Version 5 Punkt 12

von Reinhold Ziegler 
4,5 Sterne bei4 Bewertungen
Version 5 Punkt 12
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Inhaltsangabe zu "Version 5 Punkt 12"

Bevor Tubor Both in die ganze Sache hineinschlitterte, führte er ein mehr oder weniger normales Leben. Irgendwie bekam er die Jahre bei seiner Mutter rum, bis er in der Silvesternacht 1999 zu Hause auszog. Er kroch bei Onkel Ro unter, der mit seinen Computerprogrammen alles in den Griff bekam, außer vielleicht sein Leben. Jedenfalls half er Tubor, geboren 1984 in der ehemaligen BRD, rauszufinden, wer sein Vater ist. Mit Nuala, der irischen Architekturstudentin, lebt er sieben Jahre lang zusammen. Das alles war vor der großen Wirtschaftskrise, unter deren Druck Tubor schließlich nach Wohnwiesen, der europäischen Musterstadt, kommt. Eine volltechnisierte Kunststadt mit zwiespältigem Ruf, in der es kein Bargeld mehr gibt, jeder seine Karte hat und damit ununterbrochen Daten produziert. Doch die faszinierende Welt der Datentechnik erweist sich schnell als bedrohliche Lebensfalle. Wie eine eiskalte Wolke weht Tubor die Einsamkeit aus den Wänden entgegen, wenn er allein mit seine m Portwein im Apartment 4256 sitzt, eine Kälte, die er nie mehr vergessen kann. Haltlos und einsam verliert er zunehmend den Boden unter den Füßen. Tubor ist ahnungslos...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783407808431
Sprache:
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:234 Seiten
Verlag:Beltz

Rezensionen und Bewertungen

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    Windpferds avatar
    Windpferdvor 9 Jahren
    Rezension zu "Version 5 Punkt 12" von Reinhold Ziegler

    Der Held der Geschichte zieht in eine Stadt, die komplett von Computern überwacht und gesteuert wird. Sozusagen ein Prototyp, wie es später im ganzen Staat sein soll. Er ist begeistert von der Technik und arbeitet als Programmierer in einem zentralen Rechenzentrum. Jeder Bürger hat eine Karte, die ihm Zugang zu öffentlichen Gebäuden, zu seiner eigenen Wohnung bietet, mit der sich Verkehrsmittel, Lebensmittel, Freizeitaktivitäten bezahlen lassen, die auch Telefon-, Fernseher- und Computersteuerung speichert. Diese Daten über jeden einzelnen Menschen werden gesammelt und daraus errechnet sich sozusagen die Steuerung der Stadt. Wer Wein kauft, bekommt im Fernsehen Wein beworben, wer keine Kinder hat, sieht auch nie Werbung für Kinderspielzeug, etc. Dass an diesem System etwas faul ist, merkt Tubor vor allem auch durch die Hilfe der Erfinderin dieses Systems. Gemeinsam versuchen sie, diese neue Entwicklung zu stoppen.
    Spannend, gut geschrieben (in Form eines Geständnisses von Tubor), gruselig, die Vorstellung, dass sich unsere Gesellschaft in diese Richtung entwickeln könnte... - Lesenswert!!

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    grex_is avatar
    grex_ivor 11 Jahren
    Rezension zu "Version 5 Punkt 12" von Reinhold Ziegler

    Zukunftsszenario, das aufgrund der psychischen Entwicklung der Hauptfigur besticht: Ein Mann lehnt sich gegen den Computer auf...

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    donna1988vor 7 Jahren
    Leys avatar
    Leyvor 9 Jahren

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