Remco Campert

 3.6 Sterne bei 24 Bewertungen
Autor von Tagebuch einer Katze, Eine Liebe in Paris und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Remco Campert

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Tagebuch einer Katze

Tagebuch einer Katze

 (15)
Erschienen am 01.03.2015
Das Herz aus Seide

Das Herz aus Seide

 (1)
Erschienen am 24.03.2009
Hôtel du Nord

Hôtel du Nord

 (0)
Erschienen am 17.10.2016
Jagen, Leben, Erinnern

Jagen, Leben, Erinnern

 (0)
Erschienen am 05.09.2011
Sanfte Landung

Sanfte Landung

 (0)
Erschienen am 01.03.2009
Tagebuch einer Katze

Tagebuch einer Katze

 (2)
Erschienen am 20.10.2010
Wie in einem Traum

Wie in einem Traum

 (0)
Erschienen am 01.09.2006
Eine Liebe in Paris

Eine Liebe in Paris

 (5)
Erschienen am 01.04.2007

Neue Rezensionen zu Remco Campert

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Yoyomauss avatar

Rezension zu "Tagebuch einer Katze" von Remco Campert

Schönes Schmankerl für Zwischendurch, aber auch nichts Weltbewegendes
Yoyomausvor 2 Jahren

Zum Inhalt:
"Ich heiße Pöff. Jawohl, Sie lesen richtig. Pöff. Ein Name wie eine Sprachstörung." Viel lieber wären ihr Cleopatra oder vielleicht Venus, aber sie heißt nun mal, wie sie heißt. Pöff lebt bei "Brille" und "Rock" und berichtet aus ihrem Katzenalltag: von der Angst vor dem bösen Nachbarskater, von faulen Tagen auf Brilles Bett, von Ausflügen ins "Franzosenland", in das Pöff dank der "Trawo", ihrer tragbaren Wohnung, mitfahren darf. Sie erzählt vom Besuch beim Tierarzt, von der Mäusejagd und von furchteinflößenden Staubsaugern. Was macht man nicht alles mit als Katze! Mit untrüglicher Beobachtungsgabe, eigensinnig ironischem Humor und katzenhaft kluger Überlegenheit erzählt uns Pöff, wie die Welt der "Schwanzlosen" aus dem Blickwinkel einer klugen und mit allen Wassern gewaschenen Katze aussieht.


Napoleon, Madame de Pompadour, Cleopatra, Athene... es hätten so schöne Namen sein können, doch ihre Besitzer nannten sie einfach Pöff, Spitzname Pöffchen. Ein Katzenleben kann schon grausam sein, zumindest, wenn es um die Namen geht, die die schwanzlosen Zweibeiner einer Katze geben können. Doch Pöff ist nun einmal Pöff und daran wird sich nichts mehr ändern, das haben "Brille" und "Rock" einfach verbockt. Doch das ist nicht das Einzige, was Pöff beschäftigt, denn was ist hinter der großen Tür und warum bleiben Brille und Rock immer so lang dahinter stehen? Was zum Teufel soll diese tragbare Wohnung und was ist ein Tierarzt? Was ist das nur für eine grausame Maschine, mit der der Putzmann einmal die Woche die Wohnung aufsucht? Und wie schön wäre es wohl, wenn der rote Kater "Der rote Harry" nicht mehr die Gärten der Nachbarschaft terrorisieren würde? Man könnte doch so schön Mäusen hinterher träumen, faul in der Sonne liegen und eben voll und ganz Katze sein...


Auf knapp 80 Seiten nimmt uns Remco Campert mit auf die Reise in das Seelenleben einer Katze. Wir erleben die Welt aus der Sicht von Pöff und die ist einfach nur zum schießen komisch. So wie das Leben von Pöff vom Autor beschrieben wird, hat sich der eine oder andere sicher schon einmal das Leben einer Katze vorgestellt. Das Leben von Pöff wird hierbei in viele kleine Kurzpassagenzusammen gefasst und kann so bequem häppchenweise gelesen werden. Obwohl das Leben von Katzendame Pöff sehr anschaulich beschrieben wird, ist es doch zu berechenbar und kann an der einen oder anderen Stelle langweilig werden. Es fehlen die einen oder anderen pfiffigen Begebenheiten und bisweilen kann das Buch am Stück dann doch etwas anstrengend werden. Für Katzenliebhaber ist das Buch sicher ein Highlight, kann aber wie bei mir auch schnell langweilig werden. An einigen Stellen erkennt man seine eigene Katze wieder, an manchen Stellen ist man vielleicht auch froh, dass die eigene Katze nicht solchen Schabernack treibt. Was mich an dem Buch ein bisschen schockiert hat ist die Art von Brille, denn er scheint mit Pöff nicht wirklich ein gutes Verhältnis zu haben. Zwar will er ihr nichts Böses, ist aber ab und an grob zu ihr - durch Überarbeitung? Man weiß es nicht. Im nächsten Moment tut es ihm dann aber auch schon wieder Leid und er versucht sich bei Pöff wieder einzuschmeicheln. Wer keine Katzen mag, der sollte sich keine halten. Sicher schimpf man mal, aber grob zu einem Tier zu werden? Brille, da bist du einfach raus aus dem Sympathiepool.


Empfehlen möchte ich das Büchlein all jenen die Katzen mögen und gern mal das Leben einer Katze aus Sicht von der Katze erleben möchten. Ihr solltet dabei aber nicht so viel Action erwarten. Die Geschichten plätschern eher so dahin. Fazit: Kann man mal gelesen haben, muss man aber nicht. Da hätte sicher noch mehr draus gemacht werden können, aber die Lachmuskeln werden trainiert und das ist schön.


Idee: 4/5
Humor: 4/5
Details: 3/5
Spannung: 3/5


Gesamt: 3/5

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Kleines91s avatar

Rezension zu "Das Herz aus Seide" von Remco Campert

Rezension-Das Herz aus Seide
Kleines91vor 5 Jahren

Klappentext:
Hendrik van Otterlo, der ehemalige berühmte Avantgardemaler, hat mit dem Leben abgeschlossen. In grimmiger Gelassenheit erwartet er sein, wie er glaubt, baldiges Ende. Da erreicht ihn die Todesanzeige seiner einstigen Geliebten. Hendrik fällt rückwärts in die Zeit, alle Erinnerungen kommen wieder, und auch die Lust, noch einmal ein großes Bild zu malen. Nicht ohne Ironie stellt er sich endlich dem Selbstbetrug der Vergangenheit.

Meine Meinung:
Vom Klappentext her habe ich definitv mehr erwartet. Mehr Romantik, Kitsch und Vergangenheit. Aber nunja, was will man auf 187 Seiten auch schon groß an weitschweifenden und weit ausholenden Beschreibungen erwarten. Für einen netten Nachmittag hat es gereicht. Aber wirklich überzeugt bin ich nicht.
Es ist jedoch gut geschrieben. Nur finde ich, dass das Ende zu schnell kommt und zu einfach. Als hätte der Autor keine Lust mehr gehabt weiter zu schreiben und sich das schnellst mögliche Ende ausgesucht.

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goldfischs avatar

Rezension zu "Tagebuch einer Katze" von Remco Campert

Katzensichtweisen
goldfischvor 5 Jahren

Pöff lebt bei Brille und Rock.Sie hat ihre ganz eigene Sicht auf die Menschen und die Katzen aus der Nachbarschaft. Leichte,lockere und liebenswerte Lektüre für Katzenfans.

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