Remy Eyssen

 4.4 Sterne bei 267 Bewertungen
Autor von Gefährlicher Lavendel, Das Grab unter Zedern und weiteren Büchern.

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Remy EyssenGefährlicher Lavendel
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Gefährlicher Lavendel
Gefährlicher Lavendel
 (84)
Erschienen am 07.04.2017
Remy EyssenDas Grab unter Zedern
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Das Grab unter Zedern
Das Grab unter Zedern
 (72)
Erschienen am 11.05.2018
Remy EyssenSchwarzer Lavendel
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Schwarzer Lavendel
Schwarzer Lavendel
 (59)
Erschienen am 15.04.2016
Remy EyssenTödlicher Lavendel
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Tödlicher Lavendel
Tödlicher Lavendel
 (48)
Erschienen am 08.04.2015
Remy EyssenDer Film 'Die unendliche Geschichte'
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Der Film 'Die unendliche Geschichte'
Der Film 'Die unendliche Geschichte'
 (4)
Erschienen am 01.06.1987
Remy EyssenEchte Männer mögen kein Müsli
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Echte Männer mögen kein Müsli
Echte Männer mögen kein Müsli
 (0)
Erschienen am 01.09.1991
Remy EyssenUnsere lieben Kleinen
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Unsere lieben Kleinen
Unsere lieben Kleinen
 (0)
Erschienen am 01.08.1991
Remy EyssenLiebe Deinen Nächsten, sooft Du kannst und andere wertvolle Faustregeln
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Liebe Deinen Nächsten, sooft Du kannst und andere wertvolle Faustregeln

Neue Rezensionen zu Remy Eyssen

Neu
martina_turbanischs avatar

Rezension zu "Gefährlicher Lavendel" von Remy Eyssen

Ärger im Paradies…
martina_turbanischvor einem Monat

In Le Lavandou werfen große Dinge ihren Schatten voraus. Eine große Parade steht an und alle mögliche Leute müssen dabei helfen. Da kommen Tote eher ungelegen, noch dazu wenn sie übel zugerichtet wurden und es wird nicht bei dem einen Toten bleiben. Leon Ritter bekommt mehr Arbeit, als ihm lieb ist und auch die Polizei hat alle Hände voll zu tun. Die Toten sind keine Unbekannten in Le Lavandou, was die Fälle sehr brisant macht. Auch sonst gibt es reichlich Unstimmigkeiten…

Hinter den rotbraunen Dächern des kleinen Küstenortes glitzerte das Meer in der Morgensonne. Leon blieb einen Moment stehen, er atmete tief ein und hatte das Gefühl, dass er das Wasser riechen konnte. War er nicht genau deswegen hierhergekommen? Gefährlicher Lavendel, S.12

Mein Eindruck

Ärger im Paradies…

Gewohnte Aufteilung

Wie gewohnt ist auch Gefährlicher Lavendel in viele kleine Kapitel aufgeteilt. Ständig wechselnde Sichtweisen lassen keine Langeweile aufkommen, sondern beleuchten alles ganz genau von allen Seiten. Auch die Tätersicht kommt, wenn auch eher knapp, immer mal wieder zum Zug. Garniert wird das Ganze mit liebevollen Beschreibungen des Landes, der Leute und deren Eigenarten. Man möchte gar nicht glauben, dass hier so etwas wie ein Mord passieren kann - kann aber Gott sei Dank doch :-)

Brutale Morde

Die Morde haben es wieder einmal in sich und wieder einmal steht Dr. Ritter erst einmal auf etwas verlorenem Posten. Aber er findet dann doch erstaunliches heraus - viele seiner Informationen stammen übrigens vom örtlichen Boule-Platz dem Hauptumschlagplatz für Informatieonen aller Art:-) Die Polizei will gar nicht wirklich hören, was er so herausgefunden hat und das schreit natürlich nach Dr. Ritters Eigeninitiative. Auslöser für all die grausigen Verbrechen ist ein noch viel grausameres Geschehen in der Vergangenheit und weil das niemand hören möchte, stochert der penible Rechtsmediziner um so genauer nach. Das er dabei auch auf seine Eigensicherung verzichtet ist vielleicht nicht ganz so gut.

Parallelen

Das “Rahmenprogramm” für die Morde bildet zum Einen besagter Umzug, der alle immer wieder Beschäftigt. Zum Anderen kommen die üblichen Probleme allein erziehender Mütter hier zum Tragen - ein immer wieder dankbares Thema. Das dann gewisse parallelen zwischen Lilous, Ritters Quasi-Stieftochter, momentanen Freunden und den Geschehnissen vor über zwanzig Jahren konstruiert werden fand ich ziemlich unnötig. Natürlich kommt auch das Kompetenzgezicke im Revier nicht zu kurz, was mir wiederum viel mehr Spaß macht :-)

Mein Fazit:

Gefährlicher Lavendel ist gewohnt gute Krimikost. Unterhaltsam, spannend, mit  leicht perfiden Morden und einem erst einmal rätselhaften Motiv in der Vergangenheit. Dazu eine malerische Landschaft und ein bisschen Beziehungsglück für den Protagonisten - so machen Krimis auch Spaß!

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B

Rezension zu "Das Grab unter Zedern" von Remy Eyssen

Spannend bis zum Schluss
bibifashionablevor einem Monat

Ich muss zugeben, dass es mir anfangs nicht leicht gefallen ist das Buch zu lesen. Die Anlaufzeit hat angedauert, denn ich bin kein Freund von Frankreich und da der Schauplatz der Story Frankreich ist musste ich mich überwinden in die Story einzutauchen. Da die Handlung aber sehr spannend gestaltet ist habe ich mich der Geschichte einfach hingegeben und die sie wahrhaftig verschlungen. Zum Schluss hin wollte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen und war sogar etwas traurig als das Buch zu Ende war.

Obwohl ich es auch nicht mag eine Buchreihe in der Mitte zu beginnen, denn "Das Grab unter Zedern" ist bereits der vierte Band der Leon Ritter Fälle, habe ich mich sehr gut zurecht gefunden und werde mit nun jedenfalls auch noch die drei vorangegangenen Fälle des deutschen Rechtsmediziners holen und lesen. Mir hat der Charakter von Leon Ritter sehr gut gefallen und ich wurde neugierig mehr von ihm zu erfahren, außerdem hat die Spannung bis zur letzten Seite hin angehalten und das mag ich sehr gerne.


In Le Lavandou ist vor Jahren ein Mädchen verschwunden, die polizeilichen Untersuchungen haben damals den Vater des Mädchens als Täter und vermeintlicher Mörder identifiziert und ihn hinter Gitter gesperrt. Als er freigelassen wird spielen alle verrückt und zeitgleich passieren auch Morde die im ersten Moment keinerlei Zusammenhang haben. Als aber auch der freigelassene Vater der damals verschwundenen Amelié selbst zum Opfer und getötet wird nimmt die ganze Sachen eine Wende.

Der deutsche Rechtsmediziner Leon Ritter ist ein sehr gelassener und vor allem sachlicher Mensch. Er macht seine Arbeit sehr gerne und steckt auch viel Energie hinein. Er versucht immer eine Art Bindung zu den bereits Verstorbenen herzustellen, so kann er besser Verstehen wie es zu der Tat gekommen ist. Leon ist mit der stellvertretenden Polizeichefin liiert und bekommt somit auch einiges von den polizeilichen Ermittlungen der aktuellen Fälle mit. Leon selbst ist auch ein sehr wissbegieriger und aufmerksamer Mensch, weshalb er sehr gerne Ermittlungen auf eigene Faust anstellt. So auch bei den verschiedenen Morden in Le Lavandou, denn Leon hat im Gefühl, dass die vermeindlich zusammenhanglosen Morde doch etwas gemein haben.

Er kann auch seine Lebensgefährtin Isabelle von seiner Theorie überzeugen, allerdings kostet es immer an Zeit und Energie auch den Chef der Polizei ins Boot zu holen. Anfänglich scheinen Leons Theorien auch an den Haaren herbei gezogen zu sein, aber nach und nach fügen sich die Puzzelsteine zusammen und durch die eigenen Ermittlungen kommt Leon mit Hilfe von Isabelle zum großen Ganzen, denn die heiße Spur führt auf die benachbarte Insel Porquerolles. Die Insel hat etwas unerklärliches, beinahe mystisches ansich. Durch die Bewohner der Insel bekommt er Einblick in die Vergangenheit, was ihm weitere Fährten freilegt um die aktuellen Mordfällen aufzuklären. Dass Leon sich und auch Isabelle in Gefahr bringen könnte hat er nicht bedacht, aber es wendet sich alles zum Guten.

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L

Rezension zu "Das Grab unter Zedern" von Remy Eyssen

das Böse in der Provence
lucycavor 2 Monaten

Dr. Leo Ritter, Rechtsmediziner hat sich inzwischen gut in seiner neu gewählten Heimat „die Provence“ eingelebt. Die meisten Einheimischen sind ihm wohlgesonnen und akzeptieren ihn, so wie er ist. Auch seine Beziehung zu der Kommissarin Isabelle Morell hat sich gefestigt. Sogar ihre etwas zickige Tochter akzeptiert ihn mehr oder weniger wie er ist.
Dieses Mal bekommen es die beiden und der Rest der Polizei mit einem ganz speziellen Fall zu tun. Kürzlich wurde der verurteilte Kindermörder Paul Simon mangels Beweise wieder auf freien Fuss gesetzt. Dies gefällt einigen Leuten nicht, da alle überzeugt sind, dass nur er seine Tochter umgebracht hat und danach ihre Leiche versteckt hat. Wenig später wird ein toter Mann am Strand entdeckt. Dass dieser Fall etwas mit dem Verschwinden des Mädchens zu tun haben könnte, ist jedoch nicht klar. Nur Dr. Ritter ist überzeugt, dass hinter der ganzen Geschichte etwas Dunkles und Böses verborgen liegt. Er fühlt sich angesprochen und kann es nicht lassen, eigene Ermittlungen zu unternehmen. Er realisiert nicht, dass er sich damit selbst in tödliche Gefahr begibt.
Gleich zu Beginn beginnt die Geschichte hochdramatisch. Der Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss hoch. Remy Eyssen vierter Teil ist wiederum so spannend geschrieben, dass es mir schwer fiel, das Buch zu unterbrechen. Sie hat förmlich durch die Seiten gepeitscht. In meiner Phantasie lebte und fieberte ich total mit. Die einzelnen Protagonisten sind hervorragend beschrieben. Die Eigenarten der Südfranzosen, ihre Mentalität einfach genial ausgearbeitet. Das Cover mit der düsteren Stimmung in der Provence gut gewählt.
Es fällt mir leicht, für diesen Krimi fünf Sterne zu vergeben und empfehle ihn gerne weiter.

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