Reinhard Budde

 3 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Im Schatten des Schlafmohns, Doppelleben und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Reinhard Budde

Im Schatten des Schlafmohns

Im Schatten des Schlafmohns

 (2)
Erschienen am 27.07.2010
Frauenmörder

Frauenmörder

 (0)
Erschienen am 24.02.2013
Doppelleben

Doppelleben

 (1)
Erschienen am 27.04.2012

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Hypokrass avatar

Rezension zu "Im Schatten des Schlafmohns" von Reinhard Budde

Hätte ich nur welchen gehabt ...
Hypokrasvor 3 Jahren

Das Buch

... ist ein dünnes Büchlein, das man bequem unterwegs, zwischendurch, beim Warten auf den Bus etc. lesen kann. Das kann man durchaus als Pluspunkt sehen.

Und so beginnt es:

"Peter freute sich, endlich mal in Hamburg zu sein. Geschäftlich hatte es ihn zumeist nach Süddeutschland verschlagen, nach München, Nürnberg, Stuttgart. Aber jetzt musste er einen neuen Kunden in Hamburg betreuen."

Zusammenfassung

Kurz: Ein unbescholtener Bürger wird zum Berichterstatter für eine italienische Mafia-Organisation die mit Drogen handelt.
Etwas länger: ... Dabei verliebt und verlobt er sich und geht fremd. Und zwischendurch wird immer mal wieder eine italienische Spezialität kredenzt.

Meine Meinung:

Bitte glaubt mir, ich habe wirklich lange überlegt was ich schreiben soll. Denn ich habe mal bei einer schweizweit bekannten Buchhändlerin gelesen, dass sie keine schlechten Rezensionen schreibt. Finde ich gut. Aber ich habe zugesagt, diese Rezi zu schreiben. Es ist also nicht bloss "Hobby" und "Spass an der Freude". Und weil mich das Lesen und Überlegen was ich denn nun schreiben soll doch ein paar Tage gekostet hat, will ich die Gelegenheit nicht missen, etwas über dieses Machwerk loszuwerden.
Der langen Rede kurzer Sinn: Wer das Buch vielleicht geschenkt bekommt mag sich ja die Rezepte rausreissen oder schneiden oder kopieren und den Rest oder das ganze Büchlein dann zur Seite legen.
Das Büchlein firmiert als Krimi. Aber nur weil die Mafia, ein Polizist und die eine oder andere Leiche darin vorkommen wird aus einer Geschichte noch lange kein Krimi. Es fehlt nämlich eine ganz entscheidende Komponente: Spannung. Und zwar völlig. Es tut mir wirklich leid, aber wie will man auch auf 78 Seiten (92 - 14 für die Rezepte) Spannung erzeugen? Man wird durch die Handlung gehetzt. Und es gibt nur kurze Sätze. Nur wenige sind länger als eine Zeile. Zum Schluss beginnen sich auch Schreibfehler zu häufen.

Fazit:

Finger weg. Ausser man interessiert sich für die Rezepte, das könnte interessant sein. Darum auch 1 Stern von 5

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Traenenherzs avatar

Rezension zu "Im Schatten des Schlafmohns" von Reinhard Budde

Rezension zu "Im Schatten des Schlafmohns" von Reinhard Budde
Traenenherzvor 6 Jahren

Grundinformationen:

Autor: Reinhard Budde
Titel: Im Schatten des Schlafmohns
Originaltitel: -
Reihe: -
Seitenzahl: 92
ISBN: 9783940063236
Preis: 9,95 € (Deutschland)
Verlag: Rotblatt im Iris Kater Verlag
Genre: Krimi
Sprache: deutsch
Übersetzer: -
Einband: Taschenbuch, broschiert
Erscheinungsdatum: 27.07.2010

Klapppentext:

Manchmal kommt es ganz anders, als man denkt. Peter führt ein stinknormales Leben. Er hat in Wuppertal einen guten Job, in Mettmann eine schöne Wohnung, geht gern zum Fußball, hat keine Affären. Alles wunderbar solide – und langweilig. Aber dann trifft er auf dem Hamburger Fischmarkt seinen ehemaligen Schulfreund Volker. Fortan wird sich Peters Leben verändern. Keine Langeweile mehr, stattdessen Abenteuer, Leidenschaft, Sex und organisiertes Verbrechen. Dabei dreht sich alles um ein landwirftschaftliches Produkt aus Afghanistan: Schlafmohn.

Beim Lesen dieses Buches spürt man die Nähe des Autors zu Italien, wo er eine Zeit lang gelebt hat, und die Liebe zur italischenischen Küche, die in diesem Buch mit 14 ausgesuchten Rezepten eine besondere Rolle spielt.

Die Story:

Da ich nicht spoilern möchte, verweise ich an dieser Stelle auf den Klappentext, der schon genügend über den Inhalt aussagt. Da das Buch auch weniger als 100 Seiten umfasst, inklusive 14 Rezepten, empfinde ich diese Angabe als vollkommen ausreichend.

Erster Satz:

Peter freute sich, endlich mal in Hamburg zu sein.

Schreibstil, Perspektiven und Aufbau:

Der Autor lässt die Personen sprechen, wechselt aber zwischen Erzähler und Protagonisten des Buches immer hin und her, so dass dadurch ein Spannungsaufbau entsteht. Der Schreibstil ist einfach gehalten, leider sind in dieser Ausgabe noch sehr viele Rechtschreibfehler enthalten, einer auch auf der Rückseite im Klappentext, so dass ich der Meinung bin, dass dieses Buch dringend eine Überarbeitung bräuchte. Trotzdem ist die Sprache so, dass man einfach versteht was der Autor uns mitteilen möchte.
Szenenwechsel sind sehr schnell, was ebenfalls zum Aufbau der Spannung beiträgt, und so keine Langeweile aufkommen lässt. Man möchte gern weiter lesen. Bis ca. 2/3 des Textes ist eigentlich auch noch alles "recht locker", erst dann geht es wirklich zur Sache, und ein Kommissar klemmt sich hinter die Angelegenheit, und auf der letzten Seite kommt es dann schließlich innerhalb von wenigen Sätzen zum Showdown, und der Krimi ist zu Ende. Ungewohnt, aber wirkungsvoll.
Absätze sind hier nur durch Zeichen gekennzeichnet, nicht aber nummeriert, Namen besitzen die Absätze auch nicht.

Covergestaltung:

Das Cover gefällt mir gut, die Mohnblüte passt zum Mittelpunkt des Buches, denn um diese Pflanze geht es hier ja auch. Gute Wahl!

Zum Autor:

Reinhard Budde wurde 1949 in Düsseldorf geboren. Er hat Germanistik und Politologie an der FU Berlin studiert. Er hatte einen einjährigen Studienaufenthalt in Bologna.
Seit Ende der 70er-Jahre ist er freiberuflicher Journalist, Redakteur und Pressefotograf, zuerst in Berlin, später in Düsseldorf, Viersen und Mönchengladbach.

Meine Meinung:

Ein Ende so wie ich es nicht erwartet hätte.
Mir hat der kurze Krimi gut gefallen. Er ist sehr einfach zu lesen, so dass ich ihn zwischendurch immer wieder zur Hand nehmen konnte. Teilweise war mir der Krimi allerdings fast zu einfach geschrieben. Das einfügen der Rezepte finde ich toll, vor allem weil ich auch gern italienisch esse. Etwas gestoßen habe ich mich an den Rechtschreibfehlern, die doch gehäuft auftreten, so dass dringend eine Nachkorrektur nötig ist, ich denke, dass wäre auch im Namen des Autors gut. Fehler können passieren, aber man kann sie ja ausbessern. Die Handlung war auch sehr einfach gehalten, wobei so manches was die liebe Giana tat ziemlich eigenwillig wirkte. Der Hauptprotagonist ist ziemlich schlecht weggekommen, aber das scheint wohl auch beabsichtigt zu sein, da er sehr schnell zu manipulieren ist. Es wird leider nur eine Seite an diesem Mann gezeigt, und das ist mir ein bisschen wenig, denn jeder Mensch hat mehrere Fasetten in sich versammelt. Insgesamt blieben allerdings alle Personen sehr sehr blass, und ich hätte mir gewünscht das mehr von den Personen erzählt worden wäre, und sie besser ausgestaltet worden wären. Das hätte dem Krimi sicher auch noch mehr Tiefe, und einige Seiten mehr verpasst. Geschadet hätte das in diesem Fall ganz sicher nicht.

Fazit:

Für zwischendurch ein ganz netter Schmöker, aber man sollte nicht zu hohe Erwartungen an einen doch sehr kurzen Krimi haben. Für die Kürze des Buches ist es solide geschrieben. Was für meine Bewertung bedeutet, dass dieses Buch sich in der Mitte der Skala bewegt, und das sind bei mir 3 Herzen, bzw. 4 Punkte für die book-blogger-Bewertungsskala.

Meine Bewertung:

Bewertung für book-blogger:

4/10 Punkte

Zu kaufen gibt es dieses Buch:

bei Catbooks
bei Thalia
und bei Amazon
oder bei einem Buchhändler deiner Wahl.

An dieser Stelle möchte ich mich auch noch einmal ganz herzlich beim Iris Kater Verlag, und bei book-blogger für das kostenlose Rezensionsexemplar bedanken.

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