Reinhard Strüven Haus der Kunst

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Inhaltsangabe zu „Haus der Kunst“ von Reinhard Strüven

Clemens Kleine, Schriftsteller, hat das Stipendium des Inselschreibers von Norderney erhalten und fährt voller Enthusiasmus los ... Schon im Zug lernt er Elvira kennen, mit der er auf der Insel eine erotische Beziehung eingeht. Doch Marie, eine Künstlerin, die im „Haus der Kunst“, in dem er wohnt, ihre Ausstellung vorbereitet, ist für ihn viel interessanter. So lebt er in einer Dreiecksbeziehung, das Schreiben kommt viel zu kurz, Geldsorgen treiben ihn um, bis eines Tages die Frauen voneinander erfahren ...

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    Haus der Kunst

    juergen_schmidt

    12. November 2016 um 16:36

    Schriftsteller Clemens Kleine hat ein vierwöchiges Stipendium auf Norderney erhalten, das er nutzen will, um begonnene Arbeiten endlich weiterzuschreiben. Es kommt jedoch anders, weil es ihm an der erforderlichen Disziplin mangelt und er sich ständig von anderen Dingen ablenken lässt. Vor allem von Elvira, der er bereits im übervollen Zug nach Norddeich begegnet ist. Und etwas später auch von Marie, die in Kleines Unterkunft, dem „Haus der Kunst“, ihre Bilder malt. Es entwickelt sich eine Dreiecksgeschichte, und der Leser erfährt erst mit Verzögerung, dass Elvira die wesentlich ältere Frau ist. Beide Frauen sind stark und wissen, was sie wollen. Das kann vom Autor nicht behauptet werden, der ständig an sich selbst zweifelt, und dem es nicht gelingen will, in die Pötte zu kommen. Stattdessen bittet er seine Mutter telefonisch ein weiteres Mal um Geld. Dabei fühlt er sich verständlicherweise von ihren Ratschlägen und Vorwürfen schnell genervt. Dass er bereits Ende dreißig ist, wie auf den letzten Seiten zu erfahren ist, macht es eher schlimmer. Der erfolglose Clemens Kleine erscheint hilflos und unreif, man möchte ihm zurufen: Nun gib doch mal Gas, immer diese halben Sachen! Dass er es durchaus kann, beweist er bei einem Künstlerfest auf der Insel, bei dem er sich schlussendlich selbst auf die Liste der Vortragenden setzt und dem eifersüchtigen Veranstalter damit ordentlich eins auswischt. „Haus der Kunst“ ist nach diversen Erzählbänden Reinhard Strüvens erster Roman. Er handelt wie viele seiner Geschichten von Sehnsüchten und dem letztendlichen Scheitern seines Protagonisten. Das muss nicht schlecht sein, denn in der Realität scheint ebenfalls nicht immer die Sonne. Und manchem scheint sie sogar äußerst selten – über solche Leute wird recht selten so geschrieben, wie Strüven es sehr gut kann: nämlich nüchtern, mitleidlos und mit gesunder Distanz, auch wenn sich autobiographische Einflüsse sicherlich nicht leugnen lassen.

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