Reinhard Griebner , Felix Karweick Mauerspechte

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Inhaltsangabe zu „Mauerspechte“ von Reinhard Griebner

Berlin im November/ Dezember1989. Die Welt des Schülers Willem Kaiser aus Prenzlauer Berg gerät aus den Fugen: Seine Freundin Paula ist aus dem Ungarn-Urlaub nicht zurückgekehrt, sondern ist mit ihrer Familie in den Westen abgehauen, in den Straßen skandieren Demonstranten Sprechchöre und Willems Mutter träumt plötzlich von Ferien am Mittelmeer. Inmitten des Chaos' lernt Willem die Westberliner Kids Jasmin Shiva, genannt Feuerlocke, und die russlanddeutschen Brüder Anton und Boris kennen. Nach anfänglichem Misstrauen wird der ,Ossi' Willem in die Mauer-Power-Bande aufgenommen. Zu viert beschließen sie, sich die allgemeine Aufbruchstimmung mit einer ausgeklügelten Geschäftsidee zunutze zu machen. Westlich und östlich der Berliner Mauer, zwischen Konsum und Aldi, Aktueller Kamera und Tagesschau, kreuz und quer durch Berlin, beginnt ein Wettrennen gegen einen windigen Stuttgarter Geschäftsmann und gegen die Zeit.

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  • Leserunde zu "Mauerspechte" von Reinhard Griebner

    Mauerspechte
    Knabe-Verlag-Weimar

    Knabe-Verlag-Weimar

    Liebe LovelyBooks LeserInnen, momentan ist das Thema in aller Munde. Wo man auch hinschaut, beschäftigen sich die Menschen mit dem Thema Mauerfall. Pünktlich zum 25-jährigen Jubiläum des Ereignisses, das Deutschland wiedervereinigte, wollen auch wir einen Blick zurückwerfen. Und zwar mit einem Buch, dass gerade auch die Generationen ansprechen soll, die den Mauerfall nur vom Hörensagen oder aus Geschichtsbüchern kennen. Auf den Spuren von Willem Kaiser und seinen Freunden führt uns dieses Jugendbuch nach Berlin, mitten in die turbulenten Ereignisse 1989 ... Klappentext: Berlin im November / Dezember 1989. Die Welt des Schülers Willem Kaiser aus Prenzlauer Berg gerät aus den Fugen: Seine Freundin Paula ist aus dem Ungarn-Urlaub nicht zurückgekehrt, sondern ist mit ihrer Familie in den Westen abgehauen, in den Straßen skandieren Demonstranten Sprechchöre und Willems Mutter träumt plötzlich von Ferien am Mittelmeer. Inmitten des Chaos' lernt Willem die Westberliner Kids Jasmin Shiva, genannt Feuerlocke, und die russlanddeutschen Brüder Anton und Boris kennen. Nach anfänglichem Misstrauen wird der ,Ossi' Willem in die Mauer-Power-Bande aufgenommen. Zu viert beschließen sie, sich die allgemeine Aufbruchstimmung mit einer ausgeklügelten Geschäftsidee zunutze zu machen. Westlich und östlich der Berliner Mauer, zwischen Konsum und Aldi, Aktueller Kamera und Tagesschau, kreuz und quer durch Berlin, beginnt ein Wettrennen gegen einen windigen Stuttgarter Geschäftsmann und gegen die Zeit ... Wir laden euch dazu ein, mit uns an einer Leserunde zu den Mauerspechten teilzunehmen. Wir verlosen dazu 5 Bücher und wer in den Lospott möchte, braucht einfach nur folgende Frage beantworten: Ob live miterlebt, aus Geschichten der Familie oder dem Geschichtsunterricht - Was verbindet ihr mit dem Mauerfall? Bis zum 13.11 warten wir gespannt auf eure Antworten!

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  • Mauerspechte

    Mauerspechte
    connychaos

    connychaos

    29. November 2014 um 19:53

    Berlin im Winter 1989, die Mauer ist vor kurzem gefallen und die ganze Stadt befindet sich im Umbruch. Willem aus Ostberlin lernt die Mauer Power Bande kennen, diese besteht aus Jasmin, Boris und Anton. Die Mitglieder der Mauer Power Bande betätigen sich als Mauerspechte und meißeln Stücke aus der Berliner Mauer um sie am Brandenburger Tor an Touristen zu verkaufen. Willem freundet sich mit dem Trio an und macht mit. Als sie einen Großauftrag von einem Stuttgarter Geschäftsmann erhalten, haben Sie eine besondere Geschäftsidee... Ich habe dieses Buch mit meiner Tochter (9) gelesen. Ich selbst habe diese Zeit in Berlin miterlebt und ihr schon viel davon erzählt. Da wir Berliner sind, interessiert sich meine Tochter auch sehr für die Geschichte ihrer Stadt. Mit dem Schreibstil hatte meine Tochter ein paar Probleme, die sie im Lesefluss gestört haben. Die Sprache ist oft im Berliner Dialekt und Jargon der späten 80er gehalten, außerdem wurden viele Begriffe der ehemaligen DDR verwendet, die im Glossar des Buches nicht enthalten waren. Hier musste ich ihr viel erklären. Wir sind dadurch wieder einmal ins Gespräch über diese Zeit gekommen aber den Lesefluss hat es schon gebremst. Die Namen die der Autor für einige Personen gewählt hat und die scheinbar auch sein Wesen beschreiben sollen (Spritti Karsupke, der alkoholkranke Nachbar z.B.) waren ihr etwas suspekt. Die Kinder Willem und Jasmin fand meine Tochter soweit o.k., Anton und seinen Bruder Boris nicht. Befreundet würde sie mit ihnen nicht sein wollen. Die Geschäftsidee der Kinder geht sehr ins Kriminelle, da hat es uns gewundert, dass es von den Eltern so hingenommen wurde und es keine Standpauke gab. Die Tat der Kinder war ja nicht ganz ohne... Bei mir wurden beim Lesen Jugenderinnerungen wach, habe aber die selben Kritikpunkte wie meine Tochter. Alles in allem geben wir 3,5 Sterne, die wir hier auf 4 aufrunden.

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  • Berlin, 1989

    Mauerspechte
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    24. November 2014 um 13:02

    Wir befinden uns mitten im Berlin des Jahrs 1989. Die berühmte Mauer fällt und die ganze Stadt ist im Aufruhr und Blickpunkt des Weltgeschehens. Mitten im Getümmel finden sich Kinder Willem, Jasmin, Anton und Boris und werden zu Freunden. Sie haben eine geniale Geschäftsidee, von der auch ihr Name "Mauerspechte" abgeleitet wird: sie picken Stücke aus der Berliner Mauer und verkaufen sie. Doch so machen sie auch die Bekanntschaft eines dubiosen Geschäftsmannes...  Dieses Buch ist geeignet für junge Leser von etwa 10 bis 12 Jahren, doch auch für Erwachsene ist es interessant, denn viele waren damals live dabei und können sich sicher noch genau an die Geschehnisse im Jahr 1989 erinnern. Das Cover ist schön bunt und ansprechend für junge Leser. Doch mein Fall ist es nicht, es wirkt irgendwie altbacken. Auch die Illustrationen im Buch (super, dass es überhaupt welche gibt), gefallen mir nicht, da ich dieses stark Gekritzelte nicht mag. Durch die Wortwahl und die Sprache im Allgemeinen fühle ich mich wieder in längst vergangene Zeiten versetzt. Auch hier wieder: es wirkt alles sehr umodern, aber eben dadurch wirkt es wiederum authentisch. Denn die 80er/90er sind mit die trashigsten, umodernsten Zeiten, die ich kenne. Die Kinder aus dem Buch sind ganz nett, aber so richtig haben sie mich nicht abgeholt. Ich finde sie zwar sympathisch, aber nicht so übermäßig, dass ich als 10-Jährige unbedingt dazu gehören hätte wollen. Daher kann ich dem Buch "nur" 4 von 5 Sternen geben. Ich empfehle es allen, die Kinder im Alter von 10-13 Jahren und ihnen man die deutsch-deutsche Geschichte etwas näher bringen wollen.

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  • Wendegefühle auch für junge Leser

    Mauerspechte
    ToniK

    ToniK

    05. September 2014 um 19:00

    1989, die Mauer ist gefallen, Ost- und Westberliner können plötzlich die ihnen unbekannten Stadtteile besuchen. Es herrscht Aufbruchsstimmung, teilweise auch ein wenig Skepsis. Mitten in dem Durcheinander versucht eine Gruppe Jugendlicher von den neuen Möglichkeiten auch finanziell zu profitieren, doch nach ersten Erfolgen beim Verkauf der Mauerstücke läuft die Sache aus dem Ruder... Griebner beschreibt die gesamte Atmosphäre so plastisch, dass man auch als "Nach-1989-Geborener" keine Probleme hat, sich in die Situation zu finden. Man fiebert mit den Figuren mit, man lernt die Konflikte der Jugendlichen zwischen Ost und West kennen, man erhält Einblicke in das ganz normale Alltagsleben in Ostberlin, das sich nach der Wende nach und nach wandelte. Dabei erkennt man auch, worin die anfänglichen Probleme in der Verständigung bestanden und wie unterschiedlich diese beiden Welten tatsächlich waren. Doch nicht nur die Darstellung der Stimmung ist wunderbar gelungen, auch die Geschichte selbst ist durchaus lesenswert. Sehr hilfreich für junge Leser sind die Begriffserklärungen am Ende des Buches. Da merkt man doch, dass man mit einigen Wendungen nicht vertraut ist, wenn man die DDR nie erlebt hat... doch dank dieses Verzeichnisses bleiben am Ende keine Fragen offen. Insgesamt ein Buch, das sich sehr flüssig liest, einen stets neugierig auf den weiteren Lauf der Dinge macht und Jugendlichen das Nachempfinden der Wendezeit etwas einfacher macht. Meiner Meinung nach wäre das Buch sehr gut als Schullektüre im Geschichtsunterricht geeignet, da es die Stimmung viel besser transportiert, als ein normales Geschichtsbuch und die Schüler zu keiner Zeit langweilen würde.

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