Reinhard Marheinecke

 3,9 Sterne bei 25 Bewertungen
Autor*in von Auf dem Kriegspfad, Die Juwelen der Sängerin und weiteren Büchern.

Lebenslauf

seit 1992 schriftstellerisch aktiv, inzwischen mehr als 70 Bücher veröffentlicht. Neue Winnetou-Romane, historische Romane, Musicals, Jugendbuch, Kindermärchen, Biographien

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Auf dem Kriegspfad (ISBN: 9783947403448)

Auf dem Kriegspfad

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Neu erschienen am 03.11.2025 als Gebundenes Buch bei Marheinecke, R.
Cover des Buches Winnetous Kindheit (ISBN: 9783947403462)

Winnetous Kindheit

Neu erschienen am 03.11.2025 als Gebundenes Buch bei Marheinecke, R.

Alle Bücher von Reinhard Marheinecke

Cover des Buches An den Ufern des Missouri (ISBN: 9783947403219)

An den Ufern des Missouri

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Erschienen am 17.01.2022
Cover des Buches Apachenland (ISBN: 9783947403332)

Apachenland

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Erschienen am 02.05.2024
Cover des Buches Auf dem Kriegspfad (ISBN: 9783947403448)

Auf dem Kriegspfad

(1)
Erschienen am 03.11.2025
Cover des Buches Bei den Aborigines (ISBN: 9783947403356)

Bei den Aborigines

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Erschienen am 01.08.2024
Cover des Buches Das Gold der toten Sioux (ISBN: 9783947403363)

Das Gold der toten Sioux

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Erschienen am 01.08.2024
Cover des Buches Das Kleeblatt (ISBN: 9783947403325)

Das Kleeblatt

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Erschienen am 01.02.2024
Cover des Buches Das zerbrochene Kalumet (ISBN: 9783947403271)

Das zerbrochene Kalumet

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Erschienen am 23.03.2023
Cover des Buches Der Eisenbahnbaron (ISBN: 9783947403196)

Der Eisenbahnbaron

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Erschienen am 14.05.2021

Neue Rezensionen zu Reinhard Marheinecke

Cover des Buches Flucht nach Kalifornien (ISBN: 9783947403233)
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Rezension zu "Flucht nach Kalifornien" von Reinhard Marheinecke

Buchgespenst
Ein neues Abenteuer mit kleinen Schwächen

Als Old Shatterhand bei seinem Freund, dem Verleger Oliver Hartmann in New York besucht gerät er mitten in einen Mordfall. Der Westmann kann den Mord aufklären, doch dem Mörder gelingt die Flucht. Nur kurze Zeit später kommen Old Shatterhand und Winnetou dem Flüchtigen auf die Spur, der als angeblicher Priester Indianerstämme um ihr Gold betrügt. Begleitet werden die Helden von Bertha Schneider, der Tochter des Mannes, der irrtümlich des Mordes beschuldigt worden war. Mittlerweile ist sie Nonne und will alles tun, um dem Mörder Vergebung zu bringen.


Der erste Teil des Romans erinnert an eine gute Agatha Christie-Geschichte. Ein spannender Kriminalfall mit ausgefeilter Detektivgeschichte Selbst die Flucht des Täters ist noch super inszeniert. Das sich daran anschließende Westernabenteuer beginnt ebenfalls gut, wird aber zäh sobald Bertha Schneider dazukommt, die mir mit ihrer dominanten und sehr nervtötenden Gutmenschenart auf den Keks ging. Außerdem ging die Motivation der Geschichte den Bach runter. Sowohl der Mord selbst als auch die folgende Geschichte schwächelte immer wieder, wenn es darum ging die Ereignisse zu verankern und zu begründen.


Damit landet dieses Buch bei 3 ½ Sternen mit Tendenz zu 4.

Cover des Buches Verhängnisvolle Fotografie (ISBN: 9783947403370)
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Rezension zu "Verhängnisvolle Fotografie" von Reinhard Marheinecke

Buchgespenst
Eine tragische Hochzeit

Old Shatterhand begleitet zusammen mit Winnetou, Dick Hammerdull und Pitt Holbers den etwas unbedarften Hubertus Donnershall nach San Angela zur Hochzeit seiner Lieblingscousine. Diese Hochzeit steht allerdings unter einem traurigen Stern, denn kaum haben sich die Eheleute das Ja-Wort gegeben wird der Bräutigam von Banditen erschossen, die die Gelder der staatlichen Landverkaufsgesellschaft raubten. Die Westmänner jagen den Mördern nach, um den Tod des Mannes zu vergelten und die Gelder zurückzuholen. Doch der Häuptling der Lipan-Apachen ist nicht begeistert vom Einbruch der Weißen in sein Gebiet.

Ein spannender neuer Roman mit Old Shatterhand, Winnetou und den „Verkehrten Toasts“. Man erkennt zwar die fremde Autorschaft, aber die Geschichte ist toll geschrieben. Der nervige Zivilist Hubertus Donnershall hat zum Glück nur wenige Szenen und auch Karl May selbst hat durchaus einige nervtötende Zivilisten, die einem den Lesespaß etwas vergällen können. Den einzigen anderen Kritikpunkt, den ich zu diesem Buch noch habe: Mir ist die Geschichte nicht ganz ausgereift genug. 

Abgerundet wird das Buch mit der Erzählung „Fünf rote Pfeile“, die ebenfalls sehr spannend ist und ein schönes Abenteuer mit Winnetou und Old Shatterhand bietet.

Fazit: Auch wenn ich jederzeit das Original bevorzuge lese ich die Winnetou/ Old Shatterhand-Abenteuer von Reinhard Marheinecke sehr gern. Auch dieser Band ist spannend, unterhaltsam und beschert wunderbare Lesestunden.

Cover des Buches Der Eisenbahnbaron (ISBN: 9783947403196)
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Rezension zu "Der Eisenbahnbaron" von Reinhard Marheinecke

Buchgespenst
Ein verstörendes Stück amerikanischer Geschichte

Nur ganz knapp können Winnetou und Old Shatterhand verhindern, dass ein Eisenbahncamp der Union Pacific Railroad von Indianern überfallen wird. Der Grund für den Kriegszug ist so alt wie der Eisenbahnbau in Amerika selbst: Die tatsächliche Strecke hält sich nicht an die Abkommen, die mit den Indianerstämmen getroffen wurden und drohen jetzt ein uraltes Heiligtum zu zerstören. Eine Fortsetzung des Konflikts können die Westmänner nur verhindern, indem sie mit den Verantwortlichen bei der Eisenbahngesellschaft sprechen und sowohl eine Korrektur der Pläne als auch eine Entschädigung für die Indianerstämme erreichen. Was sie nicht ahnen: Die Eisenbahnbarone haben ihre ganz eigenen Methoden ihre Ziele zu erreichen und Kopfgeld auf Old Shatterhand auszusetzen ist nur der Anfang. 

Eine sehr düstere Geschichte aus dem Karl May-Universum, bei der von Anfang an das Wissen des Lesers um die historischen Fakten mitschwingt und die Hoffnungslosigkeit des Unterfangens bereits klar ist. Auch wenn der Unterton bitter ist, wird ein sehr spannendes Abenteuer erzählt, bei dem noch nicht feststeht wie es tatsächlich ausgehen wird. Als besonderes Highlight tritt hier sogar Sir Emery Bothwell auf, bekannt aus Karl Mays-Orient-Abenteuern. Leider bleibt seine Rolle hier klein und ziemlich unbedeutend, aber das Wiedersehen mit dieser Figur ist trotzdem ein Erlebnis.

In seinem Nachwort bringt Reinhard Marheinecke noch mal ein paar der entsetzlichen Fakten der amerikanischen Eisenbahnbaugeschichte auf den Punkt. Selbst wenn einem schon einiges dazu bekannt ist, erschüttert es doch es so ungeschönt und knapp auf den Punkt gebracht zu sehen. Kein Ruhmesblatt in der Geschichte Amerikas. 

Zum weiterstöbern lädt das Quellenverzeichnis ein, das sowohl Sachbücher zum Eisenbahnbau aufführt als auch Reisebeschreibungen von Balduin Möllhausen. Wenn man weiterlesen möchte, gibt es hier mehr als genug Tipps.

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