Reinhard K. Sprenger

 3.6 Sterne bei 28 Bewertungen
Autor von Die Entscheidung liegt bei dir!, Radikal führen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Reinhard K. Sprenger

REINHARD K. SPRENGER, geboren 1953 in Essen, hat in Bochum Geschichte, Philosophie, Psychologie, Betriebswirtschaft und Sport studiert. Als Deutschlands profiliertester Managementberater und einer der wichtigsten Vordenker der Wirtschaft berät Reinhard K. Sprenger alle wichtigen Dax-100-Unternehmen. Seine Bücher wurden allesamt zu Bestsellern, sind in viele Sprachen übersetzt und haben die Wirklichkeit in den Unternehmen in 30 Jahren von Grund auf verändert. Zuletzt sind von ihm bei DVA erschienen »Das anständige Unternehmen« (2015) und »Radikal digital« (2018).

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Magie des Konflikts

 (1)
Neu erschienen am 09.03.2020 als Hardcover bei DVA.

Alle Bücher von Reinhard K. Sprenger

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Cover des Buches Die Entscheidung liegt bei dir!9783593505374

Die Entscheidung liegt bei dir!

 (22)
Erschienen am 07.01.2016
Cover des Buches Mythos Motivation9783593392004

Mythos Motivation

 (3)
Erschienen am 01.02.2010
Cover des Buches Radikal führen9783593394626

Radikal führen

 (3)
Erschienen am 01.09.2012
Cover des Buches Das Prinzip Selbstverantwortung9783593385013

Das Prinzip Selbstverantwortung

 (3)
Erschienen am 01.08.2007
Cover des Buches Das anständige Unternehmen9783570553589

Das anständige Unternehmen

 (3)
Erschienen am 26.03.2018
Cover des Buches Magie des Konflikts9783421048547

Magie des Konflikts

 (1)
Erschienen am 09.03.2020
Cover des Buches Der dressierte Bürger9783593377599

Der dressierte Bürger

 (1)
Erschienen am 01.02.2005

Neue Rezensionen zu Reinhard K. Sprenger

Neu
M

Rezension zu "Magie des Konflikts" von Reinhard K. Sprenger

Keine Angst vor Reibung!
michael_lehmann-papevor einem Monat

Keine Angst vor Reibung!

 

Niemand kann ihnen entkommen im Leben, so sehr man auch versuchen mag, sich „drum herum zu drücken“. Reibungen, Spannungen, Streit, mit einem Wort, Konflikte mit anderen Menschen gehören zu Leben dazu. Mag man es bedauern oder es sogar genießen, ändern lässt isch das kaum.

 

Die gute Nachricht aber ist, dass Konflikte zunächst überhaupt nichts Unnatürliches, schlimmes oder vernichtendes in sich tragen müssen. Im Gegenteil, mit der richtigen „Streitkultur“ und der Bereitschaft, Konflikte anzunehmen und, natürlich, auf die ein oder andere Art und Weise zu lösen oder für sich zumindest zu beenden, geschieht immer auch persönliches Wachstum durch Erfahrungen und gemeinschaftliches Wachstum durch ein einander austarieren bis hin zu einem „einander verlassen“, wenn Konflikte am Ende nur auf diese Art gelöst werden könnten. Was, auch das eine gute Nachricht, die man Reinhard Sprenger durchaus glaubt, nur höchst selten überhaupt der Fall sein wird. Wenn man Konflikte mit der passenden inneren Haltung angeht.

 

Dazu gehört, im Kern, eine innere Haltung, die dem Menschen zunächst auf natürlichem Weg wohl nicht unbedingt gegeben ist, wie die Geschichte der Konflikte bis hin zu Weltkriegen aufzeigt und wie es dem so oft beschworenen „gesunden Menschenverstand“ eben nicht eingängig ist.

 

Denn dieser geht, wie viele unbewusste Haltungen und Wertvorstellungen in der Persönlichkeit, zunächst mal automatisch und unbewusst nur von der eigenen Sicht der Dinge und deren Bewertung aus.

 

Dass aber, auch das ein Fakt, der mit rationalem Überlegen nicht wegzudiskutieren ist, die Welt und die Ereignisse jedes Lebens eben nicht eindeutig in schwarz und weiß unterteilt werden können (wobei weiß immer die eigene Meinung und Überzeugung betrifft), sondern Ereignisse immer „mehrdeutig“ interpretiert und bewertet werden können, das wäre die innere Grundalge für ein anderes Angehen von Konflikten. Denn, so erstanden, sind die „Gegner“, die „Anderen“ eben nicht „Feinde“, die bekämpft werden oder vor denen geflohen werden müsste, sondern zunächst einmal nur Personen, die aufgrund einer anderen Erfahrungswelt und eines anderen inneren- wie äußeren Lebensrahmens die Ereignisse des Lebens und dessen Ausrichtung aus ihrer Person heraus anders verstehen, bewerten und angehen, als es für die eigene Person mit Wohlwollen nachvollziehbar wäre.

 

Und daher gilt, auf die rechte Art betrachtet und gelebt: „Der Konflikt ist die Lösung“!

 

„Er wartet geradezu darauf, dass wir ihn mit Inhalten füllen“.

 

Dazu aber, und das verschweigt Sprenger nicht, sondern setzt es gar mit in den Mittelpunkt seiner Erläuterungen, dass natürlich zunächst mit und an der eigenen Person gearbeitet wird. Dass Konflikte nicht eine zu vermeidende Negativität darstellen und dass die eigene Haltung Konflikten gegenüber und in den Inhalten, die Konflikte hervorrufen, grundlegend überprüft und durchaus verändert werden muss. Was nicht leichtfällt aufgrund einer lebenslangen „Übung“ im „falschen“ Konfliktverständnis und Verhalten.

 

Dazu gehört zu Beginn, und Spenger wird nicht müde, das zu betonen, „dass der Konflikt verbindet, was getrennt wurde“.

 

Warum das so ist und wie das geht, Konflikte konstruktiv anzugehen und zu gestalten, dafür ist dieses Werk eine ganz hervorragende Schule.

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M

Rezension zu "Das anständige Unternehmen: Was richtige Führung ausmacht - und was sie weglässt" von Reinhard K. Sprenger

Den Mitarbeiter in die Mitte gerückt
michael_lehmann-papevor 5 Jahren

Den Mitarbeiter in die Mitte gerückt

Um Missverständnissen vorzubeugen, man könnte den Titel des Buches auch in Richtung eines „ehrbaren Kaufmanns“, mithin also in der Frage des Umgangs von Unternehmen ihren Kunden gegenüber verstehen. Dies aber spielt, so überhaupt, nur am Rande eine untergeordnete Rolle in Sprengers Ausführungen, wobei das, was Sprenger pointiert und klar formuliert fordert, tatsächlich durchaus seine Auswirkungen auch auf das Verhalten des Unternehmens nach Außen, ins einen Produkten und seinen Kunden gegenüber haben würde. So man die Inhalte des Buches beherzigt und umsetzt.

Im Mittelpunkt dieses Buches aber steht, auf einer klaren ethischen Entscheidung beruhend, der Umgang von Unternehmen mit ihrer letztlich wertvollsten Ressource, den Mitarbeitern.

Wie führt man ein Unternehmen? Und zwar im Blick auf die Mitarbeiter, die Untergebenen, jene, die das Produkt herstellen, vertreiben, vermarkten, jene, die den „direkten Draht“ zum Kunden und / oder zu den Prozessabläufen im Unternehmen selbst besitzen?.

Ein Thema, das nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Zahlen zur Mitarbeitermotivation in Deutschland, zu „inneren Kündigungen“ oder „Burn out“ eine aktuelle, drängende, klare Berechtigung aufweist.

Denn diese Zahlen über einen recht geringen Prozentsatz von „zufriedenen (und damit motivierten) Mitarbeitern“ zumindest in Deutschland korreliert umgehend mit Sprengers Beobachtungen.

„Wir leben in wirtschaftsethisch abschüssigen Zeiten“.

Und das in Bezug nicht zuletzt auf „Big Player“, auf Banken, Staaten, Autokonzerne. Mauscheleien, geheime Absprachen, immense Aufstockung von Mangergehältern für eine kleine Gruppe und zunehmende Arbeitsverdichtung und reale Lohnsenkungen bis hin zur Ausweitung prekärer Arbeitsplätze für den „großen Rest“ der Mitarbeitenden. Was ja auch heißt mitschaffenden, wertschaffenden Menschen. Die, so Sprenger fast süffisant, noch nicht einmal mehr bezahlbaren Wohnraum als „Frucht ihrer Arbeit“ vorfinden, denn auch dieser wird von einer eher kleinen Gruppe der bestverdienenden zunehmend exklusiv in Anspruch genommen.

Und auch wenn Sprenger konzediert, dass dies nicht die große Menge an Managern betrifft, „jedoch sind die Anstößigkeiten in den Medien derart omnipräsent, dass der Bürger den Eindruck hat, die gesamte Wirtschaft sei korrupt“.

Ein Eindruck, der eben auch die Frage aufwirft, der Sprenger sich zentral im Buch annimmt, nämlich die nach dem Wirtschaften „innerhalb“ der Unternehmen.

Denn, auch darin kann der Leser Sprenger mühelos folgen, „konkret wird Wirtschaft vor allem am eigenen Arbeitsplatz“.

Denn Arbeit prägt den Menschen. Und Menschen wiederum prägen die Gesellschaft. In Sprengers Augen nun ist das Arbeitsleben geprägt von einem starken „Überschuss an Zudringlichkeit“, ein Fordern eines immer “mehr an Nähe“ von Seiten des Mitarbeiters und damit ein „Zuschütten“ von (notwendigen) Räumen der Distanz , Freiheit und Privatheit. Mit der Folge eines „psychischen Dichtestresses“ als „Arbeitsverdichtung“.

Hier zu mehr Abstand zu gelangen, „anständiger“ mit den Mitarbeitern zu arbeiten, sinngebend zu wirken statt ständig den Sinn einer Arbeit zu zerstören, Mitarbeiter nicht nur als „Mittel“ zu betrachten, nicht wie „Kinder“ zu behandeln, nicht „Menschen“ (durchaus aber deren Leistungsvermögen) zu verbessern, die „Autonomie“ zu achten und immer wieder in Alternativen denken zu können, das sind jene Stärken und Voraussetzungen, die in einem „anständigen“ Unternehmen für ein „anständiges“ Klima sorgen, mit denen Mitarbeiter motiviert und nicht gegängelt werden und mithilfe derer eine Atmosphäre entsteht, die dem gesamten Unternehmen samt dessen Produkten und deren Vermarktung gut zu Gesicht stehen würde.

Klar, präzise, überzeugend legt Sprenger den Finger in eine immer breiter werdende Wunde der modernen Arbeitswelt und überzeug vor allem durch seine Darlegung des langfristigen Nutzens für das Unternehmen selbst, statt nur polemisch Probleme zu benennen.

Eine sehr empfehlenswerte, wichtige Lektüre im Blick auf die mittelfristige Ausrichtung des Arbeitsklimas, nicht nur in Deutschland.

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Rezension zu "Radikal führen" von Reinhard K. Sprenger

Radikal gut
Ingrid-Konradvor 5 Jahren

Wer ein Buch über Führung sucht, liegt mit Sprengers Ratgeber goldrichtig. Man muss jedoch bereit sein, andere, ungewohnte Wege zu gehen. Und sich auf Sprengers radikale Sicht einzulassen. Dann kann man nur gewinnen. Die Weisheiten zum Thema Führung sind nicht nur praxiserprobt, sondern auch praktikabel. Und sie stimmen. Sprenger schreibt schnörkellos, bisweilen auch witzig. So, dass man immer verstehen kann, wovon er spricht. Ich habe wirklich schon Regale voller Managementliteratur verschlungen. Irgendetwas kann man ja immer mitnehmen. Aber dieses Buch hier ist ein radikaler Volltreffer. Es gibt keinen besseren Führungs-Ratgeber. 5 Sterne.

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