Reinhard Pelte

 3,2 Sterne bei 39 Bewertungen
Autor von Inselkoller, Inselbeichte und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Cover des Buches Inselgötter (ISBN: 9783839228951)

Inselgötter

 (1)
Erscheint am 10.03.2021 als Taschenbuch bei Gmeiner-Verlag.

Alle Bücher von Reinhard Pelte

Cover des Buches Inselkoller (ISBN: 9783839210147)

Inselkoller

 (10)
Erschienen am 01.07.2009
Cover des Buches Inselbeichte (ISBN: 9783839211229)

Inselbeichte

 (9)
Erschienen am 07.02.2011
Cover des Buches Kielwasser (ISBN: 9783839210826)

Kielwasser

 (6)
Erschienen am 12.07.2010
Cover des Buches Inselroulette (ISBN: 9783839215333)

Inselroulette

 (5)
Erschienen am 05.02.2014
Cover des Buches Mordsee (ISBN: 9783839213933)

Mordsee

 (4)
Erschienen am 04.02.2013
Cover des Buches Lieblingsplätze zwischen Nord- und Ostsee (ISBN: 9783839226353)

Lieblingsplätze zwischen Nord- und Ostsee

 (2)
Erschienen am 12.02.2020
Cover des Buches Das Beste aus Nordfriesland (ISBN: 9783839221969)

Das Beste aus Nordfriesland

 (1)
Erschienen am 11.04.2018
Cover des Buches Inselgötter (ISBN: 9783839228951)

Inselgötter

 (1)
Erscheint am 10.03.2021

Neue Rezensionen zu Reinhard Pelte

Neu
Cover des Buches Inselkoller (ISBN: 9783839210147)Zsadistas avatar

Rezension zu "Inselkoller" von Reinhard Pelte

Rezension zu "Inselkoller"
Zsadistavor 2 Monaten

Thomas Jung ist Leiter und wohl einziger Mitarbeiter der Abteilung für unaufgeklärte Kapitalverbrechen. Man kann halt schlecht mit ihm zusammenarbeiten und so ist er zwar noch am Arbeiten, aber weit weg vom Schuss.

 

Jung bekommt den Auftrag, einen Mord oder Selbstmord auf der Insel Sylt aufzuarbeiten. Haben die Kollegen anständig recherchiert oder sind da etwa Fehler unterlaufen?

 

„Inselkoller“ ist ein Sylt Krimi aus der Feder des Autors Reinhard Pelte. 

 

Das Buch beginnt im Prolog mit einen Interview mit dem Autor. Erstens ist das kein Prolog und zweitens hat es mich nicht interessiert. Somit hatte ich die ersten Seiten schon gespart. 

 

Zu Anfang fand ich den Krimi noch richtig gut. Wobei ich mich fragte, warum im zweiten Kapitel von einem Somali berichtet wird und schon fast die komplette Story verraten wird. Zumindest, wenn man schon mehr als einen Krimi gelesen hat. 

 

Und dann fing es langsam bei mir an. Den Somali überflog ich nur. Die Sache mit den zwei Frauen ist auch überflüssig, weil man sich dann auch schon den Rest der Story denken kann. 

 

Auch so ging es mit dem Krimi steil bergab. Jung ist absolut unsympathisch. Wäre jetzt nicht so das Drama, aber er war wirklich unsympathisch. Vor allen Dingen verhielt er sich unmöglich anderen Leuten gegenüber. Er war gleich großkotzig, motzig und genervt von allem und jedem. Man kann halt nicht mit ihm zusammenarbeiten.

 

Dazu tapste Jung nur herum und fragte Leute. Ebenso versprach er jedem, gleich alle seine Ermittlungsergebnisse mitzuteilen, sobald er etwas weiß. Labertasche halt. 

 

Ich konnte seinen Ermittlungsweg, wenn man das so nennen kann, kaum verstehen. Und trotzdem hat jeder ihm gleich alles erzählt. Gerade als es ins militärische ging. Noch mehr Labertaschen. 

 

Es wurde mehr Gewicht auf Essen und den Schnupfen des Herrn Jung gelegt, als auf eine anständige Aufklärung des Falles. Dazu kam dann noch, dass Herr Jung am Ende gleich zwei Fälle aufgeklärt hatte, die er nicht einmal wirklich aufgeklärt hatte.

 

Denn es interessierte den Autor recht wenig, wie es weiter ging oder gehen sollte. Jung hatte etwas herausgefunden und Ende der Story. Im Epilog wird dann dem geneigten Leser, der bis dahin noch kam, erzählt, was man eigentlich eh schon lange wusste. 

 

Am Anfang dachte ich wirklich, es ist ein gelungener Krimi, wurde dann allerdings schnell eines Besseren belehrt. Kurz gesagt, ein Krimi, den ich mir auch aus den Ärmeln hätte leiern und dazu nebenbei noch das Lob eines Literaturkritikers einheimsen können.  

 

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Cover des Buches Das Beste aus Nordfriesland (ISBN: 9783839221969)sommerleses avatar

Rezension zu "Das Beste aus Nordfriesland" von Reinhard Pelte

Sehnsuchtsorte zum Träumen
sommerlesevor 3 Jahren

Im Gmeiner Verlag erscheint in der Rubrik Kultur der wunderschöne Bildband "Das Beste aus Nordfriesland". Das Autorenteam besteht aus diesen Herrschaften: Reinhard Pelte, Andrea Reidt, Werner Siems, Constanze Wilken.


Nordfriesland ist eine reizvolle Wohn- und Urlaubsgegend mit vielen
Vorzügen. Einerseits sorgt die Nähe an der Nordsee für reizvolle Strand- und Wattspaziergänge, unbeschwerte Badeerlebnisse und Sonnenbaden an den herrlichen Sandstränden, außerdem ist die aerosolreiche Luft wie eine Kur für die Atemwege und den gesamten Organismus. Wer die Natur an der Küste liebt, wird immer wieder dorthin zurückkehren. Aber auch Kulturinteressierte kommen hier auf ihre Kosten. Ob auf den Spuren Theodor Storms oder Emil Noldes, Künstler finden auch heute noch reizvolle Motive von Meer und Dünen.

Nordfriesland bedeutet für mich Meeresrauschen, Sandstrand, Muschel sammeln, Wattenmeer mit Möwen und Seevögeln, aber auch endlose Weite und gutes Essen, schöne Gebäude wie die Warften und Haubarge, sowie Wind und Ebbe und Flut. Dort mache ich seit Jahren gerne Urlaub und habe schon einige Orte bereist. Daher wurde ich auf dieses Buch aus der Kulturreihe vom Gmeiner Verlag aufmerksam.

Dieser Bildband über Nordfriesland ist großartig. Sehr aussagekräftig, informativ und er beinhaltet einige meiner liebsten Urlaubsziele wie St. Peter-Ording, Tönning, Husum, Friedrichsstadt und Sylt, daneben andere Orte bis rauf nach Dänemark, sowie die Halligen.

Das Buch ist in vier Kapitel unterteilt, die nach Regionen geordnet sind.

SPO und die Halbinsel Eiderstedt machen als 1. Kapitel mit 36 doppelseitigen Vorstellungen den Anfang, die Autorin Constanze Wilken ist die Verfasserin dieses Kapitels. Sie kennt diese Gegend wie ihre Westentasche, St. Peter-Ording ist ihre Heimat. Die Bilder und Berichte habe ich in eins weg verschlungen, das meiste davon kenne ich auch. Hochdorfer Garten, Haubarge, Westerhever Leuchtturm, da kommt einfach Urlaubssehnsucht auf.

Zur Verdeutlichung des Aufbaus des Buches möchte ich die erste Doppelseite vorstellen. Links befindet sich in diesem Fall ein ganzseitiges Foto der Seebrücke in St. Peter-Ording gegebenenfalls mit Internet-Hinweisen, rechts davon ein literarisch verfasster Artikel zur Seebrücke.

Bei manchen Vorschlägen habe ich noch neue Infos erhalten, gefreut habe ich mich über meine Lieblingsziele, zu denen auch der Hochdorfer Garten gehört. Siehe Bild:

Das zweite Kapitel reicht von Husum bis Dänemark: von Restauranttipps, über Töpferei, Nolde- Museum bis hin zur ältesten Stadt Skandinaviens Ribe erfährt man hier neue Ziele dieser Gegend.


Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit den Nordfriesischen Inseln, allen voran Sylt mit seinen malerischen Dünen, erlesenen Hotels, Cafés und landschaftlichen Besonderheiten, und auch die Inseln Föhr, Amrum und Pellworm bekommen ihre Vorstellung.


Im vierten Kapitel geht es auf die Halligen, die kleinen Ansiedlungen inmitten des Meeres. Hier geht es um Deichschutz, Salzwiesen und Schafherden, aber auch die Themen Hochbetrieb, Einsamkeit im Winter und Landunter werden hier kommentiert.


Den Abschluss des Buches machen Karten, auf denen die vorgestellten Orte mit Nummern wiederzufinden sind. Eine Orientierung ist daher recht einfach.

Die Artikel sind interessant verfasst, informativ und die tollen Bilder machen Lust auf Urlaub vor Ort. Wer die Gegend kennt, erkennt bereits besuchte Ziele, bekommt aber auch neue Vorschläge und Anregungen für weitere Highlights in der jeweiligen Region geboten.

Für Freunde dieser Gegend ein wunderschönes Buch zum Stöbern vor oder nach dem Urlaub. Es macht einfach Freude, hier einzutauchen und Eindrücke zu sammeln oder zu vertiefen.
Als perfekte Urlaubsvorbereitung eine ganz besondere Empfehlung!

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Cover des Buches Inselroulette (ISBN: 9783839215333)ChrischiDs avatar

Rezension zu "Inselroulette" von Reinhard Pelte

Inselroulette
ChrischiDvor 7 Jahren

Wie kann eine junge Frau verschwinden und erst Tage später von ihrem Arbeitgeber als vermisst gemeldet werden? Kriminalrat Tomas Jung wird nach Sylt geschickt, um sich vor Ort ein Bild zu machen und den Fall schnellstmöglich zu lösen. Je tiefer die Polizei in das Leben der Frau eindringt, desto mehr Fragen stellen sich. Plötzlich wird eine Frauenleiche gefunden...

Kann es wirklich sein, dass eine junge, hübsche Frau keinerlei soziale Kontakte pflegte? Denn genau so scheint es, als Tomas Jung den Fall der verschwundenen Bente Friedrichsen übernimmt. Oder sollte sie gar ein Doppelleben geführt haben? Lange Zeit tappt nicht nur die Polizei, sondern auch der Leser im Dunkeln, bis sich schließlich ein wichtiges Indiz zeigt, dass allerdings schnell übersehen werden kann. Dementsprechend wichtig ist es, dem Geschehen konzentriert zu folgen, um die entscheidende Wendung nicht zu verpassen.

Anfangs hat man das Gefühl die Geschichte dümpelt einfach so vor sich hin. Doch im weiteren Verlauf wird deutlich, dass es sich nur um die Ruhe vor dem Sturm handelt, denn unterschwellig brodelt es bereits. Der ruhige Schreibstil passt allerdings hervorragend zum Ort des Geschehens und zieht den Leser mit in die Ferne. Es wird nach und nach Spannung aufgebaut, allerdings nicht so offensichtlich wie man es möglicherweise gewohnt ist. Lässt man sich aber auf die Gegebenheiten und den Stil ein, spürt man es ganz deutlich.

„Inselroulette“ ist der sechste Band der Reihe um Kriminalrat Tomas Jung. Manches Mal wird auf die vergangenen Bände mittels Fußnoten verwiesen, wodurch man schon merkt, dass einem dort Wissen fehlt. Dieses ist zwar nicht unbedingt von Nöten, um den aktuellen Fall nachvollziehen zu können, dennoch hat man das Gefühl etwas nachholen zu müssen, um manche Handlungsweisen in den jeweiligen Situationen verstehen zu können.

Alles in allem bietet „Inselroulette“ ein paar kurzweilige, spannende Lesestunden, die den Leser selbst ans Meer versetzen.

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Zusätzliche Informationen

Reinhard Pelte wurde am 20. Oktober 1943 in Wernigerode (Deutschland) geboren.

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