Als Old Shatterhand bei seinem Freund, dem Verleger Oliver Hartmann in New York besucht gerät er mitten in einen Mordfall. Der Westmann kann den Mord aufklären, doch dem Mörder gelingt die Flucht. Nur kurze Zeit später kommen Old Shatterhand und Winnetou dem Flüchtigen auf die Spur, der als angeblicher Priester Indianerstämme um ihr Gold betrügt. Begleitet werden die Helden von Bertha Schneider, der Tochter des Mannes, der irrtümlich des Mordes beschuldigt worden war. Mittlerweile ist sie Nonne und will alles tun, um dem Mörder Vergebung zu bringen.
Der erste Teil des Romans erinnert an eine gute Agatha Christie-Geschichte. Ein spannender Kriminalfall mit ausgefeilter Detektivgeschichte Selbst die Flucht des Täters ist noch super inszeniert. Das sich daran anschließende Westernabenteuer beginnt ebenfalls gut, wird aber zäh sobald Bertha Schneider dazukommt, die mir mit ihrer dominanten und sehr nervtötenden Gutmenschenart auf den Keks ging. Außerdem ging die Motivation der Geschichte den Bach runter. Sowohl der Mord selbst als auch die folgende Geschichte schwächelte immer wieder, wenn es darum ging die Ereignisse zu verankern und zu begründen.
Damit landet dieses Buch bei 3 ½ Sternen mit Tendenz zu 4.












