Reinhard Pelte Inselbeichte

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Inhaltsangabe zu „Inselbeichte“ von Reinhard Pelte

Kriminalrat Tomas Jung, Leiter und einziger Mitarbeiter des Dezernats für unaufgeklärte Kapitalverbrechen bei der Polizeiinspektion Nord in Flensburg, hat es mit einem zehn Jahre zurückliegenden Fall zu tun: Damals verschwand ein junges Mädchen auf dem Weg vom elterlichen Hof nach Husum spurlos. Ihre Familie ist nach dem tragischen Ereignis auseinandergebrochen. Die Mutter bereits verstorben, Vater und Bruder ausgewandert. Mit Akribie und dem ihm eigenen Instinkt macht sich Jung an die Ermittlungen. Während eine Schneekatastrophe über Schleswig-Holstein hereinbricht, stößt er endlich auf die ersehnte heiße Spur …

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  • Rezension zu "Inselbeichte" von Reinhard Pelte

    Inselbeichte
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    01. March 2011 um 20:39

    Tomas Jung ist beruflich auf dem Abstellgleis. Offensichtlich ist es nicht möglich, ihn zu entlassen, aber er bekommt halt nur noch Fälle, die nie gelöst wurden und deren Spuren eiskalt sind. Wie zum Beispiel der Fall eines Mädchens, das auf dem Weg nach Husum spurlos verschwunden ist. Zehn Jahre ist das her, die Mutter ist inzwischen gestorben, der Rest der Familie ist auseinandergebrochen. Was soll der ganze Aufwand noch? Aber Tomas Jung ist beharrlich und lässt sich nicht abschrecken. Durch Zufall findet er mitten in einer Schneekatastrophe eine Spur. Das sind eben die Vorteile der Provinz: Jeder kennt jeden und so bekommt man hilfreiche Hinweise. Mir hat dieser Krimi mit seinem perfekt dosiertem Lokalkolorit gut gefallen. Tomas Jung mit seinem friesischen Dickschädel ist mir sympathisch, und ich lasse mich immer wieder gern literarisch an die Nordsee versetzen.

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  • Rezension zu "Inselbeichte" von Reinhard Pelte

    Inselbeichte
    Regina-Neumann

    Regina-Neumann

    22. February 2011 um 15:17

    Alte Kriminalfälle sind schwierig. SEHR alte Fälle noch schwieriger, denn alle Spuren sind längst kalt und die damals betroffenen Personen nicht mehr auffindbar oder sogar inzwischen verstorben. So sieht es für Kriminalrat Jung aus, als er die zehn Jahre alte Akte eines verschwundenen Mädchens auf den Tisch bekommt. Sein Chef kann ihn nicht ausstehen so wie Jung umgekehrt seinen Chef nicht leiden kann, und beim Lesen drängte sich mir immer mehr der Verdacht auf, dieser Kriminalrat Jung befindet sich in einer unkündbaren Position und bekommt seine Arbeit nur, damit er irgendwie beschäftigt ist und seinem Chef aus dem Weg. Denn der Fall enthält keinerlei Brisanz mehr. Die Familie des Mädchens ist auseinandergebrochen, die Presse hat ihn längst vergessen. Was sich wie eine Beschäftigungstherapie anhört, ist Tomas Jung aber nur recht, er macht auf mich nicht gerade einen ehrgeizigen Eindruck. So fängt er an, im Trüben zu fischen und das recht erfolglos. Bis er zu Sylvester zu einem Klassentreffen eingeladen und dort mit seinen alten Schulkameraden eingeschneit wird. Ausgerechnet dort findet er eine interessante Spur, die allerdings dermassen aufgesetzt wirkt, daß man sie nur für eine Finte des Autors halten kann. Jung geht dieser Spur natürlich nach... Dieses Buch ließ mich sehr unbefriedigt zurück. So wie der gesamte Fall eigentlich keiner mehr ist, ist leider auch die Lösung mehr als unbefriedigend. Jung löst zwar das Rätsel, aber man fragt sich als Leser dauernd:: Und wozu das Ganze? Trotzdem ist das Buch gut geschrieben und gibt einen netten Eindruck in die nordfriesische Seele.

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