Reinhold Bilgeri Der Atem des Himmels

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Inhaltsangabe zu „Der Atem des Himmels“ von Reinhold Bilgeri

Als Erna von Gaderthurn im September 1953 das Große Walsertal betritt, ist dies für sie Flucht und Neubeginn zugleich. Nach dem Tod ihres Vaters hatte die Einundvierzigjährige das elterliche Schloss im Pustertal verlassen und eine Lehrerstelle in Blons angetreten. Sie findet in ihrem Kollegen Eugenio Casagrande eine neue Liebe. Doch die Lawinenkatastrophe des 11. Januar 1954 schlägt eine Schneise, die alles verändern wird …

Bilgeri schreibt mit einem sehr außergewöhnlichen Schreibstil, der mich sofort fasziniert hat. Die Geschichte von Erna zieht einen in den Bann und damit in schreckliche Ereignisse in einem Lawinenwinter, wie es ihn (so ähnlich) tatsächlich gegeben hat. Daumen hoch!

— alyeska

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  • Rezension zu "Der Atem des Himmels" von Reinhold Bilgeri

    Der Atem des Himmels

    tagimmai

    04. February 2011 um 21:33

    Das Buch hat mir deutlich besser gefallen als die Verfilmung!

  • Rezension zu "Der Atem des Himmels" von Reinhold Bilgeri

    Der Atem des Himmels

    sollhaben

    25. January 2011 um 10:13

    Der Vorarlberger Schriftsteller Reinhold Bilgeri erzählt eine Geschichte einer Liebe in Mitten einer Lawinenkatastrophe, die sich tatsächlich ereignet hat. Der Liebe zwischen Erna und Eugenio. Erna, 41 Jahre jung, die in Südtirol dem Niedergang ihrer Familie nach dem Krieg zusehen muss. Nach dem Tod ihres Vaters entschließt sie sich, nicht ihrer Mutter nach Innsbruck zu folgen sondern ihren Beruf als Lehrerin wieder auszuüben. Sie wird nach Vorarlberg – Blons – geschickt. Blons, ein Dorf irgendwo im Nirgendwo. Bereits ihre Anreise wird für sie zum Abenteuer bzw. zur Revolution, gegen Konventionen der 50iger Jahre und gegen ihre stets überwachende Mutter. Schon am ersten Tag begegnet sie Eugenio Casagrande, dem zweiten Lehrer im Dorf und verliebt sich in ihn. Wenn sie es auch nicht zugeben will. Erna fühlt sich frei und unabhängig und geniest ihr neues Leben. Sie wird neben Eugenio noch von Baron von Kessel umworben. Baron von Kessel ist nicht nur in Liebessachen Eugenios Widersacher, sondern auch in Sachen Lawinenverbauung und Waldaufforstung. Seit Jahren widmet sich Eugenio der Forschung rund um Lawinen, Klima und Wetter. Er warnt vor dem Raubbau an der Natur und versucht den Baron zu überzeugen, dass weitere Verbauungen und Aufforstung nötig sind, um das Dorf und seine Bewohner zu schützen. Es kommt wie es tatsächlich gekommen ist, die Lawinen vom Jänner 1954 verändern Blons, seine umgebenden Dörfer und Menschen. Es sterben 57 Menschen, unzählige Tiere und viele Häuser werden zerstört. Nach langem Zögern habe ich mich doch aufgerafft und das Buch in die Hand genommen und überhaupt nicht bereut. Ich befürchtete, dass das Lawinenunglück einen Großteil der Geschichte ausmacht und es deshalb sehr traurig sein würde, aber dem war nicht so. Im Vordergrund stehen Erna, ihr Leben und ihre Liebe. Gefühlvoll erzählt Bilgeri über eine Frau, die in bestimmten Bahnen erzogen wurde und sich aus den Zwängen befreit und versucht ein unabhängiges Leben zu führen. Sehr ungewöhnlich für einen männlichen Schriftsteller sich in die Gefühlswelt einer Frau so gut hineinzuversetzen zu können. Die Beschreibungen der Gegend und der Dorfbewohner sind auch sehr gut gelungen. Nicht so sehr das Aussehen der Menschen, sondern vor allem ihre Gefühle und die Beweggründe ihres Handelns und Tun. Ein Roman, der mich sehr überzeugt hat und mich schon neugierig auf ein weiteres Buch von Bilgeri macht.

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  • Rezension zu "Der Atem des Himmels" von Reinhold Bilgeri

    Der Atem des Himmels

    leserin

    10. December 2010 um 19:14

    R. Bilgeri nimmt das historische Ereignis einer Lawinenkatastrophe im Jahre 1954 als Grundlage für den Inhalt dieser Geschichte. Es kamen 57 Menschen jeden Alters in Blons/Vorarlberg ums Leben. Erna von Gaderthurn wuchs in Südtirol in einem kleinen Schlößchen mit strenger Mutter auf. Ihre Kindheit wurde mit liebevollen Details beschrieben. Durch widrige Umstände verlor die Familie nach dem Tod des Vaters ihre Bleibe und die Mutter zog nach Innsbruck in eine Stadtwohnung. Erna erfüllte sich ihren Traum mit einem Neubeginn ihres Lebens und bewarb sich um eine Stelle als Lehrerin, die sie in Blons (im Großen Walsertal) in Vorarlberg antreten konnte. Im Bergdorf hatte "die neue Lehrerin" einige Verehrer, vom Baron bis zum Bauernjungen, aber die wahre Liebe war ihr Kollege Eugenio. Eugenio setzte sich sehr für Umweltschutz/Lawinenverbauung ein, stieß aber immer wieder auf taube Ohren. Die kleine Pia, die ihre Eltern bei einem früheren Lawinenunglück verlor, wuchs bei ihm auf. Die Liebe der beiden Lehrerkollegen wurde unzertrennlich. Im Winter 1954 erreichte die Dramatik und das Schicksal ihren Höhepunkt. Mehrere Lawinenabgänge zerstörten viele Familien, Häuser und die Dorfstruktur. R. Bilgeris Erstlingswerk spiegelt die Gesellschaft im Dorf wieder. Es ist ein Beziehungsroman, in dem der Autor seine eigene Familiengeschichte integriert hat. "Atem des Himmels" ist großartig, tiefgehend, feinfühlig geschrieben und bietet eine Menge von Informationen über das Große Walsertal und Naturgewalten. Der Film zum Buch ist überwältigend, die Naturaufnahmen sind einmalig und die bestens ausgewählten Darsteller bringen durch ihre Charaktere und eigentlich mit wenigen Worten den Inhalt des Buches identisch auf die Leinwand.

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  • Rezension zu "Der Atem des Himmels" von Reinhold Bilgeri

    Der Atem des Himmels

    mandi

    18. November 2010 um 10:30

    Authentische Beschreibung des Lebens in einem abgelegenen Bergdorf in Vorarlberg. Mit viel Gefühl und sprachlich beeindruckend.

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