Reinhard Piechocki

 4,5 Sterne bei 4 Bewertungen

Lebenslauf von Reinhard Piechocki

Der Autor Reinhard Piechocki arbeitete von 1992 bis 2015 an der Internationalen Naturschutzakademie Insel Vilm, einer Außenstelle des Bundesamtes für Naturschutz (BfN). 1994 gründete er den „Verein zur Pflege des Natur- und Kulturerbes der Insel Vilm“, mit dem er über 20 Jahre hinweg eine Tagungsreihe zur Kulturgeschichte der Inseln Rügen, Vilm und Hiddensee organisierte. Bereits in diesem Rahmen veranstaltete er die beiden Tagungen „Clara Schumann auf Rügen“ (2009) und „Johannes Brahms auf Rügen“ (2012). Er spielt selbst Piano und entdeckte 1990 per Zufall 48 Volksweisen-Miniaturen des Rumänen Carol Mikuli (vertrauter Meisterschüler Frederyk Chopins, Klavierpädagoge und Komponist, 1821-1897) im Archiv des Grazer Konservatoriums, welche er selbst 2011/12 mit einer Weltersteinspielung als World Premiere Recording für AHS Records aufnahm. Außerdem beschäftigt er sich ausführlich mit der Malertradition auf den drei Inseln, den Kompositionen Chopins sowie mit dem Thema Musik im Dritten Reich.

Quelle: Verlag / vlb

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Neue Rezensionen zu Reinhard Piechocki

Cover des Buches Alice Herz-Sommer - "Ein Garten Eden inmitten der Hölle" (ISBN: 9783426273890)
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Rezension zu "Alice Herz-Sommer - "Ein Garten Eden inmitten der Hölle"" von Melissa Müller

Rezension zu "Alice Herz-Sommer - "Ein Garten Eden inmitten der Hölle"" von Melissa Müller
Kiwikenvor 14 Jahren

Allein der beeindruckenden Persönlichkeit Alice Herz-Sommers wegen vergebe ich schon 4 Sterne an dieses Buch. Ich habe es mir gekauft, weil ich ein Interview mit ihr gesehen habe und so beeindruckt war von ihrer Lebensfreude, ihrem Optimismus und ihrem Humor - nachdem ich jetzt ihre ganze Geschichte kenne, die einen beim Lesen schon stellenweise ziemlich mitnimmt, beindruckt es mich noch mehr.

So oft wir auch diese Zeit in der Schule behandelt hatten, war mir doch vieles überraschend neu: wie schwer den tschechischen Juden die Ausreise gemacht wurde (wohlgemerkt vor dem Einmarsch der Nazis), daß Juden keine Musikinstrumente besitzen durften, oder daß mit der Befreiung aus dem KZ keineswegs Anteilnahme die wenigen Überlebenden erwartete, sondern derselbe Antisemitismus wie zuvor...

Die Beschreibungen der verschiedenen Musikstücke zogen sich leider mitunter etwas, hauptsächlich deswegen sind es nur vier Sterne geworden - aber wie sollen Worte auch einen Eindruck von Musik vermitteln. Zum Glück kann youtube oder eine Sammlung klassischer CDs diesem Problem ja abhelfen.

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