Reinhold Messner

 3.9 Sterne bei 159 Bewertungen
Autor von Der nackte Berg, Everest Solo und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Reinhold Messner

Reinhold Messner, der heute in Südtirol (Italien) lebt, ist einer der bekanntesten Extrembergsteiger unserer Zeit. Er bestieg als erster Mensch der Welt alle Gipfel der 14 Achttausender, hat etwa 100 Erstbegehungen durchgeführt und durchwanderte zu Fuß die Antarktis, Tibet und die Wüste Gobi. Seine Selbstvermarktung und einige Äußerungen zum Tod seines Bruders Günther am Nanga Parbat brachten Messner immer wieder in die Schlagzeilen. Er hält Vorträge in ganz Europa, den USA, Japan und Südamerika über seine grenzgängerischen Erfahrungen, hat zahlreiche Dokumentarfilme gedreht und Artikel veröffentlicht (u.a. STERN, SPIEGEL, GEO, EPOCA, ESPRESSO, NATIONAL GEOGRAPHIC). Heute widmet sich Messner intensiv seinem "Messner Mountain Museum" (MMM), das sich dem Erhalt der Bergwelt, den Kulturen im Himalaya-Gebiet und der Geschichte Südtirols verschrieben hat.

Neue Bücher

Torre

 (1)
Neu erschienen am 04.05.2020 als Taschenbuch bei Piper.

Tanzplatz der Götter

Erscheint am 29.07.2020 als Hardcover bei FISCHER Taschenbuch.

Alle Bücher von Reinhold Messner

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Cover des Buches Der nackte Berg9783492239219

Der nackte Berg

 (24)
Erschienen am 01.06.2003
Cover des Buches Mein Leben am Limit9783492245357

Mein Leben am Limit

 (10)
Erschienen am 01.09.2005
Cover des Buches Everest Solo9783104908311

Everest Solo

 (10)
Erschienen am 06.06.2018
Cover des Buches Wild9783596522293

Wild

 (8)
Erschienen am 26.06.2019
Cover des Buches Everest9783835411708

Everest

 (8)
Erschienen am 01.05.2013
Cover des Buches Über Leben9783492405942

Über Leben

 (9)
Erschienen am 01.03.2016
Cover des Buches Rettet die Berge9783710900716

Rettet die Berge

 (6)
Erschienen am 22.08.2019
Cover des Buches Gobi9783104909264

Gobi

 (6)
Erschienen am 06.01.2019

Neue Rezensionen zu Reinhold Messner

Neu

Rezension zu "Die rote Rakete am Nanga Parbat" von Reinhold Messner

Einblick in die Nanga Parbat Expedition 1970
Miffy_Nijntjevor 4 Monaten

Im Buch wird, mithilfe von Briefen, Tagebucheinträgen, Erinnerungen von Reinhold Messner und Zitaten von Expeditionskollegen, die Expedition Nanga Parbat im Jahre 1970 rekonstruiert.

Das Buch liest sich ab einem gewissen Moment wie ein Drehbuch. Flüssig, gut nachvollziehbar. Viele Bilder helfen für den Bergsteigerlaien die Gegebenheiten vom Biwakieren, den Lagern und dem Aufbau des Berges etc. einfach zu folgen.

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Rezension zu "Rettet die Berge" von Reinhold Messner

Wichtiger Appell
sternenstaubhhvor 5 Monaten

Reinhold Messner kenne ich vor allem als Extrembergsteiger und Abenteurer. Als Autor hatte ich ihn zuvor noch nicht wahrgenommen. Dieses Buch aber hat schon allein mit seinem Cover und Titel meine Aufmerksamkeit geweckt. Es ist eine Hommage an die unberührte Natur. Beim Lesen wird deutlich was die Natur und vor allem die Berge für den Menschen bedeuten und was der Massentourismus dort teilweise bewirkt. Mir hat der Schreibstil Messners sehr gut gefallen. Seine Aufforderungen nachhaltig mit der Natur umzugehen, zu reisen und Berge zu besteigen - regen zum Nachdenken und Nachahmen an. Welche Auswirkungen der Massentourismus hat, kann Messner zur Genüge berichten. Denn der hinterlassene Müll in der Berglandschaft schadet Flora und Fauna. Berggebiete wieder als das anzusehen was sie sind, als Kulturlandschaft und Erholungsraum, sind stark gefährdet und benötigen unseren Schutz, da sonst die Zerstörung hochwertigen Landschaftsraums droht. Ich bin von dem Buch restlos begeistert und kann es nur jedem ans Herz legen.

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Rezension zu "Gobi (DuMont Reiseabenteuer)" von Reinhold Messner

‚Ich gehe freiwillig bis zum Punkt extremen Ausgesetzt- und Verlorenseins'
sabatayn76vor 5 Monaten

‚Ich gehe freiwillig bis zum Punkt extremen Ausgesetzt- und Verlorenseins, um das Leben hinterher als lebenswert zu empfinden. So gelingt es mir auch, wieder und wieder Lebenslust zurückzugewinnen. Nach jeder ausweglosen Situation erscheint mir das Leben als großes Geschenk.‘ (Seite 32)

Zum Jahreswechsel 2003/2004 reist Reinhold Messner zusammen mit seinem damals 13-jährigen Sohn in die Ténéré. Er selbst sieht diese gemeinsame Reise als Vorbereitung für die Erfüllung eines großen Traums: Im Jahre 2004 (also im Alter von 60 Jahren) durchquert Messner allein und größtenteils zu Fuß die Wüste Gobi von Ost nach West.

Ich habe schon sehr viel von Messner gelesen, jedoch stets Bücher über seine Bergsteigererfahrungen. Auch nach dem Lesen von ‚Gobi‘ kann ich sagen: Der Mann hat was erlebt, und er kann sich ausdrücken, so davon erzählen, dass man beinahe mit dabei ist. Messner berichtet stets detailreich, aber nie so ausführlich, dass es langatmig wird. Er findet beim Schreiben gewissermaßen eine ähnliche Balance, die auch seine Expeditionen und Abenteuer auszeichnet, wobei er bei diesen die Balance zwischen Risiko und Sicherheit hält, indem er gewisse Wagnisse eingeht, aber nie waghalsig wird.

Ich empfand ‚Gobi‘ nicht nur als spannendes Buch, das mir die Gobi und die Mongolei näher gebracht hat, sondern auch als sehr persönliches Buch, in dem Messner von seiner Kindheit und Jugend im Villnößtal, von Ängsten und Sehnsüchten, von früheren Expeditionen und (natürlich) vom Tod seines Bruders Günther am Nanga Parbat im Jahre 1970 erzählt.

Messner ist in ‚Gobi‘ selbstkritisch und gewohnt offen, lässt sich ganz auf sein Abenteuer und die Menschen in der Gobi ein. Neben den Berichten seiner Gobi-Durchquerung und dem Beschreiben seiner Gedanken und Gefühle beim Laufen erzählt Messner von den Bewohnern der Mongolei, vom Nomadenleben, von der Weite der Wüste, von Einsamkeit und Gastfreundschaft.

So entsteht (wie immer in Messners Büchern) ein komplexes Gesamtbild einer Reise mit biografischen Einsprengseln, Informationen zum jeweiligen Ort sowie der Schilderung von inneren Prozessen beim Erleben der Expeditionen, die Messner wagt und bewältigt.

Im Buch befinden sich zudem zahlreiche s/w-Abbildungen, auf denen zwar wenig Details sichtbar sind, die aber dennoch einen spannenden Einblick in seine Reise bieten.

‚Zum Wesen meiner Existenz gehört es offensichtlich, immer wieder einer Obsession zu folgen und diese von Mal zu Mal zur Profession zu machen, im Fels, im Eis, im Sand.‘ (Seite 31)

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Zusätzliche Informationen

Reinhold Messner wurde am 17. September 1944 in Brixen geboren.

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