Reiner Strunk Einer fällt den Baum

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Inhaltsangabe zu „Einer fällt den Baum“ von Reiner Strunk

Was hat es zu bedeuten, dieses unscheinbare, aber auch rätselhafte Bild, das zufällig auf dem Speicher einer Großstadtkirche gefunden wurde? Pfarrer Beermann ahnt, dass es von einem Geheimnis umgeben ist und dass mit seiner Entdeckung eine Menge Ärger auf ihn zukommen könnte. Ob er will oder nicht, er gerät spätestens in dem Augenblick, als ein ermordeter Jude gleich neben der Kirche aufgefunden wird, in die Mühlen polizeilicher Ermittlungen. Und taucht ein ins Dickicht einer dunklen geschichtlichen Vergangenheit. Unverhofft wird es zu seiner Aufgabe, Licht in dieses Dunkel zu bringen.

Nicht ganz so spannend, wie ich es liebe.

— ManuHerold
ManuHerold

Ein Kirchenkrimi, der weniger durch Humor hervorsticht, sondern eher durch die geschichtliche Exkursion in die Zeit der Judenverfolgung.

— frenx1
frenx1

Eine leichte Lektüre mit geschichtlichem Hintergrund

— EvelynM
EvelynM

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    Einer fällt den Baum
    ManuHerold

    ManuHerold

    14. October 2016 um 18:59

    Mmm was soll ich sagen. Ich habe es gelesen. Nicht gerade verschlungen. Am Anfang fand ich es noch recht vielversprechend. Wie das Bild gefunden wurde. Pfarrer Beermann und das Schicksal was sich gegen ihn verschworen hat. Aber auf einmal ist die Frau zurück ... plopp ... auf einmal lüften sich die Geheimnisse. Die Spannung war am Anfang recht gut, aber es seicht mit der Zeit immer mehr ab. Auch wenn mich die Hintergründe vom Bild schon sehr interessiert haben, hat mir etwas der "Krimi" am Schluss gefehlt. Nicht schlecht, aber nicht so ganz meines.

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  • Kirchenkrimi mit Schwächen

    Einer fällt den Baum
    frenx1

    frenx1

    27. September 2016 um 08:56

    Als auf dem Dachboden der Kirche ein altes Bild gefunden wird, steht die Welt von Pfarrer Beermann kopf. Als ob es nicht genügt hätte, dass seine Frau ihm weggelaufen ist. Nein, das mysteriöse Bild bringt so einiges in Bewegung. Ein Mord geschieht direkt vor der Kirche und nicht nur die Polizei, sondern auch Pfarrer Beermann beginnt Nachforschungen anzustellen. Kann es ein Zufall sein, dass der Tote ein Jude ist? Viel wird an dem Bild herumgedeutet, sogar ein Kunstsachverständiger hinzugezogen. Doch warum es so viel Aufmerksamkeit bekommt, bleibt zunächst offen. Erst ganz am Schluss des Krimis wird die tatsächliche, tragische Bedeutung offenbart. Dies gehört zu den zentralen Merkmalen dieses Krimis: es wird viel geredet und wenig gehandelt. So passt es auch zu dem Buch, dass am Ende die Auflösung durch einen seitenlangen Monolog erfolgt. Das ist wenig elegant. Gut gelungen hingegen ist das Spiel mit dem Bibelzitat aus Daniel 4,11  "Einer fällt den Baum", das letztlich auch den Hinweis zur Bedeutung des Bildes gibt. Zu den Stärken des Buches gehört auch, dass am Schluss deutlich mehr Menschen bei der Auflösung eine Rolle spielen als gedacht, sodass manches, was man beim Lesen für belanglos hielt, plötzlich doch seine Bedeutung hat. Meinen Humor hat das Buch nicht getroffen, dafür war er mir zu fade, seinen ganz eigenen Charme hat das Buch aber dennoch, wenn es auch meinen Geschmack nicht getroffen hat.

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  • Wo ist hier die Prise Humor?

    Einer fällt den Baum
    EvelynM

    EvelynM

    24. September 2016 um 23:05

    Der rätselhafte Fund eines Gemäldes auf dem Speicher der Kirche von Pfarrer Beermann sorgt für folgenschwere Ereignisse. Denn eines Tages findet Beermann einen toten Juden neben seiner Kirche. Die Polizei tappt im Dunkeln und der Pfarrer hält es für seine Aufgabe, das Rätsel um das Gemälde und den Tot des Juden zu lösen. Dabei trifft er auf den Sohn eines Bekannten, der mit rechtsradikalen Gruppen sympathisiert. Pfarrer Beermann ist ein eigensinniger Pfarrer, der im Haushalt nichts zustande bringt und froh ist, dass seine Frau Bettina wieder zu ihm zurückkehrt. Außerdem drückt er sich des Öfteren vor seinen seelsorgerischen Pflichten, vor allem dann, wenn es unangenehm werden könnte. Für mich beschränkt sich Pfarrer Beermanns Tatendrang vor allem auf die Spurensuche und seine Alleingänge, wobei ihm seine Frau Bettina in nichts nachsteht und ihre Ideen und deren Umsetzung eher fragwürdig sind. Der Kirchenkrimi ist eine leichte Lektüre und am Anfang ganz amüsant. Das Thema der Fremdenfeindlichkeit passt natürlich in die momentane deutsche Geschichte und zeigt, wohin diese führen kann. Manchmal ist die Sprache gestelzt und das unpersönliche „man“ hat mich auch irritiert. Interessant sind die geschichtlichen Teile im Buch, wobei mir die Zusammenhänge doch recht konstruiert und nicht besonders überzeugend erscheinen. Eine lustige Szene zu Anfang des Buches lässt die angekündigte Prise Humor nur kurz aufblitzen, wie auch der Dialekt von Frau Krohn, die das Bild auf dem Speicher entdeckt hat. Doch Frau Krohn taucht nur auf den ersten Seiten auf. Auf den ersten Seiten des Buches gibt es schon ziemlich viele Informationen – was bei dem kleinen Buch mit 174 Seiten nicht verwunderlich ist. Etwas unverständlich ist mir, wie Pfarrer Beermann ca. 14 Tage nach seinem Duschwannensturz schon eine Bergtour machen kann. Bei diesem Buch bin ich mir wirklich unschlüssig. Kirchenbuch, Kriminalroman, Geschichtslektüre? Der Autor hat meiner Meinung nach etwas zu viel in sein kleines Buch gepackt. Der Titel „Einer fällt den Baum“ erschließt sich ganz deutlich im Verlauf des Lesens und das Cover passt prima dazu. Auch der Anfang und das Ende der Geschichte ergeben eine runde Sache. Ich frage mich nur, ob der Autor nicht zu viele unterschiedliche Genres hineingepackt hat. Die geschichtlichen Bezüge zur Judenverfolgung während des zweiten Weltkrieges sind zwar sehr interessant und bewegend, bestimmt auch gut recherchiert, aber so richtig umgehauen hat mich die ganze Geschichte nicht.

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  • Leserunde zu "Einer fällt den Baum" von Reiner Strunk

    Einer fällt den Baum
    NeukirchenerVerlagsgesellschaft

    NeukirchenerVerlagsgesellschaft

    Was hat es zu bedeuten, dieses unscheinbare, aber auch rätselhafte Bild, das zufällig auf dem Speicher einer Großstadtkirche gefunden wurde? Pfarrer Beermann ahnt, dass es von einem Geheimnis umgeben ist und dass mit seiner Entdeckung eine Menge Ärger auf ihn zukommen könnte. Ob er will oder nicht, er gerät spätestens in dem Augenblick, als ein ermordeter Jude gleich neben der Kirche aufgefunden wird, in die Mühlen polizeilicher Ermittlungen. Und taucht ein ins Dickicht einer dunklen geschichtlichen Vergangenheit. Unverhofft wird es zu seiner Aufgabe, Licht in dieses Dunkel zu bringen.Ein spannender Kirchenkrimi mit einer guten Prise Humor.Nehmt an der Buchverlosung teil und sagt uns einfach, warum Euch der Roman interessiert.

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    lieberlesen21

    lieberlesen21

    20. September 2016 um 14:38
    frenx1 schreibt Hmm, ob hier noch eine Einteilung erfolgt? Vielleicht war es auch gar nicht als Leserunde, sondern als Buchverlosung geplant - im Bewerbungstext steht ja auch "Nehmt an der Buchverlosung teil...".

    Ich glaube langsam auch, dass es keine Leseabschnitte mehr geben wird. … und das mit der Buchverlosung statt Leserunde könnte wohl stimmen, denn sonst würde sich ja hier mal was tun!