Reiner Strunk Der Dolch des Patriarchen

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Inhaltsangabe zu „Der Dolch des Patriarchen“ von Reiner Strunk

Wie einen Schock trifft es Pfarrer Beermann, als ihm eines Abends an der Pfarramtstür ein Mann in die Arme stürzt - mit einem Dolch im Rücken. Die Geschichte des Toten und des historischen Dolches lässt Beermann keine Ruhe. Das wird der Auftakt zu einer Verfolgungsjagd, die über Süddeutschland bis in den Nahen Osten, nach Damaskus und in den Irak, führt. Für Beermann wird die Suche nach dem Mörder auch zu einer Reise in die Welt der christlich-islamischen Beziehungen. Und er erkennt: Die Schuldfrage erlaubt keine einfachen Antworten.

Ein Kirchenkrimi, der spannend ist und aktuelle Themen behandelt. Sehr empfehlenswert!

— Curin

Ein ruhiger Kirchenkrimi mit einem gelungenen Showdown

— peedee

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  • Kirchenkrimi mit aktuellem Hintergrund

    Der Dolch des Patriarchen

    Arwen10

    25. July 2017 um 21:40

    Pfarrer Beermann trifft beinahe der Schlag, als sein Studienfreund vor seiner Haustüre steht und mit einem Dolch im Rücken tot zusammenbricht. Seine letzten Worte lassen in Pfarrer Beermann den kriminalistischen Instinkt erwachen. Es sieht alles nach einem islamischen Hintergrund aus und die Lage spitzt sich weiter zu.Ich muss sagen, dass ich leider meine Schwierigkeiten mit dem Buch hatte. Als Krimi fand ich ihn gar nicht spannend und die Personen blieben mir recht fremd , so dass ich von der Lektüre nicht so sehr gefesselt war. Das islamische Thema ist aktuell. In diesem Krimi finde ich das Thema nicht immer sehr gelungen mit der Handlung verwoben. Es kam mir manchmal etwas gestellt vor. Die Thematik war hier auch so weitläufig, dass sehr viele verschiedene Aspekte angesprochen wurden und mir manchmal das Wissen um den sachlichen Zusammenhang fehlte.Pfarrer Beermann wird als Pfarrer authentisch dargestellt. Die Handlung könnte manchmal etwas Ausschmückung gebrauchen, wahrscheinlich bin ich deshalb nicht so recht mit den Personen warmgeworden. Die Sprache des Buches ist gehoben und hebt sich dadurch  auch von anderen Büchern ab. Christliche Aspekte findet man nur sehr gemäßigt, so dass dieses Buch sehr gut auch von nichtchristlichen Lesern gelesen werden kann.Wer einen ruhigen Krimi mit aktueller Thematik lesen möchte, ist hier genau richtig.

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  • Ein Kirchenkrimi mit aktuellen Themen

    Der Dolch des Patriarchen

    Curin

    08. April 2017 um 12:45

    Als Pfarrer Beermann die Haustür öffnet, bricht sein Studienkollege Wackernagel tot vor ihm zusammen. In seinem Rücken steckt ein antiker Dolch, doch wer hat den Experten für Kirchengeschichte ermorden wollen ?  Wieder einmal beginnt Beermann selbst zu ermitteln und unterstützt Komissar Parler bei seiner Arbeit... .Dies ist der zweite Kirchenkrimi, der sich um Pfarrer Beermann dreht. Der Autor Reiner Strunk kennt selbst die Arbeit in evangelischen Kreisen sehr gut und kann daher anschaulich und authentisch den Alltag eines Kirchenmannes beschreiben. Mir hat auch gefallen, dass viele Details zur Kirchengeschichte mit eingeflossen sind und man so ganz nebenbei viel Neues darüber erfährt. Der Krimi selbst verläuft kontinuierlich spannend und überzeugt durch Wendungen in der Handlung, die ich so nicht erwartet habe. Allerdings hätte die Geschichte zum Ende hin noch mehr an Fahrt aufnehmen können.Der Protagonist Beermann ist ein sympatischer Pfarrer, der seine Arbeit liebt, aber bestimmten Verpflichtungen wie langweiligen Besprechungen mit dem Kirchenrat lieber aus dem Weg geht. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir auch seine Ehefrau Bettina, die sich mit ihrer energischen Art mit ganzer Hingabe für andere und ihre Belange einsetzt. So setzt sie zum Beispiel durch, dass eine christliche Flüchtlingsfamilie im Gemeindehaus unterkommen darf.Vom Schreibstil her ist das Buch flüssig und gut zu lesen, wobei man immer wieder merkt, dass der Autor sich gut mit kirchlichen Belangen auskennt. Auch aktuelle Thematiken wie die Flüchtlingskrise, die Angst vor Fremden, antiker Kunstraub und die Verständigung zwischen den Religionen fließen mit ein.Insgesamt habe ich ,,Der Dolch des Patriarchen" sehr gerne gelesen. Der Krimi ist spannend, unterhaltsam und auch sehr aktuell. Gerne empfehle ich das Buch weiter.

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  • Ein ruhiger Kirchenkrimi

    Der Dolch des Patriarchen

    peedee

    01. April 2017 um 12:09

    Pfarrer Beermann (Kirchenkrimi), Band 2: „Der Tod platzte gegen Abend herein. Buchstäblich.“ Pfarrer Beermann trifft fast der Schlag, als ihm eines Abends an der Pfarrhaustür ein Mann in die Arme fällt – mit einem Dolch im Rücken! Der Tote ist Beermanns Studienkollege Wackernagel. Hauptkommissar Parler ermittelt mit Unterstützung Beermanns, da die Täterschaft im christlichen bzw. islamischen Umfeld vermutet wird. Wer hat Wackernagel umgebracht? Was wollte dieser bei Beermann? Und woher stammt der Dolch?Erster Eindruck: Das Cover ist sehr reduziert gehalten, nebst Autor, Verlag und Buchtitel ist nur der titelgebende Dolch abgebildet. Mir gefällt das Cover sehr gut.„Wer Ja zur Kultur sage, der müsse auch Amen zu deren Wandel sagen. Denn Kultur sei überhaupt nichts anderes, als Menschenwelt im Gestaltungswandel.“Dies ist Band 2 einer Reihe, für mich jedoch das erste Buch von Reiner Strunk. Ich habe nicht das Gefühl, dass mir Wissen aus dem vorhergehenden Band fehlt. Pfarrer Beermann hat mir gut gefallen: Er ist ziemlich genervt, dass die Sitzungen des kirchlichen Finanzausschusses meistens an seinem dienstfreien Tag, also montags, stattfinden. Zudem sind die Sitzungen langweilig (nur weil er Pfarrer ist, ist er nicht per se ein besserer Mensch)… Von den Nebendarstellern hat mir Beermanns Frau Bettina am besten gefallen: Eine sehr engagierte Frau, die sich nicht scheut, deutliche Worte auszusprechen und aktive Nächstenliebe praktiziert, indem sie Iraker im Pfarrhaus aufgenommen hat.„Wer mit dem Feuer spielt, muss damit rechnen, dass er sich verbrennt.“Der Autor arbeitete selbst jahrelang als Pfarrer, insofern ist er in dem beschriebenen kirchlichen Umfeld zu Hause. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und ich würde die Sprache im positiven Sinne als gewählt, etwas gehoben bezeichnen. Christentum, Islam, Orientalistik, Nestorianer, Islamischer Staat, Jeside, Schiiten, Schuldfrage, Gier – dies sind nur einige Stichworte, die in diesem Krimi vorkommen. Der Autor bringt viele Beispiele aus der Glaubenswelt der Christen und Moslems. Es werden aktuelle Themen angesprochen, wie z.B. die christlich-islamischen Beziehungen, die Flüchtlingsströme aus Syrien.Wer gerne eher ruhige Krimis (mit einem gelungenen Showdown) mag und sich für Glaubensfragen interessiert, wird an diesem Buch seine Freude haben.

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