Remo H. Largo Wer bestimmt den Lernerfolg: Kind, Schule, Gesellschaft?

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Inhaltsangabe zu „Wer bestimmt den Lernerfolg: Kind, Schule, Gesellschaft?“ von Remo H. Largo

Seit Jahren diskutieren Politiker, Fachleute und Eltern darüber, welche Schulform die beste für unsere Kinder ist. Aus den Augen verloren haben sie dabei die Schüler selbst, ihre Individualität, ihre unterschiedliche Entwicklung - und ihre Motivation, die den Schulerfolg maßgeblich bestimmt. Der Bestsellerautor Remo H. Largo rückt die Schüler und ihre Bedürfnisse ins Zentrum seiner Forderungen: Schulen sollen eigenverantwortlicher werden. Der Bildungsauftrag muss auf den Prüfstand. Schüler verlangen individuelle Förderung. Largos Überlegungen sind brisant, weil sie dazu führen, alte Denkgewohnheiten aufzugeben und die Verantwortung in unserem Bildungssystem neu zu denken.

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  • „Der Vorteil, verschieden zu sein“

    Wer bestimmt den Lernerfolg: Kind, Schule, Gesellschaft?
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    19. September 2013 um 11:10

      Der neuseeländische Bildungsforscher John Hattie hat in seinem Buch „Lernen sichtbar machen“ (2013) die Ergebnisse seiner 15-jährigen Forschungen veröffentlicht. Entscheidend für guten Unterricht, der auch die bildungsfernen Kinder erfolgreich erreicht, sei, so Hattie, der Lehrer und die Lehrerin. Hattie sagt: „Wir diskutieren leidenschaftlich über die äußeren Strukturen von Schule und Unterricht. Sie rangieren aber ganz unten in der Tabelle und sind, was das Lernen angeht, unwichtig.“ Alle seine Daten zeigen klar, dass sich die Unterschiede im Lernzuwachs nicht zwischen Schulen zeigen, sondern zwischen einzelnen Klassen, also zwischen einzelnen Lehrern. Was Schüler lernen, überall auf der Welt, bestimmt die einzelne Lehrperson.   Bei aller nötigen Kritik im Einzelnen (so sind etwa die von Hattie vernachlässigten Hausaufgaben manchmal sinnvoll): er hat nachgewiesen, dass der Lehrer/die Lehrerin wieder in den Mittelpunkt allen Redens und Entscheidens über die Schule gehört. Der Lehrer ist hauptverantwortlich dafür, was Schüler lernen. Ob die Schule besser wird, liegt an ihm. Wem bislang dieses schwergewichtige Buch mit vielen Tabellen und Zahlen zu umfänglich war, der sei hier auf ein neues kleines Buch des sich selbst schlicht einen Kindarzt nennenden Remo H. Largo („Babyjahre“, „Schulerjahre“, „Jugendjahre“) hingewiesen, in dem er auf eine sehr verständliche Weise die Thesen John  Hatties vorstellt, sie diskutiert und sich ihnen im Wesentlichen anschließt.   Remo H. Largo wirbt dafür, die Kinder nicht zu unterschätzen und ihre Einzigartigkeit immer zu respektieren. Wenn sich nicht nur die Schule, sondern die ganze Gesellschaft diese Weisheit zueigen macht, dann können sie einen wahren Schatz heben.  Die Zeit der Bildungspolitiker und Ideologen gleich welcher Richtung muss zu einem Ende kommen, damit, nicht zuletzt durch das Engagement von Lehrern und Eltern eine Schule entstehen kann, die Kindern und auch deren Schwächen gerecht wird.   Ein langes Gespräch von Remo H. Largo mit Reinhard Kahl am Ende des Buches gibt unter dem programmatischen Titel „Der Vorteil, verschieden zu sein“, eine gute Übersicht über das Denken Largos und wie er zu seinen wichtigsten Erkenntnissen kam.    

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