Gefährlicher Lavendel

von Remy Eyssen 
4,5 Sterne bei84 Bewertungen
Gefährlicher Lavendel
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martina_turbanischs avatar

Gefährlicher Lavendel ist gewohnt gute Krimikost. Unterhaltsam, spannend, mit leicht perfiden Morden

Hennies avatar

Fesselnd, atemlos spannend erzählt in anschaulicher, ausdrucksvoller Sprache von der ersten bis zur letzten Seite. Ein wirklich guter Autor.

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Inhaltsangabe zu "Gefährlicher Lavendel"

Der Frühling in Le Lavandou ist warm und verheißt einen herrlichen Sommer. Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter fühlt sich längst als echter Südfranzose und verbringt gemeinsam mit Isabelle viel Zeit auf seinem Weinberg. Doch die Idylle wird getrübt, als Leon zwei brutal zugerichtete Leichen obduzieren muss. Staatsanwaltschaft und Kommissarin haben schnell einen Verdächtigen zur Hand, doch Leon ist skeptisch und beginnt selbst zu ermitteln. Er kommt einer jahrzehntealten Geschichte auf die Spur und steht plötzlich vor der Frage, ob es gerechte Rache gibt. Da braut sich über der ausgetrockneten Erde der Provence ein apokalyptisches Gewitter zusammen, und Leon darf keine Zeit verlieren.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548289069
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:496 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:07.04.2017

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    martina_turbanischs avatar
    martina_turbanischvor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Gefährlicher Lavendel ist gewohnt gute Krimikost. Unterhaltsam, spannend, mit leicht perfiden Morden
    Ärger im Paradies…

    In Le Lavandou werfen große Dinge ihren Schatten voraus. Eine große Parade steht an und alle mögliche Leute müssen dabei helfen. Da kommen Tote eher ungelegen, noch dazu wenn sie übel zugerichtet wurden und es wird nicht bei dem einen Toten bleiben. Leon Ritter bekommt mehr Arbeit, als ihm lieb ist und auch die Polizei hat alle Hände voll zu tun. Die Toten sind keine Unbekannten in Le Lavandou, was die Fälle sehr brisant macht. Auch sonst gibt es reichlich Unstimmigkeiten…

    Hinter den rotbraunen Dächern des kleinen Küstenortes glitzerte das Meer in der Morgensonne. Leon blieb einen Moment stehen, er atmete tief ein und hatte das Gefühl, dass er das Wasser riechen konnte. War er nicht genau deswegen hierhergekommen? Gefährlicher Lavendel, S.12

    Mein Eindruck

    Ärger im Paradies…

    Gewohnte Aufteilung

    Wie gewohnt ist auch Gefährlicher Lavendel in viele kleine Kapitel aufgeteilt. Ständig wechselnde Sichtweisen lassen keine Langeweile aufkommen, sondern beleuchten alles ganz genau von allen Seiten. Auch die Tätersicht kommt, wenn auch eher knapp, immer mal wieder zum Zug. Garniert wird das Ganze mit liebevollen Beschreibungen des Landes, der Leute und deren Eigenarten. Man möchte gar nicht glauben, dass hier so etwas wie ein Mord passieren kann - kann aber Gott sei Dank doch :-)

    Brutale Morde

    Die Morde haben es wieder einmal in sich und wieder einmal steht Dr. Ritter erst einmal auf etwas verlorenem Posten. Aber er findet dann doch erstaunliches heraus - viele seiner Informationen stammen übrigens vom örtlichen Boule-Platz dem Hauptumschlagplatz für Informatieonen aller Art:-) Die Polizei will gar nicht wirklich hören, was er so herausgefunden hat und das schreit natürlich nach Dr. Ritters Eigeninitiative. Auslöser für all die grausigen Verbrechen ist ein noch viel grausameres Geschehen in der Vergangenheit und weil das niemand hören möchte, stochert der penible Rechtsmediziner um so genauer nach. Das er dabei auch auf seine Eigensicherung verzichtet ist vielleicht nicht ganz so gut.

    Parallelen

    Das “Rahmenprogramm” für die Morde bildet zum Einen besagter Umzug, der alle immer wieder Beschäftigt. Zum Anderen kommen die üblichen Probleme allein erziehender Mütter hier zum Tragen - ein immer wieder dankbares Thema. Das dann gewisse parallelen zwischen Lilous, Ritters Quasi-Stieftochter, momentanen Freunden und den Geschehnissen vor über zwanzig Jahren konstruiert werden fand ich ziemlich unnötig. Natürlich kommt auch das Kompetenzgezicke im Revier nicht zu kurz, was mir wiederum viel mehr Spaß macht :-)

    Mein Fazit:

    Gefährlicher Lavendel ist gewohnt gute Krimikost. Unterhaltsam, spannend, mit  leicht perfiden Morden und einem erst einmal rätselhaften Motiv in der Vergangenheit. Dazu eine malerische Landschaft und ein bisschen Beziehungsglück für den Protagonisten - so machen Krimis auch Spaß!

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    C
    Carsten_Durchholzvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: lang, aber gut
    weitgehend spannendes Werk

    Für mich war es der erste Eyssen und ich werde sicher auch weitere Bände lesen. Mit knapp 500 Seiten ist das Buch lang, aber kaum langweilig. Es gibt zwar Nebenpfade, die verzichtbar wären, aber im wesentlichen bleibt der Autor bei einer spannenden Geschichte. Die handelnden Personen sind interessant beschrieben und die lokale Politik spielt auch eine gut beschriebene Rolle. Etwas blass bleibt die (schöne) Provence. Die Geschichte ist weitgehend plausibel, allerdings halten sich die Überraschungen in Grenzen und das Ende ist dann doch etwas künstlich dramatisch. Daher auch nur 4 Sterne - trotzdem definitiv eins der lesenswerteren Bücher.

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    J
    Julianchenvor einem Jahr
    Spannung pur in Südfrankreich

    Ich bin ein großer Fan der Reihe um den sympathischen Leon Ritter, der nach einem großen Schicksalsschlag ein neues Leben in Le Lavandou beginnt. Doch der beschauliche Ort zwischen Lavendelfeldern und Weinreben wird wieder einmal von einem grausamen Verbrechen heimgesucht. Ein Mann verschwindet spurlos, einige Tage später wird sein grausam zugerichteter Körper entdeckt. Gefoltert und gequält. Wer hatte ein Interesse daran, den beliebten Richter umzubringen? Doch dies soll nicht der letzte Mord bleiben. In kurzen Abständen werden weitere Männer entführt und grausam gefoltert. Leon und seine Freundin Isabel machen sich auf die Suche nach dem Täter und stoßen auf ein schreckliches Geheimnis. Die Grenzen zwischen Opfer und Täter verschwimmen und über Le Lavandou braut sich ein grauenvolles Gewitter zusammen. Für mich der bisher beste der drei Krimis von Remy Eyssen. Weiter so!

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    D
    DreamingBooksvor einem Jahr
    Pageturner


    Meinung: 
    Dieses Buch ist einfach großartig! 
    Es ist spannend und packend, wie ich es selten im Spannungsgenre erlebt habe. Mit einem unaufgeregten, atmosphärischen und herausragenden Erzählstil, führt uns der Autor durch eine Geschichte, die den Leser von der ersten Seite an zu fesseln weiß. 
    Mit einem ruhigen und geheimnisvollen Stil, versteht es die Autorin in Perfektion, den Leser im Dunkeln tappen zu lassen und diesen in ein Katz- und Mausspiel, zwischen Geschichte und eigener Fantasie zu verwickeln. 
    Denn mit einer atmosphärischen Glanzleistung, bringt sie den Leser dazu, dass dieser hinter jedem Satz ein Geheimnis vermuten und sie erzeugt eine solch psychologisch raffinierte Spannung, dass man als Leser mit Gänsehaut vor dem Buch sitzt und nur noch wissen möchte, welches Spiel denn hier nun wirklich gespielt wird. Außerdem sind alle Charaktere mit höchster Präzision und Liebe zum Detail ausgearbeitet, was einem die Frage nach der Wahrheit nur noch weiter erschwert. 
    Von der ersten bis zur letzten Seite, gelingt es dem Autor, den Spannungsverlauf stetig hoch zuhalten und ihn zum Schluss auf einen rasanten Höhepunkt zu treiben. 


    Fazit: 
    Ein Buch, welches man nicht mehr aus der Hand legen kann und welches sich zu einem wahren Pageturner entwickelt, der einem den Schlaf rauben wird. 
    Ein psychologisches Verwirrspiel, welches sich immer mehr in einen Thriller der Extraklasse verwandelt, der auf eine glanzvolle und subtile Spannung setzt. 
    Für mich eines der besten und raffiniertesten Bücher des Genres, in den letzten Jahren, welches mit einer atmosphärisch dichten Geschichte und einem intelligenten Erzählstil zu überzeugen weiß. 
    Eine klare Leseempfehlung und 4 Sterne



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    AenHens avatar
    AenHenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gute Spannung und schlüssig erzählt, insbesondere Protagonisten und Nebenfiguren äußerst gelungen.
    Wieder ein gelungener Regionalkrimi

    Gefährlicher Lavendel ist der dritte Krimi von Remy Eyssen mit dem Protagonisten Leon Ritter. Und eigentlich sind es ja gar nicht seine „Fälle“ – wie auch die Gendarmerie ihm immer wieder versucht klar zu machen, doch sie landen nun einmal auf seinem Tisch. Das könnte man dann vermutlich als Berufsrisiko eines Rechtsmediziners bezeichnen. Ihm Eigen ist jedoch, dass er sich nicht mit der bloßen medizinischen Beurteilung zufrieden gibt, seine Beziehung zu Capitaine Isabelle Morrell mag ihr Übriges dazu tun. Fakt ist, seit Ritter im provenzalischen Städtchen Le Lavandou ansässig ist, kam es zwar zu einer beträchtlichen Zahl von Kapitalverbrechen, aber die Aufklärungsquote ist auch nicht schlechter geworden. Im aktuellen Fall bekommen Ritter und die Gendarmerie es mit einem Fall von alter Rache zu tun. Auf bestialische Art und Weise werden „gestandene Männer“ gefoltert und ermordet – um Genugtuung zu erlangen für ein Verbrechen, das vor vielen Jahren geschah.

    Insgesamt wieder ein äußerst gelungener Regionalkrimi. Ein spannender Fall, ja, nicht die Neuerfindung von Verbrechen und Rache, aber trotzdem sehr gut. Viel wichtiger ist doch der Spannungsaufbau, die Schlüssigkeit der Erzählung, selbstverständlich die Protagonisten und das Drumherum. Und insbesondere das finde ich in Remy Eyssens Büchern so gelungen: die „kleinen“ Nebenfiguren, die man aber auf keinen Fall missen möchte: Véronique, Jean-Paul, Yolanda – zumal Bar und Bouleplatz ein unerschöpflicher Fundus für Wissen um lokale Geschichte und Geschichtchen sind, Lilou natürlich und auch das kleinstädtische Flair in Le Lavandou, in diesem Fall um den Blumenkorso (mit, Gott bewahre!, importierten Blumen aus Italien).

    Fazit: das sind für mich gelungene Regionalkrimis. So etwas will ich immer wieder lesen. Und ich bin gespannt, was Lavendel noch alles sein kann nach tödlich, schwarz und gefährlich - wobei die jeweiligen Buchtitel nicht im Zusammenhang mit der Art und Weise der Verbrechen stehen, dieses Mal wurde aber zumindest mal eine Lavendelblüte im Labor untersucht mit nicht unerheblichem Ergebnis.

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    Mar_Gits avatar
    Mar_Gitvor einem Jahr
    super spannender Krimi in der Provence

    Meinung:
    "Gefährlicher Lavendel" ist der dritte Teil um den Münchner Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter, der seit einigen Jahren in der Provence lebt. Das Buch ist mir im Fachhandel auf der Suche nach Urlaubslektüre in die Hand gefallen und hat mich sofort an die Leseprobe bei Vorablesen erinnert. Da ich sowohl den Klappentext als auch das Cover sehr ansprechend fand durfte mich Dr. Ritter mit in die Ferien begleiten. Gut dass ich so viel Zeit zum Lesen zur Verfügung hatte denn ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es hat mich extrem gefesselt. Man weiß bis kurz vor Schluss nicht wer die grausamen Morde begeht und die Spannung reißt einen extrem mit. Ein Buch das ich sehr gerne weiterempfehle!

    Inhalt:
    Ein aufs grausamste missbrauchter Toter liegt auf dem Seziertisch von Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter. Und es soll auch nicht bei diesem einen Toten bleiben. Da die Polizei auf der falschen Fährte unterwegs ist beginnt  Dr. Ritter selbst zu ermitteln und setzt alles daran, den unbarmherzigen Mörder zu stellen.

    Dr. Ritter ist mir sehr sympathisch. Er ist mutig, intelligent, hört auf sein Bauchgefühl und lebt für diesen Fall. Ihm zur Seite steht seine Lebensgefährtin Isabel, stellvertretende Hauptkommissarin der ortsansässigen Dienstwache. Sie arbeitet sehr gewissenhaft und unterstützt Dr. Ritter in seinen Ermittlungen.

    Daumen hoch für diesen tollen Krimi, der zwar blutrünstige Morde beschreibt aber dennoch beim Leser keine Angst vermittelt. 5 Sterne sind hier mehr als verdient.


           

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    M
    madameeapoevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannung von Anfang bis zum Schluss.!!
    Krimi in der Idylle

              Das Buch hat mich wirklich sehr überzeugt. Leon Winter ermittelt in einem kuriosen Mordfall, der immer wieder neue Fragen und Rätsel aufwirft. Der Leser wird in diesen spannenden Sachverhalt entführt und man fühlt sich selbst als Teil der Geschichte.
    Die Personen und ihre Beziehungen zueinander sind symphatisch und authentisch. Leon Winter stellt Fragen, sucht Antworten und lässt so schnell nicht locker.! Er ist eine überzeugende Figur, die dem Roman sehr bereichert.
    Auch die Umgebung - die Provence - ist interessant, denn eigentlich verbinde ich damit eine entspannte Idylle, Lebenslust und auch Zufriedenheit. Aber hier wirbelt eine Straftat alles durcheinander und stellt das Leben auf den Kopf.
    Ich lese zwar sonst nicht gern Krimis, aber dieser hat mir wirklich gut gefallen und ich bin froh ihn schon vorab lesen zu dürfen.! Für jeden zu empfehlen, der etwas Spannung für zwischendurch gebrauchen kann.!!
           

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    Ekcnews avatar
    Ekcnewvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Mir ging es so,dass ich ab einem gewissen Punkt das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, ch musste einfach wissen, wie es weiter geht.
    Ein großartiger Krimi, der in der Provence spielt

    Bislang habe ich gedacht, dass mir Kriminalromane, die in Frankreich spielen, nicht gefallen. Wie ich zu dieser Annahme kommen konnte, ist mir ein Rätsel. Denn ich bin von diesem Buch so was von begeistert! 

    Es ist der dritte Teil der Krimireihe mit dem Gerichtsmediziner Dr. Leon Ritter. Bis zum Tod seiner Frau hat er in Frankfurt gelebt. Nun hat er in der Provence sein zu Hause gefunden. Mit seiner Lebensgefährtin Isabelle und deren 15-jährigen Tochter hat er die Familie, die er sich immer gewünscht hat. 

    Dr. Leon Ritter erlebt den Alptraum eines jeden Gerichtsmediziners: Der Mann, der auf seinem Seziertisch liegt, lebt noch. Leon beginnt sofort mit den Wiederbelebungsmaßnahmen. Leon erkennt den Mann wieder: Es ist der der Richter Nicolas Lambert, der seit einigen Tagen spurlos verschwunden ist. 

    Es ist eigentlich nicht seine Aufgabe, zu hinterfragen, wie genau sich was zugetragen hat. Er möchte es aber einfach wissen, so beginnt er selber zu ermitteln. 

    Obwohl ich die beiden ersten Teile dieser Reihe nicht kenne, hatte ich überhaupt kein Problem in das Buch hineinzukommen. Die Charaktere werden wunderbar beschrieben und Dr. Leon Ritter mit Isabelle und deren Tochter sind mir ausgesprochen sympathisch. Da hat mir auch das, was um den Kriminalroman drum herum passiert, sehr gut gefallen. 

    Die Spannung ist in diesem Buch sehr gut aufgebaut. Am Anfang ist noch vieles unklar. Sehr gut über das Buch verteilt, wird der Leser ganz langsam zu der Lösung des Falls geführt. 

    Mir ging es so, dass ich ab einem gewissen Punkt das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, ich musste einfach wissen, wie es weiter geht. 

    Von daher eindeutige Leseempfehlung mit 5 Sternen!

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    takabayashis avatar
    takabayashivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannender Regionalkrimi, der etwas weniger blutrünstig sein dürfte!
    Ist’s ein Cosy, oder ist’s ein Thriller?

    Grausame Morde passieren in und um Le Lavandou, der zweiten Heimat des Gerichtsmediziners Leon Ritter. Bei den Obduktionen kann er feststellen, dass die Opfer nicht einfach ermordet worden waren, sondern gefoltert wurden, um ihren Tod so langwierig und schmerzvoll wie möglich zu machen.
    Die Polizei hat sofort einen Verdächtigen festgenommen, doch Leon ist nicht überzeugt und ermittelt eigenmächtig weiter. Seine erste Theorie, wer und was hinter dem Verbrechen steckt, ist recht abenteuerlich, und er veranlasst Isabelle – stellvertretende Chefin der örtlichen Polizei und seine Freundin – eine Exhumierung einer vor 20 Jahren beerdigten Leiche zu erwirken; leider ein Schlag ins Wasser! Aber die Richtung stimmte schon in etwa, und am Ende ist es wieder Leon, der das Verbrechen aufklärt.
    Ich habe schon die ersten beiden Bände der Serie gelesen und mag das südfranzösische Flair, die verschrobenen Dorfbewohner und Boulespieler, die persönliche Geschichte von Leon und Isabelle und deren Tochter Lilou – und all diese Zutaten eines gemütlichen Cosys sind auch hier wieder reichlich vorhanden. Nur dass die Verbrechen von Mal zu Mal grausamer und brutaler werden passt irgendwie nicht so recht dazu. Ich kann diesem Drang nach minutiöser Beschreibung grauenhafter Verstümmelungen nichts abgewinnen! Da lese ich möglichst schnell drüber weg … Insgesamt jedoch ein netter, solider und auch zum Ende hin sehr spannender Regionalkrimi. Aber der Autor sollte sich entscheiden, in welchem Genre er eigentlich schreiben will. Aus Loyalität vergebe ich doch noch einmal 4 Sterne und hoffe, dass der nächste Fall nicht ganz so blutrünstig ausfällt.

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    V
    Venicevor einem Jahr
    Mord in der Provence

    Leon Ritter, Gerichtsmediziner aus Deutschland fühlt sich wohl in der Provence und in dem kleinen Örtchen Le Lavandou. Die Ruhe findet jedoch bald ein Ende als ein bekannter Richter erst vermisst und wenig später grausam gefoltert auf seinem Seziertisch landet. Bald darauf verschwindet ein weiterer stadtbekannter Mann und wird kurz darauf mit grausamen Folterspuren aufgefunden. Was verbindet die Männer miteinander und wer wendet solche Foltermethoden an ?

    Die Polizei hat einen Verdächtigen gefunden der kurz darauf spurlos verschwindet. Die Polizei ist sich sicher das der gesuchte Mörder auf der Flucht ist. Nur Leon Ritter ist sich da nicht so sicher, hört auf sein Bauchgefühl und stellt eigene Ermittlungen an. Am Ende ist er es der den wahren Sachverhalt aufklärt und es kommt zu einem großen Showdown bei dem er selbst in Lebensgefahr gerät.

    Ich habe mich sehr darauf gefreut den dritten Teil mit Leon Ritter zu lesen und wurde nicht enttäuscht. Die Spannung ist hoch und bleibt, mit einigen Längen, die ganze Zeit erhalten. Der Schreibstil ist lebendig, die einzelnen Personen werden realistisch dargestellt. Auch die Mischung aus Privatleben und Ermittlungsarbeit ist genau richtig. Das ganze angesiedelt in einem beschaulichen Ort in der Provence lässt Urlaubsträume aufkommen.

    Ein wenig merkwürdig erscheint mir nur die Rolle von Leon Ritter bei den Ermittlungen. Die Polizei kommt nicht so gut dabei weg. Kompetenzgerangel mit höheren Stellen in Paris verhindern das. Nur der unabhängige Leon Ritter kann ungestört ermitteln zum Zorn der örtlichen Polizei.

    Ich freue mich auf jeden Fall auf einen neuen Fall in dieser Reihe den ich gerne wieder lesen möchte

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