Das Grab unter Zedern

von Remy Eyssen 
4,3 Sterne bei72 Bewertungen
Das Grab unter Zedern
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (64):
B

Leon Ritter kann es nicht lassen und sieht in vermeindlich zusammenhandlosen Morden eine Verbindung der er selbst auf den Grund geht!

Kritisch (1):
thisishers avatar

Sehr langatmig und wenig Tiefe.

Alle 72 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Das Grab unter Zedern"

Die gefährlichen Geheimnisse der Provence.

Zu Beginn der Sommersaison wird ein vermeintlicher Kindermörder aus dem Gefängnis entlassen. Das Berufungsgericht in Toulon hat ihn aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Ganz Le Lavandou steht Kopf. In dieser aufgeladenen Atmosphäre wird ein Toter am Strand gefunden. Der Mörder scheint klar zu sein, aber Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter glaubt nicht an die einfache Variante. Seine Nachforschungen führen ihn auf die idyllische Insel Porquerolles. Tiefer und tiefer gräbt er sich in die Geschichte der Inselbewohner, aber seine Nachforschungen gefallen nicht allen. Denn alles deutet daraufhin, dass der Täter von damals dabei ist, weitere Verbrechen zu begehen. Doch niemand will Leon Ritter glauben.

Der vierte Fall für Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548289076
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:11.05.2018

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,3 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne30
  • 4 Sterne34
  • 3 Sterne7
  • 2 Sterne1
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    B
    bibifashionablevor 14 Tagen
    Kurzmeinung: Leon Ritter kann es nicht lassen und sieht in vermeindlich zusammenhandlosen Morden eine Verbindung der er selbst auf den Grund geht!
    Spannend bis zum Schluss

    Ich muss zugeben, dass es mir anfangs nicht leicht gefallen ist das Buch zu lesen. Die Anlaufzeit hat angedauert, denn ich bin kein Freund von Frankreich und da der Schauplatz der Story Frankreich ist musste ich mich überwinden in die Story einzutauchen. Da die Handlung aber sehr spannend gestaltet ist habe ich mich der Geschichte einfach hingegeben und die sie wahrhaftig verschlungen. Zum Schluss hin wollte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen und war sogar etwas traurig als das Buch zu Ende war.

    Obwohl ich es auch nicht mag eine Buchreihe in der Mitte zu beginnen, denn "Das Grab unter Zedern" ist bereits der vierte Band der Leon Ritter Fälle, habe ich mich sehr gut zurecht gefunden und werde mit nun jedenfalls auch noch die drei vorangegangenen Fälle des deutschen Rechtsmediziners holen und lesen. Mir hat der Charakter von Leon Ritter sehr gut gefallen und ich wurde neugierig mehr von ihm zu erfahren, außerdem hat die Spannung bis zur letzten Seite hin angehalten und das mag ich sehr gerne.


    In Le Lavandou ist vor Jahren ein Mädchen verschwunden, die polizeilichen Untersuchungen haben damals den Vater des Mädchens als Täter und vermeintlicher Mörder identifiziert und ihn hinter Gitter gesperrt. Als er freigelassen wird spielen alle verrückt und zeitgleich passieren auch Morde die im ersten Moment keinerlei Zusammenhang haben. Als aber auch der freigelassene Vater der damals verschwundenen Amelié selbst zum Opfer und getötet wird nimmt die ganze Sachen eine Wende.

    Der deutsche Rechtsmediziner Leon Ritter ist ein sehr gelassener und vor allem sachlicher Mensch. Er macht seine Arbeit sehr gerne und steckt auch viel Energie hinein. Er versucht immer eine Art Bindung zu den bereits Verstorbenen herzustellen, so kann er besser Verstehen wie es zu der Tat gekommen ist. Leon ist mit der stellvertretenden Polizeichefin liiert und bekommt somit auch einiges von den polizeilichen Ermittlungen der aktuellen Fälle mit. Leon selbst ist auch ein sehr wissbegieriger und aufmerksamer Mensch, weshalb er sehr gerne Ermittlungen auf eigene Faust anstellt. So auch bei den verschiedenen Morden in Le Lavandou, denn Leon hat im Gefühl, dass die vermeindlich zusammenhanglosen Morde doch etwas gemein haben.

    Er kann auch seine Lebensgefährtin Isabelle von seiner Theorie überzeugen, allerdings kostet es immer an Zeit und Energie auch den Chef der Polizei ins Boot zu holen. Anfänglich scheinen Leons Theorien auch an den Haaren herbei gezogen zu sein, aber nach und nach fügen sich die Puzzelsteine zusammen und durch die eigenen Ermittlungen kommt Leon mit Hilfe von Isabelle zum großen Ganzen, denn die heiße Spur führt auf die benachbarte Insel Porquerolles. Die Insel hat etwas unerklärliches, beinahe mystisches ansich. Durch die Bewohner der Insel bekommt er Einblick in die Vergangenheit, was ihm weitere Fährten freilegt um die aktuellen Mordfällen aufzuklären. Dass Leon sich und auch Isabelle in Gefahr bringen könnte hat er nicht bedacht, aber es wendet sich alles zum Guten.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    L
    lucycavor einem Monat
    Kurzmeinung: Auch dieser Provence-Krimi hat mich wiederum total in seinen Bann gezogen.
    das Böse in der Provence

    Dr. Leo Ritter, Rechtsmediziner hat sich inzwischen gut in seiner neu gewählten Heimat „die Provence“ eingelebt. Die meisten Einheimischen sind ihm wohlgesonnen und akzeptieren ihn, so wie er ist. Auch seine Beziehung zu der Kommissarin Isabelle Morell hat sich gefestigt. Sogar ihre etwas zickige Tochter akzeptiert ihn mehr oder weniger wie er ist.
    Dieses Mal bekommen es die beiden und der Rest der Polizei mit einem ganz speziellen Fall zu tun. Kürzlich wurde der verurteilte Kindermörder Paul Simon mangels Beweise wieder auf freien Fuss gesetzt. Dies gefällt einigen Leuten nicht, da alle überzeugt sind, dass nur er seine Tochter umgebracht hat und danach ihre Leiche versteckt hat. Wenig später wird ein toter Mann am Strand entdeckt. Dass dieser Fall etwas mit dem Verschwinden des Mädchens zu tun haben könnte, ist jedoch nicht klar. Nur Dr. Ritter ist überzeugt, dass hinter der ganzen Geschichte etwas Dunkles und Böses verborgen liegt. Er fühlt sich angesprochen und kann es nicht lassen, eigene Ermittlungen zu unternehmen. Er realisiert nicht, dass er sich damit selbst in tödliche Gefahr begibt.
    Gleich zu Beginn beginnt die Geschichte hochdramatisch. Der Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss hoch. Remy Eyssen vierter Teil ist wiederum so spannend geschrieben, dass es mir schwer fiel, das Buch zu unterbrechen. Sie hat förmlich durch die Seiten gepeitscht. In meiner Phantasie lebte und fieberte ich total mit. Die einzelnen Protagonisten sind hervorragend beschrieben. Die Eigenarten der Südfranzosen, ihre Mentalität einfach genial ausgearbeitet. Das Cover mit der düsteren Stimmung in der Provence gut gewählt.
    Es fällt mir leicht, für diesen Krimi fünf Sterne zu vergeben und empfehle ihn gerne weiter.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    A
    AKRDvor 2 Monaten
    Super !

    Remy Eyssen schreibt so, als wäre man selbst vor Ort. Sowas liebe ich – das macht alles so lebensecht und authentisch.

    Zu Beginn der Sommersaison wird ein vermeintlicher Kindermörder aus dem Gefängnis entlassen. Das Berufungsgericht in Toulon hat ihn aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Ganz Le Lavandou steht Kopf. In dieser aufgeladenen Atmosphäre wird ein Toter am Strand gefunden. Der Mörder scheint klar zu sein, aber Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter glaubt nicht an die einfache Variante. Seine Nachforschungen führen ihn auf die idyllische Insel Porquerolles. Tiefer und tiefer gräbt er sich in die Geschichte der Inselbewohner, aber seine Nachforschungen gefallen nicht allen. Denn alles deutet daraufhin, dass der Täter von damals dabei ist, weitere Verbrechen zu begehen. Doch niemand will Leon Ritter glauben...


    Von der Spannung her super, es gibt nichts zu meckern.


    Glaubwürdige Personen, der Plot ebenfalls und „zwischendrin“ eine interessante Geschichte mit einem charismatischen Leon Ritter. Super !


    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Janosch79s avatar
    Janosch79vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr gelungen!
    Mehr als nur ein Provence-Krimi!

    Zum mittlerweile 4.Mal ermittelt Leon Ritter als Ermittler wider Willen in der Provence. Für mich war es das erste Zusammentreffen mit ihm und ich war sehr begeistert. Schon der Prolog macht Lust auf diesen Krimi. Außerdem versteht es Autor Remy Eyssen die Schauplätze sehr gut in Szene zu setzen. Es kommt dadurch zu keiner Zeit Langeweile auf. Im Gegenteil, denn durch die gut gezeichneten Charaktere erhält der Leser einen authentischen Einblick in die Geschichte. Auch die privaten und beruflichen Aspekte verwebt der Autor sehr gut mit dem Kriminalfall. Zu erwähnen ist auch der flüssige Schreibstil. Dadurch ist dieser Krimi sehr gut zu lesen und regt gleichzeitig das Kopfkino an. Insgesamt war ich begeistert von diesem Krimi!

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    S
    SummseBeevor 2 Monaten
    Ein Rechtsmediziner ermittelt

    Paul Simon wurde für den vermeintlichen Mord an seiner Tochter Amelie verhaftet. Nach 5 Jahren wird er aus Mangel an Beweisen freigelassen. Der ganze Ort steht Kopf. Dann wird auch noch am Strand ein Toter gefunden und der Mörder scheint klar zu sein. Doch Rechtsmediziner Leon Ritter glaubt nicht an die einfache Variante. Doch niemand will ihm glauben...

     Es handelt sich hier bereits um den vierten Fall von Leon Ritter. Man kann ihn aber auch gut ohne weitere Vorkenntnisse lesen. Ich habe auch mit diesem Roman begonnen und mochte sofort die Ermittlungsweise von Leon Ritter. Auch wenn er eigentlich "nur" Rechtsmediziner ist schaut er über seinen eigenen Tellerrand hinaus und gibt sich nicht mit der einfachsten Theorie zufrieden. Er hört lieber auf sein Bauchgefühl und liegt damit auch oft richtig .

    Der eigentliche Fall von damals über die verschwunden Amelie ist schon spannend, aber es kommen im Laufe des Buches noch einige mysteriöse Todesfälle hinzu. Und wie dies alles zusammenhängt hat die Spannung bis zum Schluss aufrecht erhalten.

    Da mir Leon Ritter als Ermittler sehr gut gefallen hat, werde ich mir sicher die anderen Bände auch noch zulegen. :)
           

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    wampys avatar
    wampyvor 2 Monaten
    Die Mischung stimmt einfach

    Buchmeinung zu Remy Eyssen – Das Grab unter Zedern

    „Das Grab unter Zedern“ ist ein Kriminalroman von Remy Eyssen, der 2018 bei Ullstein erschienen ist. Dies ist der vierte Fall für den deutschen Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter, der nun in der Provence arbeitet und im kleinen Städtchen Le Lavandou wohnt.

    Zum Autor:
    Remy Eyssen (Jahrgang 1955), geboren in Frankfurt am Main, arbeitete zunächst als Redakteur bei der Münchner Abendzeitung, später als freier Autor für Tageszeitungen und Magazine. Anfang der 90er Jahre entstanden die ersten Drehbücher. Bis heute folgten zahlreiche TV-Serien und Filme für alle großen deutschen Fernsehsender im Genre Krimi und Thriller.

    Klappentext:
    Zu Beginn der Sommersaison wird ein vermeintlicher Kindermörder aus dem Gefängnis entlassen. Das Berufungsgericht in Toulon hat ihn aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Ganz Le Lavandou steht Kopf. In dieser aufgeladenen Atmosphäre wird ein Toter am Strand gefunden. Der Mörder scheint klar zu sein, aber Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter glaubt nicht an die einfache Variante. Seine Nachforschungen führen ihn auf die idyllische Insel Porquerolles. Tiefer und tiefer gräbt er sich in die Geschichte der Inselbewohner, aber seine Nachforschungen gefallen nicht allen. Denn alles deutet daraufhin, dass der Täter von damals dabei ist, weitere Verbrechen zu begehen. Doch niemand will ihm glauben...

    Meine Meinung:
    Bei fast jedem der meist kurzenKapitel wechselt die Erzählperspektive. Die meisten Figuren sind knapp und ein wenig stereotyp gezeichnet. Einzig die Hauptfiguren Leon Ritter, Isabelle Morell und ihre pubertierende Tochter Lilou sind intensiver gezeichnet, aber auch hier gibt es wenig Ecken und Kanten. Neu in der Serie ist ein zweiter Gerichtsmediziner, Dr. Bodin. Auch er ist recht stereotyp negativ gezeichnet.
    Die Handlung wird durch die vielen Perspektivwechsel vorangetrieben und es gibt auch unterschiedliche Sichten auf die Geschehnisse. Ein gewisser Running Gag ist diesmal das Auffinder mehrerer vermutlicher Unfallopfer oder Selbstmörder, die Leon Ritter dann aber zweifelhaft erscheinen und von ihm als Mordfälle eingeordnet werden. Die Szenen, die aus der Sicht des Täters und des Opfers beschrieben werden, erzeugen eine dunkle Grundstimmung. Aber der Täter glaubt, dass er etwas Gutes tut und ist von seiner Mission überzeugt.
    Leon ist in Le Lavandou heimisch geworden und verfügt über einen großen Bekanntenkreis, aus dem er immer wieder Informationen erhält. Gerade seine Boule-Freunde sind reine Wissensträger. Nach spannenden Episoden folgen immer wieder ruhigere Abschnitte, die durch Atmosphäre und mediterranes Flair überzeugen. Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Wie in den Vorgängern kommt es auch immer wieder zu Spannungen im Polizeiteam und der ein oder andere Mitarbeiter hat mit Vorurteilen zu kämpfen, sei es als Opfer oder auch als Täter.
    Beeindruckend ist Leons Art, sich seinen Patienten zu nähern. Er ist ein sehr guter Wissenschaftler, aber er vertraut seinem Bauchgefühl. So fallen ihm viele Kleinigkeiten auf, die auf den ersten Blick belanglos aussehen.
    Es gibt einige Kritikpunkte, aber die Mischung gefällt mir diesmal besser als im Vorgängerband, vielleicht auch weil es wieder etwas positiver und heller erscheint. Leon und Isabelle arbeiten wieder ganz gut zusammen und gehen andere Wege als der Rest der Beamten. Für die Entwicklung der Figur Leon Ritter ist bezeichnend, wie gut er sich mit seinem Assistenten in der Gerichtsmedizin versteht. Auch andere kleine Figuren machen Spass, sei es der Inseldoktor, die Wahrsagerin, der Ex-Legionär und so weiter. Man spürt hier die Liebe des Autors zu der Region und den Menschen, die dort wohnen und arbeiten.
    Ein bisschen unglücklich war der Schluss nach dem Schluss, den es für mich nicht gebraucht hätte.

    Fazit:
    Es ist wieder die Mischung aus Kriminalfall, südländischer Atmosphäre und liebevoller Figurenzeichnung, die mir an dieser Serie gefällt. Dieser Band wirkt wieder etwas heller wie der Vorgänger und das tut dem Buch gut. Gerne vergebe ich fünf von fünf Sternen (90 von 100 Punkten) und spreche eine klare Leseempfehlung aus.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    R
    robbylesegernvor 2 Monaten
    Hammer


    Kommentieren0
    1
    Teilen
    T
    Trucksvor 2 Monaten
    Gefährliche Provence

    Gefährliche Provence

    Remy Eyssen hat mit „Das Grab unter Zedern“ auf 496 Seiten nun bereits den vierten Fall von Leon Ritter erzählt. Ich habe zugegebenermaßen nicht alle anderen drei vorher auch gelesen und hatte teilweise ein wenig das Gefühl, das wäre besser gewesen. Nicht falsch verstehen: man versteht diesen Krimi auch so sehr gut, aber ich hatte unterschwellig doch immer ein wenig das Gefühl, mir fehle Hintergrundwissen...

    Der Klappentext

    „Zu Beginn der Sommersaison wird ein vermeintlicher Kindermörder aus dem Gefängnis entlassen. Das Berufungsgericht in Toulon hat ihn aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Ganz Le Lavandou steht Kopf. In dieser aufgeladenen Atmosphäre wird ein Toter am Strand gefunden. Der Mörder scheint klar zu sein, aber Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter glaubt nicht an die einfache Variante. Seine Nachforschungen führen ihn auf die idyllische Insel Porquerolles. Tiefer und tiefer gräbt er sich in die Geschichte der Inselbewohner, aber seine Nachforschungen gefallen nicht allen. Denn alles deutet daraufhin, dass der Täter von damals dabei ist, weitere Verbrechen zu begehen. Doch niemand will Leon Ritter glauben...“

    macht schon Lust auf diesen Krimi und das Cover unterstreicht dieses noch vortrefflich.

    Endlich mal wieder ein Cover, das sowohl zur Geschichte als auch zur Gegend passt, in der diese spielt, und auch noch wirklich gut aussieht.

    Von der Spannung her für einen Krimi absolut ausreichend – solide, aber nicht nervenaufreibend, doch das gehört ja auch eher in einen Thriller, von daher alles gut.



    Kommentieren0
    1
    Teilen
    AnTheias avatar
    AnTheiavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Super spannende Geschichte und mein Geheimtipp für alle begeisterungsfähigen Fans der südfranzösischen Krimis.
    Mord unter südlicher Sonne

    In seinem neuen Fall entführt uns Dr. Leon Ritter in eine perfide Geschichte um Lügen, Schuld und ein dunkles Geheimnis. Nach fünf Jahren Haft wird ein Familienvater entlassen. Doch keiner glaubt im beschaulichen Le Lavandou daran, dass er unschuldig am spurlosen Verschwinden seiner Tochter ist, deren Leiche nie gefunden werden konnte. Die Polizei und auch Dr. Ritter fangen bald darauf an zu ermitteln und finden neue Spuren, die auf die beschauliche Insel Porquerolles führen. Als nacheinander drei Morde geschehen, und auch der vermeintliche Täter auf unerklärliche Weise stirbt, wird für Leon Ritter schnell klar, dass sich hier ein äußerst verwirrender Fall entwickelt, der so manche überraschende Wendung bereit hält.

    Der neue Fall von Leon Ritter hat aus meiner Sicht wirklich in sich. Ich bin selten von einem Kriminalroman so begeistert gewesen, wie von diesem neuen Buch. Ich würde sogar behaupten, das hier ist der bisher Beste aus der Reihe von Dr. Leon Ritter. Ich finde Remy Eyssen ist ein wirklich guter Pageturner gelungen, den man so schnell nicht aus der Hand legt. Schon allein die Geschichte um die verschwundene Leiche der kleinen Amelie hat es in sich. Man fiebert förmlich mit. Sicherlich hat die Geschichte von Kindesmord auch eine persönliche Note, die für viele sehr emotional wirkt und damit allein schon als Kernidee des Romans wunderbar funktioniert. Aber Eyssen ist hier wirklich ein sehr guter Geschichtenerzähler, der es versteht einen spannenden Handlungsstrang zu konstruieren. Man weiß im ganzen Konstrukt der Charaktere, die Eyssen aufbaut, nie so genau, wer hier wirklich der Täter ist und vor allem weiß man lange nicht, wie die einzelnen Mordfälle zusammengehören. Er schafft aus meiner Sicht sehr geschickt, Fährten zu legen und vermeintliche Täter zu präsentieren. Als Leser wird man zum Miträtseln eingeladen. Auch die persönliche Entwicklung der Hauptcharaktere Leon, Isabelle und ihre Tochter Lilou kommt nicht zu kurz. Leon muss sich beruflich so einigen Herausforderungen stellen und es bleibt abzuwarten, wie es da in den nächsten Romanen, von denen es hoffentlich welche gibt, weitergeht.

    Mein Fazit: Dieses Buch sollte man in diesem Sommer nicht verpassen. Super spannende Geschichte und mein Geheimtipp für alle begeisterungsfähigen Fans der südfranzösischen Krimis. Unbedingt lesen!

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    J
    Jonas1704vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein gelungener Provence Krimi
    Ein gelungener Provence Krimi

    Im vierten Band um und mit Dr. Leon Ritter, dem engagierten deutschen Gerichtsmediziner, der sich im ländlichen Städtchen Le Lavandou im Süden Frankreichs niedergesetzt hat, ist ein weiterer Mord mit seinem Engagement und das der toughen Polizistin Isabelle Morell aufzuklären. Paul Simon soll vor Jahren seine eigene Tochter Amélie ermordet haben, die Leiche jedoch wurde nie gefunden und nun wird er vom Gefängnis freigelassen. Obwohl er ausschliesslich den Täter ausfindig machen möchte, attackiert ihn die Bürgerschaft vom Dörfchen, denn er ist zu recht alles andere als willkommen. 
    Dann aber wird am Strand eine männliche Leiche gefunden und Ritter glaubt nicht an die einfache Variante des Täters und beginnt auf eigene Faust zu recherchieren. Dies führt ihn auf die naheliegende Insel Porquerolles, wo er mit der Vergangenheit einiger der Bürger konfrontiert wird und schliesslich den Fall auflöst. 
    Man muss nicht alle Bände der Reihe gelesen haben, da jeder Roman für sich abgeschlossen ist, aber solche Reihen erzählen natürlich inmitten auch von dem Privatleben der Ermittler und somit ist man manchmal nicht im Vollen Bilde. 
    Fazit, ein gelungener Provence Krimi.

    Kommentieren0
    0
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    Remy Eyssen — der Meister des Südfrankreich-Krimis

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks