Reinhard Crusius Rettet Europa, nicht nur die Banken!

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Inhaltsangabe zu „Rettet Europa, nicht nur die Banken!“ von Reinhard Crusius

‚Wer einen Sumpf trockenlegen will, darf nicht die Frösche fragen!‘ Nach diesem zynischen Motto wird seit Jahren Euro- und Europapolitik diktiert – ökonomisch katastrophal, schuldenpolitisch kontraproduktiv, europapolitisch zerstörerisch, sozialpolitisch ungerecht. Die großen Nutznießer: Die Reichen und Eliten in den Krisenländern und die europäischen Großbanken. Die Opfer: Die Bevölkerungsmehrheit in den jeweiligen Krisenstaaten – vor allem auch die deutschen Steuerzahler. So darf es nicht weitergehen! Fulminante und akribische Kritik mündet hier in Alternativen für ein besseres, zukunftsfähiges Europa. Dies vor allem für Nichtökonomen verständlich aufzubereiten, ist der Zweck des unterhaltsamen Buches. Nach der Lektüre ist man sicher zorniger, aber auch urteilsfähiger und gewappnet gegen die europolitischen Mantras unserer Politiker und Ökonomen. ‚Wer Europa retten will, muss auch die Frösche fragen!‘
Mit einem Begleitwort von Prof. Dr. Wilhelm Nölling

Tiefgründige Analyse der gegenwärtigen Finanzprobleme in der EU!

— mabuerele

Anstrengend aber wichtig

— Jeami

Hochaktuelles und wichtiges Thema, eher zum Nachschlagen als zum kompletten Durchlesen geeignet

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Leserunde zu "Rettet Europa, nicht nur die Banken!" von Reinhard Crusius

    Rettet Europa, nicht nur die Banken!

    Tectum_Verlag

    Liebe Leserinnen und Leser, wir - der Tectum Verlag aus Marburg - und unser Autor Reinhard Crusius möchten Euch zur Leserunde von "Rettet Europa, nicht nur die Banken!" einladen. Wir verlosen, pünktlich zur Europawahl, 5 Exemplare an interessierte Leserinnen und Leser. Zum Abschluss wünschen wir uns jeweils eine Rezension. Eine erste Leseprobe findet Ihr unter: http://www.tectum-verlag.de/tectum-lesetipp/rettet-europa-nicht-nur-die-banken.html Fragen an den Autor nehmen wir gerne entgegen und leiten diese gesammelt an Herrn Crusius weiter. Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen! Zum Inhalt: ‚Wer einen Sumpf trockenlegen will, darf nicht die Frösche fragen!‘ Nach diesem zynischen Motto wird seit Jahren Euro- und Europapolitik diktiert – ökonomisch katastrophal, schuldenpolitisch kontraproduktiv, europapolitisch zerstörerisch, sozialpolitisch ungerecht. Die großen Nutznießer: Die Reichen und Eliten in den Krisenländern und die europäischen Großbanken. Die Opfer: Die Bevölkerungsmehrheit in den jeweiligen Krisenstaaten – vor allem auch die deutschen Steuerzahler. So darf es nicht weitergehen! Fulminante und akribische Kritik mündet hier in Alternativen für ein besseres, zukunftsfähiges Europa. Dies vor allem für Nichtökonomen verständlich aufzubereiten, ist der Zweck des unterhaltsamen Buches. Nach der Lektüre ist man sicher zorniger, aber auch urteilsfähiger und gewappnet gegen die europolitischen Mantras unserer Politiker und Ökonomen. ‚Wer Europa retten will, muss auch die Frösche fragen!‘ .

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    • 74

    Jeami

    08. September 2014 um 09:29
    Beitrag einblenden
    mabuerele schreibt Ich habe das Buch nun beendet. Es hat etwas lange gedauert, aber es ging nur abschiedsweise. Ich wollte begreifen, was ich lese. Der Autor verweist auf die Probleme, wenn Frankreich Hilfe ...

    Das war bei mir auch so, ich lese mein Buch voraussichtlich nochmal im Urlaub :-)

  • Ursachen und Folgen der Finanzkrise

    Rettet Europa, nicht nur die Banken!

    mabuerele

    06. September 2014 um 20:47

    „…Wer A sagt, muss nicht B sagen, er kann auch einsehen, dass A falsch war…“  Im Vorwort erläutert der Autor den Aufbau des Buches. Im Buch analysiert er die heutige Finanzpolitik. Ausgangspunkt ist die Bankenkrise. Detailliert legt er Ursachen und Fehlentscheidungen dar. Das Buch besticht durch eine glasklare Analyse des Ist-Standes. Woher kommt das Geld für die Rettungsschirme? Welche Folgen haben sie für betroffene Länder? Wie geschieht die Preisbildung im Euroraum? Wieviel Macht haben die Ratingagenturen? Was sind die Finanzprobleme, die in den nächsten Jahren auf Europa und Deutschland zukommen? Das sind nur einige der Fragen, die im Buch beantwortet werden. Gleichzeitig erteilt er vielen Phrasen der Politiker eine Absage. Er weist nach, dass es Diskrepanzen gibt zwischen dem Reden im Land und dem Handeln in Europa. Die Demontage des Sozialstaats und der schleichende Abbau der Demokratie werden mit konkreten Fakten belegt. Gleichzeitig macht der Autor Vorschläge, was zu tun ist. Das Buch braucht Zeit, wenn man es lesen möchte. Der Schriftstil ist zwar allgemeinverständlich, doch das Thema ist so komplex, das ein Nichtfachmann sich erst einlesen muss. Wechselnde Schriftarten, die Hervorhebung von Wesentlichen in fetter Schrift und Kennzeichnung von Zitaten in kursiver Schrift unterstützen den Lesefluss. Die Vor- und Rückblenden sind gewöhnungsbedürftig, aber für ein Fachbuch nicht zu umgehen. Wichtige Fakten werden an unterschiedlichen Stellen nicht nur wiederholt, sondern unter neuen Gesichtspunkten betrachtet. Häufig fasst der Autor seine Erkenntnisse übersichtlich zusammen.   Vielfältige Tabellen und Übersichten veranschaulichen das Thema. Die Gliederung des Buches ist logisch begründet. Der Autor stützt sich in seinen Ausführungen auf eine große Zahl von Veröffentlichungen aus  in- und ausländischen Zeitungen und wirtschaftswissenschaftlichen Veröffentlichungen. Besonders gut gefallen haben mir die eingestreuten Zitate. Sie lockern die trockenen Ausführungen auf und zeugen vom Humor des Autors. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es  hat mir ein schwieriges Thema geschickt nahegebracht und die Augen geöffnet für gegenwärtige und zukünftige Entwicklungen.  

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  • Rettet Europa, nicht nur die Banken!

    Rettet Europa, nicht nur die Banken!

    Blaustern

    25. August 2014 um 16:05

    Wie kam es zur Europakrise, wie zur Bankenkrise? Wer fällt unter den Rettungsschirm? Was genau geht in Griechenland vor? Wie kam es dazu? Können das Land, Irland und andere Südländer noch gerettet werden und Europa überhaupt? Was passiert mit unseren Steuergeldern? Diese und viel mehr Fragen, die mich schon länger beschäftigten, werden uns hier von Reinhard Crusius ausführlich und gewissenhaft beantwortet. Er beginnt mit der Einführung des Euro und legt dar, welche gravierenden Fehler dabei schon begangen wurden. Schon damals wurde die ganze Euro-Währung nicht genügend durchdacht und musste längerfristig in die Krise führen, die wir jetzt haben. Dabei wird Licht in die Bankenkrise gebracht, wie die Politik damit umgeht, was sie verschweigt und wohin das alles führte. Auch zu der Krise in Griechenland, obwohl in diesem Land auch noch andere Misswirtschaften dazu beitrugen, die hier auch erläutert werden. Die Geschädigten sind wie immer die armen Leute sowie die Mittelschicht in diesen Ländern, aber auch wir deutschen Steuerzahler, auf die die Welle erst noch richtig zurollt. Die Reichen der Krisenländer sowie die europäischen Großbanken sind gut aus dem Schneider, ihnen werden die Taschen auf Kosten der Armen noch mehr vollgestopft. Darüber dürfen die Bürger natürlich nichts erfahren, somit werden die Medien zensiert. Es wird gut dafür gesorgt, dass nur bestimmte Informationen an die Öffentlichkeit geraten und dass nicht mal mehr die Journalisten durchblicken. Auch dieses kritisiert der Autor stark. Wie soll es nun weitergehen? Gibt es überhaupt einen Ausweg aus der Krise? An wessen Geldbeutel zerrt es, und wer wird sich dagegen wehren? Ist die Lösung TINA (there is no alternative)? Es gibt immer einen Weg, und am Ende macht der Autor hierzu Vorschläge. Reinhard Crusius versteht alles über das Thema, über das er hier schreibt, und er bewilligt diese Europapolitik nicht. Hiermit äußert er deshalb seine Kritik, und es wäre schön, wenn sich dieses Buch auch einmal die richtigen Politiker zu Gemüte führen. Der Stoff ist hochaktuell, sehr informativ und absolut umfangreich. Man muss das Buch nicht von Beginn an lesen. In die Kapitel kann man zu unterschiedlichen Zeiten einsteigen. Das Werk ist allerdings nicht leicht zu lesen, und man braucht eine gewisse Ruhe dazu. Die Gestaltung des Schriftbildes ist etwas ungewöhnlich. Bedeutende Sätze sind fettgedruckt, Anmerkungen in kursiv, weshalb dann das Schriftbild auf einer Seite mehrmals wechselt und den Lesefluss etwas hemmt. Auch die vielen zusätzlichen Erläuterungen in den Klammern, die oftmals viele Zeilen beinhalten, tragen dazu bei.

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  • Hochaktuell, anstrengend, wichtig!

    Rettet Europa, nicht nur die Banken!

    Jeami

    16. July 2014 um 10:50

    Puh - sehr komplexes Buch über die Europapolitik. Kleiner Ausschnitt: - Euro / Einführung - Information der Bürger - Bankenkriese - "Griechenland" Rettung - Änderungsvorschläge etc. pp. Das ist kein Buch, das man einfach so runterliest. Ehrlich gesagt, ich krieg einen Hals, wenn ich so was lese. Kein angenehmes aber wichtiges Thema. Beim Stil des Autors hätte ich mir mehr Sachlichkeit bzw. Neutralität gewünscht.

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  • Hochaktuelles Thema, etwas koddriger Schreibstil, aber interessant, sehr umfassend und informativ

    Rettet Europa, nicht nur die Banken!

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. July 2014 um 17:13

    Reinhard Crusius übt in seinem sehr umfangreichen Werk Kritik an der europäischen Krisenpolitik und nebenher auch an ihrer Darstellung in den Medien. Beides sieht er als fehlgeschlagen an. Die Bürger Europas werden unwissend gelassen, falsch informiert und gegeneinander aufgewiegelt. All dies schadet Europa, auch in politischer und sozialer Hinsicht. Der Autor benennt u. a. (eine vollständige Auflistung aller Themen würde den Rahmen einer Rezension sprengen) die Fehler, die schon bei der Euro-Einführung gemacht wurden und sich nun in der Krise negativ auf das System auswirken. Daneben wird natürlich die so genannte "Griechenland-Rettung" näher beleuchtet, eben so wie die Bankenkrise, die dieser vorausging. In Exkursen, wie z. B. zur Euro-Krise oder zur Fälschung von Sozialstatistiken wird genauer auf wetierführende Themen und Begriffe eingegangen, die mit dem Hauptthema, der wirtschaftlichen Misere Europas, verwoben sind. Besonders die Problematik, dass die EU eine Wirtschafts- und keine Sozialunion ist und die Gefahren, die daraus entstehen, wird in den Medien eher heruntergespielt, in diesem Buch aber sehr anschaulich erklärt. Im letzten Teil gibt der Autor Anregungen und Vorschläge, wie man jenseits von TINA (there is no alternative) und diktatorischem Gehabe die EU-Krise auffangen könnte (wenn dies politisch und wirtschaftlich gewollt wäre, worauf ebenfalls näher eingegangen wird, Stichworte: Wirtschaftsliberalismus und Raubtierkapitalismus). Der Inhalt ist sehr interessant und informativ. Probleme bereiteten mir jedoch als Leser der Druckausgabe das ständig wechselnde Schriftbild mit seinen verschiedenen Schriftsätzen und -graden. Besonders der Fettdruck von besonders wichtigen oder plakativen Sätzen erinnerte mich sehr stark an die Bild-Zeitung. Der Erzählstil ist leider teilweise ziemlich grenzwertig, was Objektivität und Klarheit angeht. Der Autor schreibt bei Themen, die ihm am Herzen liegen, sehr aggressiv und flapsig. Dabei übertreibt er es an vielen Stellen jedoch. Mir gefällt ein klarer und sachlicher Stil deutlich besser. Das ist halt Geschmacksache. Fazit: Ein informatives und wichtiges sowie hochaktuelles Buch, wenn auch nicht einfach zu lesen. Im Rahmen einer Leserunde habe ich es komplett gelesen. Als privater Leser hätte ich es vermutlich eher als Nachschlagewerk verwendet.

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