Remy Eyssen

 4,4 Sterne bei 774 Bewertungen

Lebenslauf

Spannendes aus der Provence: Remy Eyssen ist 1955 in Frankfurt am Main geboren. Nach seiner schulischen Ausbildung arbeitete er als Redakteur für die Münchner Abendzeitung und veröffentlichte Artikel in unterschiedlichen Magazinen und Zeitungen.

Anfang der Neunziger Jahre begann er, auch Drehbücher zu schreiben. Dabei handelte es sich zumeist um Skripte für Krimi- und Thrillerserien wie „Ein Fall für zwei“ oder „Die Rosenheim-Cops“.

Die dabei gesammelte Erfahrung wendet er heute beim Schreiben seiner Kriminalromane an. 2015 erschien sein Debüt, „Tödlicher Lavendel“, das den Auftakt zu einer Serie um den Rechtsmediziner Leon Ritter darstellt, die in der Provence spielt.

Neue Bücher

Cover des Buches Dunkles Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 6) (ISBN: 9783864932694)

Dunkles Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 6)

 (134)
Erscheint am 29.05.2024 als Taschenbuch bei Ullstein Paperback. Es ist der 6. Band der Reihe "Leon Ritter".
Cover des Buches Verhängnisvolles Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 7) (ISBN: 9783864932724)

Verhängnisvolles Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 7)

 (104)
Erscheint am 29.05.2024 als Taschenbuch bei Ullstein Paperback. Es ist der 7. Band der Reihe "Leon Ritter".
Cover des Buches Verräterisches Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 10) (ISBN: 9783864932380)

Verräterisches Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 10)

Erscheint am 29.05.2024 als Taschenbuch bei Ullstein Paperback. Es ist der 10. Band der Reihe "Leon Ritter".

Alle Bücher von Remy Eyssen

Neue Rezensionen zu Remy Eyssen

Cover des Buches Trügerisches Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 9) (ISBN: 9783864932373)
buecherwurm1310s avatar

Rezension zu "Trügerisches Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 9)" von Remy Eyssen

Die Suche nach den Kindern
buecherwurm1310vor 3 Tagen

Gerichtsmediziner Leon Ritter und seine Partnerin Isabelle Morell genießen die letzten Sommerwochen in Le Lavandou. Doch die Stimmung wird getrübt, denn eine Mutter meldet ihre beiden Kinder bei der Polizei als vermisst. Sie war nur kurz etwas einkaufen, während die Kinder im Auto blieben. Als die Mutter zurückkam, waren die vierjährige Louisa und ihr neunjähriger Bruder Lucas verschwunden. Man macht sich auf die Suche in der Annahme, dass die beiden weggelaufen sind. Doch dann kommt eine horrende Lösegeldforderung, welche die die Eltern in große Nöte bringt, denn ihre Firma steckt in Schwierigkeiten.

Dies ist der neunte Band aus dieser Reihe. Der Schreibstil lässt sich wieder sehr angenehm lesen. Die besondere Atmosphäre der Provence ist immer zu spüren und es kommt Urlaubsfeeling auf.

Der deutsche Gerichtsmediziner Dr. Leon Ritter ist eine interessante und sympathische Persönlichkeit. Er hat die Lebensart der Franzosen schätzen gelernt und fühlt sich in der Provence sehr wohl. Sein geübter Blick lässt ihn oft Dinge erkennen, die anderen wohl entgangen wären. Aber auch seine Lebensgefährtin Isabelle Morell ist eine sympathische Person und eine fähige Polizistin. Isabelles Tochter Lilou möchte gerne ihr Leben leben, womit Isabelle aber ein wenig Schwierigkeiten hat. Dienstlich sind Leon und Isabelle ein gutes Team, nur Polizeichefs Zerna funkt oft unangenehm dazwischen.

Die Eltern der Kinder verhalten sich etwas merkwürdig. Die Mutter will unbedingt die Lösegeldübergabe vornehmen, doch dabei läuft etwas schief. Die Polizei versucht mit Hochdruck, die Kinder zu finden. Isabelle ist in diesem Fall persönlich betroffen, denn sie selbst musste auch schon einmal Angst um ihre Tochter haben.

Am Ende wird es noch ziemlich dramatisch und es bestätigt sich, was mir schon früh durch den Kopf gegangen war.

Mir hat dieser spannende Provence-Krimi wieder gut gefallen.

Cover des Buches Mörderisches Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 5) (ISBN: 9783548291260)
stephanus217s avatar

Rezension zu "Mörderisches Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 5)" von Remy Eyssen

Diesmal viel thrill – wenig cosy
stephanus217vor 6 Monaten



Schon mehrfach durfte ich in die Provence nach Le Lavandou reisen und dem Gerichtsmediziner Dr. Leon Ritter und seiner Freundin, der stv. Polizeichefin, capitaine Isabelle Morell, bei ihren Ermittlungen über die Schulter schauen. Nachdem ich die Reihe klasse finde, war die Vorfreude groß.

Diesmal überschlagen sich schon auf den ersten Seiten die Ereignisse. Eine junge Hotelangestelle wird vermisst und schnell wird ihr Freund, ein windiger Schausteller, verdächtigt, etwas mit dem Verschwinden zu tun zu haben. Das wird ein abgetrennter Fuß gefunden, der noch in einem Sneaker steckt. Leon kommt bei seiner Untersuchung gleich zu mehreren besorgniserregenden Ergebnisse. Zum einen handelt es sich um eine dilettantisch ausgeführte Tat und zum anderen wurde die Amputation zu Lebzeiten vorgenommen. Kurz danach taucht der gesamte Leichnam vor einer Kirche im Hinterland auf und bei der Toten handelt es sich, wie bereits vermutet, um die Vermisste. Es soll nicht das letzte Verbrechen bleiben; haben wir es mit einem psychopathischen Serientäter zu tun?


Mit kleinen Abstrichen war der Krimi erneut überzeugend. Die Geschichte geht los wie die Feuerwehr und hält das cosy-untypische atemberaubende Tempo bis zum Ende. Die Technik, den Täter, quasi hinter einer Schattenwand, den Lesern von Anfang an zu präsentieren, ist nicht neu, aber überzeugend. Die Charaktere werden sauber weiterentwickelt und ein interessanter neuer Charakter eingeführt. Die neue forensische Psychiaterin Dr. Claire Leblanc ist kompetent, forsch, jung attraktiv und hat erkennbar ein Auge auf Leon geworfen!? Das alles passt.

Aber, mir, als cosy-crime-Fan, ist die Story diesmal zu blutig geraten. Ich hätte gerne auf Details bei der Beschreibung des abgetrennten Fußes verzichtet und auch die Amputationsszenen mitsamt der Vorbereitungshandlungen hätte definitiv nicht gebraucht – beides wäre, wie ich finde, auch für den Fortgang der Geschichte gar nicht nötig gewesen.


Deshalb diesmal „nur“ 4*.



Cover des Buches Trügerisches Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 9) (ISBN: 9783864932373)
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Rezension zu "Trügerisches Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 9)" von Remy Eyssen

Eher mittelmäßige Kost
Fornikavor 8 Monaten

Le Lavandou ist in heller Aufregung, denn zwei kleine Kinder werden vermisst; aus dem Auto der Mutter entführt, am helllichten Tag. Das Unternehmerpaar wirkt geschockt, doch auch merkwürdig auf die Ermittler. Der Vater scheint desinteressiert, die Mutter scheint nicht zu verstehen wie wichtig die Hilfe der Polizei ist. Ein Fall, bei dem die Uhr unerbittlich tickt.

Remy Eyssen lässt Rechtsmediziner Leon Ritter hier zum neunten Mal auftreten. Der Erzählstil ist gewohnt leicht, der Krimi liest sich flüssig. Mir hat dieser Band jedoch nicht ganz so gut gefallen wie die Vorgänger, die Reihe wirkt etwas müde. Zum einen lag es an dem Fall per se, der nicht so recht vorankommt und es an Spannung vermissen lässt. Zum anderen hat mir das typische Urlaubsflair etwas gefehlt. Für einen Provencekrimi war es definitiv zu wenig Provence. Zwar werden Boule, Rosé, Zistrosen etc. erwähnt, aber es wirkt eher aufgezählt und abgearbeitet. Auch die Interaktionen der Protagonisten wirken etwas ausgelutscht, seien es die Reibereien zwischen Zerna und Leon, die Stammgäste in Leons Lieblingsbistro, je selbst seine Beziehung zu Isabelle wirkt auserzählt. Ich hoffe, dass sich das im Folgeband wieder etwas gibt, denn eigentlich mag ich die Reihe wirklich gerne. Trügerisches Lavandou ist sicherlich kein ganz schlechter Krimi, aber definitiv auch kein Highlight.

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