Reinhard Marx Das Kapital

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Inhaltsangabe zu „Das Kapital“ von Reinhard Marx

Ruiniert das Kapital unsere Gesellschaft? Oder gibt es im 21. Jahrhundert die Chance zu sozialem Ausgleich und Wohlstand für alle? Der Erzbischof von München und Freising Reinhard Marx sucht nach Antworten auf diese drängenden Fragen und entwirft eine Vision sozialer Gerechtigkeit für die Welt von heute. Seine Analyse: Nie triumphierte das Kapital schamloser als heute, die Armen werden ärmer und die Reichen immer reicher. Um dem einen Riegel vorzuschieben, fordert Marx vom Staat klare Regeln für die Wirtschaft. Und er appelliert an jeden Einzelnen, sich wieder mehr für die Gemeinschaft einzusetzen, denn 'ein Kapitalismus ohne Menschlichkeit, Solidarität und Gerechtigkeit hat keine Moral und auch keine Zukunft'.

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  • Rezension zu "Das Kapital" von Reinhard Marx

    Das Kapital

    Sophia!

    26. September 2010 um 17:37

    Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, liefert mit diesem Werk eine längst überfällige Kritik am Kapitalismus und somit an der gesamten Gesellschaft. Wie der Untertitel "Ein Plädoyer für den Menschen" schon andeutet, geht es ihm in erster Linie um eine Neuorientierung an unverzichtbaren Werten. Der soziale Zusammenhalt soll eine wichtigere Rolle spielen, ebenso christliche Werte und moralische Tugenden. Nur so kann eine dauerhafte Gerechtigkeit gewährleistet werden. Eine Gerechtigkeit, die alle Menschen umfasst und niemanden ausgrenzt. _ Das Ideal wäre eine Globale Soziale Marktwirtschaft, in der die Milleniumsentwicklungsziele der Vereinten Nationen erfüllt werden würden. Eine Vorstellung, die weit von der Realität entfernt ist. _ Marx kritisiert aufs heftigste die Proftigier, Habgier und Rücksichtslosigkeit vieler Manager und Politiker, sowie alle Zustände, die das Wohl der Allgemeinheit aus den Augen verlieren. Doch die Schuld lastet nicht nur auf den Schultern der Manager, sondern auf Vater Staat, der es so weit hat kommen lassen! Wo ist hier die Hilfe? Die Unterstützung? Die Regelung? Ein idealer Staat, der die Bürger unterstützen und schützen soll, existiert in dieser Form schon lange nicht mehr. Eine bittere Realität... Statt Erleichterungen gibt es immer nur noch größere Belastungen und darunter leiden müssen in erster Linie die Schwachen, die Randgruppen. Ein Skandal, ein Wort das Marx oft verwendet hat, ist meiner Meinung vielmehr das aktuelle Gesundheitssystem. Es schreit zum Himmel! Gesundheit ist doch das erste Recht aller Menschen und nur ein gesunder Mensch ist "kapitalistisch" wertvoll. So schwer zu verstehen ist das doch nicht. Gesundheit wird zu einer Mangelware, der Zufall entscheidet ja fast schon über Leben und Tod und es kann nicht sein, dass (realer Fall) eine alleinerziehende Mutter höllische Schmerzensqualen aushalten muss, weil sie eine Rechnung von 3.000 Euro nicht bezahlen kann. Hier wäre erst einmal eine staatliche Regulierung und Kontrolle der Arzneimittelpreise erforderlich, DRINGEND! Wenn Gesundheit gerecht für alle Menschen erhalten bleiben kann, dann sollte eine Umstrukturierung des Arbeitsmarktes erfolgen und schließlich die Familienpolitik, die dringend einer Erneuerung bedarf. _ Kinder sind das größte Geschenk und können nicht genug geschätzt werden!!! Wer sich liebevoll um seine Kinder kümmert, erfüllt eine bessere Aufgabe, als der reichste Manager. Kinder sind die beste Investition nicht nur in unsere Gesellschaft, sondern in unsere Zukunft. Wer das nicht erkennt, dem ist nicht mehr helfen! _ Ich kann bei dieser Rezension nicht sachlich bleiben, ich rege mich zu sehr über die Missstände auf, die nicht behoben werden! Alles ist zu kurzsichtig, es wird nicht weit genug gedacht. Was morgen ist, spielt keine Rolle. Was aus den Menschen wird, spielt keine Rolle. Jeder ist sich selbst der Nächste! Na dann, gute Nacht liebe Kinder. _ Fazit: Guter Text, der konkrete Missstände kritisiert! Hoffentlich geschieht ein Wunder und die Verantwortlichen wachen endlich auf! Der Wert des Lebens ist höher als jedes Kapital!

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