Reinhilde Feichter Frieda und James Bond

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Inhaltsangabe zu „Frieda und James Bond“ von Reinhilde Feichter

Ja, leck mich doch, Emeli, heute ist dein bester Tag! Die dreizehnjährige Emeli wächst umgeben von frommen, bescheidenen und sich aufopfernden Frauen auf, allen voran Großtante Frieda. Doch trotz starrer Normen und religiöser Zwänge findet Ende der Sechzigerjahre auch in Südtirol ein Wandel statt – und Emeli ist mittendrin. Im neu gekauften Fernseher sagt James Bond „Bescheidenheit ist die höchste Form von Eitelkeit“, und Emeli beginnt mit Bond als Verbündetem ihren Kampf gegen die Friedas dieser Welt, aber vor allem gegen die Frieda in sich selbst. Zuerst per Autostopp, dann mit dem eigenen Fiat 500, zuerst ein kurzer Trip in die Großstadt München, dann mit dem Flieger nach Tunesien – die Welt ist aufregend, wenn man den Mut hat, sie zu erobern!

Dieser kleine aber feine Roman der Südtiroler Autorin Reinhilde Feichter erzählt die Geschichte einer Step by step-Emanze.

— BookBroker
BookBroker

Buch für zwischendurch und dabei auch etwas zum nachdenken haben will.

— nuffel
nuffel

Tolles Outing!

— Strawberry11
Strawberry11

Ein witzig und sehr unterhaltsam geschriebenes Buch! Sehr empfehlenwert!

— annakarenina
annakarenina

Aus technischen Gründen wurde meine Rezension von ihrer Überschrift getrennt und scheint nicht mehr auf. Deshalb: Versuch Nummer 2: Die jugendliche Emeli verinnerlicht die Stimme, die in ihrem Tiroler Dorf das Sagen hat, Friedas moralisierende Stimme. Als sie im neuen Fernseher James Bond hört, wählt sie ihn als Kontrahenten für die engstirnige Frieda-Mentalität. Ich hab mich mal von der naiven Logik der Protagonistin mitreißen lassen. Hinter ihrer Naivität steckt hohe emotionale Intelligenz. Sie war imstande, mich mit ihrer völlig fremden Denkweise und ihrem Optimismus aus meiner starren Logik herauszureißen. Die Tatsache, wie locker die Autorin über ihre Pannen berichtet, finde ich einfach nur faszinierend. Dieses Buch hat sich gelohnt. Über andere zu lachen tut gut, über sich selbst zu lachen ist große kabarettistische Kunst. Auch ich kenne herabziehende innere Stimmen, anderer Art als jene in Emelis ländlichem Raum im damaligen Tirol. Auch als Mann konnte ich mich wiederfinden, etwa bei der Szene im Café. Emeli lehrt uns Esentielles: Sich die Lebensfreude nicht "zerfriedeln" lassen (tolle Wortschöpfung!), Missgeschicke und sich selbst nicht zu ernst zu nehmen und vor allem, über sich selbst zu lachen. Der Autorin ist es gelungen, ein Wertesystem der Etikette und der Heuchelei ohne Schnörkel auf den Punkt zu bringen. Fünf Sterne für diesen unkonventionellen Roman.

— stevo
stevo

Ein Leben zwischen Frieda und James Bond. Artig sein oder doch etwas wagen? Saukomisch.

— Yoyomaus
Yoyomaus

Herrlich lustig!

— juli_a_n_a
juli_a_n_a

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  • Buchverlosung zu "Frieda und James Bond" von Reinhilde Feichter

    Frieda und James Bond
    Yoyomaus

    Yoyomaus

    12. April 2016 um 10:28

    Buchmäuse aufgepasst. Es wird wieder fleißig verlost! Da wir renovieren, werde ich mal wieder ein paar Bücher in den Lostopf schmeißen. Aktuell in der Gewinnspielaktion: 1 Exemplar "Frieda und James Bond" von Reinhilde Feichter. Mehr dazu findet ihr in meinem Blog. http://diebuechereule.blogspot.de/2016/04/gewinnspiel-zu-frieda-und-james-bond.html


    Viel Spaß!

  • Buchverlosung zu "Frieda und James Bond" von Reinhilde Feichter

    Frieda und James Bond
    Yoyomaus

    Yoyomaus

    Da Weihnachten vor der Tür steht, verlose ich auf meinem kleinen Buchblog folgendes Büchlein. Einfach den Beitrag des betreffenden Türchens, was euch interessiert liken und ihr landet automatisch im Lostopf. Der Gewinner wird dann auf der Blogseite bekannt gegeben und auch dort kontaktiert.  Schaut doch einfach mal vorbei, es gibt noch viele weitere Türchen zu entdecken ;-) https://www.facebook.com/B%C3%BCchereule-1091776744184265/

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    EueuJackson

    EueuJackson

    10. November 2015 um 18:07
  • Leserunde zu "Frieda und James Bond" von Reinhilde Feichter

    Frieda und James Bond
    Edition_Raetia_Verlag

    Edition_Raetia_Verlag

    Ja, leck mich doch, Emeli, heute ist dein bester Tag! Hallo liebe fleißigen Lovelybooks Leserinnen und Leser! Es dauert nicht mehr lange bis unser Buch Frieda und James Bond von Reinhilde Feichter endlich erscheint. Pünktlich zum Erscheinungstermin verlosen wir 10 Ausgaben davon! Darum geht's: Die dreizehnjährige Emeli wächst umgeben von frommen, bescheidenen und sich aufopfernden Frauen auf, allen voran Großtante Frieda. Doch trotz starrer Normen und religiöser Zwänge findet Ende der Sechzigerjahre auch in Südtirol ein Wandel statt - und Emeli ist mittendrin. Im neu gekauften Fernseher sagt James Bond "Bescheidenheit ist die höchste Form von Eitelkeit", und Emeli beginnt mit Bond als Verbündetem ihren Kampf gegen die Friedas dieser Welt, aber vor allem gegen die Frieda in sich selbst. Zuerst per Autostopp, dann mit dem eigenen Fiat 500, zuerst ein kurzer Trip in die Großstadt München, dann mit dem Flieger nach Tunesien - die Welt ist aufregend, wenn man den Mut hat, sie zu erobern! Wer gerne an dieser spannenden, aber vor allem lustigen Leserunde teilnehmen möchte, den bitten wir, folgende Frage zu beantworten: Welche Stimme baut euch auf, wenn ihr einen schwierigen Tag vor euch habt? Und was sagt sie? Ihr habt bis zum 20. September Zeit euch einen Platz im Lostopf zu sichern! Viel Glück wünscht euch das Team von Edition Raetia!

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  • Frieda und James Bond

    Frieda und James Bond
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    18. October 2015 um 18:02

    Wir befinden uns in den 70er Jahren. Emilie wächst behütet auf, mit klaren Regeln und religiöser Enge. Als sie im Fernsehen James Bond sieht, zeigt ihr das eine andere Welt. Emili will weg aus der Enge, sie will Freiheit und Selbstbestimmung. Aber auf ihren Schultern sitzen Engelchen und Teufelchen in Form von Tante Frieda und James Bond. Sie wird mit Argumente der beiden bombardiert und muss sich entscheiden, welchen Weg sie gehen will. Die sympathische und ein wenig naive Emili geht ihren Weg, trotz oder gerade weil die inneren Stimmen ihr den Weg weisen wollen. Dass dabei einiges schief läuft, sie aufgrund ihrer Unwissenheit in peinliche Situationen gerät, gehört wohl dazu, wenn man selbständig und eigenverantwortlich handeln will. Es gibt immer wieder Situationen, in denen man sich auch selbst wiederfindet. Gut gefallen hat mir, dass die Protagonistin sich selbst nicht zu ernst nimmt und locker und humorvoll über ihre Missgeschicke berichtet. Das Buch liest sich sehr gut und flüssig und man fühlt sich in eine Zeit zurückversetzt, die noch ein wenig beschaulicher war als die jetzige. Ein unterhaltsames Buch, das  auch zum Nachdenken anregt.

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  • Großartige Komik!

    Frieda und James Bond
    stevo

    stevo

    17. October 2015 um 15:51

    Aus technischen Gründen wurde meine Rezension von ihrer Überschrift getrennt und scheint nicht mehr auf. Deshalb: Versuch Nummer 2: Die jugendliche Emeli verinnerlicht die Stimme, die in ihrem Tiroler Dorf das Sagen hat, Friedas moralisierende Stimme. Als sie im neuen Fernseher James Bond hört, wählt sie ihn als Kontrahenten für die engstirnige Frieda-Mentalität. Ich hab mich mal von der naiven Logik der Protagonistin mitreißen lassen. Hinter ihrer Naivität steckt hohe emotionale Intelligenz. Sie war imstande, mich mit ihrer völlig fremden Denkweise und ihrem Optimismus aus meiner starren Logik herauszureißen. Die Tatsache, wie locker die Autorin über ihre Pannen berichtet, finde ich einfach nur faszinierend. Dieses Buch hat sich gelohnt. Über andere zu lachen tut gut, über sich selbst zu lachen ist große kabarettistische Kunst. Auch ich kenne herabziehende innere Stimmen, anderer Art als jene in Emelis ländlichem Raum im damaligen Tirol. Auch als Mann konnte ich mich wiederfinden, etwa bei der Szene im Café. Emeli lehrt uns Esentielles: Sich die Lebensfreude nicht "zerfriedeln" lassen (tolle Wortschöpfung!), Missgeschicke und sich selbst nicht zu ernst zu nehmen und vor allem, über sich selbst zu lachen. Der Autorin ist es gelungen, ein Wertesystem der Etikette und der Heuchelei ohne Schnörkel auf den Punkt zu bringen. Fünf Sterne für diesen unkonventionellen Roman.

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  • Rezi Frida und James Bond

    Frieda und James Bond
    nuffel

    nuffel

    15. October 2015 um 18:07

    "Friea und James Bond" von Reinhilde Feichter Inhalt: "Ja, leck mich doch, Emeli, heute ist dein bester Tag! Die dreizehnjährige Emeli wächst umgeben von frommen, bescheidenen und sich aufopfernden Frauen auf, allen voran Großtante Frieda. Doch trotz starrer Normen und religiöser Zwänge findet Ende der Sechzigerjahre auch in Südtirol ein Wandel statt – und Emeli ist mittendrin. Im neu gekauften Fernseher sagt James Bond „Bescheidenheit ist die höchste Form von Eitelkeit“, und Emeli beginnt mit Bond als Verbündetem ihren Kampf gegen die Friedas dieser Welt, aber vor allem gegen die Frieda in sich selbst. Zuerst per Autostopp, dann mit dem eigenen Fiat 500, zuerst ein kurzer Trip in die Großstadt München, dann mit dem Flieger nach Tunesien – die Welt ist aufregend, wenn man den Mut hat, sie zu erobern!" Meine Meinung: Emeli ist in manchen Situationen sehr naiv, aber hat sehr viel Glück was sie manchmal echt rettet. Ansonsten ist Emeli ein sehr aufgeweckte junge Frau wodurch sie ein sehr sympatischer Charaktter ist. Emelis Oma ist eine sehr sympatische Frau und hat mich sehr an meine Oma erinnert, was sie dadurch für mich sehr lebendig machte. Der Schreibstil ist flüssig und mit Humor und Ironie gespickt. Die Kapitel sind kurz gehalten und in jedem Kapitel passiert wieder was neues, womit man echt Spaß am lesen findet. Durch die Geschichte vermittelt die Autorin einige wichtige Sachen dem Leser wie, vertraue keinem Fremden, steige nicht in fremde Autos und sei wer du bist du kannst alles schaffen. Fazit: Ich empfehle diese Buch jedem der gerne ein Buch für zwischendurch lesen möchte und dabei auch etwas zum nachdenken haben will.

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  • Tolles Outing!

    Frieda und James Bond
    Strawberry11

    Strawberry11

    15. October 2015 um 15:45

      Ich finde es mutig, dass sich eine Autorin aus der Generation meiner Eltern outet. Da wird alles aufgedeckt, die verlogenen Sitten und die Heuchelei von damals. Emeli versucht, idiotische Einschränkungen zu umgehen, sie lässt sich nicht unterkriegen. Waren ja übertrieben strenge Vorschriften damals in Tirol, die man sich heute nicht mehr vorstellen kann, eine ungeheuerliche Weltfremdheit, Informationsmangel und Scheinheiligkeit. Die Mädchen lebten total abgeschottet zwischen all den "Friedas". Das Buch ist rührend lustig und reizt zum Nachdenken. Emeli kann ihre nervende innere Stimme zeitweise mundtot machen. Aber es ist ein Kampf, bei dem sie ihren James Bond notwendig braucht. Wir alle können uns so einen zulegen!   Für Emeli spielte ihr Auto eine wichtige Rolle. Es symbolisierte Unabhängigkeit. Es gefällt mir, wie die Autorin schreibt: "Dort lagen wir nun, mein 500er und ich. Die Krönung meines Lebens, meine Unabhängigkeit lag in der Nähe von Bärenfels im Graben." Emeli hat sich immer wieder aufgerappelt. Sie ist wirklich sympathisch und authentisch. Viele Episoden sind zum Totlachen. Bei späteren Episoden hab ich mich immer öfter in dem pfiffigen Mädchen gefunden und in ähnlichen Situationen ertappt gefühlt. Der Schluss "20 Jahre später" zeigt, dass Emeli doch die Kurve gekriegt hat, aber dass auch Erwachsene nicht vor einer destruktiven inneren Stimme gefeit sind, die alles vermasselt.  Man merkt, dass die Autorin mit Humor über den teilweise skurrilen Erlebnissen des Mädchens, das sie einmal war, steht. Das gefällt mir. Denn es gibt zu viele, die sich hinter einer Fassade verstecken und so tun, als wären sie perfekt. Gerade weil dieses Buch keinen moralischen Fingerzeig gibt, ist es echt aufbauend. Für mich ist Frieda und James Bond ein Roman gegen das Verdrängen, rührend und ehrlich.  Fazit:  Eine köstliche Unterhaltung mit Tiefgang. Man kann nicht anders, als sich mit der Protagonistin zu solidarisieren. 

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  • Tante Frieda gegen James Bond oder umgekehrt ...

    Frieda und James Bond
    annakarenina

    annakarenina

    13. October 2015 um 09:54

    Reinhilde Feichter beschreibt in „Frieda und James Bond“ ein spritziges, „inneres“ Stimmenduell zwischen Tante Frieda und James Bond: Tante Frieda hat an Emeli einiges auszusetzen: per Anhalter fahren, Kaffee in der Bar trinken und verkleidet auf eine Faschingsfeier gehen! O tempora, o mores! Aber dank der flotten Sprüche von James Bond 007 im neuen Familienfernseher findet Emeli die richtigen Gegenargumente und lernt, sich gegen Tante Frieda zu behaupten. Ein witzig und sehr unterhaltsam geschriebenes Buch! Sehr empfehlenwert!

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  • Ein Leben zwischen Frieda und James Bond. Artig sein oder doch etwas wagen? Saukomisch.

    Frieda und James Bond
    Yoyomaus

    Yoyomaus

    Wir schreiben die 1970er Jahre. Emeli wächst wohl behütet und ganz hinterwäldlerisch in einem Dorf in Südtirol auf. Während sie sich in ihrer Kindheit immer wieder über die kleinsten Dinge wundern kann und ab und an auch eine Unartigkeit begeht, wird sie von ihrer Oma und der Frieda immer wieder in die Schranken gewiesen und so erzogen. Stets, wenn sie nun etwas ausfressen will, meldet sich ihre innere Frieda und mahnt sie artig zu sein. Das Friedeln ist geboren. Doch nur so lang, bis ihr Vater endlich einen Fernseher kauft und sie James Bond über den Bildschirm flackern sieht. Ab da ist es geschehen. Während Emeli von einem Fettnäpfchen ins nächste rutscht, wird sie immer wieder von ihren inneren Stimmen begleitet. Frieda und Bond liefern sich lustige Wortgefechte und so lernt Emeli auch die Welt zu entdecken. Immer wieder stolpert sie in eine peinliche Situation - sei es ein Flug, bei dem sie nicht weiß, wie sie sich verhalten soll oder ein Blind-Date über Zeitungsannoncen - oder wie hat so viel Glück, dass man es kaum glauben kann. Emeli jedenfalls ist sich in einer Sache sicher. Sie will in ihrem kleinen Kuhkaff nicht versauern und beschließt in die große, weite Welt zu gehen. Das Buch durfte ich im Rahmen einer Leserunde lesen und muss sagen, dass es mir wirklich sehr gut gefallen hat, auch wenn ich denke, dass man so hinterwäldlerisch kaum sein kann ;-). Emeli ist wirklich in sehr vielen Situationen sehr naiv, was ihr auch manchmal zum Verhängnis hätte werden können, wenn sie nicht immer so viel Glück hätte. Emeli ist ein sehr aufgeweckter, kecker Charakter. Sie hat den Mut aus ihren Grenzen auszubrechen und durch ihre Unschuldigkeit und Naivität muss man sie einfach nur gern haben. Auch sehr toll finde ich die Beschreibung ihrer Oma, denn genau so stelle ich mir eine Oma in einem Alpendorf vor - warum auch immer. Stets arbeiten, stets nur Demut im Sinn und alles was Spaß macht taugt nichts, alles was neu ist ist eben doof - kennt man ja eigentlich von der Oma- und Opageneration, wenn es um Smartphones oder eben Computer geht. Da musste ich wirklich schmunzeln und dachte mir: Das ist ja wie aus dem Leben gegriffen. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich klasse. Er ist jugendlich, frisch und voller Ironie, wenn man zwischen den Zeilen liest. Das gefällt mir ganz gut. Außerdem sind die kapitel recht kurz, was wirklich Spaß beim lesen macht, denn immer wieder passieren andere verrückte Dinge. Einzig eben, dass Emeli so unbedarft ist, finde ich irgendwie nicht so toll, denn ich denke, dass jeder Teenie mehr auf dem Kasten hat. Schließlich will die Jugend aus ihren Grenzen ausbrechen und ist auf zack. Trotz alledem ist es eine schöne Geschichte, die sogar ein paar Warnungen für junge Leser bereit hält. Fahre nie bei fremden Menschen im Auto mit! Traue keinen fremden Menschen! Lass dich nicht unterkriegen! Sei wer du bist! Die Botschaften sind schön umschrieben, kommen aber an. Empfehlen möchte ich dieses Buch eigentlich allen. Es ist nicht nur ein Buch für Jugendliche, sondern auch eine schöne leichte Lektüre für jedermann. Das Buch enthält jede Menge Witz, regt aber auch zum nachdenken an. Einfach genial.

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    • 2
  • Amüsanter und ironischer Roman über das entfriedeln

    Frieda und James Bond
    Shunya

    Shunya

    11. October 2015 um 13:18

    Sind wir nicht alle ein bisschen Frieda? Die dreizehnjährige Emeli wächst umgeben von frommen, bescheidenen und sich aufopfernden Frauen auf, allen voran Großtante Frieda. Doch trotz starrer Normen und religiöser Zwänge findet Ende der Sechzigerjahre auch in Südtirol ein Wandel statt - und Emeli ist mittendrin. Im neu gekauften Fernseher sagt James Bond „Bescheidenheit ist die höchste Form von Eitelkeit", und Emeli beginnt mit Bond als Verbündetem ihren Kampf gegen die Friedas dieser Welt, aber vor allem gegen die Frieda in sich selbst. Zuerst per Autostopp, dann mit dem eigenen Fiat 500, zuerst ein kurzer Trip in die Großstadt München, dann mit dem Flieger nach Tunesien - die Welt ist aufregend, wenn man den Mut hat, sie zu erobern! (Quelle: Amazon) Wer hat nicht schon versucht sich ein wenig zu entfriedeln und ganz wie James Bond Probleme direkt anzugehen? Emeli hat in diesem Buch immer wieder mit Konflikten zu kämpfen und muss sich jedes Mal entscheiden ob sie der inneren Frieda nachgibt oder es eher so tun würde wie James Bond. Mit vielen Ereignissen in ihrem Leben erlebt man als Leser wie die sympathische Protagonistin Emeli, eine wahre Frohnatur, durchs Leben geht und immer wieder ein kleines Stück über sich und ihre innere Frieda hinauswächst. Die Autorin hat einen herrlichen Humor. Ich habe mich bisweilen sehr gut unterhalten lassen und es gab durchaus einige Szenen bei denen ich herzhaft lachen musste. Die Kapitel sind allesamt ziemlich kurz, animieren somit zum Weiterlesen und trotz der 117 Seiten kam mir das Buch gar nicht so kurz vor. Ich habe jedes Kapitel genossen und finde es ist auch ein toller Coming of Age-Roman über ein duckmäuserisches Mädchen, dass zur mutigen Frau heranwächst, die der tadelnden Frieda den Kampf ansagt. Sehr schön beschrieben wurden auch die Unterschiede zwischen Dorf- und Stadtleben zwischen denen Emeli immer mal wieder hin- und hertingelt. Das hat mir gefallen. Unterhaltsam waren auch diverse Themen die man ja aus dem eigenen Leben nur zu gut kennt: Partnersuche, Jobsuche, Familienverhältnisse, usw. Das Buch bietet kurzweilige Unterhaltung für jung und alt. Der Humor ist in diesem Kurzroman sehr angenehm zu lesen und es gibt schöne aus dem Leben gegriffene Erlebnisse, die man beim Aufwachsen der Protagonistin durchlebt. Das Büchlein kann man auch prima überall in Bus/Bahn oder in Wartezimmern lesen.

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  • Frida und James Bond

    Frieda und James Bond
    abetterway

    abetterway

    10. October 2015 um 08:51

    Inhalt: "Ja, leck mich doch, Emeli, heute ist dein bester Tag! Die dreizehnjährige Emeli wächst umgeben von frommen, bescheidenen und sich aufopfernden Frauen auf, allen voran Großtante Frieda. Doch trotz starrer Normen und religiöser Zwänge findet Ende der Sechzigerjahre auch in Südtirol ein Wandel statt – und Emeli ist mittendrin. Im neu gekauften Fernseher sagt James Bond „Bescheidenheit ist die höchste Form von Eitelkeit“, und Emeli beginnt mit Bond als Verbündetem ihren Kampf gegen die Friedas dieser Welt, aber vor allem gegen die Frieda in sich selbst. Zuerst per Autostopp, dann mit dem eigenen Fiat 500, zuerst ein kurzer Trip in die Großstadt München, dann mit dem Flieger nach Tunesien – die Welt ist aufregend, wenn man den Mut hat, sie zu erobern!" Meinung: Das Cover gefällt mir ehrlich gesagt nicht so gut und auch die Geschichte selbst ist ok, flüssig geschrieben, man ist schnell durch zwischendurch ein paar Lacher aber mehr war für mich nicht zu erkennen.  Die Kapitel sind sehr kurz und damit auch schnell gelesen. Der Charakter von Emeli war gut, aber ich hatte immer das Gefühl das etwas fehlte, an ihr, an ihrer Reise, etwas ist unvollständig. Ich bin mir aber sicher das die Autorin einiges an Potenzial hat, allerdings ist es in diesem Buch nicht zu mir durch gedrungen. Fazit: Ein Buch für zwischendurch, dass meinerm Meinung nach unterbrochen durch ein paar Lacher dahinplätschert.

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  • Großartige Komik!

    Frieda und James Bond
    stevo

    stevo

    08. October 2015 um 17:32

    Selbstironie, Ironie, Wehren, Missgeschicke, Mut, Lebensfreude,

  • Frieda und James Bond

    Frieda und James Bond
    juli_a_n_a

    juli_a_n_a

    29. September 2015 um 11:20

    Ein sehr kurzweiliges Buch, das mich mehr als einmal zum Lachen gebracht hat. Meine Stimmen heißen zwar anders (vielleicht sowas wie Edeltraud und Bud Spencer) und gebrauchen manchmal noch gröberes Vokabular, aber stimmen doch ziemlich genau mit Emelis Frieda und James Bond überein ;-). Die Turbulenzen in Südtirols Geschichte ab den 60er-Jahren werden endlich auch einmal von einer etwas anderen Seite geschildert, man gewinnt aber trotzdem einen kleinen Eindruck in die damalige Zeit. Schade, dass das Buch so kurz ist, ich hätte gerne noch ein paar lustige Kapitel mehr gehabt... PS: GEGENSTEUERN werde ich mir merken! :-)

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