René Junge Stufe Eins: Dystopischer Horror

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Inhaltsangabe zu „Stufe Eins: Dystopischer Horror“ von René Junge

*** Einführungspreis - nur 99 Cent - später 2,99 € *** Mark Timmermann genießt gerade ein paar freie Tage, als er merkwürdige Veränderungen in seiner Umgebung wahrnimmt . Zuerst sind es nur beunruhigende Kleinigkeiten. Eines frühen Morgens steht eine seltsame Gestalt vor seinem Gartenzaun und es beginnt ein Albtraum, aus dem es kein Erwachen gibt. Gehetzt von blutrünstigen Kreaturen beginnt für Mark eine Odyssee voller Schrecken. In dem Teenager Kevin findet er dabei einen Verbündeten, der selbst ein Rätsel ist. Gemeinsam schlagen sie sich durch eine Welt, die immer tödlicher und gnadenloser wird. Leserstimme (Florian Jung): "Das Werk ist in der Tat von der Story und den Ideen her mit das beste, was ich dieses Jahr gelesen habe. Und das würde ich nicht sagen, wenn’s nicht so wäre."

Interessante Grundidee. Ein bisschen weniger Gemetzel, dafür ein wenig mehr Handlung und Erzähltiefe hätten der Geschichte aber gut getan.

— darkchylde
darkchylde

Super Idee, mir hat aber was gefehlt.

— weinlachgummi
weinlachgummi

Spannend und überraschend.

— Conja
Conja

Faszinierende und fesselnde Story, beängstigende Hintergrundhandlung; spannend und nervenzerreißend. Daumen hoch!

— Litis
Litis

Interessante Idee, kann aber besser umgesetzt werden

— aennekensky
aennekensky

Eine interessante Idee gut umgesetzt!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Dystopische Frage nach dem Sinn. Ein mitreißender Roman, der zum Nachdenken anregt.

— KyraCade
KyraCade

Gerade noch Banker, und schon mitten in der Zombie-Apokalypse. Dabei wollte Mark doch nur ein paar freie Tage genießen. Spannend geschrieben

— eBookNinja
eBookNinja
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Eine etwas andere Zombie-Story

    Stufe Eins: Dystopischer Horror
    Melanie_Vogltanz

    Melanie_Vogltanz

    17. April 2015 um 08:59

    Der Anfang von "Stufe Eins" fesselt den Leser sofort. Der Protagonist Mark stellt merkwürdige Veränderungen in der Welt fest, die ihn umgibt: Türen, die mal nach innen aufgingen, gehen plötzlich nach außen auf, Restaurantketten verschwinden einfach, Zimmer verfallen von einem Tag auf den anderen. Richtig unangenehm wird es jedoch, als seine Nachbarin ihn eines Tages verspeisen möchte ... "Stufe Eins" ist vieles, aber keine gewöhnliche Zombie-Story. René Junge weiß mit einigen innovativen Ideen aufzuwarten und hetzt den Leser durch eine actionreiche Handlung mit zahlreichen Wendungen. Leider gibt es ein paar Dinge, die das Lesevergnügen trüben: einen nicht gravierenden, aber doch auffälligen Formatierungsfehler (statt herkömmlicher Absätze gibt es Leerzeilen) sowie einige Typos. Auch die Charaktere bleiben für meinen Geschmack etwas zu farblos. Im Großen und Ganzen bietet "Stufe Eins" spannungsgeladene Lesestunden. Wer schon immer einmal wissen wollte, wie man Zombies von einem fliegenden Sessel aus den Garaus macht, kann hier getrost zugreifen.

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  • Leserunde zu "Stufe Eins: Dystopischer Horror" von René Junge

    Stufe Eins: Dystopischer Horror
    RJunge

    RJunge

    Ich stelle 20 Ebooks, vorzugsweise im Kindle-Format, zur Verfügung.
    EPub ist auf gesonderte Anfrage auch möglich.

    Bewerben sollten sich nur Leute, die mit Horror und Dystopien etwas anfangen können.

    Ich freue mich auf rege Diskussionen, interessantes Feedback und aussagekräftige Rezensionen nach Ende der Leserunde.

    • 106
  • Coole Idee mit leichten Schwächen

    Stufe Eins: Dystopischer Horror
    Queenelyza

    Queenelyza

    08. January 2015 um 16:26

    Mark Timmermann hat einige Tage frei und möchte sich mal so richtig erholen. Doch bald schon geschehen seltsame Dinge. Zunächst sind es nur Kleinigkeiten, als dann allerdings eine seltsame Gestalt am Gartenzaun steht, beginnt ein blutiger Alptraum. Zombieähnliche Gestalten machen Jagd auf alle noch übrigen Menschen - aber wer ist denn eigentlich überhaupt noch am Leben? Zusammen mit dem Teenager Kevin versucht Mark, der nicht enden wollenden Hölle von Gemetzel und Zerstörung zu entkommen... Der Roman "Stufe Eins" ist nur zu Anfang ruhig und gemächlich, er legt rasch und rasant an Tempo zu und hält dieses bis zum Schluss. Dabei werden Kapitel immer im Wechsel erzählt - ein Kapitel schildert, was bei Mark passiert, das nächste Kapitel zeigt, was ein gewisser Steve in der Firma erlebt, in der er arbeitet. Wie das zusammengehört, erschließt sich erst eine ganze Weile nicht, wird dann doch mit einer in meinen Augen ziemlich neuen und guten Idee verknüpft. Das sonstige Szenario des Romans ist für mich eine Mischung aus den Filmen "Resident Evil" und den Romero-Verfilmungen rund um blutrünstige Zombies - und sind wir mal ehrlich, das Rad muss hier auch nicht neu erfunden werden. Kreativ und spannungsreich sind die Situationen, denen die beiden immer wieder aufs Neue zu entkommen versuchen, allemal. Das Einzige, was mich bei diesem Buch dann doch etwas gestört hat, war das letztendlich doch etwas zu sehr überhand nehmende Gemetzel, das einfach abstumpfen lässt, wenn es als Stilmittel allzu oft eingesetzt wird. Das langweilt dann einfach auch - zwei, drei Ruhepausen hätten der Stimmung und dem Spannungsbogen dann doch eher gut getan. Ansonsten empfand ich "Stufe Eins" als spannenden, originellen und lesenwerten Roman mit gelungenem Twist. Doch, da hat eigentlich nur noch die große Tüte Popcorn beim Lesen gefehlt...

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  • Stufe 1

    Stufe Eins: Dystopischer Horror
    weinlachgummi

    weinlachgummi

    01. January 2015 um 12:56

    Kurzbeschreibung: Mark Timmermann genießt gerade ein paar freie Tage, als er merkwürdige Veränderungen in seiner Umgebung wahrnimmt . Zuerst sind es nur beunruhigende Kleinigkeiten. Eines frühen Morgens steht eine seltsame Gestalt vor seinem Gartenzaun und es beginnt ein Albtraum, aus dem es kein Erwachen gibt. Gehetzt von blutrünstigen Kreaturen beginnt für Mark eine Odyssee voller Schrecken. In dem Teenager Kevin findet er dabei einen Verbündeten, der selbst ein Rätsel ist. Gemeinsam schlagen sie sich durch eine Welt, die immer tödlicher und gnadenloser wird. Die kurze Beschreibung hat mich sehr angesprochen, deswegen hab ich mir das Buch ausgeliehen. Das Cover ist ansprechend und macht auch neugierig. Die Geschichte ist aufgeteilt, zum einen erfahren wir was geschieht aus der Sicht von Mark. Und dann noch was bei Steve vor sich geht.  Dies fand ich sehr gut, die Kapitel wechseln immer ab und so kommt richtig Spannung auf. Leider konnte ich weder zu Mark noch zu Steve eine Bindung aufbauen, sie waren mir recht egal und bleiben recht oberflächlich. Sie Geschichte nimmt im Verlauf immer mehr an Fahrt auf, aber irgendwann wird es dann zu viel. Ich habe nichts gegen Gemetzel, aber gegen Ende war es einfach zu viel und auch irgendwie so Nebenbei, als wäre es ganz normal und natürlich. Super fand ich die Grundidee und daraus hätte man wirklich was machen können. Ich mag Geschichten, bei denen man dann so einen " Ah jetzt ergibt alles einen Sinn " Effekt hat, wie bei The Sixth Sense.Ich könnte mir das Buch gut als Film vorstellen, wenig Charaktertiefe, dafür viel Spannung und Action.

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  • Spannend und überraschend

    Stufe Eins: Dystopischer Horror
    Conja

    Conja

    18. December 2014 um 21:05

    Der Schreibstil hat mir sehr zugesagt, das Buch war flüssig zu lesen, der Stil passte außerdem gut zum Thema, war modern und auch das eine oder andere Mal mit ein paar herberen Ausdrücken gespickt. Am Anfang gibt es auch die eine oder andere amüsantere Szenen. Ich denke ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass die blutrünstigen Kreaturen, die Mark verfolgen letztlich am ehesten als Zombies zu bezeichnen sind, zumindest nennt Mark selbst sie so. Sowohl Mark, als auch die Figur von Marks Verbündetem, dem Teenager Kevin, gefallen mir sehr gut. Man kann ihre Handlungen, Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen. Es ist absolut verständlich und nachfühlbar, dass Mark sich in dem Horror, den er erlebt hilflos fühlt und immer wieder Momente hat, in denen er am liebsten aufgeben möchte, es dann aber doch nicht tut. Neben der Geschichte um Mark du Kevin gibt es noch einen weiteren Handlungsstrang, der sich um den Programmierer Steve dreht. Die Handlungsstränge wechseln sich mehr oder weniger kapitelweise ab, ich finde diese Form des Perspektivwechsels sehr gelungen, da man als Leser immer schnell weiß aus welcher Perspektive man die Geschichte gerade betrachtet und so keine Verwirrung aufkommt durch die Wechsel. Zunächst scheinen die beiden Handlungsstränge sehr unabhängig, mit der Zeit versteht man aber immer mehr, wie sie miteinander verflochten sind. Das baut zusätzlich Spannung auf und ist sehr gelungen. Ein kleines Manko gibt es bei dem Buch allerdings leider doch noch, gegen Ende werden viele Fragen beantwortet, die man sich im Laufe des Buches gestellt hat, es bleiben aber auch Fragen unbeantwortet. Außerdem hatte ich den Eindruck, dass die Hauptcharaktere am Ende plötzlich teilweise recht unlogisch handeln und ohne erkennbaren Grund Dinge tun, die sie vorher abgelehnt haben. Eine kleine Erklärung hätte hier sicherlich nicht geschadet. Das Ende hat mir persönlich dafür wieder sehr zugesagt, besonders da es noch eine kleine Überraschung parat hielt. Fazit: Meiner Meinung nach handelt es sich bei diesem Buch um einen wirklich sehr gelungenen Horror-Zombie-Roman. Die kleinen Unklarheiten, die am Ende des Buches auftauchten spielen für die gesamte Geschichte zum Glück nur eine geringe Rolle. Schreibstil und Geschichte haben mich absolut überzeugt, auch wenn ich sonst wie gesagt selten Horror lese, und daher vielleicht nicht zwangsläufig für eingefleischte Horrorfans sprechen kann. Aber ich denke, dass es sich auf jeden Fall lohnt das Buch zu lesen. Ich vergebe 4,5 Punkte.

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  • Einfach nur Hammer!

    Stufe Eins: Dystopischer Horror
    Litis

    Litis

    Das Cover Bei dem Cover musste ich auf den ersten Blick an einen Science Fiction denken. Wenn man aber das Buch gelesen hat, versteht man das Cover besser. Es gefällt mir richtig gut und ist irgendwie verheißungsvoll. Man kriegt das Fürchten, wenn man es betrachtet. Das Feuer, der zerfließende Boden, die verschachtelten und zerfallenen Gebäude... Irgendwie gruselig. Der Clou bei den Gebäuden ist, dass sie scheinbar wie in 3D aus dem Buch herauskommen, aber gleichzeitig auch wieder in der Ferne liegen. Toll gemacht!  Die Story Ich hatte mir bei dem Buch etwas völlig anderes vorgestellt. Ich wurde aber dennoch nicht enttäuscht. Im Gegenteil: Die Idee der Geschichte hat mich echt beeindruckt. Gleichzeitig war ich von der tiefen Bedeutung der Dystopie fasziniert und erschrocken zugleich. Ich will hier natürlich nicht spoilern, aber der Hintergrund dieses Buches ist für mich, wenn ich an unsere Realität denke, gar nicht so abwegig. Ohne viel Vorgeplänkel wird man in die kalte Wirklichkeit der Handlung geworfen und muss sich erst einmal zurecht finden. Das fällt aber nicht schwer und nach kurzem Durchatmen ist man auch schon in der Geschichte drin. Die Charaktere Meiner Meinung nach gibt es in diesem Buch zwei Hauptcharaktere.Zum Einen wäre das Mark Timmermann. Er lebt mit seiner schwangeren Frau Kathrin in einem beschaulichen Heim. Als sich plötzlich die Welt schlagartig für ihn ändert, versucht er jedes Mal die Nerven zu behalten und nicht durchzudrehen. Auch, wenn er manchmal kurz vor dem Abgrund steht, rappelt er sich wieder auf. Ich hatte sehr viel Respekt vor ihm und kann mir nicht vorstellen, so standhaft zu sein wie er. Zum Anderen lernt der Leser noch Steve kennen. Er arbeitet in einer Art IT-Firma namens Soft Control und ist fieberhaft damit beschäftigt einen Virus aus einem seiner Systeme zu eliminieren. Dieser Versuch gestaltet sich mehr als schwierig und sein Chef Salman sitzt ihm ständig im Nacken. Irgendwann muss er aber mit Schrecken feststellen, dass der Virus unaufhaltbar ist und sich auch in anderen Systemen ausbreitet. Ab da an muss er sich vor seinem Chef behaupten und schlägt sich meiner Ansicht nach gut. Der Schreibstil Der Erzählstil ist flüssig und die Geschichte liest sich gut weg - soweit der Inhalt das zulässt. ;) Der Autor verwendet sehr viele Absätze innerhalb der Kapitel, was ich an sich ungewöhnlich, aber nicht störend finde. Die Sprache ist teilweise recht derb, aber dennoch passend zu dem ganzen "Schlamassel", in dem Mark steckt.Insgesamt ist die Schreibweise gut abgerundet und überzeugt mich sehr. Der Spannungsaufbau ist zunächst stetig, ohne hier zu berücksichtigen, dass es eigentlich von Anfang an schon knallhart anfängt. Irgendwann hält sich die Spannung für einige Zeit auf dem höchsten Level und man hat das Gefühl, gleich einen Herzstillstand zu erleiden. *g* Dann wird man als Leser "erlöst" und die Spannung nimmt wieder ab und geht direkt in das Endkapitel über. Wirklich klasse Leistung von Herrn Junge. Das Ende Schlicht und einfach: Hammer! Schon im letzten Drittel fragt man sich die ganze Zeit, wie die Geschichte wohl enden wird. Und dann kommt es zum Schluss doch noch etwas anders als erwartet. Ich mag Enden, die mich überraschen und mich mit einem weinenden Auge, offenem Mund und fingernägelknabbernd zurück lassen. Verdammt, riecht es hier nach Hähnchen? (Kleiner Insider am Rande ;)) Fazit Den Leser erwartet hier eine faszinierende und fesselnde Story, die man kaum in Worte fassen kann. Er sieht sich konfrontiert mit einer beängstigenden Hintergrundhandlung; spannend umgesetzt und nervenzerreißend erzählt. Daumen hoch für dieses Werk!

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    • 3
    parden

    parden

    06. December 2014 um 09:18
  • Welcome to the Real World?

    Stufe Eins: Dystopischer Horror
    Talathiel

    Talathiel

    25. November 2014 um 17:54

    Als Mark Timmermann sich an seinen freien Tagen erholen will, stellt er plötzlich fest, dass sich Tag für Tag Kleinigkeiten in seiner Umgebung ändern. Als er schließlich eines Tages einer Nachbarin begegnet, beginnt sein Alptraum. Denn sie verwandelt sich in ein Wesen, das ihn fressen will… René Junges Schreibstil ist gut und klar verständlich. Er scheut sich zudem auch nicht davor, seine Figuren ordentlich fluchen zu lassen, was mich positiv überrascht hat und zudem seine Charaktere glaubhafter erschienen ließ. Im Prinzip gibt es in der Geschichte zwei Perspektiven. Zum einem den von Mark Timmermann in seiner Welt und dann den von dem IT-Techniker Steve. Die Perspektiven wechseln oft und schnell, aber das erhält bei so einem Werk die Spannung. Zudem gelingt es dem Autor so, den Leser immer wieder mit neuen Fragen zurückzulassen, während man immer wieder Fragen für sich beantwortet. Die Idee gefällt mir sehr gut, anfangs hatte ich das Gefühl in einer Geschichte der Art „The Matrix“ meets „The Walking Dead“ zu stecken. Diese erste Idee musste ich im Verlauf aber um einiges erweitern bzw. leicht verändern, da ein simples „The Matrix“ meets „The Walking Dead“ es einfach nicht 100% beschreiben würde, aber es sicher den Grundgedanken ziemlich verdeutlichen kann. Für dieses gute kurzweilige Lesevergnügen vergebe ich 4 Sterne und spreche eine Leseempfehlung für all diejenigen aus, die sich nicht daran stören, unsere Existenz, Gott oder unserem Dasein zu hinterfragen, wobei der Horror nach meinem Empfinden her eher ein seichterer Horror ist.

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  • Spannende Zombiegeschichte

    Stufe Eins: Dystopischer Horror
    Nenatie

    Nenatie

    Inhalt Mark Timmermann hat endlich Urlaub und will sich ein paar entspannte Tage machen. Doch irgendwas stimmt nicht. Zuerst nimmt er nur beunruhigende kleine Veränderungen wahr, doch dann steht plötzlich eine seltsame Kreatur am Gartenzaun und greift ihn an. Es werden mehr Monster und eine gnadenlose Jagd beginnt. Ein Albtraum aus dem es kein Entrinnen gibt. Der einzige andere Mensch weit und breit ist der Teenager Kevin, mit dem er sich verbündet. Meinung "Stufe Eins" ist eine rasante Zombieapokalyse Geschichte der etwas anderen Art. Es wird zwar als "dystopischer Horror" angepriesen aber meiner Meinung nach ist es mehr Science Fiction mit Zombies. Für eine Dystopie fehlt einfach zu viel. Aber das Genre ist erstmal egal, das Buch ist gut! Mark ist ein ganz normaler Mensch, der plötzlich mit merkwürdigen kleinen Veränderungen konfrontiert wird. Schnell werden aus den kleinen Veränderungen große und die ersten Monster tauchen auf. Und erstmal ist er heillos überfordert und verwirrt. Und das gefällt mir an Mark, er ist ein normaler Mensch ohne besondere Fähigkeiten der sich in einer völlig veränderten Welt zurechtfinden soll. Dann gibt es noch Kevin, einen Teenager der plötzlich auftaucht und Mark hilft. Er ist sympathisch aber kann irgendwie alles. Warum er das kann erfährt man auch, aber das dürft ihr selbst rausfinden. Die Geschichte spielt in unserer Zeit, an einem unbestimmten Ort. Zuerst wundert man sich, genauso wie Mark, was eigentlich los ist. Und nach und nach erfasst man das große Ganze. Der Autor ist geschickt darin, dem Leser immer wieder kleine Häppchen zu geben, über die man Nachdenken kann und zu denen man ganz eigene Theorien entwickeln kann. Bis dann die Auflösung kommt. Das Ende ist sehr offen gehalten und dem Leser bleibt viel Interpretationsraum. Ich persönlich mag offene Enden, und gerade zu dieser Geschichte passt es gut! Ich kann mir allerdings auch vorstellen, dass Leute die ein festes Ende mögen und gerne alles aufgelöst hätten mit dem Ende des Buches so ihre Probleme haben. Das Buch ist recht kurz und der Leser wird, zusammen mit dem Protagonisten, durch die Geschichte gehetzt. Das Tempo macht einiges an Spannung aus und man hat wirklich kaum die Gelegenheit mal Luft zu holen. Die Zombies sind brutale Mutationen, die im Laufe der Geschichte immer stärker werden und neue Taktiken entwickeln. Dass es hier nicht die hirnlosen, langsamen Fressmaschinen sind hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und die Sprache an manchen Stellen recht derb, was aber zur Situation passt.

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    • 3
    weinlachgummi

    weinlachgummi

    23. November 2014 um 15:55
  • Computerspiel á la Resident Evil

    Stufe Eins: Dystopischer Horror
    aennekensky

    aennekensky

    20. November 2014 um 20:40

    Kurzinhalt: Mark Timmermann lebt ein normales Leben. Doch alles beginnt sich langsam auf komische Weise zu ändern. Und plötzlich verwandelt sich mitten auf der Straße eine Dame in ein Zombie und versucht ihn zu fressen. Kevin kommt ihm dabei zur Hilfe und die beiden versuchen nun zusammen den Kampf gegen diese Biester aufzunehmen. Zeitgleich erleben wir das Leben von Steve, welcher an seinem Arbeitsplatz einen extremen Virus bekämpfen muss. Zum Aufbau, Schreibstil etc.: Die Personen sind gut eingeführt und man findet sich relativ schnell ein. Auch der Schreibstil ist wirklich gut zu lesen, man kann quasi gar nicht mehr aufhören und möchte schon wissen wie es weiter geht. Die Kapitel wechseln sich immer ab zwischen Marks Geschichte und Steves Geschichte ab. Das gefällt mir besonders gut, da man lange nicht den Zusammenhang der beiden kennt. Meine Meinung: Die Idee hinter der Geschichte: grandios! Die Umsetzung: verträgt definitiv noch Schliff! Das Ende ist mir einfach zu gehetzt, es wird nur noch gemetzelt und gekämpft und jedesmal wird es stärker und aggressiver. Dabei bleibt der Autor (wahrscheinlich auf gewollt) die Lösung schuldig wie das alles überhaupt passieren konnte. Und das ist so gar nicht mein Fall. Ich bin mir einfach nicht sicher was da jetzt genau passiert ist und warum überhaupt. Außerdem gehen die betroffenen Personen doch ein wenig zu einfach mit ihrer Situation um. Es ist wie es ist und wird relativ schnell als solches hingenommen und dann direkt auch recht passend für die jeweilige Situation gehandelt. 3 Sterne für eine wirklich gute Idee und einen guten Lesefluss!

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  • Das Grausamste ist in der Welt versteckt, nicht im Traum!

    Stufe Eins: Dystopischer Horror
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. November 2014 um 17:05

    Dem Autor gelingt es mit wenigen Figuren gleich zwei glaubwürdige Welten aufzubauen. Mit einem schnellen Erzählstil führt der Autor seine Leser gekonnt in die Gefühls- und Gedankenwelt seines Hauptcharakters Mark ein. Mark ist vor allem in seinen Entscheidungen und an der Grenze der Hoffnungslosigkeit sehr glaubhaft dargestellt. Der Gedanke, der hinter der Welt und den verschiedenen Dimensionen steht, ist wirklich interessant und mir so noch nicht untergekommen. Das Ende ist in meinen Augen perfekt in Szene gesetzt. Meine Lieblingsszene ist bis zum Schluss der zornige Kleinwagen geblieben.  Die Verwendung von derben Worten in gewissen Szenen finde ich angebracht, wenn auch nicht schön. Den Monstern in dieser Welt hat der Autor mit seinen Worten Leben eingehaucht. Mir persönlich wird es an einigen Stellen zu viel, aber Leser mit Horror und Blutbad-Affinität werden ihren Spaß haben.  Im großen und Ganzen eine interessante Idee, die gut umgesetzt ist! Hut ab!

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  • Dystopische Frage nach dem Sinn

    Stufe Eins: Dystopischer Horror
    KyraCade

    KyraCade

    10. October 2014 um 23:08

    Mark Timmermann ist werdender Vater, zufrieden mit seinem Leben und hat Urlaub. Doch dann ist da das Flugzeug, das komisch fliegt, die seltsame Frau auf der anderen Straßenseite und plötzlich muss er mit Kevin, einem für ihn vollkommen fremden Jungen, gegen eine Meute Bestien kämpfen. Wie konnte sein Leben nur so aus den Fugen geraten - und wo ist eigentlich seine Frau ... René Junge hat einmal mehr in die Tasten gehauen und sich dieses Mal einer Dystopie gewidmet. Gewürzt mit Technik, Horror und einer untergehenden Welt ist eine Geschichte entstanden, die von Beginn an den Leser in ihren Bann zieht. Man fragt sich schnell, was los ist, ob es sich hierbei um nur einen weiteren Zombie-Roman handelt oder doch mal mehr dahintersteckt - und man wird nicht enttäuscht. Es steckt erheblich mehr dahinter, als nur blind vor sich hinfressende lebende Tote, die sabbernd durch die Straßen ziehen. Junge hat zwei Orte, an denen die Geschichte spielt und an beiden Schauplätzen knallt es. Dieses Mal hat Junge nicht nur technisches Wissen mit viel Fantasie gemischt, er hat sich auch noch mit Religion beschäftigt und zeigt sicherlich Fans des Genres recht schnell den Weg, in den das Buch gehen wird. Wer weniger bewandert ist in dieser Literaturgattung, hat vermutlich mehr Spaß, weil er das ein oder andere deutliche Zeichen nicht erkennen kann. Was Mark Timmermann zusammen mit Kevin erlebt, ist aber nur die eine Sache, die an sich bereits ein eigenständiges Buch abgeben würde - man müsste nur die ein oder andere Kleinigkeit ergänzen. Dann gibt es aber noch die andere Seite, den Gegenpart, der für sich genommen ebenfalls eigenständig stehen könnte.  Zu Beginn des Buches habe ich noch gedacht: Lieber Autor, warum bist Du so dämlich und zerstörst auf wenigen Seiten Dein eigenes Buch, indem Du die Spannung herzlos raubst und alles so schrecklich vorhersehbar machst? Doch ich musste bald schon Abbitte leisten, denn René Junge ist alles andere ein Spannungskiller. Gekonnt füttert er den Leser mit Andeutungen und Informationen, die ihm aber lange Zeit nicht die Lösung bringen. So wächst die Neugier stetig an, was denn nun eigentlich hinter all dem steckt und vor allem: Wie wird das alles ausgehen? Wer nun an einen etwas seichten Horrorroman denkt, hat sich aber getäuscht. Junge bringt viel Tiefgang in sein neues Buch, sinniert sarkastisch über Gott, Leben, Tod und das Danach, gibt Antworten und wirft zugleich neue Fragen auf. Dabei packt er theologische Ansätze gekonnt in ein Computerzeitalter, das von Gott so gar nichts mehr wissen möchte. Am Ende sitzt man doch nachdenklich über dem Buch, hinterfragt seine Existenz, das ein oder andere Ereignis und hofft ein bisschen auf eine Fortsetzung, die noch etwas mehr erzählt von Mark Timmermann, Kevin und der ein oder anderen Figur.

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