René Belletto

 3.2 Sterne bei 9 Bewertungen
Autor von Gesetzlos, Zyto und weiteren Büchern.

Alle Bücher von René Belletto

Gesetzlos

Gesetzlos

 (7)
Erschienen am 04.09.2013
Zyto

Zyto

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Erschienen am 01.09.1999
Ich sind viele

Ich sind viele

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Erschienen am 01.11.1991
Himmlische Tage und tödliche Affären

Himmlische Tage und tödliche Affären

 (0)
Erschienen am 01.11.1991
Höllische Augenblicke

Höllische Augenblicke

 (0)
Erschienen am 01.05.1991

Neue Rezensionen zu René Belletto

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serendipity3012s avatar

Rezension zu "Gesetzlos" von René Belletto

Zu viel
serendipity3012vor 5 Jahren

Zu viel gewollt

Luis Archer, Protagonist in René Bellettos Roman „Gesetzlos“ und Musiklehrer in Paris, erzählt dem Leser von seinem Leben als Junggeselle, von der Freundschaft zu Maxime, der am gleichen Tag Geburtstag hat wie er selbst und von mehreren mysteriösen Todesfällen in seiner Umgebung. Schließlich sieht er das Porträt der jungen Clara, in die er sich sofort verliebt.

Parallel lesen wir die Geschichte von Clara, in deren Familie es ebenso einen schlimmen Vorfall gab, ihre Eltern wurden ermordet, der oder die Mörder nie gefasst. Als Luis und Clara endlich aufeinander treffen könnten, ist sie plötzlich spurlos verschwunden und Luis macht sich auf die Suche.

„Gesetzlos“ ist ein schwer zu fassendes Buch. Zu Beginn etwas sperrig, muss man sich auf den Stil Bellettos ein Stück weit einlassen, wird aber belohnt. Belletto schreibt ausgefeilt und vermittelte mir beim Lesen durch seine Erzählweise immer wieder das Gefühl, dass ich mich nicht in der Gegenwart des Jahres 2008 befinde, sondern ca. 100 Jahre früher, wenn er mit seinem Freund Maxime durch das malerische Paris streift.

Mit der Zeit wird allerdings deutlich, dass Belletto zu viel gewollt hat. Schon dem Klappentext kann man entnehmen, dass „Gesetzlos“ uns auch ins Weltall entführen wird. Diese Passage kommt dennoch unvermittelt und ist verwirrend. Für die Geschichte ist sie weder nötig, noch ist sie ihr zuträglich, was auch auf einige andere Episoden zutrifft.

So ist „Gesetzlos“ ein interessanter Roman, gut geschrieben, aber leider überladen. Weniger wäre mehr gewesen.

Kommentare: 1
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thenights avatar

Rezension zu "Gesetzlos" von René Belletto

Gesetzlos
thenightvor 5 Jahren

Klappentext.
Was verbindet ein Leben mit den anderen? Gibt es unter der sichtbaren Oberfläche feinere Zusammenhänge, die einen Menschen mit einem anderen zusammenführen? Mit sprachlicher Brillanz schildert der preisgekrönte französische Romancier René Belletto in Gesetzlos die Geschichte von Luis Archer, einem Musiklehrer, und die von Clara Nomen, einer strahlend schönen Pianistin. Beider Leben ist von Musik geprägt. Doch gleichzeitig ist es auch Erschütterungen ausgesetzt, die sich fortwährend in leisem Vibrieren und immer wieder in Ausbrüchen bemerkbar machen. Wann wird das Schicksal zuschlagen und die beiden Protagonisten zueinander führen?
Meine Meinung:
Rene Belletto, hat einen Roman geschaffen, in einer Sprache die nicht mehr in unsere Zeit zu passen scheint, er lässt sich Zeit mit den Beschreibungen der Orte und Personen, findet bildhafte und teils blumige Worte um einfache Dinge zu beschreiben. Das ist es leider auch was diesen Roman so schwierig zu Lesen macht, lange Sätze die nicht zeigen worauf er eigentlich hinaus will, hat man sich allerdings an den Schreibstil gewöhnt oder gar mit ihm angefreundet, bekommt man eine wirklich interessante Story geboten, bzw mehrere Stories, der Leser bekommt eine Fülle von Eindrücken aus den verschiedensten Genre, etwas SF, etwas Fantasy, Liebe und ein bisschen Krimi.
Zu viel des Guten für meinen persönlichen Geschmack, zu oft musste ich überlegen wer denn nun wer genau ist.
Ich konnte mich leider nicht fallen lassen in das Buch.

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progues avatar

Rezension zu "Gesetzlos" von René Belletto

Ein Traum in einem Traum?
proguevor 5 Jahren

Gleich vorneweg: Gesetzlos ist keine einfache Lektüre. Wer nach einem Roman sucht, der sich federleicht hinweglesen lässt, der ist hier falsch, obwohl hier eigentlich sämtliche Genres bedient werden, die sich der geneigte Leser vorstellen kann: Thriller, Fantasy, Science Fiction, Gesellschaftsroman. All das wird in diesem Buch vereint und entspricht ihm doch nicht.
Worum geht's? Luis Archer stellt sich gleich zu Beginn vor. Luis, der gutaussehende Musiklehrer, der mit Maxime befreundet ist, der unter seltsamen Umständen ums Leben kommt, der sich in die geheimnisvolle Clara verliebt, die unter noch geheimnisvolleren Umständen verschwindet, und nach der er verzweifelt sucht, nicht nur in den Straßen und Gassen von Paris, sondern selbst im Weltraum. Dabei gibt es immer wieder Sprünge in der Zeit und der Erzählperspektive und irgendwann weiß man nicht mehr, ob man tatsächlich dem Erzähler Luis folgt oder ob der überhaupt nicht existiert. Ist denn irgendwas real in dieser Geschichte?

Ich denke, den Erzählstil Benedettos kann man mögen, muss man aber nicht. Obwohl er eine Geschichte der heutigen Zeit erzählt, tut er das so verschlungen und sprunghaft, wie es die Romanciers des 19. Jahrhunderts taten - mir kam immer wieder Jules Verne in den Sinn. Während jedoch Jules Verne immer ein Ziel verfolgte, ganz gleich, wie ausschweifend er erzählte, so scheint mir Belletto zu fabulieren um des Fabulierens Willen, und das kann auf Dauer recht nerven. Wer noch nie einen solchen Roman gelesen hat, wird wohl mit diesem Stil weder zurechtkommen noch ihn mögen; er ist verschachtelt, manchmal auch unverständlich, gespickt mit französischen Ausdrücken und Klammern, immer wieder Klammern. Wer sich darauf einlassen kann oder möchte, wird eine Geschichte vorfinden, die keinem Stil, keinem Gesetz folgt, wahrhaftig in jeder Form "Gesetzlos" ist.

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Gespräche aus der Community

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MatthesSeitz_Verlags avatar
Liebe Lovelybooks-Freunde,

wir verlosen 20 exklusive Vorab-Exemplare von René Bellettos Roman ›Gesetzlos‹!

Hier findet Ihr eine Leseprobe: http://www.matthes-seitz-berlin.de/buch/gesetzlos/popup/etext.html

Luis Archer, Pariser Musiklehrer und zufälliger Junggeselle, sieht das Porträt der schönen Clara und verliebt sich, auf den ersten Blick. Einige Tage später ist Clara verschwunden. Verzweifelt versucht Luis sie zu finden und verstrickt sich in ein rasantes Versteckspiel, in dem sich jeder verdächtig macht. Ist Clara entführt worden? Wie konnte sie so spurlos verschwinden? Seine Suche führt Luis Archer in die entlegensten Winkel von Paris, in die Arme von zwielichtigen Kleinkriminellen und schließlich sogar in den Weltraum. René Bellettos neuer Roman changiert virtuos zwischen Liebesroman und Thriller, Science Fiction und Film Noir, und gehorcht keinen Gesetzen, am wenigsten den eigenen.


»Das Rätsel (wenn es denn eins gibt) wird zu gegebener Zeit gelüftet werden – oder an Verworrenheit gewinnen, das weiß ich noch nicht, und jene Schlichtheit und Klarheit verlieren, die allem Anfang innewohnt und die auch ich ihm gern verleihen würde.«

Habt Ihr schon einmal mit dem Gedanken gespielt, eine Weltraumreise zu unternehmen?

Die 20 Gewinner werden am 13. August bekannt gegeben und erhalten die Bücher noch vor dem offiziellen Verkaufsstart. Wir freuen uns auf Eure Teilnahme und sind dankbar für jede Rezensionen!

Glückauf,
Euer Matthes & Seitz Berlin Verlag
serendipity3012s avatar
Letzter Beitrag von  serendipity3012vor 5 Jahren
Ich habe meine Rezension nun auch eingestellt. Danke nochmal für das Buch!
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