Reinhard Mohr Bin ich jetzt reaktionär?

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Inhaltsangabe zu „Bin ich jetzt reaktionär?“ von Reinhard Mohr

Bekenntnisse eines Altlinken: Wenn Revolution und Weltgeist auf der Almwiese landen Kennen Sie das? Riesige Graffitis, freilaufende Pitbulls, vorbeizischende Kampfradler, schreiende Kinder, irre Straßenmusikanten – jede Störung der Ordnung regt Sie plötzlich auf! Früher hätten Sie dem Ordnungsfanatiker 'Gartenzwerg, hau ab!' zugerufen. Jetzt sind Sie der reaktionäre Spießer! Oder doch nicht? Was ist bloß aus den revolutionären Ideen der siebziger Jahre geworden? Ist die böse 'Anpassung ans System' schuld – oder gibt es tatsächlich neue Einsichten, neue Realitäten? Reinhard Mohr geht der Frage nach, wie es kommt, dass man seinem Vater immer ähnlicher wird, Globuli für Hokuspokus hält und die Griechen nicht nur für Opfer einer bösen ungerechten Welt. Selbstironisch, polemisch und anekdotenreich: ein Plädoyer, sich immer wieder vom wahren Leben irritieren zu lassen. Ein (selbst)ironisches Buch für die Generation, die in die Jahre gekommen ist Die (selbst)kritische Analyse eines seltsamen Sinneswandels Mit einer Empfehlung von Henryk M. Broder

Kurzweilig und schonungslos entdeckt der Autor, einst Mitglied der Frankfurter linken Spontiszene, den Hausmeister in sich.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
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    Bin ich jetzt reaktionär?
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    25. June 2013 um 11:04

      Selbst nur wenig mehr als ein Jahr älter als der Autor des vorliegenden Buches, habe ich den journalistischen Weg von Reinhard Mohr vom Pflasterstrand, den ich regelmäßig las, über die taz und die FAZ all die Jahre und Jahrzehnte verfolgt.   Und natürlich habe ich, mal mehr, mal weniger selbstkritisch meinen eigenen Weg vom spontaneistischen Studenten bis zum etablierten Theologen angesehen. Und ich habe dabei gemerkt, so ähnlich, wie es Reinhard Mohr in seinem köstlichen Buch beschreibt, dass ich immer öfter nicht mehr meiner Meinung war. Befiel mich zu Beginn noch manches Mal die Angst, dass es wohl jetzt so weit sei, und ich „nachgedunkelt“ sei, wie wir das als Studenten oft befürchteten, wenn wir uns die Etablierten anschauten, musste ich doch mit jedem Jahr mehr feststellen, dass ich zu vielen Dingen und Erscheinungsformen tatsächlich meine Meinung nicht nur geändert hatte, sondern die neue Meinung auch genauso begründen konnte, wie die frühere, wenn nicht sogar besser.   Und nach längerem Nachforschen kam ich zu der Erkenntnis, dass es nicht nur das regelmäßige Gehalt ist, das diese Veränderungen verursacht (Sein bestimmt Bewusstsein), sondern dass es auch so etwas wie innere Reifung, Erfahrung und Lebensweisheit ist, die mich viele Dinge anders sehen lassen als früher.   Ich habe deshalb das Buch von Reinhard Mohr mit wachsender Begeisterung und vielen Wiedererkennungsmomenten gelesen. Und auch mit seinem Schluss habe ich mich angefreundet: „Letztlich hält mich ja doch der Widerspruch am Leben. Die Aufregung. Der Trubel. Der ständige Protest gegen Dummheit und Unverschämtheit. Und das Gefühl, die Welt mit alldem nicht allein lassen zu dürfen. Sagen wir es so: der Kampf muss weitergehen. Irgendwie.“

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