Reinhard Rohn

 3.8 Sterne bei 66 Bewertungen
Autor von Leise, stirb leise, Falsche Herzen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Reinhard Rohn

Kriminalromane aus Köln: Reinhard wurde 1959 in Osnabrück geboren und ist Schriftsteller, Übersetzer, Lektor und Verlagsleiter. Von 1987 bis 1994 war er als Lektor bei Bastei Lübbe tätig und wurde anschließend Programmchef und Verlagsleiter bei Rütten & Loening in der Aufbau Verlagsgruppe. Seit 1999 ist er auch schriftstellerisch tätig und veröffentlichte seinen Debütroman "Rote Frauen". Mit seinen spannenden Kriminalroman-Reihen über "Matthias Brasch" und "Jan Schiller" hat er Fans des Genre für sich begeistern können. Unter seinem Pseudonym Arne Blum hat er drei Schweinekrimis "Saubande", "Rampensau" und "Schöne Sauerei" über Kim, dem Detektivschwein veröffentlicht. Rohn lebt in Berlin und Köln.

Alle Bücher von Reinhard Rohn

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Buchformat:
Cover des Buches Leise, stirb leise (ISBN: 9783423216005)

Leise, stirb leise

 (11)
Erschienen am 24.07.2015
Cover des Buches Falsche Herzen (ISBN: 9783863583248)

Falsche Herzen

 (7)
Erschienen am 15.11.2013
Cover des Buches Kölner Lichter (ISBN: 9783897058699)

Kölner Lichter

 (7)
Erschienen am 19.09.2011
Cover des Buches Kölnisch Wasser (ISBN: 9783897057227)

Kölnisch Wasser

 (6)
Erschienen am 01.09.2015
Cover des Buches Das Winterkind (ISBN: 9783442454853)

Das Winterkind

 (7)
Erschienen am 19.11.2003
Cover des Buches Engelstod (ISBN: 9783423217460)

Engelstod

 (4)
Erschienen am 21.09.2018
Cover des Buches Die falsche Diva (ISBN: 9783442460397)

Die falsche Diva

 (3)
Erschienen am 11.12.2006
Cover des Buches Die sieben Leben des Anton Busch (ISBN: 9783423282024)

Die sieben Leben des Anton Busch

 (2)
Erschienen am 15.11.2019

Neue Rezensionen zu Reinhard Rohn

Neu
G

Rezension zu "Die sieben Leben des Anton Busch" von Reinhard Rohn

Ein kleines Leben im Großen
Gabriele_Haefsvor 3 Monaten

Reinhard Rohn ist bisher als Autor hinreißender Köln-Krimis in Erscheinung getreten. In seinem neuen Buch verlagert er den Schauplatz ins Oldenburger Münsterland, in scheinbar ländliche Idylle also. Von hier stammt die Familie des Helden, Anton Busch. Der jedoch wird 1940 in Pommern geboren. Seine Familie ist im Rahmen eines Projektes der Inneren Kolonisation dorthingezogen ist, um der bitteren Armut im Oldenburger Land zu entkommen. Anton Buschs klare Erinnerungen setzen mit dem Kriegsende ein, sein Leben beginnt mehr oder weniger mit der Flucht aus Pommern, und dieser Anfang steckt ihm lange in den Knochen. Aber: Von seinem Großvater hat er gelernt, mit Gänsen zu kommunizieren, und das ist ihm eine große Hilfe auf seinem verschlungenen Lebensweg. Es geht zurück ins Oldenburger Land und in die bittere Armut. Die ganze Familie, die Umgebung, alle sind sehr katholisch, und es ist zutiefst berührend, wie sie mit ihrem Glauben umgehen. Einerseits spendet er Kraft - ein alter Mann reist lieber nach Lourdes, statt seinem Krebs durch Chemo und Bestrahlung noch einige Monate abzuringen, und stirbt getröstet. Andererseits ist er eine Fessel - wenn sich der junge Anton in der Tanzstunde in eine Protestantin verliebt, oder wenn er lieber nicht zur Beichte geht, weil es Dinge gibt, über die man nicht sprechen mag, sondern zu einer Kartenlegerin, weil er der nichts sagen muss. Und dann ist da die Musik – immer gegenwärtig, in allerlei Formen, und Anton Buschs lange Wanderung nimmt endlich ein gutes Ende, als er mit fast 80 seine erste Klavierstunde nimmt und seinen allerersten Ton anschlägt. Ein C. „Der Ton gefiel ihm.“ Ein wunderbarer Roman, perfekte Lektüre für ein langes Wochenende. 

 

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S

Rezension zu "Engelstod" von Reinhard Rohn

die Untiefen der menschlichen Seele
sab-mzvor einem Jahr

Dies ist der erste Krimi aus der Reihe mit Lena Larcher, den ich lese.

Lena Larcher, Kommissarin in Köln, hat ihren Mann und ihren Sohn verloren. Lena hat nicht aufgepasst bei einer Autofahrt, es kam zum Unfall.
Ausgelöscht wurde die kleine Familie, nur Lena hat überlebt. Es ist der 1.Todestag, Lena muss sich ablenken.
Sie geht die Kletterhalle und trainiert mit Tessa.

Später kontaktiert Tessa, die im wirklichen Leben Dorit Zeiner heißt, Lena und bittet um Hilfe.
Ihr Mann Martin ist beim Verfassungsschutz und laut Dorit ist ein Auftragsmörder.
Lena glaubt an ein Hirngespinst.
Dorit kommt mit vermeintlichen Beweisen.

Lena muss mit ihrem Kollegen Henning in die Eifel. Unterhalb von Vogelsang am Rursee wurde die Leiche von "van Gogh" gefunden. Der Maler hat ein Atelier in der Ordensburg Vogelsang.
Die Aachener Kollegen haben um Hilfe gebeten, sie haben keine Kapazitäten mehr frei.
Alles sieht nach Selbstmord aus.
Arne Blumfeld von der Spurensicherung und Dr.Margot Dreier, Rechtsmedizinerin sindauch schon beschäftigt.

Mitten in die Ermittlungen hinein nervt nun Dorit Zeiner Lena immer mehr.
Das LKA und der Verfassungsschutz bekommen Wind von Lenas Ermittlungen und das LKA Düsseldorf übernimmt den Fall.
Damit ist Lena raus. Oder doch nicht??

Lesen Sie selber.

Reinhard Rohn hat einen sehr spannenden Krimi geschrieben.
Mit einer großen Ortskenntnis hat er das Buch verfasst. Man fühlt sich in die Gegend versetzt. Er hat die Charaktere Wirklichkeit werden lassen auch mit ihren privaten Sorgen, ihren Ängsten, Gefühlen, usw.
Es ist dem Autor gelungen einen Krimi vorzulegen, den ich sehr lesenswert finde.
Die Handlung lebt von den Untiefen der menschlichen Seele, von Handlungen und Zusammenhängen, die man nicht erwarten kann.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

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Rezension zu "Die drei Toten von Köln" von Reinhard Rohn

Die Drei Toten von Köln
lesereise_buechertraumvor einem Jahr

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Emons Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

Bereits nach den ersten Seiten baute sich ein hoher Spannungsbogen auf. Der Schreibstil ist flüssig, klar und leicht verständlich. Die Kapitel hatten eine angenehme Länge. Das Setting von Köln wurde hier wunderbar mit eingebracht, sodass ich stets wusste, welchen Ort der Autor beschrieben hat.

Über Jan Schiller und seine Kollegin Birte Jessen habe ich gerne gelesen, beide zeichneten sich hier durch Charaktereigenschaften aus, die angenehme Hauptprotagonisten ausmachen. Loyalität, Hilsbereitschaft und Mut für den anderen einzustehen.

Es gab einige Nebencharaktere, bei denen ich zwischendurch schon mal durcheinander kam und genau überlegen musste, um wen es jetzt eigentlich geht. Allerdings war die Spannung anhand der Anzahl der Personen hoch und bis zum Ende wusste ich nicht, wer hinter dem letzten Mord steckt.

Das Cover gefällt mir richtig gut, es zeigt den Rheinauhafen von Köln. Buchtitel und Buchinhalt passen zueinander.

 

Mein Fazit:

Ein gelungener Köln Krimi, der mich von der ersten Seite an wunderbar unterhalten hat.

 

Ich vergebe 5 von 5 Sterne.  

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Zusätzliche Informationen

Reinhard Rohn wurde am 07. April 1959 in Osnabrück (Deutschland) geboren.

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