Remy Gubler Das Tigermotiv

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Inhaltsangabe zu „Das Tigermotiv“ von Remy Gubler

Wird die Wahnidee einer schizophrenen Patientin, ihr schamanistischer Tiger, zur Wirklichkeit? Auf merkwürdige Vorgänge in einer Klinik folgt ein grauenerregender Mord, der genau das suggeriert. Das Verbrechen stellt den Ermittler Reto Caviezel und seinen Freund Hugo Hügli vor schwere Probleme. Die entscheidende Spur führt schließlich nach Zürich und dann in esoterische Kreise. Doch auch dort befindet sich die Quelle des Bösen nicht - und bevor die beiden sie orten können, müssen sie mehrere Schichten falscher Verdächtigungen durchstoßen. Doch ob dies noch rechtzeitig gelingt?

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  • Unterhaltsam, launig und auf jeden Fall ungewöhnlich

    Das Tigermotiv

    yesterday

    08. July 2017 um 01:17

    Mit langatmigen und allzu blumigen Beschreibungen hält sich Remy Gubler nicht auf. Der Schweizer Autor spickt seine Kriminalgeschichte rund um Ermittler Reto Caviezel und Hugo Hügli lieber mit Aussagen, Begriffen und Redewendungen, die im Rest des deutschsprachigen Raums eher unbekannt sind. Hügli, als Logiker und Mentalist bezeichnet, ist lange mit Reto befreundet und hat ihm schon bei anderen Fällen ausgeholfen, auch wenn er selbst nicht bei der Polizei ist. Die gemeinsamen „Brainstorming“-Gespräche sind überaus unterhaltsam zu lesen. In „Das Tigermotiv“ soll Hugo seltsamen Ereignissen in einer Klinik dezent auf der Grund gehen. Er spricht mit Patienten, Leitung und Pflegepersonal und stößt neben einem „Tiger-Wahn“, der unter den psychisch ohnehin instabilen Insassen, um sich greift, auf einen Selbstmordversuch und damit zusammenhängendem Mobbing. Scheinbar ist auch das Personal geistig nicht so gefestigt wie das nötig wäre. Als klar wird, dass sich hinter den Vorgängen noch größere Dinge verbergen und auch noch eine Leiche gefunden wird, stößt Reto dazu und die beiden Herren entwirren Beziehungen und Seilschaften, die weit über die Klinik hinausgehen. Neben langen Formulierungen verzichtet der Autor auch auf viel Vorgeplänkel. Er lässt dem Leser die Zeit, nach und nach selbst Zusammenhänge zu erkennen, die Charaktere kennenzulernen und zu entdecken, wer warum mit wem in Beziehung steht. Zu Beginn ist das ungewohnt, weil sehr viele Namen auftauchen und nicht schon vorher klar ist, was diese Person denn nun macht und zu welcher Gruppe sie gehört. Dass am Ende nicht jedes kleine Detail aufgeklärt wird (werden darf) stört nur kurz. Auch das Tigermotiv selbst verliert an Bedeutung. Der wahre Star dieses Buches sind die Idiomatik, die darin erblühenden Charaktere und der pointierte, humorvolle, manchmal ironische Schreibstil - für Freunde des unterhaltsamen, launigen und ungewöhnlichen Krimis sicher zu empfehlen.

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