Reinhard Kleist

 4.2 Sterne bei 70 Bewertungen
Autor von CASH - I see a darkness, Castro und weiteren Büchern.
Reinhard Kleist

Lebenslauf von Reinhard Kleist

Kunst, die vielfach ausgezeichnet wurde: Reinhard Kleist, geboren 1970 in Hürth bei Köln, studierte Grafik und Design in Münster und lebt und arbeitet seit 1996 in Berlin, wo er sich heute mit den Comic-Zeichnern Fil, Mawil, Andreas Michalke und Naomi Fearn ein Atelier teilt. Er veröffentlichte zahlreiche Comics, unter anderem bei den Verlagen Ehapa, Landpresse, Reprodukt, Edition 52 und Carlsen. Neben seinen Comicarbeiten schuf Reinhard Kleist Illustrationen für Bücher und Plattencover. Darüber hinaus war er als Artdirector für Trickfilme tätig. Reinhard Kleist wurde für seine Comics bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter mit dem Max und Moritz-Preis für »Lovecraft« (Ehapa) und für »Cash – I see a darkness«. Für »Cash« erhielt er zudem den PENG!-Preis sowie den Sondermann-Preis und war mit dem Band sowohl für den »Eisner-Award« als auch für den »Harvey-Award« nominiert. Mit »Der Boxer« gewann der Berliner Künstler den Deutschen Jugendliteraturpreis in der Kategorie »Sachbuch«. Vor der Biografie des jüdischen Boxers schuf Reinhard Kleist die Comic-Biografie »Castro« und brachte im Vorfeld dazu das Reisetagebuch »Havanna – eine kubanische Reise« heraus.

Alle Bücher von Reinhard Kleist

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Der Traum von Olympia

Der Traum von Olympia

 (10)
Erschienen am 27.01.2015
Castro

Castro

 (10)
Erschienen am 30.05.2016
Nick Cave

Nick Cave

 (7)
Erschienen am 29.08.2017
Der Boxer

Der Boxer

 (6)
Erschienen am 29.05.2012
Cash

Cash

 (3)
Erschienen am 12.03.2011
Havanna

Havanna

 (3)
Erschienen am 30.10.2008
Berlinoir

Berlinoir

 (2)
Erschienen am 03.09.2013
Berliner Mythen

Berliner Mythen

 (2)
Erschienen am 26.04.2016

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Neue Rezensionen zu Reinhard Kleist

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andheus avatar

Rezension zu "Castro" von Reinhard Kleist

mehr dazu
andheuvor 10 Monaten

https://andheu.com/2017/01/22/castro-reinhard-kleist/

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dieDoreens avatar

Rezension zu "Nick Cave" von Reinhard Kleist

Leider nichts für mich
dieDoreenvor einem Jahr

Bei diesem Comicbuch mit ca.328 Seiten handelt es sich um die Geschichte von Nick Cave, dem australischem Sänger, Texter, Dichter, Schriftsteller, Schauspieler und Drehbuchautor.

In einer hellen und kalten Winternacht stiehlt sich ein junger Mann zum Fenster seines Zimmers hinaus und geht in den Stall. Er nimmt das Pferd der Familie und lässt diese hinter sich. Sieben Tage später muss er sein Pferd erschießen und schleppt sich mit dem Sattel auf den Schultern bis zu einer Ortschafft. Dort wird dem jungen Mann klar gemacht das man ihn hier nicht haben will und trotz allem Flehen bleiben die Dorfbewohner hart. Da tritt ein Mann vor die Menge und schießt auf den junge Mann, dieser schleppt sich mühsam unter einen Baum am Flussufer und bleib dort getroffen, zum Sterben liegen.

Vier Jungen schlendern auf den Bahngleisen entlang und bleiben abrupt stehen, lauschen und hören an den Gleisen und rennen schließlich in Richtung der entgegenkommenden Eisenbahn los.
Unter den Rufen „Wer zuletzt ausweicht gewinnt“ rennen die Jungen der Lok entgegen. Der junge Nick schafft es noch kurz vor der Lokomotive von einer Bücke in einen Fluss zu springen und gewinnt so die Mutprobe.

So beginnen die ersten Seiten dieses Buches und die Story springt dann im Verlauf immer wieder nach kurzen Episoden von einer Geschichte in die Nächste. Diese ergeben dann zum Schluss die Story von Nick Cave.
Teils biographische, teils spirituelle Erfahrungen, teils in der Gedankenwelt und teils in Songtexten, bzw in deren Bildern spielen die einzelnen Episoden.

Meinen Geschmack hat das Buch eher weniger getroffen, denn ich konnte den einzelnen Teilen nicht so gut folgen. Das lag zum einen an der Art des Aufbaus und zum anderen daran, dass ich die englischen Passagen nicht so gut verstanden habe welche sich auf die Songtexte beziehen. Wahrscheinlich fehlt mir deshalb ein Wenig das Verständnis und die Geschichte wirkte auf mich etwas aus dem Zusammenhang gerissen.

Der Stil der Zeichnungen ist sehr düster und drückend da das Buch komplett im schwarz/weiß
gezeichnet ist, dennoch sind die Zeichnungen gelungen und sehr detailreich.
Gleichtzeitig spiegeln diese den Grunge und Punk der 80er und 90er wieder und lassen viel Raum um in die surrealistische Welt von Nick Cave einzutauchen.

Mein Fazit

Das Buch war mal etwas anderes, traf aber leider nicht meinen Geschmack. Für Musikfans und Fans von Nick Cave aber natürlich ein absolutes Muss.
Ich habe bei diesem „Comicexperiment“ gemerkt das mir der Stil dieser biographischen Variante
nicht liegt. Und ich habe bemerkt, dass ich mein Englich deutlich aufbessern muss denn das ist „not the yellow form the egg“.

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Jaris avatar

Rezension zu "Der Traum von Olympia" von Reinhard Kleist

Reinhard Kleist - Der Traum von Olympia
Jarivor 2 Jahren

Von Richard Kleist habe ich bereits eine Graphic Novel vorgestellt und war bereits da tief beeindruckt vom Können dieses Künstlers. Als dann "Der Traum von Olympia" den Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2016 gewann, wusste ich sofort, welches Werk Kleists ich mir als nächstes zu Gemüte führen würde.

Der Zeichnungsstil ist derselbe wie bereits gewohnt und liebgewonnen. Etwas düster, strichig, aber dabei mit einem Auge für die kleinen Details. Kleist legt sehr viel Gefühl in seine Bilder und das überträgt sich auf den Leser und natürlich die Geschichte.

Hier wird wiederum eine wahre Begebenheit erzählt und zwar jene der jungen Samia Yusuf Omar, die nur eins will: Laufen. Nach Olympia 2008 träumt sie davon, 2012 an den Spielen in London teilzunehmen. Doch in ihrer Heimat fehlt es an Trainingsmöglichkeiten und die Extremisten sehen es sowieso nicht gern, wenn Frauen irgendwas machen. Rennen schon gar nicht. Deshalb beschliesst Samia, wie viele andere auch, nach Europa zu gehen. Leider wird ihr, wie vielen anderen auch, die gefährliche Reise zum Verhängnis.

Kleist erzählt Samias Geschichte ohne Pathos. Er versetzt sich gekonnt in das junge Mädchen, das nur ein Ziel vor Augen hat und alles dafür opfert. Der Autor zeigt uns, unter welchen Umständen die Menschen in Afrika leben, wie sie tagtäglich um ihr Leben fürchten müssen, wie sie in Europa das glorreiche Land sehen, das es leider nicht ist. Es gibt zu viele Vorurteile, zu viele leere Versprechungen und dafür lassen diese Menschen dann ihr Leben.

Dieser Comic trägt seinen Teil dazu bei, nicht alle Flüchtlinge über einen Kamm zu scheren und mal genauer hinzuschauen. Es ist ein schwieriges Thema, aber Kleist nimmt sich dessen, wie bereits gesagt, auf eine sehr gute Art und Weise an.

Nur das Vor- und Schlusswort waren mir zu viel des Guten, zu viel des blauäugigen Akademikertums. Aber diese Texte muss man ja auch nicht lesen, was zählt ist rein Samias Geschichte.

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Reinhard Kleist wurde am 11. Februar 1970 in Hürth (Deutschland) geboren.

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