Reinhard Schwabenitzky

 4.5 Sterne bei 2 Bewertungen

Lebenslauf von Reinhard Schwabenitzky

REINHARD SCHWABENITZKY ist ein österreichischer Filmregisseur, -autor und -produzent; seine Fernsehserien „Ein echter Wiener geht nicht unter“ oder „Kaisermühlen-Blues“ sind in Österreich legendär, in Deutschland drehte er u. a. die letzten beiden Tatort-Folgen mit Helmut Fischer und Kinofilme mit Dieter Hallervorden. Er hat den zweifachen Oscar-Preisträger Christoph Waltz entdeckt und ist Träger von Dame Judy Anderson Award (US), Goldene Kamera, Ernst Lubitsch Preis, Goldene Romy, Österreichischer Filmpreis und anderer Auszeichnungen.

Quelle: Verlag / vlb

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Rezension zu "Stille Nacht und das Geheimnis der Zauberflöte" von Reinhard Schwabenitzky

Auf ins Oberndorf des Jahres 1818
lesefreude_bookvor 10 Monaten

„Stille Nacht und das Geheimnis der Zauberflöte“ gibt tolle Einblicke in die Entstehung und die Geschichte dieses weltberühmten Weihnachtslied. Die Zeitreise des 12-jährigen Lucas aus dem heutigen Salzburg zurück ins Jahre 1818 ist sehr lustig beschrieben. Da Zeitreisen in Büchern oftmals für Verwirrung sorgen können, gleich einmal die Entwarnung. In dieser Weihnachtsgeschichte wird nicht wild durch die Zeiten gesprungen. So muss sich der Leser auch nicht von Kapitel zu Kapitel in eine andere Epoche einfühlen.

Dennoch war es sehr lustig, wie Lucas das Leben damals wahrnahm. Der Junge ist ein bisschen neunmalklug und bereits viel zu erwachsen für sein Alter. An der ein oder anderen Stelle hätte ich mir etwas mehr kindliche Naivität gewünscht. Irritierend fand ich seine Gefühle für ein junges Mädchen, die weiter über Freundschaft hinausgingen. Diese wurden penetrante betont, damit sie dem Leser auch ja nicht entgehen.

Der Trick mit der Zeitreise hat mir insofern sehr gut gefallen, da wir Josef Mohr (er hat den Text von „Stille Nacht, heilige Nacht“) und Franz Xaver Gruber, der Komponist der Melodie, besser kennen lernen konnten. „Stille Nacht und das Geheimnis der Zauberflöte“ wirkt sehr gut recherchiert. Man bekommt ein gutes Bild der beiden Künstler.

Vor allem Josef Mohr war mir sehr sympathisch. Der Vikar war für die damalige Zeit sehr weltoffen und ist für seine Mitmenschen eingetreten. Auch heute noch sind Menschen wie er eine Bereicherung für die Gesellschaft.

Die ganze Geschichte bzw. die Zeitreise von Lucas ist in einen mysteriösen Kriminalfall der Vergangenheit eingebunden. Dieser bringt jedoch nicht immer die erhoffte Spannung und plätscherte zwischenzeitlich etwas zu ruhig vor sich hin. Auch das Agieren der Kinder war mir eine Spur zu erwachsen, selbstständig und vernünftig.

Das Buch ist sehr hübsch gemacht. Immer wieder finden sich zwischen den Kapitel kleine Zeichnungen von Lucas, der auf seiner Zauberflöte spielt. Außerdem hat die Hardcover-Ausgabe ein Lesebändchen, was ich immer sehr praktisch finde. Einziger Wermutstropfen ist für mich das Cover selbst. Das Mädchen mit den geschlossenen Augen und der Flöte auf dem Cover finde ich nur bedingt passend.

Der 200. Geburtstag von „Stille Nacht, heilige Nacht“ ist Anlass genug, um diesem friedvollen Lied eine Geschichte zu widmen. Eingebettet in einen Krimi erfährt man viel über die tatsächliche Entstehungsgeschichte. Die schwarzen Flecken in der Geschichte schmückt der Autor aus und schafft so am Ende einen runden Weihnachtskrimi.

Am Ende des Buches sind die historischen Fakten kurz und knackig zusammengefasst. So kann der Leser klar zwischen Realität und Fiktion unterscheiden. Eine schöne Geschichte, die nicht nur im Jubiläumsjahr unterhaltsame Lesestunden verspricht.

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Rezension zu "Stille Nacht und das Geheimnis der Zauberflöte" von Reinhard Schwabenitzky

Humorvoll , spannend - lesenswert
Rinas-Bücherblogvor einem Jahr

Cover:

Das Cover ist interessant, macht neugierig, vor allem was hat eine Zauberföte und eine Frau mit der Geschichte die sich um das weltberühmte Lied Stille Nacht dreht zu tun?

 

Meine Meinung zur Geschichte:

Dem Autor ist es sehr gut gelungen, geschichtliches mit Fikion zu mischen und daraus eine Geschichte entstehen zu lassen, der man mit Spannung folgen konnte. Die Mischung aus Spannung, Geschichte, Humor und der landschaftlichen Beschreibung waren sehr gekonnt in Szene gesetzt.

Da ich aus der beschriebenen Umgebung komme, war es ein besonderes Erlebnis für mich , davon zu lesen. Salzburg, Hallein, Oberndorf waren Handlungsorte, die mir bei weitem nicht fremd sind. Somit tat ich mir auch nicht schwer, mich in die Handlungen zu versetzen.

Der Humor hat mir sehr gut gefallen, vor allem wie es um Polizei, Hund und der lieben 13 ging. Die arme 13 hatte es ja auch nicht leicht, aufzupassen, dass da ja nix schief läuft mit den Zeitreisen.

Mehr will ich aber nun nicht verraten – es lohnt sich die Geschichte selbst zu lesen.

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