Reinhard Schmoeckel Bevor es Deutschland gab

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Inhaltsangabe zu „Bevor es Deutschland gab“ von Reinhard Schmoeckel

Im ersten Jahrtausend n. Chr. wogten in Mitteleuropa die Ströme der Völker und kämpften Stämme um Besitz und Macht. Reinhard Schmoeckel beleuchtet das Leben der Menschen in den verschiedenen Regionen und Epochen dieses 1000-jährigen Zeitrahmens und erzählt Geschichten vom Werden und Vergehen in einem Vielvölkergebiet, das heute deutschsprachig ist. Das etwas andere Buch über Deutschlands Frühgeschichte.

Reinhard Schmoeckel ist ein profunder Kenner der Geschichte, dessen Bücher ebenso spannend wie lesenswert sind!

— MartinZohner
MartinZohner

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  • Rezension zu "Bevor es Deutschland gab" von Reinhard Schmoeckel

    Bevor es Deutschland gab
    Saralonde

    Saralonde

    Wie auch in “Die Indoeuropäer” erzählt Reinhard Schmoeckel uns in diesem Buch von der europäischen Frühgeschichte, indem er an den Anfang jeden Kapitels eine fiktive Episode setzt, gefolgt von dem jeweiligen Bericht über unseren Kenntnisstand. Hierdurch wird Geschichte besonders anschaulich und spannend. Es geht um die Entstehung von Deutschland im ersten Jahrtausend nach Christus. Die Texte sind ganz besonders gut recherchiert und bieten so manche Theorie, die die meisten, auch mich, in Staunen versetzen wird. Beispiele: Litt Siegfried an Ichthyosis und war das die Erklärung für seine “Panzerhaut”? oder ”War der vermeintliche Attila der Hunne aus dem Nibelungenlied nicht viel mehr Attala, der Häuptling des germanischen Volkes der Hunen (sehr plausibel!)? Da ich ja aus dem Bereich der Sprach- und Übersetzungswissenschaft komme, fand ich die Beispiele für frühe germanische Sprachen besonders spannend, so konnte ich ein Beispiel für die altsächsische Sprache deutlich besser verstehen als ich in der Regel Alt- oder Mittelhochdeutsch verstehe, da es dem Englischen erstaunlich nahe war. So fand sich darin etwa ”forsaco”, ein Wort, das in unserer hochdeutschen Sprache nicht mehr vorhanden ist, aber jeder, der der englischen Sprache mächtig ist, erkennt dahinter das heutige englische Wort “forsake”.Das Einzige, das mir an diesem Buch Probleme bereitet hat, ist die schiere Informationsfülle auf den 900 Seiten, die wohl auch schuld daran war, das ich so lange für dieses Buch gebraucht habe. Man kann einfach nach 50 Seiten nicht mehr viel mehr aufnehmen. Doch gleichzeitig zeigt dies, wie umfassend dieses Buch informiert. Ich kenne persönlich kein Buch, das unterhaltsamer und aufschlussreicher von der Entstehung unseres Landes berichtet. Daher gebe ich diesem Punkt die vollen 5 Sterne, die es verdient.

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  • Rezension zu "Bevor es Deutschland gab" von Reinhard Schmoeckel

    Bevor es Deutschland gab
    Jens65

    Jens65

    13. July 2008 um 15:05

    Dieses Buch beleuchtet anschaulich den Zeitraum 1. Jhdt bis zu den Salierkaisern. Neben der Beschreibung von Ursachen und Wirkung der Völkerbewegungen seit dem Niedergang des imperium romanum liefert es einige überraschende Neuinterpretationen bekannten Sagenmaterial (Dietrich von Bern, Schlacht von Zülpich u.a.).
    Fazit: sehr lesenswert.