Remy Eyssen

 4.4 Sterne bei 275 Bewertungen
Autor von Gefährlicher Lavendel, Das Grab unter Zedern und weiteren Büchern.

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Gefährlicher Lavendel

Gefährlicher Lavendel

 (84)
Erschienen am 07.04.2017
Das Grab unter Zedern

Das Grab unter Zedern

 (75)
Erschienen am 11.05.2018
Schwarzer Lavendel

Schwarzer Lavendel

 (60)
Erschienen am 15.04.2016
Tödlicher Lavendel

Tödlicher Lavendel

 (49)
Erschienen am 08.04.2015
Der Film 'Die unendliche Geschichte'

Der Film 'Die unendliche Geschichte'

 (5)
Erschienen am 01.06.1987
Ich hasse Computer!

Ich hasse Computer!

 (0)
Erschienen am 01.04.1996
Das Scheckbuch für Pleitegeier

Das Scheckbuch für Pleitegeier

 (0)
Erschienen am 01.05.1990
Mörderisches Lavandou

Mörderisches Lavandou

 (0)
Erschienen am 02.05.2019

Neue Rezensionen zu Remy Eyssen

Neu

Rezension zu "Tödlicher Lavendel: Ein Leon-Ritter-Krimi 1" von Remy Eyssen

Spannend, gesellschaftskritisch, gekonnt erzählt.
Wedmavor 7 Tagen

Gegen diese Folge mit Leon Ritter habe ich mich lange gewehrt, da mir der Anfang gar nicht zugesagt hatte. Es hat sich aber gelohnt, sich zu überwinden.

Im Großen und Ganzen halte ich diesen Krimi für sehr gelungen: Spannend, aber auch mit den nötigen Verschnaufpausen, die die schönen Seiten des Lebens in Südfrankreich am Meer zeigen. Mutig gesellschaftskritisch, denn der Fall führt vor Augen, dass sich die Eliten alles herausnehmen können, ohne dass sie damit rechnen müssen, zur Verantwortung für diese Taten gezogen zu werden. Prima komponiert ist die Geschichte insg., auf gutem Niveau, in einer guten Sprache verfasst, was bei so manchem Krimi heute keine Selbstverständlichkeit ist.

Die Figuren und ihre Lebensgeschichten sind interessant und überzeugend. Die neue Partnerin von Leon erschien mir wie immer etwas blass, ihre Tochter dafür umso lebhafter. Ihr Strang spiegelt sich gewissermaßen in der Hauptgeschichte.

Manches in der Handlung, insb. zum Schluss, kam mir nicht so ganz glaubhaft vor, aber ok, hier kann ich ein Auge zudrücken.

Sascha Tschorn hat sehr gut gelesen. Jeder Figur konnte er ihre eigene Stimme geben, ihre Emotionen etc. zum Ausdruck bringen. Sogar weinende Mädchen gelangen ihm wunderbar.

Auf weitere Fälle mit Leon Ritter in Hörbuchform bleibe ich gespannt und vergebe gern fünf Sterne und eine Hörempfehlung.


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Rezension zu "Das Grab unter Zedern: Ein Leon-Ritter-Krimi 4" von Remy Eyssen

Ein nettes WIedersehen mit Leon& Co.
Wedmavor 11 Tagen

Auf den vierten Fall von Leon Ritter war ich gespannt. Und ja, er ist ganz gut geworden. Habe ich gern gehört.

Klappentext beschreibt den Fall recht gut: „Zu Beginn der Sommersaison wird ein vermeintlicher Kindermörder aus dem Gefängnis entlassen. Das Berufungsgericht in Toulon hat ihn aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Ganz Le Lavandou steht Kopf. In dieser aufgeladenen Atmosphäre wird ein Toter am Strand gefunden. Der Mörder scheint klar zu sein, aber Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter glaubt nicht an die einfache Variante. Seine Nachforschungen führen ihn auf die idyllische Insel Porquerolles. Tiefer und tiefer gräbt er sich in die Geschichte der Inselbewohner, aber seine Nachforschungen gefallen nicht allen. Denn alles deutet daraufhin, dass der Täter von damals dabei ist, weitere Verbrechen zu begehen. Doch niemand will Leon Ritter glauben...“

Leon versucht zu begreifen, was diese Morde zu bedeuten haben, die in kurzer Zeit in Le Lavandou geschehen. Ob sie miteinander verbunden sind? Haben sie mit dem Verschwinden von der neunjährigen Amelie vor gut sechs Jahren zu tun? Sie gilt als tot, aber sie wurde nie entdeckt. Leon, und die Polizei, tappen lange im Dunklen. Als ein menschlicher Knochen im Wald von Porquerolles entdeckt wird, scheint die Sache ins Rollen zu kommen. Leon fährt hin.

Leon hat seine unorthodoxen Methoden, die er hier wieder anwendet, und einen sechsten Sinn, den ihn auch die auf Porquerolles lebende Roma bescheinigt. Vom Letzteren wollte er nichts hören. Aber er hat eben dieses seltsame Gefühl, wenn die Gefahr da ist oder etwas aus dem Ruder zu laufen anfängt. Genau dieses Bauchgefühl erfordert die von der Polizei nicht zugelassene Methoden, die ihm helfen, die schwierigen Fälle zu lösen.

Leon fährt mehrere Male nach Porquerolles, verbringt dort gar einen Tag als ein praktizierender Arzt, was mir eher wenig glaubwürdig erscheint, der Geschichte aber insg. nicht schadet. Und nach und nach kommt er dem Mörder auf die Schliche.

Der Krimi ist gut aufgebaut. Immer passiert etwas, was die Handlung auch weiterbringt und für Spannung sorgt. Kleine Zwischenpausen, aber die braucht an auch.

Die Zwistigkeiten im Revier mit Zerna, der nach wie vor den Ruhm am liebsten nur für sich einheimsen will, und dem neuen Kollegen, der zwar nicht viel vom Fach versteht, dafür ein Meister im Intrigieren ist, schaffen ebenfalls eine Abwechslung.

Isabell kam mir wieder etwas blass vor, dafür war ihre 15-jährige Tochter mit ihren schlauen Sprüchen wieder wie dem wahren Leben entsprungen.

Einige wesentliche Elemente schienen mir aus der Presse bekannt und in dieser Geschichte verarbeitet. Das Ende war etwas zu schnell abgewickelt.

Aber sonst konnte ich den vierten Fall ganz gut nebenbei hören.

Sascha Tschorn hat sehr gut gelesen. Angenehme Stimme. Die 11 Stunden 52 Minuten der ungekürzten Ausgabe waren schnell zu Ende. Alle Figuren, ihre Stimmungen, ihr Charakter usw. konnte ich jederzeit heraushören. Bin auf weitere Hörbücher mit der Beteiligung von Sascha Tschorn gespannt.

Fazit: Ein guter Regio-Krimi mit Spannung, dem Flair aus Südfrankreich. Ich verbleibe auf weitere Folgen gespannt und vergebe hier gern gute vier Sterne.

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M

Rezension zu "Das Grab unter Zedern" von Remy Eyssen

Leon Ritters 4. Runde
maria61vor 2 Monaten

Schon in Jahresfrist versorgt der Autor die Fans von Dr. Leon Ritter mit einem neuen Fall für den engagierten deutschen Gerichtsmediziner, der nach einem schweren persönlichen Schicksalsschlag seine neue Heimat in Südfrankreich fand.
Im aktuellen Fall wird der vermeintlicher Kindermörder Paul Simon vom Berufungsgericht freigesprochen und kehrt in seinen Heimatort zurück, nicht ohne die Wut der dortigen Bevölkerung heraufzubeschwören. Alle sehen in ihm den Mörder seiner Tochter Amélie. Als am Strand ein Toter gefunden wird, ist für die Polizei schnell ein Verdächtiger gefunden. Leon Ritter beginnt mit seiner ganz persönlichen Suche nach dem Mörder. Dabei hat er nicht nur Gegenwind in den Reihen der Polizei zu spüren, sondern hat auch mit den Intrigen an seinem eigenen Arbeitsplatz zu kämpfen, wo ihm vom Klinikleiter ein weiterer Kollege vor die Nase gesetzt wird.
Der eigentliche Fall bleibt diesmal etwas flach, auch plätschert die Handlung zu gemütlich dahin, bis dann kurz vor dem Schluss die Spannung steigt. Leon Ritter zeigt sich wieder von seiner kämpferischen Seite, der sich in einen Fall verbeißt und gegen Widerstände anzukämpfen weiß. Dabei kann er immer auf die Unterstützung von Isabelle vertrauen, die sich als stellvertretende Chefin der Gendarmerie auch in ihren eigenen Reihen gegen Anfeindungen wappnen muss. Die persönliche Beziehung der beiden wurde in den vorhergehenden Bänden besser herausgearbeitet.
Alles in allem ist der 4. Band der Reihe unterhaltsam, reicht aber an die spannenden und weitaus interessanteren Fälle der vorangegangenen Teile nicht heran.

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