anschließend "Die Jahre der Erkenntnis".

    Also, wer Lust hat mehr über Franz Kafka zu erfahren: nur Mut - Wanda und ich freuen uns auf euch!!! Die Leserunde ist ab sofort eröffnet :-)

    Zur Leserunde

    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    Stachs Kafka-Biografie ist das Meisterwerk eines Berufenen, der ohne Eitelkeit in minutiösen Beobachtungen und in leichtem und schwingenden Ton erzählt.

    […] das reine Vergnügen […] ein Epos, streng auf Fakten und Forschung basierend.

    Reiner Stach hat in einer bisher nicht gekannten Bildauflösung die frühen Jahre Kafkas, sein Leben in einer Kaufmannsfamilie, durchleuchtet.

    Stach knüpft, virtuos und einfühlsam schreibend, an die hochgelobten ersten beiden Bände an.

    […] grandioses Panorama […].

    Ein Meilenstein der deutschen Literaturgeschichte […] ein doppeltes Wunder: dank ihrer Erkenntnisse und dank ihrer Stilsicherheit (was bei Kafkas Prosa als Vergleichsgegenstand einiges heißen will).

    Ein Ereignis. […] Ein kühnes, schier wahnsinniges Unternehmen […] atmosphärisch dicht, voll Kolorit

    Dank seiner unermüdlichen Gelehrsamkeit, seines immensen Einfühlungsvermögens und seines leidenschaftlich-gewandten Stils, gelingt es Stach, zu vermitteln, wie es gewesen ist, Franz Kafka zu sein.

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