René Barjavel Die Fremde aus dem Eis

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Inhaltsangabe zu „Die Fremde aus dem Eis“ von René Barjavel

»Die Wiederentdeckung des Jahres – die schönste Liebesgeschichte aller Zeiten.« Einst existierte eine Welt, in der Mann und Frau des anderen Gegenstück und Ergänzung waren. Doch schon damals drohte die Menschheit sich selbst zu zerstören, und die schöne Elea musste eine folgenschwere Entscheidung treffen. Jahrtausende später entdeckt ein internationales Forschungsteam unter dem ewigen Eis des Südpols einen im Flug erstarrten Vogel. Die Forscher bohren tiefer und finden zwei Menschen im Kälteschlaf. Als Simon Elea zum ersten Mal erblickt, ahnt er, dass für ihn nichts je wieder so sein wird, wie es war ... Der französische Kultautor endlich in neuer Übersetzung: René Barjavels Romane gehören zu den modernen Klassikern der französischen Literatur.

Einfach eine tolles und spannendes Buch.

— maji
maji

tolles Buch, auch wenn der Einstieg ein wenig schwer ist

— xoxoJade
xoxoJade

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  • Buchverlosung zu "Zurück nach Tara" von Kate Alcott

    Zurück nach Tara
    Insel_Verlag

    Insel_Verlag

    »Eine großartige Hommage an die Pioniere von Hollywood.« Booklist Für alle Film- und LiteraturliebhaberInnen kommt hier die perfekte Chance auf ein fesselnes Leseerlebnis: Wir verlosen 15 Exemplare von Kate Alcotts neuem Roman Zurück nach Tara, einer abenteuerlichen Geschichte vor dem Hintergrund der erfolgreichsten Filmproduktion aller Zeiten. Zum Inhalt Hollywood, 1938. Der Himmel leuchtet grell orangerot, Gebäude gehen in Flammen auf, Menschen eilen aufgeregt durcheinander. Eine junge Frau bahnt sich einen Weg durch die Menge, auf der Suche nach keinem Geringeren als David O. Selznick. Gerade jetzt, als der in Culver City ein Flammeninferno inszeniert – und damit die Dreharbeiten zum aufsehenerregendsten Filmprojekt aller Zeiten einläutet: Vom Winde verweht. Julie ist noch nicht lange hier, in der sagenumwobenen Stadt voll Glitzer und Glamour, umjubelter Filmstars und skandalöser Partys. Sie will Drehbücher schreiben, doch noch ist sie nur eine kleine Schreibkraft in Selznicks Produktionsfirma. Nie hätte sie sich träumen lassen, dass sie mitten hineingerät in die dramatische Liebesgeschichte von Scarlett und Rhett, die ganz Amerika aufseufzen ließ. Und nicht nur das: Auch die Affäre von Selznicks Star Clark Gable mit der Femme fatale Carole Lombard wird mit einem Mal Julies ganz persönliche Angelegenheit … Zur Autorin Kate Alcott studierte an der University of Oregon und arbeitet als Journalistin. Sie lebt gemeinsam mit ihrem Mann und vier Töchtern in Chicago. Ihr letzter Roman Ein Koffer voller Träume (OT: The Dressmaker) kam 2012 in den USA heraus und wurde ein Bestseller. Hier findet Ihr das Facebook-Profil von Kate Alcott. Ihr möchtet mit Zurück nach Tara die Türen zum alten Hollywood öffnen und mit der abenteuerlustigen Julie einen Blick hinter die nostalgischen Kulissen werfen? Dann bewerbt Euch bis zum 03.12. und beantwortet die folgende Frage über den „Jetzt bewerben“-Button: Welches Drehbuch müsste unbedingt geschrieben werden? Ganz gleich ob die Verfilmung eines Buches, eine reale Geschichte oder Eure ganz persönliche Idee – welchem Stoff würdet Ihr den großen Durchbruch wünschen?

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  • Rezension zu "Die Fremde aus dem Eis" von René Barjavel

    Die Fremde aus dem Eis
    anushka

    anushka

    07. August 2012 um 20:39

    Das Cover wird diesem Buch überhaupt nicht gerecht! Simon ist Teil eines Wissenschaftlerteams in der Antarktis. Während er schon von der Heimreise nach Paris träumt, stößt die Expedition plötzlich auf Überreste einer vergangenen Zivilisation in 1000m tiefen Eisschichten. Sie finden dabei auch zwei eingefrorene Personen: eine Frau und einen Mann. Als sie die Frau namens Elea zum Leben erwecken, erfahren sie, dass schon einmal eine hohe Zivilisationsstufe des Menschen die Erde bevölkert ... und zerstört hat. Elea erzählt ihre Geschichte, die natürlich auch Elemente einer Liebesgeschichte enthält, da in ihrem Volk Mann und Frau eine Gesamtheit bilden und sich gegenseitig ergänzen. Aber das Cover lässt eine kitschige Schmonzette vermuten, die dieses Buch auf keinen Fall ist. Die Geschichte hat mich eher an "Avatar" erinnert und ich war vor dem Lesen schon beruhigt zu erfahren, dass der Autor vor allem Science-Fiction-Bücher geschrieben hat. Daher wird es an manchen Stellen etwas technisch und der Fokus liegt ganz klar auf den technischen Errungenschaften und der Gesellschaftsform der früheren Menschen. Auch wenn das Buch ursprünglich schon 1968 erschien, hat es absolut nichts von seiner Aktualität verloren und seine Entstehungszeit erkennt man lediglich daran, dass der Kalte Krieg wiederholt angesprochen wird und die Studentenproteste eine Rolle spielen. Doch Krieg zwischen den Völkern gab es immer und wird es immer geben. Dies wird intensiv thematisiert. Und auch an Spannung mangelt es nicht, denn die beiden früheren Menschen haben unschätzbares Wissen mitgebracht, das die Wissenschaftler der ganzen Welt zugänglich machen wollen, doch der Wettlauf um die Macht des Wissens hat längst begonnen. Und was die ersten Seiten bereits vorwegnehmen, ist zum Ende hin unvermeidbar: die Geschichte von Elea endet tragisch. Somit hat dieses Buch alles, um restlos zu überzeugen und eine gelungene Dystopie darzubieten. Oder ist es ein historischer Roman, da die höher entwickelten Menschen früher gelebt haben? Es gibt Emotionen, hochentwickelte Technologien, Spannung, Philosophie, Moral und Tragik. Schade, dass dieses misslungene Cover so vom Lesen abschreckt oder falsche Erwartungen weckt.

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  • Rezension zu "Die Fremde aus dem Eis" von René Barjavel

    Die Fremde aus dem Eis
    Kuno

    Kuno

    29. September 2011 um 21:22

    Produktinformationen: Autor: René Barjavel Titel: Die Fremde aus dem Eis Untertitel: Eine Liebesgeschichte Originaltitel: La nuit des temps Verlag: Knaur Sprache: Deutsch Kosten: € 8,95 [D] € 9,20 [A] Seitenanzahl: 260 Art: Taschenbuch ISBN: 978-3-426-50335-5 Genre: Fiction, Drama, Liebe Meine Altersempfehlung: 14+ Erster Satz: Meine Geliebte, meine Verlassene, meine Verlorene, ich habe Dich dort unten auf dem Grund der Welt zurückgelassen und bin in mein Großstadtzimmer zurückgekehrt; mit den vertrauten Möbeln, auf die ich oft meine Hände, die sie liebten, gelegt habe, mit den Büchern, die mich genährt haben, mit dem alten Bett aus Kirschholz, indem meine Kindheit schlief und in dem ich heute die ganze Nacht vergeblich nach Schlaf gesucht habe. Rückentext: Einst existierte eine Welt, in der Mann und Frau des anderen Gegenstück und Ergänzung waren. Doch schon damals drohte die Menschheit sich selbst zu zerstören, und die schöne Elea musste eine folgenschwere Entscheidung treffen. Jahrtausende später entdeckt ein internationales Forschungsteam unter dem ewigen Eis des Südpols einen im Flug erstarrten Vogel. Die Forscher bohren tiefer und finden zwei Menschen im Kälteschlaf. Als Simon Elea zum ersten Mal erblickt, ahnt er, dass für ihn nichts je wieder so sein wird, wie es war... Über den Autor: / Über die Autorin: René Barjavel (geboren 24. Januar 1911 in Nyons; gestorben 24. November 1985 in Paris) ist ein französischer Kultautor, Journalist und Kritiker. Seine Bekanntheit erlangte er hauptsächlich als Science-Fiction-Autor. Seine Werke behandeln oft den Untergang einer Zivilisation aufgrund ungerechtfertigten Vertrauens in die Technik, aber auch die Dauer der Liebe. Ihm wurden zahlreiche renommierte Preise verliehen, u.a. der französische Buchhändlerpreis. Inhalt: Die Französischen Polarexpositionsforscher haben im Viereck 612 Ultraschallwellen empfangen. So weit, so gut. Doch die Wellen kommen aus einer Tiefe, die vor 400.000 Jahren an der Oberfläche gelegen hatte. Aus neunhundert bis tausend Metern Tiefe… Die Französischen Forscher wollen graben, da das ‚Teil‘, was so tief unten in der Erde liegt, der heutigen Architektur unbekannt ist. Sie bohren und bohren, und irgendwann stoßen sie auf eine Kugel aus purem Gold. Mehr Gold, als in allen Staatskassen und privaten Vermögen zusammen gehortet wird, liegt dort unten im Eis. Doch die Wellen kommen aus dem inneren. Verzweifelt versuchen sie, eine Tür zu finden, doch mit nichts kann man diesen Goldkäfig aufbrechen. Es kommt Verstärkung von der ganzen Welt: Deutschland, USA, UdSSR und anderen großen Nationen. Mit vereinten Kräften finden sie eine Tür in der Tiefe, die aber nur in einen weiteren Raum führt. Doch ein Sondiergerät zeigt, dass die Wellen aus einem weiteren Raum kommen. Probenzeigen, dass dort fast -275°C herrschen, ungefähr 0,5 Kelvin, dem absoluten Nullpunkt, wo sich keine Atome mehr regen. Bis heute war es der Wissenschaft noch nicht gelungen, diesen Nullpunkt auch nur annähernd zu erreichen. Und nun, in einer Zeit, wo die nächste Verwandtschaft zu den Menschen der Dino war, finden sie diesen Nullpunkt… Es werden spezielle Anzüge angeschafft und eine weitere, hermetisch abgedichtete Tür wird geöffnet. Was sich dort hinter verbirgt, verschlägt der ganzen Welt die Sprache. In dem absoluten Nullpunkt liegen zwei Menschen, eine Frau und ein Mann, jeweils in einem Eisblock auf jeweils einem Sockel. Es sind die wunderschönsten Menschen, die jemals im Fernsehen gezeigt wurden und die Forscher aus aller Welt wollen diese Menschen wiederbeleben. Es kommt ein Spezial-Team, dass die Menschen aufwecken soll, doch es bricht eine riesen Diskussion aus, wen man als erstes zum Leben erwecken sollte. Nach langer Streiterei einigt man sich auf die Frau. Die Wiederbelebung verläuft gut und Simon, der Arzt, wird ihre Vertrauensperson. Sie redet eine andere Sprache als die Menschen, die am Pol sind, doch ein kluger Sprachenwissenschaftler findet schnell die Sprache heraus, sodass sich Simon mit ihr unterhalten kann. Die Fremde heißt Elea, und sie erzählt mithilfe von Geräten, die unter ihrem Sockel waren, wie eine Art Beamer die Geschichte von ihr, die Geschichte von den Menschen, die vor 400.00 Jahren gelebt haben. Sie erzählt die Liebesgeschichte von sich und ihrem Auserwählten Paikan. Und immer mehr begreifen die Forscher, dass sie nicht die ersten Menschen auf der Welt waren, wie bisher angenommen… Meine Meinung: Mich hatte das Cover total angesprochen, wie auch der Titel. Das Cover ist geheimnisvoll. Die Frau ist wunderschön und die Verschleierungen lassen es wirken, als läge sie wirklich im Eis. ‚Die Fremde aus dem Eis‘ ist genauso geheimnisvoll wie das Cover. Auch wenn ich persönlich den Originaltitel besser finde ‚‘La nuit des temps‘ (für alle, die kein Französisch verstehen: das heißt wörtlich übersetzt ‚Die Nacht der Zeit‘) Was mich beim Lesen ein klein wenig gestört hat, war die alte Rechtschreibung (z.B. daß statt dass). Aber die Geschichte ist super geschrieben, und es wird nicht nur aus einer neutralen Sicht erwählt, sondern auch von einer bestimmten Sicht, von der man bis ans Ende nicht erfährt, wer dieser Mann ist. Auch die Idee, Menschen könnten schon vor uns gelebt haben, mit schlaueren Erfindungen, mit besseren Ideen und einer besseren Waffe, die die ganze Welt umbringen könnte, finde ich super genial. Ich habe mich von Anfang an gefragt, wie das wohl enden würde, und das Ende ist so unerwartet, dass ich den Atem angehalten hatte. Das Buch ist nicht unbedingt Pflicht. Aber wer sich mal schön den Kopf verdrehen lassen will, nachdenken will, ob wirklich alles so ist, wie wir bis jetzt glauben, für den ist das Buch etwas. (:

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  • Rezension zu "Die Fremde aus dem Eis" von René Barjavel

    Die Fremde aus dem Eis
    Monika Jary

    Monika Jary

    12. June 2011 um 19:54

    Wenn man sich "rein" gelesen hat, ist es einfach zauberhaft.

  • Rezension zu "Die Fremde aus dem Eis" von René Barjavel

    Die Fremde aus dem Eis
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. August 2010 um 13:53

    Ich stehe ja total auf Liebesromane und der Klappentext, sowie der Titel, haben mich eben magisch angezogen... wenn etwas mit der schönsten Liebesgeschichter aller Zeiten angekündigt wird, kann es ja nur was für mich sein grins... Zuerst hat mich einmal komplett aus dem Konzept gebracht, dass der Barjavel hier keine Kapitel benutzt, sondern nur Abschnitte macht... d.h. das Buch ist fließend. Aber nachdem ich mich etwas eingelesen habe, fand ich das sogar relativ positiv für den Geschichtsverlauf. Aber wer den Klappentext liest hat evtl. schon eine Idee, in welche Richtung die Geschichte gehen könnte. So ich auch... und die Geschichte war komplett anders, als ich dachte... Ich sage jetzt nicht, was ich gedacht habe und wie es wirklich war... denn sonst verliert das Buch ja seinen Reiz :) hihi. Aber ich finde toll, welche Phantasie Barjavel an den Tag legte, als er die fiktive frühere Welt erschaffen hat - von einer Menschheit, die noch weiter entwickelt war als wir... und die sich selbst zerstörte, sozusagen. Barjavel hat hier eine Idee erschaffen, die sogar Sinn ergibt, er hat heutige Tatsachen mit fiktiven Vorgeschichten geschmückt.... Hier geht es nicht primär um die Liebesgeschichte, sondern um eine frühere Welt, die einen Zauber in sich hat und die den Leser verzaubert und man macht sich auch Gedanken für die heutige Zeit... welche Konsequenzen man aus dieser Geschiche ziehen kann... Meiner Meinung nach ist dieses Buch absolut lesenswert! 7 von 10 Punkten

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  • Rezension zu "Die Fremde aus dem Eis" von René Barjavel

    Die Fremde aus dem Eis
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. March 2010 um 22:06

    Man kann doch immer wieder staunen, was für tolle Erzählungen manche Verlage wieder ausgraben. Bereits 1968 erschien Barjavels Buch mit großem Erfolg in Frankreich, 1972 dann unter dem Titel "Elea" in der deutschen Erstveröffentlichung. Der Knaur Verlag hat das Buch nun noch einmal neu übersetzen lassen und so eine wirklich erstaunliche Geschichte wieder ans Licht geholt. Barjavel erzählt eine Geschichte über die große, ewige Liebe und gleichzeitig über das sich immer wiederholende Versagen der Menschheit, die von Gier und Macht besessen, alles um sich herum vergisst, sobald sie glaubt, etwas besonders Wertvolles gefunden zu haben. Man merkt kaum, dass das Buch nun schon über 40 Jahre alt ist, denn es hat nichts von seiner Aktualität verloren. Ich war von Anfang an fasziniert und im Laufe der Story vollkommen hingerissen von den Geschehnissen. Barjavels eindringlicher Erzählstil nimmt sofort gefangen, auch wenn es im ersten Drittel des Buches hauptsächlich darum geht, die versunkene Zivilisation am Südpol zu bergen. Viele technische und politische Details werden behandelt, doch nur so kann diese außergewöhnliche Situation auch im Kopf des Lesers real werden. Nach der Entdeckung Eleas und ihres Begleiters wird man wie die Protagonisten, allen voran Simon, von den Erzählungen der mysteriösen Frau mitgerissen. Zusammen mit ihr begreift man langsam die Zusammenhänge und wird hineingezogen in einen Ozean voller Gefühl, um am Ende eine überraschende und vor allem tragische Wirklichkeit zu erfahren. Eine Geschichte voller Gefühl, die neu zum Leben erweckt wurde, und immer wieder gelesen werden sollte.

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  • Rezension zu "Die Fremde aus dem Eis" von René Barjavel

    Die Fremde aus dem Eis
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    30. January 2010 um 23:06

    Die Expedition am Südpol will ein neues Gerät ausprobieren und findet in tiefen Eisschichten Hinweise einer versunkenen Kultur. Die ganze Welt ist erstarrt im kalten Krieg zwischen Ost und West, rückt aber zusammen um hinter das Geheimniss der Ruinen zu kommen. Was sie dann entdecken widerspricht allen Lehren der Evolutionstheorie. Vor neunhunderttausend Jahren gab es eine Zivilisation, die unserer Welt weit voraus war. Sie führten einen Krieg mit Waffen, die das Leben auf der Erde komplett auslöschten, bis auf einen Mann und eine Frau die tief unter Eis in einer Kapsel überlebt haben und mit ihnen die Geheimnisse dieser versunkenen Kultur. Die Forscher machen sich auf beide zu erwecken, nichts ahnend das sie dadurch ein Weltlauf der Weltmächte auslösen, die jeweils die geheimen Technologien und die damit verbundene Macht für sich allein beanspruchen. Der Klappentext versprach eine einzigartige Liebesgeschichte, die sich für meinen Geschmack hinter zuviel Science Fiction verbarg. Das dieses Buch in den 60gern des vergangenen jahrhunderts geschrieben wurde, merkt man ihm nicht unbedingt an, bis auf den verklärten Zukunftskitsch mit der die versunkene Zivilisation beschrieben wurde. Keiner mußte arbeiten, Maschinen erschufen sich selbst und der Mensch befand sich im Einklang mit der Natur und lebte in einer friedlichen Welt.Zuviel kommunistisches Gedankengut für meinen Geschmack. Ich konnte dem Buch einfach nicht viel abgewinnen, da ich mich nicht für Scifi interessiere und die Liebesgeschichte, nett aber im Großen und Ganzen ein Romeo und Julia aufguss und schon nach wenigen Seiten vorhersehbar.

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  • Rezension zu "Die Fremde aus dem Eis" von René Barjavel

    Die Fremde aus dem Eis
    Cayenne

    Cayenne

    26. September 2009 um 18:45

    "Die Fremde aus dem Eis" ist außergewöhnlich.
    Die Handlung ist interessant,aber auch erschreckend.
    Traurig und gleichzeitig wunderschön.
    Eine Geschichte die zum Nachdenken anregt.
    Das Buch stammt aus den 60ern,was man aber nicht merkt,da René Barjavel spannend,modern und realistisch schreibt.