Reinhard Rohn Das Winterkind

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Inhaltsangabe zu „Das Winterkind“ von Reinhard Rohn

Nachdem sein Familienleben gescheitert ist und sein Unternehmen Konkurs angemeldet hat, steht der Besitzer einer ehemals florierenden Schokoladenfabrik vor dem Nichts. Verbittert zieht er sich in das kleine Ferienhaus seines Vaters zurück, fest entschlossen, seinem Leben in Kürze ein Ende zu setzen. In der Stille der winterlichen Landschaft geschehen jedoch Dinge, die ihn unmerklich, jeden Tag ein Stückchen mehr, wieder ins Leben zurückholen.

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  • Das Winterkind

    Das Winterkind

    Elfenstern

    29. September 2015 um 13:43

    Ludwig Graf war ein erfolgreicher Geschäftsmann. Allerdings hat ihn das Glück verlassen. Sein Konzern steht vor dem Konkurs, seine Frau hat ihn verlassen und seine Gedanken kreisen nur noch darum, sich das Leben zu nehmen. Er zieht sich in ein einsames Ferienhaus, das am Rand eines kleinen Dorfes liegt, zurück und wartet auf den 24. Dezember, den Tag, für den er seinen Selbstmord angesetzt hat. Er kommt allerdings nicht zur Ruhe. Ein unheimliches Kind umschleicht sein Haus und die attraktive Pastorin des Dorfes scheint ein Auge auf ihn geworfen zu haben. Als er sich dann noch um einen verletzten Fischreiher kümmern muss, sieht er den Termin für seinen geplanten Selbstmord gefährdet. Ehrlich gesagt hat mich die Geschichte nicht sonderlich vom Hocker gerissen. Der Schreibstil war soweit in Ordnung und lies sich leicht und angenehm lesen. Allerdings wurde ich mit dem Hauptprotagonisten nicht sonderlich warm. Der Junge, den der Klappentext als geheimnisvoll bezeichnet, entpuppt sich als freches Rotzgör, dem seine Mutter einmal ordentlich den Hintern versohlen sollte. Das wird jetzt Einigen sauer aufstoßen, aber bei mutwilliger Sachbeschädigung und Brandstiftung hört bei mir der Spaß endgültig auf. Der einzige Lichtblick in der Geschichte war die rothaarige Pastorin, die ich ausgesprochen sympathisch und auch unterhaltsam fand. Was mich gewaltig gestört hat, war die Katze, die ständig um den verletzten Fischreiher herumgeschlichen ist, um eine Gelegenheit zu finden, ihn zu töten und aufzufressen. Der Autor hätte sich hier vielleicht vorher über Katzen und Fischreiher informieren sollen! Ein Fischreiher wird bis zu einem Meter groß, mit einer Flügelspannweite von bis zu 195 cm und kommt von daher als Beutetier für eine Hauskatze nicht in Frage. Folglich wird eine Hauskatze auch nicht ständig um einen Fischreiher herumschleichen, weil sie ihn fressen will.

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  • Rezension zu "Das Einzelkind" von Reinhard Rohn

    Das Winterkind

    tragalibros

    Die Fabrik des "Schokoladengrafen" ist bankrott und Herr Graf, der Besitzer, flüchtet in ein abgelegenes Ferienhaus, um sich an Heiligabend das Leben zu nehmen. Doch in der Zeit bis zu seinem geplanten Freitod, möchte er die restlichen Tage in Ruhe verbringen. Anders als geplant, treten einige unverhoffte, und teilweise unerwünschte, Personen in sein Leben. Reinhard Rohns Kurzroman über einen Mann, der mit dem Leben fast schon abgeschlossen hat, ist ein nachdenkliches und melancholisches Buch. Der Protagonist ist fest entschlossen seinem Leben ein Ende zu setzten, trifft in seinen letzten Tagen aber auf Menschen, die seinem Dasein wieder einen Sinn zu geben scheinen. Das Buch ist nichts für fröhliche und kurzweilige Unterhaltung, denn es lässt den Leser nachdenklich zurück. Mein Fazit: Ein Buch, mit einer wunderbaren Sprache und ruhigen Schreibweise, allerdings sollte sich der Leser auf sehr nachdenkliche Lesestunden gefasst machen.

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  • Rezension zu "Das Winterkind" von Reinhard Rohn

    Das Winterkind

    nic

    13. January 2010 um 16:07

    Das Winterkind ist eine Erzählung, die in der Vorweihnachtszeit in einem Ferienhaus am Rande eines kleinen Dorfes und in dessen Umgebung spielt. Graf, ein gescheiterter Schokolandefabrikant, zieht sich in das alte Ferienhaus seines Vaters zurück, nachdem seine Fabriken bankrott sind und seine Frau sich nach Gomera abgesetzt hat. Die Ehe der beiden läuft schon seit Jahren nicht mehr, da Ira, die Ehefrau in Depressionen verfällt und das Leben mit ihrem Mann aufgibt, als ihr Sohn mit acht Jahren im See ertrinkt. Graf hat den Vorsatz gefasst, sich an Heiligabend das Leben zu nehmen. Bis dahin geschehen allerdings mehrere Dinge, die ihn zum Nachdenken bringen bzw. ihn dazu zwingen zumindest teilweise eine Verantwortung zu übernehmen. Er lernt die Pastorin Hedda kennen und ihren Sohn, der anfangs recht unheimlich erscheint. Ich fand das Buch nicht schlecht, es ist eine angenehm fließend erzählte Geschichte mit ernstem Thema, dennoch ist der Suicidgedanke zu oberflächlich.... ich kann es dem Protagonisten die ganze Geschichte hindurch nicht ganz abnehmen, dass er wirklich den Wunsch hat, nicht mehr leben zu wollen. Was aber gar nicht negativ gewertet werden sollte, da somit dem Buch etwas an Dramatik genommen wird, die mE nicht ganz passen würde. Sicher ist das Buch stimmungsvoller wenn man es auch tatsächlich in der Zeit, in der es spielt, liest und nicht jetzt, wo es noch viel zu warm ist und man sich nicht wirklich in die Natur, das Wetter und die Gefühle während der Vorweihnachtszeit hineindenken kann. Zum Entspannen und Abschalten für zwischendurch ist es auf jeden Fall zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Das Winterkind" von Reinhard Rohn

    Das Winterkind

    Magda

    29. March 2009 um 15:55

    Es ist der 1. Dezember. Ludwig Graf zieht eine Bilanz seines Lebens: seine Ehe ist gescheitert, er hat seinen kleinen Sohn in einem tragischen Unfall verloren, er ist pleite, die von seinem Vater geerbte Schokoladenfabrik muss Konkurs anmelden. Er hat keine Freunde, ist einsam und verbittert. Ludwig Graf beschließt seinen Leben genau am 24. Dezember ein Ende zu setzen. Die verbleibende Zeit will er in völliger Abgeschiedenheit im kleinen Ferienhaus seines Vaters verbringen. Doch dann geschehen wundersame Dinge, die sein Plan durchkreuzen… Ein sehr schöner Roman über die Abrechnung mit dem Leben, über Liebe und Freundschaft, über die kleinen Wunder, die das Leben verändern können. Für alle, die über das Leben nachdenken und vielleicht auch ein bisschen Trost brauchen…

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