Reinhard Kleindl

 4,1 Sterne bei 132 Bewertungen
Autor von Die Gottesmaschine, Stein und weiteren Büchern.
Autorenbild von Reinhard Kleindl (©Marco Rossi)

Lebenslauf

Autor, Sportler, Träumer: Der aus Graz stammende Autor ist studierter Physiker und hat mit dem Veröffentlichen von Texten bereits während seines Studiums begonnen. Seine Leidenschaft fürs Schreiben brachte ihn zum Wissenschaftsjournalismus, wo er nach wie vor aktiv ist.

Bekannt ist Kleindl vor allem als Extremsportler: Er ist als erster Mensch auf einer Slackline über die Victoriafälle balanciert. Das Slacklinen hat er einige Jahre als Profi praktiziert und hat damit internationale Wettbewerbe bestritten sowie verschiedene Rekorde aufgestellt.

Mit „Gezeichnet“ debütierte er 2014 als Krimiautor, in den folgenden Jahren erschienen zwei weitere Teile dieser Serie. Im September 2018 erschien sein Thriller "STEIN" bei Goldmann. Kleindls Thriller sind düster, psychologisch und temporeich. Kritiker lobten die Spannung, Charakterzeichnung abseits von Klischee und bescheinigten ihnen "internationales Format".

Alle Bücher von Reinhard Kleindl

Cover des Buches Die Gottesmaschine (ISBN: 9783404184170)

Die Gottesmaschine

 (30)
Erschienen am 30.07.2021
Cover des Buches Baumgartner und die Brandstifter (ISBN: 9783709978238)

Baumgartner und die Brandstifter

 (24)
Erschienen am 04.09.2015
Cover des Buches Baumgartner kann nicht vergessen (ISBN: 9783709978528)

Baumgartner kann nicht vergessen

 (22)
Erschienen am 01.07.2016
Cover des Buches Stein (ISBN: 9783442487981)

Stein

 (25)
Erschienen am 17.09.2018
Cover des Buches Die Klamm (ISBN: 9783442489404)

Die Klamm

 (11)
Erschienen am 18.11.2019
Cover des Buches Das Gotteselixier (ISBN: 9783404188925)

Das Gotteselixier

 (10)
Erschienen am 27.01.2023
Cover des Buches Gezeichnet (ISBN: 9783852189574)

Gezeichnet

 (7)
Erschienen am 30.10.2015
Cover des Buches Chaoscode (ISBN: 9783404192755)

Chaoscode

 (1)
Erschienen am 29.02.2024

Neue Rezensionen zu Reinhard Kleindl

Cover des Buches Chaoscode (ISBN: 9783404192755)
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Rezension zu "Chaoscode" von Reinhard Kleindl

„Es gibt mehr als +-/*“
losgelesenvor 2 Monaten

Der österreichische Autor Reinhard Kleindl hat nach „Die Gottesmaschine“ und „Das Gotteselixier“ einen neuen Thriller geschrieben. Erschienen ist der eher weltliche Thriller „Chaoscode“ im Lübbe Verlag.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Journalistin Line Berg, der Mathematiker Josef Weisman und Hope ein junge Frau aus Nigeria, die mathematisch höchst begabt ist. Als das Internet von Zahlenreihen quasi geflutet wird, erhärtet sich der Verdacht, dass eines der größten mathematischen Rätsel gelöst wurde und dies scheint unabsehbare Folgen für die gesamte Bevölkerung nach sich zu ziehen.

Der Thriller startet abwechslungsreich und baut durchaus spannend auf. Dabei gelingt es Reinhard Kleindl auch die Grundlagen der mathematischen Rätsel geschickt einzuflechten, so dass der Roman eine gelungene Mischung aus Fiktion und Realität ist. Das macht Spaß zu lesen und das gesamte Buch ist auch durchgehend flott geschrieben, so dass man Seite um Seite liest. Erst zum Ende fächert sich die Handlung und Spannung leider etwas auf, was sich aber leider immer wieder in entsprechenden Romanen feststellen lässt. Nämlich dann, wenn das Problem nicht nur lokal begrenzt ist, sondern die gesamte Welt und damit die Mesnchheit betrifft. Das ist häufig zu viel, so auch in „Chaoscode“, denn auch wenn die beschriebenen Szenarien durchaus der Realität entsprechen könnten, kann in einem Buch nur ein Bruchteil des selbigen dargestellt werden. Dadurch verliert sich aber auch der Spannungsfokus. Wäre Reinhard Kleindl fokussiert und im Kleineren geblieben, wäre auch der Roman von der ersten bis zur letzten der 384 Seiten fokussiert spannend. So aber reicht es nur knapp für zwei Drittels des Thrillers. Trotzdem gut, aber leider nicht ganz ausgezeichnet.

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Das Rezensionsexemplar wurde freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt.

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Cover des Buches Das Gotteselixier (ISBN: 9783404188925)
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Rezension zu "Das Gotteselixier" von Reinhard Kleindl

„Kirche und Wissenschaft“
losgelesenvor 8 Monaten

Reinhard Kleindl hat einen Nachfolgeband zu seinem Roman „Die Gottesmaschine“ mit dem Titel „Das Gotteselixier“ geschrieben. Das Buch ist 448 Seiten dick und ebenfalls im Lübbe Verlag erschienen.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen wieder der Bischof Lombardi und die Physikerin Amirpour, die sich im ersten Band kennengelernt haben. Ein 90-jähriger Kardinal wird tot aufgefunden, allerdings wirkt der Körper nicht wie der eines alten, sondern vielmehr wie der eines jungen Mannes. Schnell macht daraufhin das Gerücht eines wahrhaftigen Wunders die Runde.

Reinhard Kleindl knüpft recht nahtlos an den ersten Band an und beginnt eine durchaus spannende Geschichte, bei der es um das Altern, um Verjüngung und quasi um das ewige Leben geht. Leider verzettelt sich der Autor ein wenig in der Handlung durch zu viele einzelne Strängen, die er zwar alle schließlich sinnvoll zusammenführt, ob die Leserinnen und Leser bis dahin allerdings durchhaltend an dem Strang bzw. Strängen ziehen sei einmal dahingestellt. Durch die vielen Perspektivwechsel der auftretenden Personen leidet leider der Erzählfluss und dadurch auch die Spannung und so dümpelt die Geschichte meistens eher vor sich hin. Das hat der Autor in „Die Gottesmaschine“ besser gemacht, das im direkten Vergleich zu „Das Gotteselixier“ fast schon ein Kammerspiel ist und dadurch sich direkt auch spannender liest.

Richtig misslungen ist „Das Gotteselixier“ allerdings nicht, dafür schreibt Reinhard Kleindl einfach auch zu gut und die beiden Protagonisten Lombardi und Amirpour sind vielversprechend gestaltet. Somit bleibt zu hoffen, dass es trotzdem noch weitere Romane mit den beiden geben wird.

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Das Rezensionsexemplar wurde freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt.

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Cover des Buches Das Gotteselixier (ISBN: 9783404188925)
anke3006s avatar

Rezension zu "Das Gotteselixier" von Reinhard Kleindl

Ewig leben?
anke3006vor einem Jahr

Ein Vatikan-Thriller wie ich ihn gerne mag. Reinhard Kleindl schreibt spannend und schafft es den/die Leser*in immer wieder zu überraschen. Forschung, Glaube, Hoffnung, Machtspiele. 

Alles ist hier vereint und geschickt verknüpft. Die verschiedenen Figuren gut angelegt und überzeugend. Die Geschichte ist rasant, am Ende leider zu schnell gelöst, das hat mich nicht so ganz überzeugt.

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