Reinhard Kaiser Königskinder

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Inhaltsangabe zu „Königskinder“ von Reinhard Kaiser

Tieftraurig und sehr berührend: die Liebesgeschichte des deutschen Juden Rudolf Kaufmann und der Schwedin Ingeborg Magnusson, die sich 1935 begegnen und nur wenige Tage miteinander verbringen. Ihre Liebe leben sie über Briefe - eine fünf Jahre andauernde Korrespondenz. Sie wissen nicht, dass sie sich nie wiedersehen werden. Sechzig Jahre später ersteigert Reinhard Kaiser die Briefe, beginnt eine jahrelange Recherche und erzählt hier ihre Geschichte

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  • Rezension zu "Königskinder" von Reinhard Kaiser

    Königskinder
    LEXI

    LEXI

    20. December 2009 um 20:39

    „Königskinder“ ist im Grunde kein Roman, sondern ein Tatsachenbericht, der auf dem zufälligen Fund eines Briefbündels beruht. Der Autor entdeckte während einer Auktion die Liebesbriefe des Deutschen Rudolf Kaufmann an seine schwedische Freundin Ingeborg Magnusson und begann sich für die Geschichte der beiden zu interessieren. Den Liebenden waren nur wenige Tage Zusammensein vergönnt, die Umstände und die große räumliche Entfernung ließen kein „happy end“ zu. Ihre Korrespondenz erstreckt sich jedoch über einen Zeitraum von 5 Jahren, die Kaiser mithilfe gründlicher Recherchen und zahlreicher Berichte noch lebender Verwandter rekonstruiert hat. Sehr viele Briefe sind in diesem Buch Wort für Wort abgedruckt und vermitteln dem Leser das ganze Ausmaß von Leid und Elend, das die Schreckensherrschaft des Nazi-Regimes ausgelöst hat. Es erzählt von der Ohnmacht und der grausamen Ausgrenzung der jüdischen Bevölkerung, vergisst nicht die Deportationen und Hinrichtungen zu erwähnen – berichtet aber auch von vielen Juden, denen die Flucht aus dem Nazi-Deutschland gerade noch gelungen ist. Die völlige Hilflosigkeit und das Beschneiden sämtlicher Bürgerrechte, die Missachtung der menschlichen Würde – alles zusammen ein erschütternder und trauriger Bericht über einen Menschen, der kämpft, sich den Herausforderungen des Lebens stellt, immer wieder aufsteht und weitermacht …. und letztendlich doch scheitert. Der Vergleich mit dem „Tagebuch der Anne Frank“ ist meines Erachtens gar nicht so abwegig … auf alle Fälle ein Buch, das man gelesen haben sollte.

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  • Rezension zu "Königskinder" von Reinhard Kaiser

    Königskinder
    Wassermann

    Wassermann

    04. November 2009 um 17:03

    Beschrieben wird hier eine Liebe zur falschen Zeit. Erzählt wird auch ein Kapitel aus der Ausgrenzung und Verfolgung der Juden in Deutschland. Königskinder ist eine spannende aber auch traurige wahre Liebesgeschichte, die aus einem Bündel alter Briefe rekonstruiert wurde. Dabei wurde mit allen Finessen der Montage von Schrift und Bild gearbeitet.