Baumgartner und die Brandstifter

von Reinhard Kleindl 
4,5 Sterne bei24 Bewertungen
Baumgartner und die Brandstifter
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J-B-Winds avatar

Spannender und unterhaltsamer Kriminalroman mit einem äußerst sympathischen Ermittler und einem interessanten und glaubwürdigen Plot. Super!

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Spannender Plot, tolle Charaktere

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Inhaltsangabe zu "Baumgartner und die Brandstifter"

EIN BRANDHEISSER FALL FÜR FRANZ BAUMGARTNER.

Feuer! Und wo zur Hölle steckt Baumgartner?
In einem südsteirischen Dorf brennt ein Haus. Die ganze Familie befindet sich währenddessen auf der Hochzeit des Sohnes. Die bettlägerige Großmutter jedoch kommt in den Flammen um. Die Umstände sind mysteriös: Ein folgenschwerer Kabelbrand? Oder doch Vorsatz? Die Grazer Kriminalpolizei übernimmt die Ermittlungen - doch vom leitenden Inspektor Baumgartner fehlt jede Spur. Nicht einmal seine Kollegen wissen, wo er sich aufhält, und kommen gegenüber der Presse in Erklärungsnöte. Also übernimmt Gregor Wolf den Fall und stößt schnell auf Indizien, die auf ein Verbrechen hindeuten. Offenbar hat die Familie Egger viele Feinde - und ganz offensichtlich versucht sie, den Ermittlern etwas zu verheimlichen. Dann taucht plötzlich Baumgartner wieder auf - in einem mehr als desolaten Zustand.

Knisternde Spannung und ein sehr spezieller Ermittler
Reinhard Kleindl spielt mit dem Feuer: eine dunkle Familiengeschichte, Großstadtflair, ein ebenso charismatischer wie geheimnisvoller Ermittler, Intrigen, Tempo - diese Zutaten machen "Baumgartner und die Brandstifter" zum brandheißen Tipp für Krimifans!

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>Mitreißend! Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
>Endlich ist der zweite Baumgartner-Krimi da! Ich fand schon den ersten genial. Der zweite hat meine Erwartungen sogar noch übertroffen! Definitiv eine Empfehlung!
>Pures Krimivergnügen: gut gezeichnete Charaktere, eine durch und durch stimmige Handlung und eine außerordentlich rasante Erzählweise.
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Der erste Baumgartner-Krimi von Reinhard Kleindl:

Gezeichnet

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"Die Bänder, die Reinhard Kleindl beim Slacklinen über Bergschluchten spannt, um darüber zu balancieren und so auf spektakuläre Art sein Geld zu verdienen, sind so kunstvoll gewoben wie der rote Faden, den er durch seinen ersten Krimi zieht. Und der Abgrund darunter ist ähnlich tief - und potenziell tödlich."
Steirerkrone, Christoph Hartner

"Der erste Krimi des jungen Grazer Physikers Reinhard Kleindl ist eine gelungene Talentprobe."
Kurier, Peter Pisa

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783709978238
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:312 Seiten
Verlag:Haymon Verlag
Erscheinungsdatum:04.09.2015

Rezensionen und Bewertungen

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    Leserin71s avatar
    Leserin71vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Spannender Plot, tolle Charaktere
    Klasse Plot, tolle Charaktere

    Reinhard Kleindl hat für sein Buch "Baumgartner und die Brandstifter" einen doppeldeutigen Titel gewählt. Erst im Laufe des Buches wurde mir klar, wer aller Brandstifter sein könnte - mit den verschiedensten Zielen.
    Während Baumgartner anfangs noch recht im Hintergrund steht (er ist nicht im Dienst), habe ich seine Arbeitsweise gegen Ende sehr zu schätzen gelernt.
    Prima fand ich, wie der Autor mich als Leser durch die zwei Erzählstränge immer ein bisschen mehr wissen ließ als die Protagonisten, aber doch nicht alles, so dass das Mitraten mir großen Spaß gemacht hat.
    Viele Fäden wurden am Ende verknüpft. Dass manche Punkte offen blieben macht Lust, einen Folgeband zu lesen.

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    Patnos avatar
    Patnovor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Klassischer Kriminalroman, spannend, mit überraschenden Wendungen und einem speziellen Ermittler, mit Raum für Teil 3, Lesenswert!
    Heißer Fall in der Südsteiermark

    Und wo zur Hölle steckt Baumgartner?

    Nach "Gezeichnet" ist Reinhard Kleindls Kriminalroman "Baumgartner und die Brandstifter" der zweite Fall des Grazers Inspektors Franz Baumgartner, erschienen im Juli 2015 beim Hayman Verlag.
    Worum geht es?
    In der Südsteiermark stirbt eine alte Frau bei einem Großfeuer auf dem Hof der Familie Egger, während die Familie die Hochzeit des Sohnes feiert. Die Kriminalpolizei ermittelt im Umfeld der Familie, zumal es sich bei der Toten um die bettlägerige Großmutter handelt. Nachdem ein Kabelbrand ausscheidet, wird nach einem Mörder gefahndet. Da der eigentliche Chef der Mordkommission Franz Baumgartner von der Bildfläche verschwunden ist, übernimmt der rechtsorientierte Gregor Wolf zunächst die Ermittlungen. Doch dann taucht der Franz plötzlich wieder auf und es wird richtig turbulent.

    Für mich war es das erste Buch von Reinhard Kleindl. Im Nachhinein betrachtet, hätte ich gern Baumgartners ersten Fall "Gezeichnet" davor gelesen, obwohl es für das Verständnis nicht vonnöten ist.
    Der flüssige Schreibstil des Autor ist angenehm zu lesen. Er schreibt spannend und trotzdem brauchte ich eine Weile in die Story zu finden. Aufgrund der Vielzahl der Protagonisten war ich am Anfang etwas überfordert und ich wünschte mir anderseits etwas mehr Tempo in der Handlung. Nach ca. der Hälfte des Buches mochte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Nun hatte es mich doch gepackt. Die Protagonisten sind gut gezeichnet, mit all ihren Vorzügen, aber auch mit Ecken und Kanten. So ist der Baumgartner wohl ein wirklich brillanter Denker und Ermittler, manchmal halt ein bißchen neben der Rolle und ziemlich eigenwillig. Dies macht ihn jedoch auch so sympathisch und authentisch. Die Handlung selbst ist in kurze Kapitel unterteilt, welche mit Zeitangaben gekennzeichnet sind. So kann man die Geschehnisse besser einordnen. Am Ende erwartet den Leser ein packendes Finale. Einige offene Fragen werden dann sicher in einem dritten Fall beantwortet.

    "Baumgartner und die Brandstifter" ist ein facettenreicher und spannender Kriminalroman mit Lokalkolorit und überzeugenden Akteuren, der mich gut unterhalten hat und meine klare Leseempfehlung verdient.

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    tardys avatar
    tardyvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein spannender Plot, ein eigenwilliger Ermittler, eine Prise Lokalkolorit, so mag ich Krimis!
    Baumgartner ermittelt...

    Familie Egger feiert die Hochzeit ihres Sohnes Max. Nach der Kirche will das Brautpaar kurz bei der pflegebedürftigen Oma, die das Bett hüten muss, vorbeischauen. Als sie dort ankommen brennt der Bauernhof lichterloh und die Großmutter ist in den Flammen verbrannt. Schnell stellt sich heraus, dass es sich um Brandstiftung handeln muss. Gregor Wolf übernimmt die Ermittlungen, da der eigentliche Chef der Mordkommission, Franz Baumgartner, aus unerklärlichen Gründen nicht auffindbar ist. Wolf, der mit seiner rechten Gesinnung bei den Kollegen unbeliebt ist, hofft, dass Baumgartner nicht wieder kommt. Aber plötzlich ist Baumgartner wieder zurück und endlich kommt Leben in die Ermittlungen.

    Der Krimi von Reinhard Kleindl, schon der zweite Band um den sympathischen, aber doch etwas eigenwilligen Ermittler Franz Baumgartner, hat genau meinen Nerv getroffen. Ich mag diese Mischung aus viel Spannung, eigenwilligen, oft schon skurillen Charakteren, dem ungewöhnlichen Plot, garniert mit brisanten Themen, wie Rassismus oder Missbrauch von Internetdaten. Das Buch liest sich schnell und flüssig, ich konnte aus vor lauter Spannung gar nicht mehr aus der Hand legen. Die verschiedenen Charaktere gefallen mir sehr gut, sie sind authentisch und mal mehr, mal weniger sympathisch. Die Verknüpfung der verschiedenen Erzählebenen, die sich dann am Ende zu einem schlüssigen Ganzen verweben, ist sehr gut gelungen. Dass am Schluss noch einige Fragen offen geblieben sind, ist wohl beabsichtigt, so bleibt die Spannung auf den dritten Teil erhalten, der bald folgen soll. Ich werde mir diesen und auch den ersten Baumgartner-Krimi noch besorgen, denn das Buch hat mir wirklich außerordentlich gut gefallen. Es hebt sich angenehm vom üblichen Krimis ab. Auch die vielen Österreich typischen Redewendungen und der lokale Bezug passen gut zu diesem Ermittler. Baumgartner ist für mich ein typischer Steiermärker, leicht depressiv, mit viel Schmäh und sehr melancholisch. Ich muss hier eine absolute Leseempfehlung aussprechen und vergebe 5 Sterne.

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    dorlis avatar
    dorlivor 3 Jahren
    Rezension zu "Baumgartner und die Brandstifter" von Reinhard Kleindl

    Südsteiermark. Die fast 90-jährige bettlägerige Kunigunde Egger ist allein zu Hause, während die Familie die Hochzeit des Sohnes Max feiert. Auf dem Hof bricht ein Feuer aus und die alte Frau kommt darin um. Was zunächst wie ein Unglücksfall aussieht, stellt sich schnell als Brandstiftung heraus…

    „Baumgartner und die Brandstifter“ ist bereits der zweite Fall für den Grazer Kommissar Franz Baumgartner. Für mich war dieser Krimi das erste Buch, das ich von Reinhard Kleindl gelesen habe, aber auch ohne Kenntnis des ersten Bandes habe ich schnell in das Geschehen hineingefunden und hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass mir wichtige Informationen fehlen würden.

    Reinhard Kleindl schickt mit seiner Mordgruppe Graz ganz unterschiedliche Charaktere ins Rennen – jeder hat seine Eigenarten und Besonderheiten. Das hat zur Folge, dass die Akteure sich nicht immer grün sind und die Zusammenarbeit im Ermittlerteam nicht reibungslos verläuft.
    Gregor Wolf leitet die Mordgruppe als Interimschef, solange Chefinspektor Franz Baumgartner spurlos verschwunden bleibt. Als Baumgartner nach wochenlanger Abwesenheit ohne Erklärung oder Entschuldigung plötzlich wieder auftaucht und sich, obwohl es ihm noch nicht wirklich gut geht, an den Ermittlungen beteiligen möchte, merkt man Wolf deutlich an, wie sehr es ihn ärgert, nur als Lückenbüßer gedient zu haben. Diese gereizte Stimmung ist durchweg greifbar und verleiht der ganzen Geschichte eine zusätzliche Portion Spannung.

    Der Kriminalfall selbst ist äußerst rätselhaft - die Familienmitglieder und besonders Friederike, die Schwiegertochter der in den Flammen umgekommenen Kunigunde Egger, verhalten sich merkwürdig. Man spürt deutlich, dass hier einiges verheimlicht wird, das unter keinen Umständen ans Tageslicht kommen soll. Nur, was verbergen die Eggers?

    In einem weiteren Handlungsstrang lernt man Anna und Juri kennen. Ihre Geschichte wird zunächst weitestgehend unabhängig von dem Kriminalfall erzählt, eine Verbindung zu dem Brand auf dem Egger-Hof scheint es nicht zu geben. Anna fühlt sich verfolgt – nur Einbildung?

    „Baumgartner und die Brandstifter“ hat neben einer großen Portion Spannung auch aktuelle Themen wie Fremdenfeindlichkeit und Vorratsdatenspeicherung im Gepäck, die sich, ohne aufgesetzt zu wirken, sehr gut in die eigentliche Krimihandlung einfügen. Die ausdrucksstarken Figuren und die stets fesselnde Handlung lassen zu keiner Zeit Langeweile aufkommen. Absolute Lesempfehlung.

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    walli007s avatar
    walli007vor 3 Jahren
    Die Mordgruppe

    Noch bevor die Hochzeit richtig angefangen hat kommt die Schreckensnachricht: Der Egger-Hof brennt und die bettlägerige Oma ist noch drin. Leider kann sie nicht mehr gerettet werden. Der kommissarische Leiter Gregor Wolf der Mordgruppe Graz beginnt mit den Ermittlungen. Schnell stellt sich heraus, dass Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden kann. So recht kommen die Nachforschungen nicht voran, denn Wolf ist bei den Kollegen zu Recht nicht sehr beliebt. Baumgartner, ihr eigentlicher Chef, bleibt allerdings zunächst verschwunden. 


    Ganz eigene Ermittler tummeln sich hier. Wolf, der sich mit seiner rechten Gesinnung nicht wohl zu fühlen scheint und dennoch nicht ausbricht. Baumgartner, verschwunden und plötzlich wieder da, reichlich derangiert und von der Trennung von seiner Frau gezeichnet. Geheimnisvolle Hinweise, schwache Indizien und mehr und mehr Handlungsstränge, die sich anfangs nicht fügen wollen. Doch schnell wird die etwas skurrile Art der Beschreibungen sympathisch und man beginnt, sich in die Geschichte hinein zu fühlen. Irgendwann erahnt man einen Zusammenhang und mit immer größerer Anspannung erwartet man die weiteren Entwicklungen. Man leidet mit den Charakteren, man ist erleichtert, wenn sie gewissen Drogen entsagen, man ist ergrimmt, wenn sie es bei anderen nicht so gründlich tun, man hofft, dass der Fall eine Aufklärung erfahren wird und keine Fragen offen bleiben.


    Letztere Hoffnung wird schon fast natürlich enttäuscht, da es sich auch hier um einen Reihenband handelt. Das mag man dem Autor aber nicht übel nehmen, schließlich hat er mit diesem Fall überzeugt und es verstanden einen so an diesen Roman zu fesseln, dass man bedauert, ihn schon ausgelesen zu haben. Möge Herr Kleindl seinen Lesern noch ein paar weitere packende Abenteuer seines Inspektors Baumgartner bescheren.

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    Aydas avatar
    Aydavor 3 Jahren
    ein guter Krimi mit aktueller Thematik und einem sympathischen Ermittler...

    Klappentext:
    Feuer! Und wo zur Hölle steckt Baumgartner?
    In einem südsteirischen Dorf brennt ein Haus.
    Die ganze Familie befindet sich währenddessen auf der Hochzeit des Sohnes. Die bettlägerige Großmutter jedoch kommt in den Flammen um. Die Umstände sind mysteriös: Ein folgenschwerer Kabelbrand? Oder doch Vorsatz? Die Grazer Kriminalpolizei übernimmt die Ermittlungen - doch vom leitenden Inspektor Baumgartner fehlt jede Spur. Nicht einmal seine Kollegen wissen, wo er sich aufhält, und kommen gegenüber der Presse in Erklärungsnöte. Also übernimmt Gregor Wolf den Fall und stößt schnell auf Indizien, die auf ein Verbrechen hindeuten. Offenbar hat die Familie Egger viele Feinde - und ganz offensichtlich versucht sie, den Ermittlern etwas zu verheimlichen. Dann taucht plötzlich Baumgartner wieder auf - in einem mehr als desolaten Zustand …

    Leseeindruck:
    Baumgartner und die Brandstifter ist der 2. Band der Krimi -Reihe aus Graz. Ich habe den 1.Band "Gezeichnet" nicht gelesen und konnte ohne Probleme in den 2. Band einsteigen. Das Cover war  mir sofort aufgefallen und ist passend zum Inhalt gestaltet,dafür muss man aber natürlich das Buch lesen,um es nachvollziehen zu können. Der Schreibstil ist flüssig und spannend zu lesen. Die Kapitel sind in einer angenehmen Länge gehalten. Hin und wieder kam ich zwar mit den Personen etwas durcheinander und fand phasenweise zu viel Informationen in den Kapiteln aber sonst habe ich das Buch sehr gerne gelesen.
    Der Einstieg in die Story war problemlos,wobei ich ab der Mitte den Spannungsbogen am stärksten fand,denn dann konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Baumgartner ist ein wirklich sehr liebenswerter sowie authentischer Protagonist und obwohl er sich derzeit in einem doch eher psychisch labilen Zustand befindet,hat er bewiesen, dass die Grazer Kriminalpoliziei ohne ihn doch ziemlich aufgeschmissen ist. Ich konnte ihn mir sehr gut bildlich vorstellen und auch sonst waren die Szenen sehr gut beschrieben. Der sympathische Autor Reinhard Kleindl hat in seinem Buch einige aktuelle gesellschaftliche Themen eingebaut und sie  mit einem Kriminalroman verknüpft.  Ich werde die Reihe im Auge behalten und würde mich freuen auch Band 3 dann lesen zu dürfen,denn einige Fragen blieben ja dann doch offen...
    Hiermit gebe ich eine klare Leseempfehlung für diesen tollen Krimi und vergebe 4 Sternchen:)

    Autor:
    Reinhard Kleindl, geboren 1980 in Graz, studierte Theoretische Physik und veröffentlichte schon früh Kurzgeschichten. Nach Abschluss des Studiums begann er, als freier Wissenschaftsjournalist zu arbeiten, und kam bald darauf mit dem Trendsport "Slackline" in Kontakt. Inzwischen ist er Profi und realisiert Projekte rund um den Globus, etwa über den Victoria Falls oder auf den Drei Zinnen in Südtirol. Nach seinem Krimidebüt "Gezeichnet" (HAYMONtb, 2014) ist "Baumgartner und die Brandstifter" der zweite Fall in der Krimiserie um den Grazer Inspektor.
    www.buchwerk.at
    (Quelle:www.haymonverlag.at)

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Einfach nur klasse
    Baumgartner und die Brandstifter

    Der Krimi fängt gleich dramatisch an. Familie Egger feiert die Hochzeit ihres Sohnes. Währenddessen wollen die Brauteltern mit dem Brautpaar zur bettlägerigen Großmutter fahren, doch als sie am Hof ankommen, brennt dieser lichterloh. Die Großmutter kommt dabei ums Leben. Schnell wird den Ermittlern klar, dass es sich hierbei um Brandstiftung gehandelt hat. Baumgartner, der Chef der Mordkommission ist aus anfangs unerklärlichen Gründen nicht im Dienst, so dass erstmal Herr Wolf die Leitung übernimmt. Dieser ist hocherfreut darüber und der Meinung, dass Baumgartner gar nicht wieder kommt. Doch dann taucht Baumgartner plötzlich wieder auf und es weht ein anderer Wind im Kommissariat. Sie haben es nicht nur mit der Familie Egger zu tun, sondern es tauchen noch Zuhälter und ein Escortgirl auf, welches etwas verwirrt oder krank rüberkommt, und natürlich wird auch das Team nicht vernachlässigt.

    Reinhard Kleindl hat mit diesem Kriminalroman wirklich alles übertroffen, was ich an Erwartungen gehabt habe.

    Rasant, komplex, superspannend mit vielen brisanten Themen wie Menschenhandel, Ausländerhass, Datensicherung, die der Autor explizit in die Geschichte eingliedert und gekonnt zur Sprache bringt.

    Das Ende, total überraschend, er hat mich mitfiebern lassen und voller Spannung abwartend, was als nächstes passiert. Das Buch aus der Hand legen, daran war nicht zu denken.

    Baumgartner ist einem trotz seiner Macken und Probleme sehr sympathisch, er ist eben ein Ermittler mit Ecken und Kanten, was mir persönlich immer sehr gut gefällt. Er ist penibel in seinem Job und ein toller Ermittler. Sein Vertreter Herr Wolf hat sehr viel Unruhe ins Team gebracht, da er nicht wirklich eine Führungsposition einnehmen kann zwecks mangelnder Kompetenz, sondern auch weil er rechts sympathisiert.

    Dies ist Baumgartner’s zweiter Fall, den ersten habe ich leider nicht gelesen, was aber nicht schlimm ist, denn man kommt in diesen Band sofort hinein und ist sofort im Bilde.

    Dieser Kriminalroman ist für mich ein wirklich tolles Highlight, da er nicht nur superspannend ist, sondern auch die Komplexität, die Themen, die Probleme im Team, die privaten Details der Ermittler, die Ermittlungen selbst, die Suche nach dem Täter, einfach alles passte perfekt zusammen und hat mir damit ein so tolles Lesevergnügen bereitet, dass ich einfach nur begeistert war. Obwohl einige Fragen zum Ende offen blieben, schränkt mich dieses in meiner Begeisterung kein wenig ein, da ich fest davon ausgehe, dass diese Fragen im nächsten Band beantwortet werden.

    Ich hoffe sehr, dass der nächste Band bald fertig ist.

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    winterdreams avatar
    winterdreamvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ich habe mich während des gesamten Buches nie gelangweilt und fand es spannend geschrieben. Auch der Spannungsbogen war durchgehend gehalten
    Ein gelungener Krimi

    Inhalt:

    Franz Baumgartner, Leiter der Mordgruppe des Landeskriminalamts in Graz, ist verschwunden. Einfach abgetaucht, ohne Erklärung. Seine Kollegen rätseln, sein Chef versucht ihn zu schützen, aber wie lange das noch geht, ist fraglich.

    Inzwischen übernimmt Gregor Wolf die Leitung der Gruppe und wird mit einem mysteriösen Fall von Brandstiftung konfrontiert: Im Süden von Graz brennt ein Bauernhaus nieder, während die Familie gerade auf einer Hochzeit ist. Nur die bettlägerige Großmutter ist zuhause geblieben, sie stirbt in den Flammen.

     

    Wolf ist ratlos: War die Brandstiftung Absicht oder ein Versehen? War die Großmutter ein zufälliges Opfer oder handelt es sich um Mord? Wolf klemmt sich hinter den Fall, der seine Chance ist, sich zu beweisen, nun, da Baumgartner nicht da ist. Doch der Nebel will sich nicht lichten, weil die Familie der Toten aus unerfindlichen Gründen die Polizeiarbeit behindert. 

     

    Als Baumgartner plötzlich wieder auftaucht und die Medien von der Sache Wind bekommen, kommt es zu Spannungen in der Mordgruppe. Und während sich ein handfester Streit anbahnt, findet man auf einmal doch erste Spuren. Sie führen in die Grazer Innenstadt. 

     

    Cover:

    Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Es passt zu einem Krimi, allerdings passt es nicht perfekt zum Buch. Hier hätte man vielleicht ein anderes Cover wählen können, vielleicht mit einem Haus, welches in Brand steht. Das wäre passender zum Inhalt des Buches gewesen.

     

    Mein Fazit:

    Ich konnte das Buch gut lesen. Die Schreibweise war gut und einfach gewählt. Ich konnte das Buch schnell und flüssig lesen. Auch in die für das Buch wichtigen Charaktere konnte ich mich ganz hineinversetzen. Es gibt hierzu schon einen ersten Band über Baumgartner. Ich habe den ersten Band allerdings nicht gelesen. Trotzdem muss ich sagen, dass man dieses Buch sehr gut für sich allein lesen kann. Man muss dazu nicht den ersten Band gelesen haben. Jedenfalls hatte ich nicht das Gefühl, hier irgendetwas verpasst zu haben.

    Der Autor hat in dem Buch verschiedene Problematiken aufgegriffen, wie z.B. Familienprobleme, Intrigen, Menschenhandel usw. Dies hat er gut in die Geschichte integriert. Ich habe mich während des gesamten Buches nie gelangweilt und fand es spannend geschrieben. Auch der Spannungsbogen war durchgehend gehalten. Einige Fragen sind zwar noch offen geblieben, aber da es hierzu auch schon einen ersten Band gibt, gibt es demnächst vielleicht auch einen weiteren Band, in dem diese Fragen wieder aufgegriffen werden. Da es dazu aber keinen Hinweis in dem Buch gibt, dass es eine Fortsetzung geben wird, kann ich hier nicht die volle Punktzahl geben, aber ich vergebe hier gerne 4 von 5 Punkten. Ich finde, es ist ein gelungener Krimi.

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    Lesezeichen16s avatar
    Lesezeichen16vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein brisanter und spannender Krimi!! Lesenswert!!!
    Ein Brisanter und spannender Krimi

    Die Familie Egger feiert die Hochzeit ihres Sohnes Michael, doch leider wird dieses Ereignis von einer Tragödie überschattet. Das Haus, in dem sich seine bettlägerige Großmutter befindet, brennt und kommt dabei ums Leben. Der Brand wurde allerdings nicht durch einen technischen Defekt ausgelöst, sondern durch Brandstiftung. Wolf, der für den verschwundenen Baumgartner eingesetzt wird, und sein Team beginnen ihre Ermittlungen. Plötzlich taucht der gesundheitlich angeschlagenen Baumgartner wieder auf und zieht den Fall mehr und mehr an sich…

     

    Baumgartner und die Brandstifter ist der Zweite Krimiroman von Reinhard Kleindl. Obwohl ich den ersten Fall nicht kenne, bin ich sehr gut in die Geschichte reingekommen. Der flüssige Schreibstil und die kurzen Kapitel machten das Lesen zum reinsten Lesevergnügen. Die Charaktere werden sehr gut und detailliert  beschrieben und wirkten dadurch sehr lebensnah. Die vielen Personen und Themen machten zunächst die Handlung ein wenig verwirrend, aber nach und nach kam Licht ins Dunkel und man weiß, wer mit wem zusammengehört. In diesem Buch geht es nicht nur um Familiengeschichte, sondern auch um Lügen und Intrigen, Menschenhandel, Datenspeicherung, Flüchtlingsproblematik und Fremdenhass und dies alles wurde sehr gut in diese Geschichte verstrickt, sodass am Ende ein hochbrisanter Kriminalroman heraus kam, den man kaum aus den Händen legen konnte. Leider blieben am Schluss noch einige Fragen offen und ich hoffe hier, dass diese in dem dritten Fall von Baumgartner gelöst werden.

     

    Für mich war es ein sehr spannender und hochbrisanter Fall und absolut empfehlenswert.

    5 Sterne!!

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    Maraliss avatar
    Maralisvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ausgezeichnete Charaktere machen dieses Buch absolut lesenswert.
    Tolle Charaktere

    Inhalt: Die Familie feiert die Hochzeit ihres Sohnes und in der Zeit bricht auf ihrem Hof ein Feuer aus, bei dem die Großmutter ums Leben kommt. Ein Unfall oder ist es Brandstiftung? Die Ermittler der Grazer Kripo stoßen auf viele Ungereimtheiten. Ein Ermittler fehlt ihnen: Chefinspektor Baumgartner, der untergetaucht ist.
    Mit viel Spannung habe ich dieses Buch gelesen. Besonders begeistert haben mich die unterschiedlichen und fantastisch gezeichneten Charaktere. Diese stechen einfach sehr heraus.
    Der traurig wirkende Franz Baumgartner, der lange Zeit weg war. Kaum jemand weiß warum und wo er war.
    Sein Kollege Gregor Wolf, ein Ermittler, der sich darin sonnt, dass ihmendlich einmal die Leitung der Ermittlungen anvertraut wird. Seine faschistisch angehauchten Einstellungen, stehen den Anderen, aber auch ihm im Weg.
    So könnte ich weiter aufzählen, aber das kann jeder selbst in diesem tollen Krimi lesen.
    Der Schreibstil von Reinhard Kleindl gefällt mir im großen und ganzen sehr gut, einzig an Spannungsbögen fehlte es etwas.
    Den Schluss empfand ich als leicht unbefriedigend, denn dort wurde einiges offen gelassen.

    Fazit: Ein spannender Krimi, gut erzählt, mit herausragenden Protagonisten.
    Wer gern mehr über den Autor erfahren möchte, kann dies auf seiner Webseite tun.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    ReiniKleindls avatar

    Liebe Krimifreunde, 


    ich lade euch herzlich zu meiner ersten Lovelybooks Leserunde ein! Pünktlich zum Erscheinen meines neuen Kriminalromans „Baumgartner und die Brandstifter" werden hier 25 Taschenbücher verlost, ich freue mich auf eine rege Diskussion und bin schon gespannt darauf, was mich hier erwartet!

    Bis zum 16. Juli können sich alle bewerben, die mitdiskutieren und rezensieren möchten und die beim neuesten – brandheißen! – Fall um Chefermittler Baumgartner mitfiebern wollen. 

     

    Wer gern gut gemachte Krimis und Thriller liest, die einen nicht mehr loslassen, kommt hier auf seine Kosten. Freunde von realistischen Plots und hohem Tempo, die gern Verstrickungen zwischen "grauen" Charakteren folgen, die sich nicht so einfach in Gut und Böse einordnen lassen, werden ihre Freude haben mit den Geschichten um Baumgartner.

     

    Der Inhalt:

    Franz Baumgartner, Leiter der Mordgruppe des Landeskriminalamts in Graz, ist verschwunden. Einfach abgetaucht, ohne Erklärung. Seine Kollegen rätseln, sein Chef versucht ihn zu schützen, aber wie lange das noch geht, ist fraglich.

    Inzwischen übernimmt Gregor Wolf die Leitung der Gruppe und wird mit einem mysteriösen Fall von Brandstiftung konfrontiert: Im Süden von Graz brennt ein Bauernhaus nieder, während die Familie gerade auf einer Hochzeit ist. Nur die bettlägerige Großmutter ist zuhause geblieben, sie stirbt in den Flammen.

     

    Wolf ist ratlos: War die Brandstiftung Absicht oder ein Versehen? War die Großmutter ein zufälliges Opfer oder handelt es sich um Mord? Wolf klemmt sich hinter den Fall, der seine Chance ist, sich zu beweisen, nun, da Baumgartner nicht da ist. Doch der Nebel will sich nicht lichten, weil die Familie der Toten aus unerfindlichen Gründen die Polizeiarbeit behindert. 

     

    Als Baumgartner plötzlich wieder auftaucht und die Medien von der Sache Wind bekommen, kommt es zu Spannungen in der Mordgruppe. Und während sich ein handfester Streit anbahnt, findet man auf einmal doch erste Spuren. Sie führen in die Grazer Innenstadt. 

     

    Baumgartner und die Brandstifter ist der zweite Teil der Krimireihe um Franz Baumgartner. Infos zu Teil eins "Gezeichnet" findet ihr auf meiner Autorenwebsite: 

    www.buchwerk.at

     

    Für die Teilnahme ...

    ratet einfach, warum Chefinspektor Baumgartner nicht zum Dienst erschienen ist! (Richtig zu liegen ist nicht so wichtig, aber wer es wirklich errät, für den gibt's eine Überraschung.)

     

    Zeitplan:

    Es gibt 25 Exemplare des neuen Buchs zu gewinnen! Die Gewinner werden bis zum Erscheinungstermin des Buchs am 16. Juli bekanntgegeben. Danach beginnt die Leserunde, bei der ich auch mitposten werde. Bin schon gespannt, wie es euch gehen wird mit Baumgartners neuem Abenteuer!


    Hier geht's zur Leseprobe:

    Als pdf

    Als Book2Look

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    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    "Der erste Krimi seit Langem, den ich gern und freiwillig lese."
    FM 4, Elisabeth Scharang

    "Erneut kann Kleindl nicht nur mit einer spannenden Handlung, sondern vor allem mit gekonnter Figurenzeichnung punkten."
    Steirerkrone, Christoph Hartner

    "Kleindl zeichnet alle wichtigen Figuren in seinem Roman auch in die Tiefe, weitab von Klischees, hält aber trotzdem die Spannung hoch."
    ORF Radio Steiermark, Günter Encic

    "…der schrullige Baumgartner wächst einem ans Herz"
    ekz-bibliothekservice, Jeannette Brendtner

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