René Junge Legenden aus der Zwischenwelt

(17)

Lovelybooks Bewertung

  • 16 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 11 Rezensionen
(12)
(5)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Legenden aus der Zwischenwelt“ von René Junge

Sie mögen harten, bösen und intelligenten Horror? Dann herzlich willkommen in der Zwischenwelt! Wenn Sie dieses Buch lesen, lassen Sie besser das Licht brennen. Sie können der Dunkelheit nicht trauen, glauben Sie mir... Die 5 Storys 1. Animal Inside: Ben Leary entdeckt im Internet ein Wundermittel. Animal Inside verspricht, aus jeder Frau ein sexhungriges Biest zu machen. Ben greift zu, und das Unheil nimmt seinen Lauf. Das Mittel hält, was es verspricht… 2. Stan: Stan zieht Frauen magisch an. Doch wehe der arlosen Frau, die mit ihm in seine Wohnung geht, denn der vermeintliche Sunnyboy ist ein Psychopath ersten Ranges. 3. Dreamdevil: Erschien bereits in einer Anthologie. Eine Lesermeinung dazu: "Und da kommt sie: Mein Highlight! Ich bin bekennender Stephen King Fan, weil ich seine Schreibe einfach einmalig finde. Hier ist dem lieben Herrn Junge etwas gelungen, wovon ich nicht gedacht hätte, dass das noch jemand so beherrscht. Junge treibt ein Katz und Maus Spiel mit dem Leser. Wirre Figuren treten auf den Plan. Der Schluss ist schocking a la ES. Genial." 4. Unberührbar: Für Mitchell Dunn beginnt ein Alptraum, als er nach einer exzessiven Nacht an einem Busbahnhof in ein Massaker gerät. Ein verwirrter Mann tötet viele der anwesenden Menschen, indem er sie einfach nur berührt. Als Letzter ist Mitchell an der Reihe. Doch ihm kann die Berührung des Irren nichts anhaben. Dass sein Leben in diesem Moment trotzdem bereits ruiniert ist, ahnt er nicht. 5. Die Weltlosen: Norah Parcs führt ein kleines Antiquariat in einer heruntergekommen Gegend. Die Geschäfte laufen schlecht. Eines Tages legt der geheimnisvolle Mr. Keeper das Schicksal der Menschheit in ihre Händen und Norah muss erkennen, dass es dicht neben unserer Realität noch eine andere gibt – und die Wesen von dort sind abgrundtief böse und hungrig.

Unterhaltsamer Horror - für den Fan klassicher Horrorgeschichten ohne Schnörkel

— sadako
sadako

Hier kommt definitiv keine Langeweile auf. Spannende Kurzgeschichten mit gruseligem Unterhaltungswert :)

— Jeanette_Peters
Jeanette_Peters

Stöbern in Fantasy

Coldworth City

Angenehmer Lesestil, wie gewohnt von der Autorin, dennoch war es für mich nicht so "beeindruckend" wie ihre anderen Romane.

Daniidiamond

Die Chroniken der Verbliebenen - Der Kuss der Lüge

Tolles Buch. Habe direkt den zweite Teil aus der Bibliothek ausgeliehen..

justMe

Riders - Schatten und Licht

Die vier Apokalyptischen Reiter sind ein beliebtes Thema der Literatur. Hier wurde die Geschichte leider nicht ganz so gut umgesetzt.

Mauela

Mystic Highlands - Druidenblut

Eine unreife Protagonistin und eine unromantische Beziehung verbergen die spannenden und mystischen Elemente dieser Geschichte viel zu gut.

MoonlightBN

Beren und Lúthien

Eine sehr schöne Liebesgeschichte

BuchHasi

Das Erwachen des Feuers

Nach einiger Einlesezeit Pageturner

Tauriel

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leserunde zu "Legenden aus der Zwischenwelt - Horror" von René Junge

    Legenden aus der Zwischenwelt
    RJunge

    RJunge

    "Legenden aus der Zwischenwelt" ist eine Sammlung von Horror Kurzgeschichten.
    Angesprochen sind Leser, die gern und regelmäßig Horror lesen.
    Die Leserunde soll 20 Teilnehmer umfassen. Das Buch wird als Ebook zur Verfügung gestellt.
    Ich freue mich über eine rege Diskussion und natürlich im Anschluss auch über ehrliche Rezensionen. Auch kritische Stimmen werden gehört.

    • 114
  • Legenden aus der Zwischenwelt

    Legenden aus der Zwischenwelt
    Litis

    Litis

    25. October 2013 um 11:59

    Zunächst einmal vielen lieben Dank an René Junge für das Zurverfügungstellen des Buches, für die Teilnahme an der Leserunde sowie die kleinen gruseligen Moment im Alltag.  Zum Inhalt:  In diesem Buch sind 5 kleine Geschichten enthalten:  1. Animal Inside  Ben Leary ist schon lange unzufrieden mit dem Sexleben in seiner Ehe. Im Internet entdeckt er ein Wundermittel namens "Animal Inside" und staunt nicht schlecht als das Mittel tatsächlich bei seiner Frau wirkt. Leider verspricht es aber mehr als anfangs gedacht...  2. Stan  Stan wurde in seiner Kindheit von seiner Mutter misshandelt und weiß sich zu helfen, um die Erlebnisse als erwachsener Mann zu verarbeiten.  3. Dreamdevil  Der kleine Harry hat jede Nacht Alpträume von einem Teufel, der ihm seine Seele stehlen möchte. Seine Mutter bringt ihn zu einem Psychologen, der ihm helfen soll, seine Träume zu kontrollieren. Nur leider geht das Ganze nach hinten los und endet in einem Desaster.  4. Unberührbar  Mitchell Dunn wird von einem scheinbar gestörten Mann berührt, der auf offener Straße Menschen tot zusammensacken lässt. Seitdem ist für Mitch nichts mehr wie früher, denn die Berührung war nicht zufällig.  5. Die Weltlosen  Norah Parcs verkauft Antiquitäten in einem ärmlichen Viertel. Eines Tage zieht Mr. Keeper, ihr Nachbar, eilig fort und hinterlässt Norah Manuskripte. Nun ist sie die Hüterin der Weltlosen in diesem Bereich der Stadt - doch noch ahnt sie nicht, dass das Befrieden der Weltlosen nicht das einzige Problem ist.  Meine Meinung:  Die Kurzgeschichten "Stan", "Dreamdevil" und "Die Weltlosen" konnten mich richtig begeistern. Nummer 1 ist für mich ganz klar der Dreamdevil. Grausig, dass es einem schier den Atem raubt.  Auch "Stan" ist nicht ohne. René Junge geht nicht gerade schonungslos mit seinen Lesern um und präsentiert die kalte, nackte Wahrheit des Lebens.  "Die Weltlosen" hat Potenzial für einen eigenen Roman.  Die beiden Kurzgeschichten "Animal Inside" und "Unberührbar" konnten mich nicht so ganz fesseln, weil schnell abzusehen war, worauf das Ganze hinaus läuft. Nichtsdestotrotz waren sie gut und jede Geschichte auf ihre Art und Weise schockierend. Aber was soll ich sagen; ich lasse mich halt gern überraschen.   Alles in allem tolle Kurzgeschichten für den kribbelnden Zeitvertreib mit einer guten Portion Düsternis und einer ordentlichen Prise Horror und Gewalt. 

    Mehr
  • sehr spannend, sollte man gelesen haben

    Legenden aus der Zwischenwelt
    Aniston81

    Aniston81

    08. October 2013 um 07:28

    Dieses Buch enthält fünf Kurzgeschichten, die sich in Ihrem Horror fast gegenseitig übertreffen. Es ist schwierig jetzt auf jede Einzelne Geschichte einzugehen, denn dann würde ich sie alle komplett nacherzählen wollen. Bis auf eine Geschichte (die mir einfach ein bisschen zu langweilig war) waren sie alle super spannend und ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Selbst wenn eine Geschichte zu Ende ist möchte man gleich wissen ob die nächste wieder so spannend ist und im Handumdrehen hast du das Buch ausgelesen.. Als Horror-Liebhaber sollte man dieses Buch gelesen haben!

    Mehr
  • Jeder hat etwas, das ihn antreibt

    Legenden aus der Zwischenwelt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. September 2013 um 13:10

    Jeder hat etwas, das ihn antreibt. Der eine möchte sein eheliches Sexualleben wieder aufpeppen, der andere möchte der Dominanz seiner Mutter entfliehen. Wieder andere versuchen ihre lebendig gewordenen Alpträume loszuwerden, geben ihr Bestes, keine anderen Menschen umzubringen ... oder sie geben ihr Bestes, um gerade das zu tun. Sind das nicht ganz alltägliche Probleme, die wir alle kennen? Nein? Dann muss es wohl ein Horrorband sein. Und zwar ein richtig, richtig guter.

    Mehr
  • Schaurige Kurzgeschichten

    Legenden aus der Zwischenwelt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. September 2013 um 07:01

    In diesem Buch von Rene Junge befinden sich 5 spannende, schaurig schöne Gruselstorys, Es ist für jeden Geschmack etwas dabei, als Leser befindet man sich ganz schnell mitten in der Handlung und mir ging es so das ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Die Spannung lässt einen nicht los und beschert einem eine Gänsehaut. Wer sich also ganz gerne mal gruseln möchte und abgeschlossene Kurzgeschichten mag, der sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.

    Mehr
  • Horror vom Feinsten

    Legenden aus der Zwischenwelt
    Marakkaram

    Marakkaram

    27. September 2013 um 20:52

    Harry, darf ich ihn haben, ja? Gib ihn mir. Hörst du? Gib ihn mir! Vielleicht lasse ich dich dann in Ruhe... Ich träume. Das ist ein Traum. ich liege bei Dr. Spencer auf der Couch und schlafe... * * * Es lohnt sich hinter dieses Cover zu blicken! * Auf rund 100 Seiten erwarten den Leser 5 Horrorstories die es in sich haben. Dabei ist die Mischung bunt und jede einzelne übt ihren ganz besonderen Reiz aus. Ob es - wie in "Dream Devil" - um einen Psychiater geht, der erkennen muss, wieviel mehr doch der Traum eines kleinen Jungen sein kann oder um das gestörte Frauenbild eines attraktiven Typens in "Stan" - die Sogwirkung ist gleichermaßen enorm. Ich persönlich finde Kurzgeschichten, insbesondere im Horrorbereich, sind so eine Sache für sich. Es gibt wenige Autoren, die hier wirklich konstant überzeugen können. Bei René Junge hingegen merkt man sofort, dass er sich hier zuhause fühlt und ganz genau weiß was er da tut. Der Schreibstil ist großartig, er ist ein Erzähler á la Stephen King, bringt einen zum schmunzeln und erzeugt dabei im Hintergrund schon eine beklemmende Atmosphäre. Zumeist aus ganz normalen Alltagssituationen ist dem Autor bei jeder Geschichte ein schleichender Einstieg, ein toller Spannungsbogen und (ganz wichtig) ein überzeugender Schluss gelungen. 5 Geschichten.... Hätte mir jemand gesagt, sie würden aus der Feder des großen Meisters stammen, ich hätte es sofort geglaubt. Hut ab! Stephen King hat mit René Junge einen würdigen Nachfolger gefunden. Allein am Cover müssen wir vielleicht noch ein wenig arbeiten, aber wie der Vorgänger "Wasserdämonen" zeigt, geht das auch ansprechender. Fazit: Wer hier hinter die Verpackung schaut, wird definitiv belohnt!

    Mehr
  • Horrorgeschichten a la King

    Legenden aus der Zwischenwelt
    Kitty411

    Kitty411

    27. September 2013 um 12:39

    Zum Buch: „Legenden aus der Zwischenwelt – Horror“ von Renè Junge ist eine Sammlung von Horror Kurzgeschichten, die am 04.09.2013 bei Musketeer Publishing erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: http://www.amazon.de/o/ASIN/B00EZXOHMU/lovebook-21 Klappentext: Sie mögen harten, bösen und intelligenten Horror? Dann herzlich willkommen in der Zwischenwelt! Wenn Sie dieses Buch lesen, lassen Sie besser das Licht brennen. Sie können der Dunkelheit nicht trauen, glauben Sie mir... Die 5 Storys 1. Animal Inside: Ben Leary entdeckt im Internet ein Wundermittel. Animal Inside verspricht, aus jeder Frau ein sexhungriges Biest zu machen. Ben greift zu, und das Unheil nimmt seinen Lauf. Das Mittel hält, was es verspricht… 2. Stan: Stan zieht Frauen magisch an. Doch wehe der arglosen Frau, die mit ihm in seine Wohnung geht, denn der vermeintliche Sunnyboy ist ein Psychopath ersten Ranges. 3. Dreamdevil: Erschien bereits in einer Anthologie. Eine Lesermeinung dazu: "Und da kommt sie: Mein Highlight! Ich bin bekennender Stephen King Fan, weil ich seine Schreibe einfach einmalig finde. Hier ist dem lieben Herrn Junge etwas gelungen, wovon ich nicht gedacht hätte, dass das noch jemand so beherrscht. Junge treibt ein Katz und Maus Spiel mit dem Leser. Wirre Figuren treten auf den Plan. Der Schluss ist schocking a la ES. Genial." 4. Unberührbar: Für Mitchell Dunn beginnt ein Alptraum, als er nach einer exzessiven Nacht an einem Busbahnhof in ein Massaker gerät. Ein verwirrter Mann tötet viele der anwesenden Menschen, indem er sie einfach nur berührt. Als Letzter ist Mitchell an der Reihe. Doch ihm kann die Berührung des Irren nichts anhaben. Dass sein Leben in diesem Moment trotzdem bereits ruiniert ist, ahnt er nicht. 5. Die Weltlosen: Norah Parcs führt ein kleines Antiquariat in einer heruntergekommen Gegend. Die Geschäfte laufen schlecht. Eines Tages legt der geheimnisvolle Mr. Keeper das Schicksal der Menschheit in ihre Hände und Norah muss erkennen, dass es dicht neben unserer Realität noch eine andere gibt – und die Wesen von dort sind abgrundtief böse und hungrig. Covergestaltung: Das Cover zeigt eine schwarz gekleidete Figur mit Kapuze vor einem schwarzen Hintergrund, darüber stehen in rot der Autorenname und in gelb der Titel des Buches. Am unteren Ende des Covers steht der Hinweis „Horror“. Zum Autor: Renè Junge wurde 1973 im niedersächsischen Otterndorf geboren und zog mit 7 Jahren nach Hamburg. Mit 14 begann er zu schreiben. Renè Junge ist verheiratet. (Quelle: www.lovelybooks.de) Meine Meinung: Diese Sammlung von Horror Kurzgeschichten hat mir gut gefallen, es ist im Grunde für jeden Geschmack etwas dabei und allen Geschichten in diesem Buch gemein ist, dass sie sich von einem recht harmlosen Beginn rasch zu einem unvorstellbaren Horror steigern – Horror, der teilweise so alltäglich wirkt, dass man sich nicht sicher sein kann, ob es WIRKLICH nur ein Buch ist… Vom Stil her erinnert mich das Buch teilweise an Stephen King, denn Renè Junge hat es geschafft, ähnlich unbemerkt aus einer Alltagssituation das pure Grausen hervorzulocken. Jede einzelne der Geschichten hat mich schnell in ihren Bann gezogen  und mich gefesselt, und die nachfolgende Nacht war nicht unbedingt meine ruhigste Nacht… also das Ziel von Horrorgeschichten wurde definitiv erlangt. Ich empfehle dieses Buch jedem, der gerne Horrorkurzgeschichten liest, und vergebe 5 Sterne.    

    Mehr
  • Horror für alle Geschmäcker

    Legenden aus der Zwischenwelt
    Sonjalein1985

    Sonjalein1985

    27. September 2013 um 09:34

    Inhalt: In diesem Buch wird dem Leser in fünf gruseligen Kurzgeschichten das Fürchten gelehrt. Zuerst kommt „Animal Inside“. Hier bestellt Ben für seine Ehefrau Heather ein Lust förderndes Mittel aus dem Internet, dass das Tier im Partner zum Vorschein bringen soll. Zu Bens Unglück geschieht das allerdings eher im wörtlichen, als im übertragenen Sinn und so hat der ehemals unterforderte Ehemann einer fleißigen Hausfrau bald ein wahres Monster zur Frau, und das nicht nur im Bett. Dann folgt „Stan“: Ein gut aussehender Mann lädt Frauen zu sich nach Hause ein. Allerdings sollten sie besser nicht mit ihm gehen, da sie das Haus nie wieder verlassen werden. Als drittes kommt dann „Dreamdevil“: Hier leidet ein 11-jähriger Junge unter schrecklichen Alpträumen und Stimmen in seinem Kopf. Und der behandelte Therapeut muss bald erkennen, dass es mehr auf der Welt gibt, als er sich bisher vorstellen konnte. Nun folgt „Unberührbar“: Als der Handelsvertreter Mitchell Dunn am Busbahnhof von einem Mann berührt wird, dessen Berührung alle anderen tötet ahnt er noch nicht, dass sein Leben, so wie es war vorbei ist und muss bald erkennen, dass er nun eine schreckliche Gabe besitzt und ein grausames Spiel mit einer Kapuzengestalt spielen muss. Er hat drei Optionen, eine schlimmer als die andere. Als er der leichtesten folgt beginnt der Alptraum erst recht. Und zum Schluss kommt „Die Weltlosen“: In Norah Parcs Stadt gibt es nur noch ein paar Bürger. Die meisten haben vor der dort herrschenden Kriminalität die Flucht ergriffen. Als dann ihr älterer Kunde Mr. Keeper wegzieht und ihr eine Kiste mit Aufzeichnungen überlässt bekommt sie eine neue Aufgabe, die ihr Leben auf den Kopf stellt und ihre Persönlichkeit vollkommen verändert. Meinung: Der Schreibstil aller Geschichten ist flüssig und einnehmend. Meist habe ich ein kleines Problem mich in Kurzgeschichten reinzudenken, da sie einfach zu kurz sind um mit den Figuren warm zu werden und mich in das Geschehen hineinzuversetzen. Hat man das dann geschafft sind sie meistens schon zu Ende. Hier hatte ich dieses Problem aber definitiv nicht. Die verschiedenen Geschichten und ihre eigenen Welten sind durchdacht und gut geschrieben und lassen sich einen teils wirklich gruseln. In „Animal Inside“ zum Beispiel hat der Autor dem Protagonisten Ben sogar einen richtigen Jobhintergrund beschafft, so dass er sich am Anfang noch über nervige Kollegen ärgert. Dieser Strang wird auch im weiteren Verlauf der Geschichte nicht vernachlässigt und noch einmal erwähnt. Bei „Stan“ ist es die Vergangenheit der Figur die interessant ist. Hier wird Einblick in das Denken und Handeln eines Serienkillers gegeben. „Dreamdevil“ ist eine sehr gruselige Geschichte eines kleinen Jungen, der besessen ist. Sowohl der Junge, als auch der Therapeut sind hier ganz ausgezeichnet dargestellt. Der Dämon ist wirklich unheimlich und das Ende der Traum jedes Horrorfans. „Unberührbar“ war meine Lieblingsgeschichte. Hier entdeckt man Figuren aller Stephen King. Alles ist spannend und unheimlich. An dieser Geschichte kommt man als Horrorleser nicht vorbei. „Die Weltlosen“ ist auch einfach herrlich. Vor allem die Veränderung der Protagonistin Nora vom lieben Bücherwurm zur skrupellosen Mörderin war sehr interessant beschrieben. Hier würde ich auch gerne erfahren, wie es mit „den Weltlosen“ weitergeht. Denn das Ende lässt Spielraum für mehr. Alles in allem ein fantastisches Buch mit guten Kurzgeschichten, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber doch eins gemeinsam haben: Es macht einfach Spaß sie im Dunkeln unter der Bettdecke zu lesen. Fazit: Schöne Horror-Kurzgeschichten. Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei.

    Mehr
  • Kurze Horrorgeschichten für den Kleinen Genuss

    Legenden aus der Zwischenwelt
    LadySamira091062

    LadySamira091062

    26. September 2013 um 23:32

    Bei dem hier vorliegenden Buch handelt es sich um eine Sammlung von 5 kurzen Horrorgeschichten. Jede von ihnen, erzählt eine andere Art von Horror. Sie sind nicht zu lang dafür aber spannend geschrieben,man fiebert mit und als Einschlaflektüre würde ich sie nicht gerade empfehlen,denn die Geschichten nehmen einen voll mit.Also nichts wie ran und selber gruseln.

  • Schnörkelloser Horror - aber ein dürftiges Cover

    Legenden aus der Zwischenwelt
    sadako

    sadako

    13. September 2013 um 18:05

    Es gibt Horror und es gibt Horror Man kann Horror vertiefen, vielschichtig subtil auskleiden, oder man kann sich einfach auf das berufen, was er im Ursprung eigentlich ist. Horror genährt aus den Urängsten Genau diese Ängste werden hier vom Autor aufgegriffen und verarbeitet. Das Problem ist natürlich bei diesem Horror, dass man auch ein wenig darüber lächeln kann, wenn man schon etwas abgebrüht ist, doch wichtig ist es doch, dass man unterhalten wird. Und das wird man hier. Ob es nun um Boddyhorror, Besessenheit, oder Wahnsinn geht. Der Autor hat es geschafft jede der Geschichten mit seinen Figuren gut umschreiben. Hat die Emotionen, die Reaktionen und die Auswirkungen spannend und treibend beschrieben, sodass man das Buch eigentlich beinahe an einem Stück durchliest. Ich werde hier bewusst nicht auf die einzelnen Geschichten eingehen, bin allerdings der festen Überzeugung, jedem Fan von klassischem Horror, wird hier etwas geboten. Bei all dem Horror, der Gewalt und der Bedrängnis, hat der Autor jedoch nicht die Menschlichkeit vergessen und vielleicht ist es genau dieser Aspekt, der diese Kurzgeschichtensammlung von vielen anderen Unterscheidet. Horror besteht nicht ausschließlich aus Blut und Extremismus Verrückt, brutal, haarig, beklemmend... Eine kleine Sammlung von kurzweiligen Horrorgeschichten die jede langweilige Pause, oder Bürostunde unterhaltsam füllen. Aber ganz ehrlich... Ich stelle mich nicht als Designer da, aber Das Cover riecht weitaus mehr nach Trash, als der Inhalt bietet :) Beste Grüße Sada 4 Sterne von mir :)

    Mehr
  • Tolles Debüt

    Legenden aus der Zwischenwelt
    lord-byron

    lord-byron

    10. September 2013 um 19:38

    Kurzgeschichten zu rezensieren fällt mir immer sehr schwer. Soll ich die Bewertung allgemein schreiben? Oder auf die einzelnen Geschichten eingehen? Da es hier nur 5 Geschichten sind, werde ich auf jede ganz kurz eingehen. Und eins kann ich euch sagen: Die Stories  sind richtig böse. Genauso, wie ich mir Horrorkurzgeschichten wünsche.    Die erste Geschichte heißt „Animal inside“ Hier entdeckt der Protagonist Ben Leary im Internet eine Werbung zu einem Mittel, das verspricht, das Tier aus jeder Frau herauszuholen und sie zu einer sexhungrige Bestie zu machen. Ben bestellt das Mittel und ist nicht so ganz zufrieden mit dem Ergebnis… Hier musste ich feststellen, dass ich immer wieder vor mich hin grinste. Ich möchte gar nicht darüber nachdenken, was das über mich aussagt.  Die Story ist aber auch absolut irre. Danach folgt „Stan“ Stan hatte kein besonders gutes Verhältnis zu seiner Mama, was sich auf sein ganzes Leben auswirkt. Die Geschichte fand ich richtig krass, auch wenn ich schon vermutete auf was das alles rausläuft. Trotzdem machte es richtig Spaß das Geschehen zu verfolgen. Manchmal konnte ich mich sogar ein wenig in Stan hineinversetzen, denn es werden immer wieder kurze Sequenzen seiner Vergangenheit beschrieben. Die dritte Geschichte heißt „Dreamdevil Der kleine Harry leidet unter schrecklichen Alpträumen. Der Psychologe Dr. Spencer soll ihm helfen. Doch es passiert etwas, mit dem Dr. Spencer nie gerechnet hätte . Dreamdevil hatte es absolut in sich. Was so ganz normal mit einem Jungen, der schreckliche Alpträume hat anfing, entpuppte sich ganz schnell zu einem richtigen Mega Alptraum.  In dieser Geschichte fließt auch ein wenig Blut. Nach „Dreamdevil“ folgt „Unberührbar“ Die Geschichte hat es in sich. Mitch Dunn steht am Busbahnhof und wartet auf seinen Anschluss nach Vegas. Plötzlich taucht ein Mann in der Menge auf und tötet alle Leute um ihn herum. Dann nimmt er Kurs auf Mitch und der denkt, sein letztes Stündchen hätte geschlagen. Aber es kommt noch viel schlimmer. Das war für mich die blutigste und brutalste Geschichte. Ich mag sie. Die letzte Geschichte heißt „Die Weltlosen“ Norah Parcs hat sich den Traum von einem kleinen Antiquariat erfüllt, doch die Geschäfte gehen nicht gerade gut und immer mehr Geschäfte und Wohnungen in der Straße stehen leer. Selbst ihr bester Kunde Mr. Keeper zieht aus und hinterlässt ihr einen Karton voller seltsamer Notizen und Geschichte. Ob etwas davon wahr ist? Klasse Story. Wir kommt man nur auf solche Ideen? Alle 5 Geschichten haben eins gemeinsam: Sie konnten mich absolut begeistern. René Junge hat mich mit seinen Storys total erwischt, denn sie sind richtig böse. Einfach herrlich wie der Autor hier mit unseren Ängsten spielt. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und sehr bildhaft. Auch wenn ich die eine oder andere Szene nicht unbedingt vor meinen Augen haben wollte. Der Autor kommt auch immer sofort auf den Punkt und es gibt kein Geschwafel oder lange Erklärungen. Das nervt mich nämlich total bei Kurzgeschichten. Wenn erst lang und breit erklärt wird und dann ist die Geschichte zu Ende. Hier gibt es wirklich absolut nichts zu meckern, außer vielleicht, dass ich gerne noch weitere Geschichte gelesen hätte. Darum gibt es für dieses Debüt von Kurzgeschichten 5 von 5 Punkten und den Wunsch nach mehr.  Vielleicht ja auch einen Horrorroman. © Beate Senft

    Mehr
  • Kurzweilig, gruseliger Zeitvertreib

    Legenden aus der Zwischenwelt
    Jeanette_Peters

    Jeanette_Peters

    10. September 2013 um 17:11

    Ich bin auf das Buch durch eine Facebook-Veranstaltung aufmerksam geworden. Da ich ein bekennender Horror-Liebhaber bin, dachte ich mir 'Wieso nicht?' und habe mir das ebook dann geholt. Das Buch setzt sich aus fünf Geschichten zusammen, die jede für sich ihren ganz eigenen Charme besitzen. In Geschichte eins lernt der Leser das Tier in der Frau kennen. Es wird gezeigt wie schnell es zur qual werden kann, dass zu bekommen, was man will. Die zweite Geschichte zeigt und auf, dass Traum und Realität manchmal näher beieinander liegen, als man erwarten sollte. Die dritte Geschichte hat mir persönlich am besten gefallen. Obwohl mir relativ schnell klar wurde, wo die ganze Sache hinführt, hatte sie ein bisschen was von Steven King. In der vierten Geschichte dürfen wir in die Psyche des Menschen abtauchen. Auch hier war recht schnell ersichtlich, in welche Richtung es wohl gehen wird, war es trotzdem spannend in die Gedankenwelt des Mörders abzutauchen. Bei der fünften Geschichte habe ich mich Anfangs ein wenig schwer getan, was sich aber im Verlauf gegeben hat. Es ist eine interessante Idee dahinter. Ich will hier auch nicht zu viel über die einzelnen Geschichten verraten, dass darf der Leser gerne selbst ergründen. Der Schreibstil war fesselnd. Es gab zwar den ein oder anderen Satz, der ein wenig zu lang geraten war, aber das hat der Sache keinen Abbruch getan. Auch ist mir der ein oder andere Rechtschreibfehler aufgefallen, die mit einem genauen Korrekturlesen jedoch behoben werden können. Nichts dramatisches, sondern kleine Flüchtigkeitsfehler. Auf jeden Fall haben mir die Kurzgeschichten die letzte halbe Stunde auf der Arbeit versüßt, wenn ich auf meine Kollegen gewartet habe :). Ein wirklich brauchbares Mittel gegen Langeweile.

    Mehr