Reinhard Kleist

 4,2 Sterne bei 118 Bewertungen
Autor von CASH - I see a darkness, Der Traum von Olympia und weiteren Büchern.
Autorenbild von Reinhard Kleist (©Anja Jung)

Lebenslauf von Reinhard Kleist

Kunst, die vielfach ausgezeichnet wurde: Reinhard Kleist, geboren 1970 in Hürth bei Köln, studierte Grafik und Design in Münster und lebt und arbeitet seit 1996 in Berlin, wo er sich heute mit den Comic-Zeichnern Fil, Mawil, Andreas Michalke und Naomi Fearn ein Atelier teilt. Er veröffentlichte zahlreiche Comics, unter anderem bei den Verlagen Ehapa, Landpresse, Reprodukt, Edition 52 und Carlsen. Neben seinen Comicarbeiten schuf Reinhard Kleist Illustrationen für Bücher und Plattencover. Darüber hinaus war er als Artdirector für Trickfilme tätig. Reinhard Kleist wurde für seine Comics bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter mit dem Max und Moritz-Preis für »Lovecraft« (Ehapa) und für »Cash – I see a darkness«. Für »Cash« erhielt er zudem den PENG!-Preis sowie den Sondermann-Preis und war mit dem Band sowohl für den »Eisner-Award« als auch für den »Harvey-Award« nominiert. Mit »Der Boxer« gewann der Berliner Künstler den Deutschen Jugendliteraturpreis in der Kategorie »Sachbuch«. Vor der Biografie des jüdischen Boxers schuf Reinhard Kleist die Comic-Biografie »Castro« und brachte im Vorfeld dazu das Reisetagebuch »Havanna – eine kubanische Reise« heraus.

Alle Bücher von Reinhard Kleist

Cover des Buches Das Böse kommt auf leisen Sohlen (ISBN: 9783848920983)

Das Böse kommt auf leisen Sohlen

 (72)
Erschienen am 29.09.2017
Cover des Buches CASH - I see a darkness (ISBN: 9783646720068)

CASH - I see a darkness

 (29)
Erschienen am 22.02.2013
Cover des Buches Der Traum von Olympia (ISBN: 9783551713865)

Der Traum von Olympia

 (15)
Erschienen am 28.11.2017
Cover des Buches Castro (ISBN: 9783551713810)

Castro

 (13)
Erschienen am 30.05.2016
Cover des Buches Nick Cave (ISBN: 9783551764669)

Nick Cave

 (10)
Erschienen am 29.08.2017
Cover des Buches Der Boxer (ISBN: 9783551786975)

Der Boxer

 (7)
Erschienen am 29.05.2012
Cover des Buches Berliner Mythen (ISBN: 9783551728159)

Berliner Mythen

 (5)
Erschienen am 26.04.2016
Cover des Buches Havanna (ISBN: 9783551734341)

Havanna

 (4)
Erschienen am 30.10.2008

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Reinhard Kleist

Cover des Buches Das Böse kommt auf leisen Sohlen (ISBN: 9783848920983)
Charleas avatar

Rezension zu "Das Böse kommt auf leisen Sohlen" von Ray Bradbury

Ein Klassiker, den man immer in der kalten Jahreszeit lesen müsste
Charleavor einem Monat

Es gibt Bücher, bei denen stimmt einfach alles – das Cover lädt mich zum Lesen ein, das Schriftbild ist angenehm für die Augen, die Illustrationen sind ebenso ansprechend wie das Cover und der Text liest sich so flüssig, dass ich das Buch zu keinem Zeitpunkt weglegen möchte. Und gefunden habe ich diese kleine und doch so perfekte Mischung in der Aladin-Ausgabe des Buches Das Böse kommt auf leisen Sohlen aus der Feder von Ray Bradbury.

Mir war der Autor bisher tatsächlich nur im Zusammenhang mit einem anderen Roman, Fahrenheit 451, ein Begriff gewesen, doch da es sich um eine Schullektüre gehandelt hatte, hatte ich nicht mal mehr auf dem Schirm, ob ich das Buch mochte oder nicht, zumal ich Inhalte ständig mit denen von 1984 von George Orwell durcheinander gebracht hatte – lange Rede, kurzer Sinn: im Grunde kannte ich zwar den Namen, konnte aber nicht wirklich sagen, was ich von seiner Schreibe halte; ein Fakt, der sich definitiv ändern wird.


Zum Inhalt sei an dieser Stelle nur so viel erzählt:

Jim und Will wohnen seit der Geburt in engster Nachbarschaft zueinander, und zwar im beschaulichen Örtchen Greenhorn, Illinois. Sie sind beste Freunde, wissen nahezu alles voneinander und als eines Tages ein Wanderzirkus seine Zelte in der Nähe aufschlägt, sind beide völlig in den Bann geschlagen – und doch übt dieser Zirkus eine unterschiedliche Wirkung auf die Jungs aus und auch die Erwachsenen können sich dem seltsamen Zauber nicht entziehen.


Fazit:

Allein sprachlich konnte ich nicht fassen, dass mir das Buch nicht längst unter die Finger geraten war, denn nachdem ich damit fertig war, zieren dutzende Post-ist meine Ausgabe, da ich mir besonders gelungene Stellen markieren wollte. Ich hatte das Gefühl, dass hier einfach ein ganz großer Name hinter jedem Wort steckt, so flüssig und mitreißend erzählt empfinde ich das vor allem bei Büchern, die ein wenig älter sind. Und auch der Titel „Something wicked this way comes“, das auf Shakespears Macbeth zurückgeht könnte besser gar nicht gewählt werden. Es ist spannend, ein wenig gruselig (aber nicht von der Sorte, bei der viel zu viel Blut fließt oder der Ekelfaktor mit jeder Seite ansteigt) und die Geschichte wird bis zum Ende erzählt, ohne dass lose Enden blieben.

Und diese Illustrationen von Reinhard Kleist waren einfach phänomenal – ich wünschte, es würde alle Bücher des Autoren Bradbury in dieser Fassung geben!

Kommentare: 2
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Cover des Buches Starman - David Bowie's Ziggy Stardust Years (ISBN: 9783551793621)
GetReadys avatar

Rezension zu "Starman - David Bowie's Ziggy Stardust Years" von Reinhard Kleist

Rock`n Roll Suicide oder die kalkulierte Wiedergeburt.
GetReadyvor 10 Monaten

Vorab, ich bin Bowiefan, meine erste Platte von ihm war 1980 "Scary Monsters (And Super Creeps)". Ich war 15 und Bowie rettet mich aus der Pophölle der damaligen Zeit. Er war wichtig für meine musikalische Sozialisation, ließ mich VU entdecken und schloss über Iggy wieder den Bogen zum Punkrock.
In Ziggy war ich retrospektiv verknallt und ich habe meinen 18. Geburtstag 1983 mit einem nächtlichen Kinobesuch reingefeiert, es wurde "Ziggy Stardust and the Spiders from Mars" gegeben.
Nach "Let`s Dance“ konnte ich mit den meisten seiner Platten nichts mehr anfangen, vor allem die 2 Nachfolgealben finde ich immer noch furchtbar.
Aber ab "Earthling" konnte ich zumindest seine Art Genie, den Trends seiner Zeit überwiegend voraus zu sein und diese zu kulminieren, und in etwas Eigenes zu verwandeln, erkennen. Live war der Mann, mit Ausnahme der Glasspiderstour, immer unfassbar gut.
Und ich lese nicht gerne Biografien, weil ich das immer als grenzüberschreitenden Voyeurismus empfinde, wenn es zu privat tratschig wird. Trotzdem weiß ich natürlich einiges über Bowie.
Warum dann also der Griff zur Comicbiografie?
Rezi-start:
Reinhard Kleist hat mit seinm Ziggy-Comic eine toll gezeichnete und colorierte ( Thomas Gilke) nicht linear erzählte Biografie geliefert, die für nicht Fans die frühe Welt von Bowie anschaulich eröffnet, Fans erinnert und eventuell auf andere Details fokussiert, als man selbst.

So wird z. Bsp. der Einfluss des des Bruders Terry schön herausgearbeitet.
Allerdings wird der offensichtliche und prägende Einfluss von Lindsay Kemp komplett ausgelassen. Ebenso wird nie erwähnt, wie ehrgeizig Bowie tatsächlich war und dass er seine großartige Bühnenpräsenz, ich bin fast geneigt Aura zu schreiben, anfänglich hart erarbeitet hat, indem er Auftrittsgeste, -posen und Bewegungsabläufe anderer Künstler imitierte und einübte.

Es gibt immer wieder kleine surreale Einschübe, die sich auf die Emotionen der Songs beziehen, besonders schön auf den Innenseiten der Buchdeckel.
Die Colorierung ist großartig, so sind die Ziggy-Szenen knallig bunt und die anderen Szenen meist von gedeckten Sepiatönen dominiert.

Der kleine Punktabzug kommt dadurch zustande, dass ich typischen Charkteristka in Bowies Gesicht in vielen Zeichnungen,vermisse, er sieht dann nicht aus, wie er selbst, aber auch nicht wie Ziggy.

Mit Freude und Spannung erwarte ich den nächsten Teil der Biografie und hoffe, Kleist braucht nicht allzu lange.

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Cover des Buches Das Böse kommt auf leisen Sohlen (ISBN: 9783848920983)
RetroNarrators avatar

Rezension zu "Das Böse kommt auf leisen Sohlen" von Ray Bradbury

Der Preis des Alterns
RetroNarratorvor 10 Monaten

Jim und Bill sind beste Freunde, verbunden durch ein unsichtbares Band. Als ein Zirkus in ihre Stadt kommt ist es mit der Ruhe vorbei. Irgendwas geht dort vor und auch Charles spürt es....

Das Buch ist großartig. Es ist mehr eine Parabel als alles Andere. Es geht um Freundschaft, Erwachsen werden, vertane Chancen und Bedauern. Es geht um Licht und Schatten, um den Sinn des Lebens und den Preis den man zahlt sein Leben zu leben.

Eine Parabel deswegen weil es keine Reaktion ohne Gegenreaktion gibt. Es muss immer ein Gleichgewicht geben und jede Tat hat Konsequenzen. Der Zirkus verkörpert die Dunkelheit mit ihren Verlockungen, während Charles, Bill und Jim entscheiden müssen welchen Weg sie gehen. Dabei werden Alle auf die Probe gestellt, auch die Stadt und ihre Einwohner.

Der Autor zieht einen in seine Gedankenspirale mit Wortgeflechten voller Klarheit und Einfachheit. Nur um darunter gekonnt unterschwellig mehr zu sagen als auf den ersten Blick offensichtlich.

Dieser Roman ist großes Tennis und lässt einen grübeln. Unbedingt lesen.

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Zusätzliche Informationen

Reinhard Kleist wurde am 11. Februar 1970 in Hürth (Deutschland) geboren.

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