Remo H. Largo

 4.3 Sterne bei 98 Bewertungen
Autor von Babyjahre, Kinderjahre und weiteren Büchern.

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Das passende Leben
 (4)
Erscheint am 24.10.2018 als Taschenbuch bei FISCHER Taschenbuch.
Wer bestimmt den Lernerfolg
Erscheint am 02.11.2018 als Taschenbuch bei Piper.
Babyjahre
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Erscheint am 11.01.2019 als Taschenbuch bei Piper.

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Remo H. LargoBabyjahre
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Babyjahre
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Erschienen am 11.01.2019
Remo H. LargoKinderjahre
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Kinderjahre
Kinderjahre
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Erschienen am 01.02.2018
Remo H. LargoJugendjahre
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Jugendjahre
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Erschienen am 12.02.2013
Remo H. LargoDas passende Leben
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Das passende Leben
Das passende Leben
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Erschienen am 24.10.2018
Remo H. LargoGlückliche Scheidungskinder
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Glückliche Scheidungskinder
Glückliche Scheidungskinder
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Erschienen am 01.11.2008
Remo H. LargoLernen geht anders
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Lernen geht anders
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Erschienen am 16.07.2012
Remo H. LargoWer bestimmt den Lernerfolg: Kind, Schule, Gesellschaft?
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Wer bestimmt den Lernerfolg: Kind, Schule, Gesellschaft?
Remo H. LargoSchülerjahre
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Schülerjahre
Schülerjahre
 (1)
Erschienen am 01.04.2010

Neue Rezensionen zu Remo H. Largo

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Rezension zu "Babyjahre" von Remo H. Largo

Eins der besten Bücher über die ersten Jahre eines Kindes, das ich kenne
Schnickvor 2 Monaten

Es gibt unzählige Ratgeber für Eltern, aber es gibt nur wenige Ratgeber, die so sachlich, klar verständlich und hilfreich sind. Zumindest ist das meine Erkenntnis, nachdem ich alle möglichen anderen Bücher für (werdende und) junge Eltern gelesen habe.


Largo schafft es, die Balance zu halten zwischen Sachlichkeit und einem Plädoyer für die Individualität des eigenen Kindes. Er zeigt auf, dass zwar alle Kinder die gleichen Entwicklungsstufen durchleben, aber dies zu ganz individuellen Zeitpunkten und Zeiträumen. Mir hat Largo durch sein anschauliches Werk sehr geholfen, die Erziehung und Entwicklung meines Sohnes gelassener anzugehen. Vor allem aber verhalt mir "Babyjahre" zu der Erkenntnis, dass man Kinder nicht miteinander vergleichen kann. 

Ich habe dank Largos Buch weniger Druck verspürt, meinen Sohn in eine ganz bestimmte Richtung erziehen zu müssen oder ihn zu überfordern. Das ist auch der wesentliche und wichtigste Aspekt des Buches: die Individualität des Kindes anzuerkennen und diese zu fördern, zu respektieren und gleichzeitig zu akzeptieren, dass sich manches einfach nicht erzwingen lässt. 

Fazit: Sehr hilfreiches Buch für die ersten Jahre der Elternschaft. Klar gegliedert, klar geschrieben und absolut empfehlenswert.

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M

Rezension zu "Das passende Leben" von Remo H. Largo

Leben im „Fit“.
michael_lehmann-papevor einem Jahr

Leben im „Fit“.

Ein wissenschaftliches Leben im Dienst der Entwicklungspsychologie mit dem Schwerpunkt „Wachstum und Entwicklung“, zunächst im Blick auf Kinder und deren „Werden einer Person“ ist der Hintergrund, den Remo H. Largo mitbringt und auf dessen Basis er dieses sehr differenzierte, sehr fundierte und sehr verständliche, empathische „Magnum Opus“ nun vorlegt.

Mit dem (aber nicht dem einzigen) Kernsatz: „Jeder Mensch will seine Begabungen entfalten, um dabei immer mehr er selbst zu werden“. Eine Einsicht, die nicht nur jeder psychologischen Schule zugrunde liegt, die nicht nur am Anfang auch allen therapeutischen Fragens stand, sondern die nun eben durch langjährige Feldforschungen und Beobachtungen gesichert im Raume steht.

Wie nun aber findet sich das individuell „passende Leben“? Das mag in vorherigen Jahrhunderten einerseits leichter gewesen sein (aus Mangel an Alternativen oft und einer klaren Rahmung und fast „Vorzeichnung“ bestimmtet Lebenswege), andererseits, wer sich damals nicht in den übersichtlichen Angeboten bereit war, zurecht zu finden, der hatte hohen sozialen Druck zu überwinden, er oder sie selbst zu sein, gekoppelt nicht selten auch mit dem Verlassen der angestammten „Heimat-Gruppe“.

In der Gegenwart sind die möglichen Lebenswege und deren jeweilige Sinnstiftung Legion. Auch das benennt Largo treffend: „Unsere Individualität zu leben ist eine Herausforderung, die uns ein Leben lang auf Trab hält“.

Kein einfacher Ratgeber mit schematischen, nur zu „übernehmenden“ Lebensregeln also liegt hier vor, kein Schwarz-und Weiß denken, dem man entweder angehört oder eben „versagt“.

Sondern Largo stellt Paradigmen vor, innerhalb derer der Leser dann je für sich selbst sich auf die Suche zu begeben hat. Wer bin ich, was will ich und wie bekomme ich das (im Rahmen eines solidarischen Lebens)?

Um hier Antworten und Wege zu finden dienen Paradigmen des „Fit-Prinzip“, das im Kern das „Programm“ des Buches ausmacht (nach vielen vorarbeitenden Einblicken in die Entwicklung des Lebens und der Persönlichkeitsfindung des Menschen).

Ein Prinzip aus Puzzlestücken, dass Largo zunächst in seiner Entwicklung darlegt, um dann die einzelnen Elemente zu benennen.

„Menschen können nicht irgendein Leben führen, sondern nur ihr eigenes“. Erreicht hat der Mensch dieses (für den Augenblick, da immer wieder darum gesucht und gerungen werden wird), wenn sich ein körperliches und seelisches Wohlbefinden unter den Beigaben von Selbstwertgefühl und Selbstwirksamkeit ausbalanciert einstellt. Die in den „drei Grundkompetenzen“ sich verwirklichen und nach außen und innen zeigen:

„Grundbedürfnisse, Kompetenzen und Vorstellungen“ stellen im besten Falle ein gemeinsames Ganzes dar. Wobei die Kompetenzen dazu dienen, die individuellen (und gegenüber anderen immer auch verschiedenen) Grundbedürfnisse zu befriedigen und diese mit den individuellen „Vorstellungen“ in Einklang zu bringen.
Alle drei Paradigmen werden von Largo differenziert unterteilt, so dass ein vielfältiges „System“ entsteht, dass der Leser sich aneignen und in dessen vielfach möglichen Kombinationen und Schwerpunktsetzungen langsam ein Bild der eigenen Ziele, Wünsche, stark ausgeprägter Grundbedürfnisse im Abgleich mit den eigenen Vorstellungen und denen der Umwelt entfaltet.

Erleichternd einerseits, aber leicht auch verunsichert und bedrängend andererseits sind die Schlüsse, die Largo als Zwischenschritt aus all dem zieht. Beunruhigend vor allem für jene Leser, die sich in „festen Systemen“ eingerichtet haben und in der klaren Unterscheidung von „Richtig und Falsch“ äußere Sicherheit und innere Beruhigung zunächst finden.

„Die „einzig richtigen“, für alle Menschen gültigen Vorstellungen, etwa religiöser Art, gibt es nicht“.

Hier stellt das Werk nicht geringe Ansprüche an eine Gesellschaft, die vielfach darum ringt, sich äußerlich abzusichern, um innerlich nicht ständig in starker Beunruhigung sich zu finden und die ihre Zugehörigkeitsgefühle vor allem durch übereinstimmende Werte (und Feindbilder) definiert. Religionen, Fans von Vereinen, Parteizugehörigkeit, all dies wird von Largo nicht negiert, aber in Bezug auf die Aufgabe zur Individualität als nicht passender Weg einer inneren, freien, persönlichen Entfaltung gesehen.

Das jeder Mensch seinen persönlichen Weg einzeln durchdeklinieren muss und die „Antworten anderer“ dabei nur bedingt hilfreich sein können, das ist das überaus Fordernde der Erkenntnisse und Schlüsse Largos.

Aber wer dem widerspricht, der ist zugleich genötigt, die jahrelangen Forschungsergebnisse zumindest in Teilen zu negieren und das dürfte schwerfallen.

Ein Buch, dass dem Leser die Richtung eines „passenden“ persönlichen Lebens wahrlich eröffnet, dieses Chance und Notwendigkeit fundiert begründet und einen Rahmen setzt, in dem jeder sich auf die Suche machen kann (und, nach der Lektüre, tatsächlich auch machen sollte).

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Rezension zu "Babyjahre" von Remo H. Largo

Für Eltern und pädagogische Fachkräfte
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren


Remo H. Largo war Professor für Kinderheilkunde und beschäftigte sich mit der Entwicklung von Kindern, das auch Thema seines Buches ist.
Sein Werk hat er in die einzelne Schwerpunkte der kindlichen Entwicklung unterteilt. In Beziehungs-, Schlaf- und Spielverhalten, Motorik, Sprachentwicklung, Trinken und Essen, Wachstum sowie Trocken und sauber werden. Diese Teilbereiche sind dann noch einmal in Alterstufen (0-3 Monate, 4-9 Monate, 10-24 Monate und 25-48 Monate) untergliedert.
Sein Ansatz, jede Entwicklung eines gesunden Kindes verlaufe anders und halte sich nicht an zeitliche Vorgaben bzw. Schemata, kann ich nur befürworten und unterstützen. Vor allem für Eltern, die bisweilen mit Kommentaren aus ihrer Umgebung wie "Waaas das kann dein Kind noch nicht" oder "Trag dein Kind nicht zu viel herum, du verwöhnst es zu sehr" konfroniert sind, ist diese Lektüre sicherlich sehr entlastend.
Zunächst wollte ich das Buch von Anfang bis zum Ende lesen. Doch bald brachte ich alle Informationen durcheinander und die, für mich relevanten Aussagen konnte ich nicht mehr genau zuordnen. Daher bin ich nun dazu übergegangen mich an die Entwicklung unseres Kindes zu orientieren und lediglich die Inhalte zu lesen, die dem Alter nach für uns gerade aktuell sind. Das funktioniert prima. Man kann sich genau das heraussuchen, was man gerade benötigt.
In einem Abschnitt beschäftigt sich der Autor zudem mit dem Thema der Fremdbetreuung. Dazu befinden sich im Anhang mögliche Fragen, die man bei der Besichtigung einer Kinderbetreuungsstätte, abklären sollte. Da waren wirklich ein zwei Dinge dabei, an die wir nicht gedacht hätten.
Das Buch eignet sich allerdings nicht nur für Eltern bzw. Bezugspersonen von Kindern, sondern auch als Nachschlagewerk für Fachkräfte aus dem pädagogischen Bereich.

Fazit:
Ein fachlich fundiertes Ratgeber sowohl für Eltern als auch für Fachkräfte.

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