Remy Eyssen Schwarzer Lavendel

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Inhaltsangabe zu „Schwarzer Lavendel“ von Remy Eyssen

In der Provence ticken die Uhren anders. Daran gewöhnt sich der deutsche Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter nur langsam. Dabei beginnt rund um das Städtchen Le Lavandou gerade die Weinlese und zu seiner eigenen Überraschung wird Ritter selbst Besitzer eines kleinen Weinbergs. Aber die Freude darüber währt nur kurz, denn statt edler Reben wird auf dem Grundstück eine mumifizierte Frauenleiche entdeckt. Der detailversessene Ritter erkennt schnell: Die Tote wurde professionell einbalsamiert. Als eine weitere junge Frau als vermisst gemeldet wird, findet Ritter heraus, dass beide Frauen für die Weinernte in die Provence kamen. Macht jemand Jagd auf die jungen Frauen? Um Antworten auf seine Fragen zu bekommen, muss Leon erst weit in die Vergangenheit zurückgehen.

Geniale Fortsetzung, ein Provence-Krimi at his best! So stelle ich mir einen spannenden Krimi in toller Atmosphäre vor. Große Klasse!

— BerniGunther

Sympathische Figuren, gelungenes Ambiente, spannend!

— Karin_Kehrer

Spannender und kurzweiliger Provence-Krimi mit Dr. Leon Ritter aus Deutschland

— baerin

Unerwartete Wendung zum Schluss, sehr spannend

— Samtamtucker

Schlüssiger und spannender Gerichtsmedizin-Krimi - ein Weinberg verbirgt unangenehme Überraschungen.

— talisha

Alles in allem, ein sehr sehr solider Krimi.

— AenHen

Spannend und atmosphärisch.

— twentytwo

Tod in den Weinbergen

— bk68165

Manchmal hat es sich zwar gezogen, aber der Schreibstil und die Geschichte haben mich regelrecht gefesselt!

— MsChili

Auch der zweite Fall überzeugt mit sympathischen Figuren und einem spannenden Fall.

— Jisbon

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    Schwarzer Lavendel

    Die-wein

    21. April 2018 um 15:21

    Dr. Leon Ritter hat sich inzwischen gut in dem kleinen Ort Le Lavandou eingelebt und erbt überraschend einen kleinen Weinberg. Als dort jedoch eine mumifizierte Frauenleiche gefunden wird, möchte er unbedingt mehr über die Tote herausfinden. Gleichzeitig wird eine junge Deutsche vermisst gemeldet, die bei der Weinernte aushelfen wollte, und der Doktor erkennt Parallelen. Dr. Leon Ritter beginnt auf einene Faust Ermittlungen durchzuführen und gerät selber in große Gefahr. Da ich bereits vom ersten Band der Reihe wahnsinnig begeistert war, freute ich mich natürlich, endlich zu erfahren, wie es weitergeht mit dem Gerichtsmediziner Dr. Leon Ritter in der Provence sowie der Polizistin Isabelle. Es war zwar schon ein Weilchen her, dass ich "Tödlicher Lavendel" las, aber die Charaktere hatte ich sofort wieder bildlich vor Augen und spätestens nach diesem zweiten Band sind sie mir wirklich unheimlich ans Herz gewachsen. Dr. Leon Ritter wohnt nach wie vor in der Pension von Isabelle und deren Tochter. Man könnte vermuten, dass sie fast so etwas wie eine normale Familie darstellen, aber Leon kämpft immer noch mit seiner Vergangenheit und Isabelle ist ihm inzwischen eine gute Freundin geworden, mit der er sich viel über seine Arbeit unterhält und mit der er einfach gerne Zeit verbringt. Auch mit ihrer Tochter unternimmt er viel, sodass diese sich oftmals eher ihm anvertraut statt ihrer Mutter. Vom Schreibstil her steht dieses Buch seinem Vorgänger in nichts nach, denn es gibt wieder jede Menge Verdächtiger, der Leser wird immer wieder in eine andere Richtung gelenkt und es liest sich aufgrund der gelungenen Haupt- und Nebencharaktere ebenfalls spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Man kann förmlich spüren, wie wohl sich Leon mittlerweile in Südfrankreich fühlt, genießt die Beschreibungen der ländlichen Idylle und für mich war diese Geschichte erneut wie ein kleiner Urlaub vom Alltag. Dr. Leon Ritter schaffte es mit seiner ruhigen, besonnenen Art erneut zu begeistern und ich bin froh, dass ich mit dem Lesen des 2. Bands so lange gewartet habe, dass ich nun direkt zur Fortsetzung greifen kann und auch den bald erscheinenden 4. Band werde ich mir wohl direkt vorbestellen. Mein Fazit: Wieder ein sehr gelungener Kriminalroman, der es mit seinem Vorgänger auf jeden Fall aufnehmen kann. Die Handlung ist erneut rasant, spannend und nicht leicht zu durchschauen. Immer wieder erwartet den Leser eine neue überraschende Wende.

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    • 2
  • Gemütlicher Krimi mit Urlaubs-Feeling

    Schwarzer Lavendel

    Aglaya

    13. April 2018 um 21:20

    Als in Le Lavandou eine mumifizierte Leiche aufgefunden wird, geht die Polizei erst von einer natürlichen Todesursache aus. Der Rechtsmediziner Leon Ritter zweifelt schon bald an dieser Theorie, und als bald eine zweite Mumie auftaucht und eine deutsche Touristin verschwindet wird klar, dass hier ein Serientäter am Werk ist."Schwarzer Lavendel" ist der zweite Krimi um den Rechtsmediziner Leon Ritter. Ich habe es irgendwie geschafft, die Reihe in komplett umgekehrter Reihenfolge zu lesen, kannte davor schon Band 3, nicht aber Band 1. Der Handlung konnte ich trotz einigen Anspielungen auf frühere Ereignisse gut folgen, Vorkenntnisse sind zum Verständnis daher nicht zwingend nötig.Die Geschichte wird grösstenteils aus der Sicht des Protagonisten Leon in der dritten Person in der Vergangenheit erzählt. Kurze Einschübe werden auch aus der Sicht des Täters oder eines Opfers geschildert. Leon ist ein intelligenter, sympathischer Mann ohne besondere Eigenschaften. Er liebt gutes Essen und gemütliche Gesellschaft, aber das ist bei einem Mann, der sich die Provence als Lebensraum ausgesucht hat, ja nicht anders zu erwarten. Neben Leon spielt auch die Polizistin Isabelle eine grosse Rolle, bei der Leon wohnt. Ausser dass sie alleinerziehende Mutter ist (und ebenfalls gerne ist), erfährt der Leser kaum etwas über sie.Die Handlung verläuft relativ geradelinig, mit einigen Wendungen, die die Spannung hochhalten. Mit Isabelles und Leons Überlegungen lädt der Autor Rémy Eyssen den Leser zum miträtseln ein und hat mich dabei prompt in die Irre geführt. Mit seinen Beschreibungen bringt der Autor das Provence-Feeling zum Leser nach Hause, sodass sich der Krimi gut für eine spannende Kurzreise nach Frankreich eignet. Die Mordfälle selbst sind allerdings ziemlich brutal, sodass sich der Krimi für empfindliche Gemüter nicht eignet. Neben der Krimihandlung nimmt auch Leons Privatleben viel Raum ein, wer sich bei seinen Krimis ganz auf den Kriminalfall konzentrieren will, wird hier nicht glücklich.Mein FazitGemütlicher Krimi mit Urlaubs-Feeling

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  • Dr. Ritter ermittelt wieder

    Schwarzer Lavendel

    Karin_Kehrer

    01. June 2017 um 18:50

    Der deutsche Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter gewöhnt sich schön langsam an die südfranzösische Lebensart und als er von seiner Tante einen Weinberg geschenkt bekommt, fühlt er sich beinahe als Einheimischer. Doch dann wird auf dem Grundstück eine mumifizierte Frauenleiche gefunden. Ritter erkennt schnell, dass die Tote professionell konserviert wurde. Als eine weitere junge Frau vermisst wird, findet er heraus, dass beide bei der Weinlese in der Provence beschäftigt waren. Treibt ein unheimlicher Serienmörder in Le Lavandou sein Unwesen?Auch im zweiten Band der Reihe um den Rechtsmediziner Leon Ritter wird dem Leser wieder viel Lokalkolorit geboten. Man kann so richtig eintauchen in die südfranzösische Landschaft, erfährt so einiges über Essen und Trinken und überhaupt die Lebensart.Dr. Ritter ist ein wenig pedantisch, leicht hypochondrisch veranlagt und hat noch immer mit dem Verlust seiner Frau zu kämpfen. Die zarten Bande, die sich zwischen ihm und seiner Vermieterin Isabelle anbahnen, die zugleich stellvertretende Polizeichefin des Ortes ist, wirken sehr natürlich und ohne Kitsch geschildert. Erfrischend auch Isabelles Tochter Lilou, die mit den typischen Problemen einer Fünfzehnjährigen zu kämpfen hat.Manchmal wirkt der Schreibstil ein wenig betulich und erklärend, aber das tut der Spannung keinen Abbruch und die Entlarvung des Täters ist eine gelungene Überraschung nach einigen falschen Fährten.Ein gut recherchierter Krimi mit viel Ambiente und sympathischen Figuren!

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 06.01.2018: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   294 Punkte Astell                                           ---    20 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  893 Punkte Beust                                          ---   424 Punkte Bibliomania                               ---   285 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  515 Punkte ChattysBuecherblog                --- 316 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   192 Punkte Code-between-lines                ---  199 Punkte DieBerta                                    ---   88  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    lisam

    28. May 2017 um 15:24
  • Spannender Provence-Krimi

    Schwarzer Lavendel

    baerin

    19. April 2017 um 23:20

    Der Gerichtsmediziner Dr. Leon Ritter gewöhnt sich nur langsam an die südfranzösische Mentalität an seinem neuen Arbeitsplatz. In seinem zweiten Fall hilft er der örtlichen Polizei bei der Suche nach einem Serienmörder.Leons alte Tante Odette will ihm einen Weinberg mit einem alten Haus schenken. Leider hat die Sache einen Haken - es gibt keine Genehmigung für das Haus und die örtlichen Behörden wollen es am liebsten gleich abreißen. Das kann Leon zum Glück noch rechtzeitig verhindern. Aber es gibt noch mehr Unannehmlichkeiten - unweit seines Weinbergs wird die mumifizierte Leiche einer jungen Frau gefunden, die dort schon seit ca. 5 Jahren liegt. Während die Polizei noch versucht heraus zu finden, wer die Tote ist, wird eine junge Frau als vermisst gemeldet. Anfangs wird das nicht so ernst genommen, aber auch sie wird später tot und konserviert aufgefunden. Verdächtige werden vernommen und wieder frei gelassen - die Spannung steigt! Auch der zweite Teil dieser Reihe hat mir wieder sehr gut gefallen. Die sympathischen Hauptpersonen Leon und die stellvertretende Polizei-Chefin Isabelle sind sehr gut dargestellt und nähern sich auch privat an. Die pubertierende Tochter von Isabelle, Lilou, kann man sich ebenfalls lebendig vorstellen - ein typischer Teenager eben. Auch die anderen Dorfbewohner passen gut ins Bild, besonders interessant die über 80-jährige Veronique, Leons ganz spezielle Partnerin beim Pétanque-Spiel. Das Buch ist sehr spannend und lebendig geschrieben, auch die Liebe kommt nicht zu kurz!

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  • Leon erbt einen Weinberg - und Ärger

    Schwarzer Lavendel

    talisha

    23. September 2016 um 09:56

    Direkt nachdem ich den ersten Band ausgelesen hatte, griff ich zum zweiten Band der Leon Ritter-Krimiserei, zu "Schwarzer Lavendel", und versetzte mich gleich wieder in die beschauliche Provence. Leon lebt mittlerweile seit über einem Jahr in Le Lavandou, nach wie vor bei Isabelle. Diese hält ihre Tochter Lilou kurz, sie hat Angst um sie, verständlich nach den Vorfällen im ersten Band. Leon versteht es zu vermitteln, er hat einen guten Draht zu Lilou. Auch zu Isabelle - zwischen ihnen knistert es gehörig. Was den eifersüchtigen Polizeichef Zerna noch unberechenbarer macht und noch gereizter als eh schon auf Leon reagiert.Leon erbt einen Weinberg und freut sich, doch die Behörden wollen ihm seinen Besitz nicht gönnen. Als eine Leiche auf seinem neuen Grundstück gefunden wird, wird er fast noch selbst verdächtigt. Die mumifizierte Leiche lenkt ihn zum Glück ab und fasziniert ihn; selten bekommt er solch gut erhaltene Leichen auf den Tisch. Isabelle kümmert sich derweil um Anna Winter, eine Deutsche, die ihre Schwester vermisst. Viel zu spät merken die Ermittler, dass ein Zusammenhang besteht und auch Anna in Gefahr ist.Der Krimi-Aufbau ist ähnlich wie im ersten Band. Ich befürchtete schon, dass zuviel Ähnlichkeiten auftauchen, doch der Autor bekam den Rank gerade noch. Für einen allfälligen dritten Band wünsche ich mir ein, zwei Personen mehr, die als Täter in Frage kommen, sonst wird es mir langweilig. Auch wenn falsche Fährten ausgelegt wurden, war mir (wie bereits im ersten Band) schnell klar, wer da seine Finger im Spiel hat. Irgendwie stört es mich ein wenig, dass die Titel nicht wirklich zum Inhalt passen. Die Ortschaft Le Lavandou erinnert zwar an den Lavendel im Titel, doch ansonsten haben sie nichts mit dem Inhalt gemein.Eine weitere kleine Ungereimtheit hat sich mir eröffnet, als Monique gegen Ende des Buches einen kritischen Blick auf Isabelle wirft. Als ob sie sich nicht kennen. Jedoch hat Monique Leon anfangs des ersten Teils die Unterkunft bei Isabelle empfohlen, weil Isabelle die Schwester von Moniques Schwager ist. Da nahm ich an, dass die zwei Frauen sich kennen, was jetzt aber gar nicht so tönte.  Es sind nur diese kleinen unrunden Details, die meine einzigen Kritikpunkte an der Leon-Ritter-Serie sind.  Die Kapitel sind kurz und somit für alle die abends im Bett "nur noch schnell ein Kapitel" lesen (und daraus dann mindestens drei weitere Kapitel werden... oder mehr...) ideal. Wie schon im ersten Band analysiert Leon seine Mitmenschen, er kann fast nicht anders und stellt hier eine beginnende Parkinson oder dort Diabetes fest - was er wohlweislich für sich behält. Auf seinen Autofahren hört er mit Vergnügen Radio Nostalgie (kann man übrigens übers Internet hören - für passende Musik während der Lektüre ist gesorgt!) , denkt über seine Fälle nach und geniesst die Ruhe, die er bei seinen Besuchen auf dem Polizeirevier nicht hat. Dort herrschen die üblichen Rangeleien zwischen Zerna und Kommissarin Lapierre, und Masclau riskiert nicht nur auf dem Revier zu oft eine grosse Klappe (und ich wette, in einem der nächsten Büchern fällt er tief), sondern auch beim Boulespiel. Die Boule-Clique ist auch in diesem Band mit dabei. Ihre, wie auch sämtliche andere Charaktere im Buch, sind auch dieses Mal treffend gezeichnet. Veronique gefällt mir fast am besten.Ich habe den Kriminalfall sehr gerne gelesen, mir gefallen die Beschreibungen der Umgebung, finde die Figuren toll dargestellt, Leon ist mir sympathisch, ich mag sein Durchhaltewillen, der Fall ist spannend und stimmig. Da der Krimi im Herbst spielt, passt er momentan hervorragend zur Saison und allen, die gerne "saisonal" lesen, kann ich ihn nur empfehlen. Fazit: Ein schlüssiger und vor allem spannender Kriminalfall mit viel Lokalkolorit. 4 Punkte.  

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  • Leon Ritter's 2. Fall in der Provence

    Schwarzer Lavendel

    Livres

    19. July 2016 um 12:32

    Der deutsche Gerichtsmediziner Dr. Leon Ritter ist im 2. Fall der neuen Krimireihe weiterhin dabei, sich in der Provence einzuleben, wo er seit einigen Monaten in dem kleinen Ort Le Lavandou arbeitet. Dort lebt er bei seiner Polizeikollegin Isabell Morell und ihrer Tochter Lilou zur Untermiete. Überraschenderweise möchte ihm seine Tante ein beschauliches aber auch etwas heruntergekommenes Haus mit einem kleinen Weinberg schenken, der einmal ihrem verstorbenen Mann gehört hat. Ritter verliebt sich sogleich in das alte Haus, doch seine Freude wird jäh getrübt, als in einem Schuppen eine Frauenleiche entdeckt wird. Was noch viel außergewöhnlicher ist: die Frau wurde bereits vor einigen Jahren ermordet, wurde jedoch einbalsamiert und ist somit mumifiziert! Als kurz darauf eine weitere junge Frau spurlos verschwindet, nimmt Leon zusammen mit Isabell die Ermittlungen auf. Denn Leon hat den Verdacht, dass sie es hier nicht mit einem einmaligen Mörder zu tun haben…Der 2. Teil der Krimireihe kann auch gut ohne Vorkenntnisse des 1. Bandes gelesen werden, da der Autor alle wissenswerten Informationen daraus kurz anreißt. Des Weiteren erfährt der Leser im Laufe des Buches mehr über Ritters Vergangenheit in Deutschland und seine Gründe für die Auswanderung in die Provence. Auch Kommissarin Morell und ihre Tochter lernt der Leser besser kennen.Die Geschichte ist von Beginn an interessant und spannend und hält diese Spannung über die gesamte Länge.Der Beruf des Gerichtsmediziners wird dabei fesselnd erläutert und die Details sind fundiert recherchiert.Neben den kriminalistischen Themen und den privaten Aspekten der Protagonisten wird viel über die Provence und die Menschen, die dort leben, berichtet. So erhält man einen genaueren Einblick in das Leben und das „Laisser faire“ in diesem Teil von Frankreich, was mir persönlich sehr gut gefallen hat.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931

    kubine

    01. July 2016 um 18:57
  • Besonnener Vermittler in einem ausgefeilten Fall

    Schwarzer Lavendel

    Gise

    26. June 2016 um 00:57

    Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter hat von seiner Tante einen kleinen Weinberg mit einem Häuschen darauf geerbt. Auf dem Grundstück wird die mumifizierte Leiche einer jungen Frau entdeckt. Schnell wird klar, dass die Tote professionell einbalsamiert wurde. Dann wird eine junge Frau vermisst, die sich als Erntehelferin in der Provence gemeldet hat. Hängen die beiden Fälle miteinander zusammen? Mit Leon Ritter hat Remy Eyssen einen scharfsinnigen, detailversessenen Rechtsmediziner erschaffen, dem nicht nur die kleinste Kleinigkeit auffällt, sondern der auch gut kombinieren kann. Dabei gerät er oft in die Schusslinie des örtlichen Polizisten, der sich nicht vorschreiben lassen möchte, wie er ermitteln soll. Doch Ritter schafft es immer wieder, mit den kleinen Spitzen des Alltags umzugehen. Auch sein Privatleben kommt nicht zu kurz: sein Kampf um das geerbte Häuschen, das abgerissen werden soll, wie auch sein Liebesleben und seine Erinnerungen an die Ehefrau, die vor Jahren bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Dies ist der zweite Band einer Reihe um Leon Ritter, den ersten kenne ich leider nicht, werde ihn mir aber noch besorgen. Die sorgfältige Arbeit dieses Rechtsmediziners gefällt mir sehr gut, er kommt sehr sympathisch daher, und auch sein Umfeld wird so geschildert, dass man sich mit allen handelnden Personen sehr gut identifizieren kann. Es menschelt gerade ausreichend, ohne zu aufdringlich zu werden, die Spannung ist unterschwellig von Anfang bis Ende spürbar. Allerdings fand ich den Show-Down am Ende doch etwas aufgesetzt, manches hat mir auch nicht so recht eingeleuchtet, deshalb kann ich leider die volle Punktezahl nicht vergeben. Ich freue mich auf weitere Bücher dieser spannenden Reihe aus einer interessanten Urlaubsregion mit einem ausgefeilten Fall und einem besonnenen Ermittler.

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  • Solider Kriminalroman, guter Regionalkrimi

    Schwarzer Lavendel

    AenHen

    23. June 2016 um 14:55

    Schwarzer Lavendel ist der zweite Band der Krimireihe um Gerichtsmediziner Dr. Leon Ritter. Dr. Ritter, 48 Jahre alt, hat eine französische Mutter und einen deutschen Vater und ist zweisprachig aufgewachsen. Durch einen Flugzeugabsturz vor einigen Jahren in Thailand verlor er seine Frau Sarah. In der Folge vernachlässigte er seinen Beruf, und stellte eigene Nachforschungen an, da er den Unfalltod seiner Frau nicht akzeptieren und überwinden konnte. Seit einigen Wochen nun ist er als Médicine légiste am Krankenhaus Saint Sulpice in Hyères beschäftigt. In der Provence, genauer in Le Lavandou, Département Var, soll ein neuer Lebensabschnitt, vielleicht sogar mehr für ihn beginnen. Eine erste Bleibe hat er in einem Gästezimmer bei Capitaine Isabell Morell und ihrer 15-jährigen Tochter Lilou gefunden. Bereits im ersten Band der Reihe wird Ritter unmittelbar nach seiner Ankunft in seinen ersten „Fall“ hineingezogen, und auch einige Wochen später geschehen erneut Dinge, in diesem beschaulichen Abschnitt der Cote d‘Azur, die Polizei und Rechtsmedizin auf den Plan rufen. Dr. Ritters Tante Odette schenkt ihm ein kleines Weingut bei Pierrefeu und bei der ersten Besichtigung des vernachlässigten Gebäudes findet Lilou in einem naheliegenden Schuppen eine Leiche, genauer gesagt eine gut erhaltene mumifizierte junge Frau, die seit 4 Jahren vermisst wird. Die Obduktion zeigt, dass hier keine spontane Mumifizierung stattfand, sondern jemand im Gegenteil den Leichnam sorgfältig und fachmännisch präparierte. Was hat dies zu bedeuten? Ist auch die junge deutsche Studentin, die seit ein paar Tagen verschwunden scheint und verzweifelt von ihrer Zwillingsschwester gesucht wird, in Gefahr? Deutet der „Pharao“ in Aix-en-Provence daraufhin, dass ein Serientäter seit Jahren in der Gegend sein Unwesen treibt? Dr. Ritter lässt nicht locker, auch wenn dies deutlich gegen den Strich der zuständigen Polizei in Le Lavandou, insbesondere Thierry Zerna, geht, der vor allem verhindern möchte, dass schon wieder Kommissarin Lapierre aus Toulon die örtliche Polizei vom Fall abzieht. Alles in allem, ein sehr sehr solider Krimi. Ich habe mir unmittelbar nach dem Gewinn auch den ersten Band „Tödlicher Lavendel“ gekauft und gelesen, zumal dieser sehr gute Bewertungen erhalten und die Leseprobe mir sehr gut gefallen hat. Dies ist nicht nötig, aber natürlich kennt man die Protagonisten einfach schon ein Stück weit besser. Ich finde Erzählstil und Tempo sehr angenehm, die Figuren sind gut und sympathisch gezeichnet, bzw. die „Antagonisten“ charakteristisch und treffend ausgearbeitet. Mir gefällt auch die Horizontalhandlung der Reihe recht gut, hier ist eindeutig wieder ein positiv heraus zu hebender Regionalkrimi gelungen, die Atmosphäre, der Landstrich und seine Bewohner finde ich (als Außenstehende und nicht-Ortskundige) gut getroffen. Sehr schön finde ich, dass der Aspekt der „Kulinarik“ nicht so übertrieben wird wie leider sonst oft. Ich koche und esse auch gerne, aber ein Krimi ist ein Krimi. Dr. Ritter kauft auch Oliven, Isabell kocht Couscous oder man trinkt (eigentlich ständig) ein Glas Rosé, aber es artet nicht in Kochorgien oder Monologen aus (was in jedem Buch außer „Es muss nicht immer Kaviar sein“ inakzeptabel ist, sorry). Ein bisschen gestört hat mich eine Tatsache, die jemandem, der den ersten Band nicht gelesen hat gar nicht auffällt, ich finde aber, dass Autor oder Lektorat hier auf eine bessere Idee hätten kommen können: In Tödlicher Lavendel spielt ein autistischer Junge eine Rolle, kurz gerät er unter den Verdacht, mit dem Verschwinden, kleiner Mädchen zu tun zu haben. In Schwarzer Lavendel beauftragt Dr. Ritter einen mental retardierten jungen Mann mit der Renovierung seines Hauses, der prompt eine Leiche findet und unter den Verdacht gerät, etwas mit den mumifizierten Leichnamen zu tun zu haben. Naja… wie gesagt, das hätte nicht so stereotyp sein müssen. Ansonsten: wirklich gut, angenehm zu lesen und ich freue mich auf Band drei.

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  • Tödliche Weinlese

    Schwarzer Lavendel

    twentytwo

    19. June 2016 um 18:43

    Passenderweise, gerade zu Beginn der Weinlese, vermacht Tante Odette ganz unverhofft dem Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter einen kleinen Weinberg. Noch bevor er den Vertrag unterschreiben kann, bekommt er mit der unerwarteten Schenkung allerdings massive Schwierigkeiten. Eine mumifizierte Leiche, aufgefunden im angrenzenden Schuppen des Grundstücks, eine Behörde mit ungeheuerlichen Anforderungen an das bestehende Gebäude und ein jahrelang unaufgearbeitetes privates Problem, bereiten ihm seitdem etliches Kopfzerbrechen. Mit viel Energie und der ihm eigenen Akribität, geht Ritter diese Probleme auf seine ganz spezielle Art und Weise an. Aus raffiniert gelegten Spuren, eindeutig wirkenden Hinweisen und etlichen unerwarteten Wendungen entwickelt sich ein ungewöhnlicher Fall, der neben der reinen Suche nach dem Täter auch den psychologischen Aspekt für Motiv und Tat einbezieht. Fazit Ein ruhiger Krimi, der die besondere Atmosphäre der die herbstlichen Provence einfängt und durch eine spannende Story zu überzeugen weiß.

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  • Tod in den Weinbergen

    Schwarzer Lavendel

    bk68165

    17. June 2016 um 18:13

    Dr. Leon Ritter ist Deutscher und Gerichtsmediziner in dem Städtchen Le Lavandou in Frankreich. Nach dem mysteriösen Tod seiner Ehefrau verschlägt es ihn von Frankfurt am Main in die Provence. Langsam lebt sich Leon hier ein. Er spielt mit den Einheimischen gerne eine Runde Boule und wird sogar sehr schnell von Leuten im Dorf akzeptiert, die eigentlich keine Deutschen mögen. Er lebt bei der stellvertretenden Polizeichefin Isabelle zur Untermiete und entwickelt hierbei nicht nur für deren Teenie-Tochter so langsam Vatergefühle. Dr. Leon Ritter ist ebenso seit kurzem stolzer Besitzer eines kleinen Weinberges. Doch genau auf diesem Grundstück wird eine mumifizierte Frauenleiche gefunden. Und damit nicht genug. Seit kurzem wird noch eine junge Frau vermisst? Was geht hier nur vor sich? Und wer ist in der Lage einen Menschen auf so grausame Art sterben zu lassen?Nun zu meiner persönlichen Meinung. Das Buch ist einfach phantastisch geschrieben. Sehr gut zu lesen und sehr flüssig geschrieben. Ich habe in diesem Buch keinen Absatz oder kein Kapitel gefunden, welches langweilig war. Dr. Leon Ritter ist mir ebenso sehr sympathisch. Ich lese sehr gerne Krimis aus Frankreich, aber diese sticht ab. Nicht nur, dass die Hauptperson kein Franzose ist, der wegen diversen Aktivitäten aus Frankreich in die Provinz versetzt wird, nein, auch die Handlung des Buches und das Leben von Dr. Leon Ritter sind tiefgehender. Trotz alle dem geht die Urlaubsstimmung nicht verloren. Die ausführlichen Schilderungen der Gegend haben mir manchmal das Gefühl gegeben die Weinreben riechen zu können. Dass es sich bereits um den 2. Teil der Reihe um Dr. Leon Ritter handelt, bemerkt der Leser nicht. Es wird immer wieder Anspielungen geben, aber man kann das Buch sehr gut lesen ohne den ersten Teil gelesen zu haben. Ich hoffe, dass es noch viele weitere Teile mit Herrn Dr. Leon Ritter geben wird. 

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  • Provence-Krimi

    Schwarzer Lavendel

    MsChili

    07. June 2016 um 09:57

    Das Buch "Schwarzer Lavendel" ist 2016 im Ullstein Verlag erschienen und ist von Remy Eyssen verfasst. Es ist der zweite Teil um Dr. Leon Ritter. Der deutsche Rechtsmediziner Dr. Leon hat Deutschland hinter sich gelassen und lebt noch schon seit einem Jahr in der Provence in Le Lavandou. Es ist die Zeit der Weinlese und seine Tante Odette vererbt ihm ein Häuschen und ein paar Weinreben. Doch bei der Begutachtung des Hauses und der Umgebung wird eine Frauenleiche entdeckt! Die junge Frau ist mumifiziert worden. Und es wird eine junge Frau vermisst gemeldet. Dabei findet Dr. Ritter heraus, dass beide zur Weinlese in die Provence kamen. Wer ist dieses Monster? Dr. Ritter nimmt die Spur auf..Dies ist mein 1. Buch des Autors und ich muss sagen, dass hat der Geschichte keinen Abbruch getan. Ich bin gleich in die Geschichte gekommen. Das Cover des Buches wirkt düster und passt so perfekt zur Stimmung im Buch und zu den Ermittlungen. Gleich der Prolog hat mich gepackt und die kurzen Kapitel und der Schreibstil sind sehr angenehm zu lesen. Der Autor macht richtig Stimmung und beleuchtet die verschiedenen Sichtweise, in dem er mal aus der Sicht von Leon, dem Täter und weiteren Personen erzählt. Die Charaktere sind dabei nicht oberflächlich, sondern der Autorin beschreibt sich bildlich, genau wie die ganze Umgebung, die Weinberge usw. Teilweise waren aber Beschreibungen zu langatmig, aber das kam nur selten vor. Im ganzen Buch herrscht eine unterschwellige Spannung im Hintergrund und es bleibt wirklich spannend bis zum Schluss. Der Charakter Dr. Leon Ritter ist treffend beschrieben und war mir von Anfang an sehr sympathisch, da er auch oft den richtigen Riecher hat und er immer selbst weiter forscht. Alles in allem ein toller Krimi, der mich gepackt hat, da es immer wieder ein paar unerwartete Wendungen gab. Von mir gibt es eine Leseempfehlung!

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  • Die Mumie im Weinberg

    Schwarzer Lavendel

    kris006

    31. May 2016 um 07:27

    Als der deutsche Rechtsmediziner Leon Ritter nach Le Lavandou zieht, merkt er schnell dass es hier alles ruhiger zugeht als in Hamburg. Nachdem seine Frau bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen ist, versucht Leon ein neues Leben aufzubauen. Dank seiner Tante besitzt er jetzt selber einen kleinen Weinberg samt Häuschen im idyllischem Frankreich. Da das Haus noch auf Vordermann gebracht werden muss, wohnt der Doktor zur Untermiete bei seiner Kollegin Isabell Morell samt der fünfzehnjährigen Tochter Lilou. Doch anstatt seine Zeit auf seinem neuen Grundstück zu genießen, passiert etwas Schlimmes – Lilou findet eine Frauenleiche bei seinem Grundstück und für Leon beginnt eine lange Suche. Schnell erkennt der Doktor dass die Leiche professionell einbalsamiert wurde. Wenig später verschwindet erneut eine Frau – Susan die ebenfalls zur Weinlese kann und nun von ihrer Zwillingsschwester Anna gesucht wird, denn Susan ist nach einer SMS verschwunden und bleibt unerreicht. Doch wer ist hinter jungen Frauen her und warum solch grausame Rituale. Schnell erkennt Leon dass die idyllische Provinz auch täuschen kann. Trotz dass ich den ersten Fall nicht kenne, bin ich gut in die Geschichte reingekommen. Leon Ritter ist als Figur sehr sympathisch, engagiert und zielstrebig. Das mag ich sehr. Allgemein finde ich die Charaktere sehr schön ausgearbeitet und ihrer „Rolle“ entsprechend ausgearbeitet. Besonders schön finde ich die detaillierte Beschreibung des Ortes Le Lavandou, man sieht förmlich die Weinberge vor sich und fühlt sich in die Geschichte integriert. Dazu finde ich das Cover auch sehr passend und es rundet das Buch nochmal ab. Der Schreibstil lässt sich sehr gut lesen, er ist flüssig mit kleinen Nebenhandlungen, die gut in die Story passen. Der Schluss ging mir persönlich zwar etwas zu schnell und überstürzt, trotzdem hat mir die Wendung gut gefallen und besonders die Wahl des Täters hat mich überrascht. Insgesamt ein schöner Provinz-Krimi, in dem die Handlung und die Charaktere stimmig sind und man immer wieder neue Wendungen und Tatverdächtige präsentiert bekommt. So das ich mir nach „Schwarzer Lavendel“ wohl auch den ersten Teil des Autors „Tödlicher Lavendel“ holen werde.

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  • Schwarzer Lavendel

    Schwarzer Lavendel

    urmeli

    29. May 2016 um 16:32

    Der deutsche Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter ist nach einem persönlichen Schicksalsschlag von Frankfurt in die Provence gezogen. Durch seine französische Mutter spricht er nicht nur fließend französisch, ein Teil seiner Verwandtschaft lebt auch dort. So auch seine Tante, die ihm ihren alten Weinberg mit samt eines alten kleinen Häuschens vermachen möchte. Doch ausgerechnet dort stoßen sie auf eine mumifizierte weibliche Leiche. Auf der Polizeistation meldet Anna ihre Zwillingsschwester Susan als vermisst. Zuerst nimmt niemand das Verschwinden ernst, eine junge Frau, die sich vergnügen möchte verschwindet schon mal, doch als sich herausstellt, das die Mumie ebenfalls eine junge, blonde deutsche Frau war, die als Weinlesehelferin in der Provence gearbeitet hat, wird die Suche verstärkt. Immer mehr Verbindungen ergeben sich, beide Frauen wohnten in der gleichen Pension, beide waren bei dem gleichen Arzt in Behandlung, beide sahen sich ähnlich. Und auch Anna hat das Gefühl, dass sie beobachtet wird. Parallel zur kriminalistischen Handlung erfahren wir mehr über die persönlichen Probleme Dr. Ritters. Seine Frau ist vor einigen Jahren bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Da keinerlei Leichenteile von ihr gefunden wurden, hoffte Leon immer noch auf ein Auftauchen seiner Frau. Mehrere Jahre fuhr er immer wieder nach Asien um sich auf die Suche zu begeben. Erst in dem ruhigen provenzialischen Weindorf kommt er ein wenig zur Ruhe. Dazu trägt auch Isabelle bei, die Polizeichefin, die ihm ein Zimmer in ihrem Haus vermietet hat. Auch zu Isabelles Tochter hat er ein sehr gutes Verhältnis.Einen weiteren großen Raum nimmt die Provence an sich in Anspruch. Die Lebensweise der Menschen, Geschichten über früher, das Boulespiel und der Wein werden detailgetreu und liebevoll erzählt. Die Kriminalhandlung an sich ist wie viele andere auch, auch der Schreibstil erinnert an so man anderen Kriminalroman. Was das Buch besonders macht, ist die Beschreibung der Provence.

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