Reinhold Reitberger Walt Disney

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Inhaltsangabe zu „Walt Disney“ von Reinhold Reitberger

Als Walt Disney 1966 starb, war er der letzte der Groß-Moguln Hollywoods, und anders als bei MGM, Warner oder Paramount wurden die Disney-Studios nicht von Banken und anderen branchenfremden Firmen kontrolliert. Walt Disney war König, König nicht nur einer Traumfabrik, sondern auch Herrscher über ein sehr reales Reich: Disneyland in Kalifornien und das sich gerade im Bau befindliche Gegenstück in Florida, Walt Disney World, zweimal so groß wie Manhattan. In seinen letzten Jahren hatte sich Disney mehr und mehr von seinen Filmen abgewandt, um an der Verwirklichung seiner neuen technischen Vision zu arbeiten.

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  • Rezension zu "Disney, Walt" von Reinhold C. Reitberger

    Walt Disney

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. March 2009 um 13:32

    Nach der überaus enttäuschenden Lektüre von "Der König von Amerika" von Peter Stephan Jungk (biograph. Roman über Disneys Leben) habe ich nun mit diesem Buch versucht, etwas mehr über Walt Disneys Leben zu erfahren. Leider konzentriert sich die Biographie von Reinhold Reitberger fast ausschließlich auf das Schaffen der Disney-Studios, wie Trickfilme, Spielfilme, Comics, etc. Das Leben Disneys wird zur Nebensache, seine Weltanschauung, politische Einstellung und das Verhältnis zu seiner Frau und seinen Kindern wird fast gar nicht behandelt und über seinen Tod wird gerade einmal ein einziger Satz verloren. Unter einer Biographie einer berühmten Perönlichkeit stelle ich mir doch etwas anderes vor! Mal von dem äußerst inflationären Gebrauch des Wortes "namentlich", was meine Nerven etwas strapaziert hat, abgesehen, ist der Literarische Wert dieses Buches trotzdem unbedeutend. In der Auflage von 1979 wird noch ganz selbstverständlich von "Negern" gesprochen, was dem Leser heutzutage unangenehm auffallen sollte, was aber in Anbetracht des Datums der Veröffentlichung nicht unbedingt negativ eingestuft werden muss. Der Autor wertet stark und verliert seine Objektivität, indem er z.B. alle Disney-Filme die nach seinem Tod erschienen als "kommerziell erfolgreich" beschreibt, worunter aber "kein einziger guter Film" gewesen wäre. Für Trickfilm-Interessierte ist dieses Buch zu empfehlen (Neuerungen im Trickfilmverfahren, die Zeichner hinter den Filmen, etc. sind relativ genau beschrieben) ist dieses Buch zu empfehlen, doch wer etwas über den Mann hinter dem Konzern erfahren will, sollte sich definitiv an eine andere Biographie halten!

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