René Korte Stadtrebellen

(19)

Lovelybooks Bewertung

  • 14 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 0 Leser
  • 19 Rezensionen
(8)
(6)
(3)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Stadtrebellen“ von René Korte

Rob ist 32 Jahre alt und hat alles, was man sich wünscht: eine Luxuswohnung, einen Spitzenjob, eine hübsche, reiche Freundin. Sein Leben ist perfekt. Eigentlich. Bis er eines Abends mit zwei Jugendfreunden eine Ampel absägt und die „Radikalen Autofahrer“ gründet. Da muss er feststellen, dass man Geister, die man aus Whiskyflaschen herauslässt, nicht so leicht wieder einfangen kann und dass es im Leben mehr gibt als schönen Schein. Eine Geschichte von leisen Kettensägen, dänischem Eistee und steinharten Hintern. Von Freundschaft, Leben und Liebe – hintergründig, tiefsinnig und nicht ganz ernst zu nehmen.

Lasst uns friedlich rebellieren!

— SwimminInABook
SwimminInABook

Erstlingswerk mit voller Punktzahl - Schmunzelfaktor, Liebe, Politik, Selbstfindung ... absolut rund.

— MiniBonsai
MiniBonsai

So das Buch habe ich nun gelesen.Was interrisant zu lesen,mache die Tage noch meine Rezi

— Katzenmicha
Katzenmicha

Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen, je länger ich gelesen habe.

— Buecherwurm1973
Buecherwurm1973

Lustige Story mit tollen Charakteren - fesselnd und vor allem echt lustig! Ich liebe das Buch und dessen Humor!

— TeleTabi1
TeleTabi1

Einfach genial, sehr lebendig, spannend, witzig und ansprechend geschrieben

— Angelika123
Angelika123

ein gelungenes und humorvolles Debüt

— Vucha
Vucha

witzig, ironisch und so lebensecht. ein wirklich tolles Buch

— Valabe
Valabe

Ein tolles Buch auch wenn man sich an den Anfang gewöhnen muss

— LostHope2000
LostHope2000

Kleinlautes rebellisches Debüt, was noch (viel) Luft nach obne hat...

— widder1987
widder1987

Stöbern in Romane

Und morgen das Glück

Bewegende Geschichte über neue Anfang, großartig geschrieben !!!

marpije

Das Mädchen aus Brooklyn

Mein vierter und letzter Musso – Enttäuschung pur! (**)

Insider2199

Der Frauenchor von Chilbury

Vielleicht weniger an Männer gerichtet, aber ein tolles Buch für Frauen!

Sigismund

Das Ministerium des äußersten Glücks

Meins war's nicht.

BiancaBerlin

Das Glück meines Bruders

Die Erinnerung an eine vermeintlich glücklichen Kindheit stellt die Verhältnisse in der Beziehung der Brüder auf den Kopf.

4Mephistopheles

Der Sandmaler

Aufrüttelnd und wunderschön!

Edelstella

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Quergedacht mal anders

    Stadtrebellen
    SwimminInABook

    SwimminInABook

    15. March 2017 um 02:06

    Ich muss eine absolute  Liebeserklärung  gegenüber diesem Buch aussprechen.  Auf den ersten Blick nur witzig und  überdreht, motviert diese Geschichte einiges zuüberdenken.

  • Buchverlosung zu "Darcy - Meine wunderbare Welt" von Laura Dockrill

    Darcy - Meine wunderbare Welt
    testmaus

    testmaus

    BUCHVERLOSUNG

    Ich möchte an euch Mitglieder das Buch "Darcy - Meine wunderbare Welt" von  Laura Dockrill verlosen. 

    Folgende Frage habe ich an euch: Welches Buch bzw welche Bücher muss ich unbedingt gelesen haben? 


    • 39
    testmaus

    testmaus

    02. September 2016 um 07:46
  • Mal ein etwas anderes Buch

    Stadtrebellen
    Katzenmicha

    Katzenmicha

    23. August 2016 um 15:14

    Das Buch fand ich witzig,orginell und unterhaltsam.
    Der Schreibstil ist gut-sehr schön geschrieben,mit viel Fantasie.
    So einiges sollte man sich überlegen,ob man es macht,aber dafür ist es auch ein Buch.
    Aber der Roman ist sehr unterhaltsam,gut zu lesen.
    Man hatte meistens ein Schmunzeln,oder war irretiert was alles so geschah-wirklich unterhaltsam.
    Danke dafür,sowas braucht man manchmal!!!! :-)

  • Stadtrebellen

    Stadtrebellen
    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    14. August 2016 um 23:37

    Rob hat eigentlich alles, wovon er immer geträumt hat. Einen tollen Job, eine hübsche Freundin aus reichem Haus und eine tolle Wohnung. In letzter Zeit beschleicht ihn immer wieder das Gefühl, dass dies noch nicht alles gewesen sein kann. Ein Abend mit seinen Freunden zeigt ihm, was ihm wirklich gefehlt hat und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Dieses Erstlingswerk von René Korte ist lebendig und authentisch geschrieben. Man lebt und fühlt mit Rob mit. Zeitweise habe ich mich auch an meine Jugendzeit erinnert. Obwohl Rob und seine Kumpels bereits anfangs 30 sind. Es fühlt sich auch in diesem Alter gut an, hin und wieder über die Stränge zu schlagen. Allerdings sind die Aktionen in diesem Buch nicht zur Nachahmung empfohlen. Für den Unterhaltungswert sind sie perfekt. Besonders gefällt hat mir die Ausarbeitung der Figuren. Sie sind aus dem Leben gegriffen. René Korte hat ihnen eine Biografie gegeben, was sie lebensnah macht. Manchmal denkt man „ja, so ist mein Kumpel auch“. Er spielt aber gekonnt mit Klischees. Die Parts, in denen Rob in seinen Gedanken über sein Leben und seine Gefühle sinniert, las ich sehr gerne. Nur einen kleinen Kritikpunkt habe ich. Manchmal übertreibt es der Autor. Dann verirrt er sich in Beschreibungen und Erklärungen. Dann denkt man „Komm endlich auf den Punkt“. Wie gesagt, es ist ein Erstlingswerk und da kann noch nicht alles perfekt sein. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich mit einem weiteren Buch vom Autor nochmals virtuell über die Stränge schlagen oder andere Abenteuer erleben könnte.

    Mehr
  • Rene Korte - Stadtrebellen (und noch viel mehr)

    Stadtrebellen
    MiniBonsai

    MiniBonsai

    13. August 2016 um 17:55

    René Kortes Erstlingswerk hat mich voll überzeugt - 272 Seiten in einer emotional angespannten Lage innerhalb 4 Tagen gelesen und dabei aus dem "Tal der Tränen" mit dem Schmunzelfaktor des Buches heraus gekrochen! Dafür gibt es für mich 5fach den Daumen hoch!Zum Inhalt:Rob, 32 Jahre jung, karrieregeil, gut liiert und sportlich - und dann kommt nach einem Abend mit seinen Jugendfreunden alles ganz anders:Die Freunde gründen in einer Schnapslaune die RAF = Radikale Autofahrer und wirbeln durch das Absägen einer Ampel das Verkehrswesen in Hannover und per Internet auch weltweit auf. Frei nach dem Motto "dass man Geister, die man aus Whiskyflaschen herauslässt, nicht so leicht wieder einfangen kann" (siehe Klappentext) beginnt sich Rob selbst und sein Leben zu reflektieren.Was Plastiken von Hintern, ein Sch..-Haufen in einer Galerie, ein trotteliger Komissar mit vielen Pizzalieferungen und eine durchtrainierte Fahrradkurierin mit der Selbstfindung und dem wieder gefundenen Spaß am Leben zu tun haben, ... und wieso mir das jetzt alles dänisch vorkommt ...... das erfahrt ihr beim Lesen selbst.Wobei ich am Ende gern noch viel mehr erfahren hätte und auf eine Fortsetzung hoffe.Zum StilDie Personen sind alle gut gezeichnet, teilweise etwas überzogen, aber das passt sehr gut zum Gesamtwerk.Besonders unterhaltsam sind die Abkürzungen und Analogien zu allseits bekannten Firmen, Sendungen, Marken und Klischees.Ein Buch, das für Männer und Frauen gleichermaßen geeignet ist, also keine typische Frauenliteratur! Preis 9,49€, Broschiert: 272 Seiten, Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (20. Mai 2016), Sprache: Deutsch, ISBN-10: 3741204234, ISBN-13: 978-3741204234, auch als E-Book erhältlich

    Mehr
  • Leserunde zu "Stadtrebellen" von René Korte

    Stadtrebellen
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Vom Schein und Sein Davon, wie man sein Leben mit mehr Schein als Sein lebt, weiß Rob so einiges – und eigentlich gefällt es ihm so ganz gut. Doch was passiert, wenn der Schein verblasst und man unter alle Oberflächlichkeit schauen muss? In "Stadtrebellen" von René Korte passiert genau das auch Rob und seinen Freunden, als sie die „Radikalen Autofahrer“ (oder kurz „RAF“) gründen. Möchtet ihr herausfinden, was sich hinter diesem Namen verbirgt und welche tiefsinnigen und skurrilen Abenteuer auf die Freunde warten, dann bewerbt euch gleich für unsere Leserunde! Mehr zum Buch:Rob ist 32 Jahre alt und hat alles, was man sich wünscht: eine Luxuswohnung, einen Spitzenjob, eine hübsche, reiche Freundin. Sein Leben ist perfekt. Eigentlich. Bis er eines Abends mit zwei Jugendfreunden eine Ampel absägt und die „Radikalen Autofahrer“ gründet. Da muss er feststellen, dass man Geister, die man aus Whiskyflaschen herauslässt, nicht so leicht wieder einfangen kann und dass es im Leben mehr gibt als schönen Schein. Eine Geschichte von leisen Kettensägen, dänischem Eistee und steinharten Hintern. Von Freundschaft, Leben und Liebe – hintergründig, tiefsinnig und nicht ganz ernst zu nehmen. Mehr zum Autoren:Geboren bin ich 1972 in Darmstadt. Nach einem BWL-Studium in Frankfurt habe ich in einem Lebensmittel-Großkonzern im Controlling angefangen zu arbeiten. Mag langweilig klingen, Controlling in einem Schokoladenwerk passte aber damals ziemlich gut zu mir. Nach einigen Jahren als Konzern-Wanderarbeiter mit vielen beruflichen Stationen in Deutschland und Europa, lebe ich heute mit meiner Frau und meinen drei Kindern in Hannover. Ich arbeite in einem Konzern mit Filterkaffee-Flatrate im Innovationsmanagement. Schreiben ist mein Hobby, meine Entspannung und macht mir einfach Spaß! Meine Schubladen sind voll von fertigen, halbfertigen Texten, Rohfassungen, Ideenskizzen und allerlei Buchstabenquatsch. Und, weil nichts mehr in die Schubladen passt, habe ich mich entschlossen, mich an das Abenteuer der Veröffentlichung zu wagen. Mal sehen, wie das wird.Für alle, die sich eine unterhaltsam-lustige, aber auch nachdenkliche Geschichte wünschen, verlosen wir unter allen Bewerbern 25 Exemplare von „Stadtrebellen“ von René Korte. Klickt dafür einfach auf den „Jetzt bewerben“-Button* und löst folgende Aufgabe:Verratet uns, was das Verrückteste war, das ihr mit euren Freunden erlebt habt. Ich bin gespannt auf eure Geschichten und drücke euch fest die Daumen!*Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.Bitte beachte, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas und nur einmal pro Haushalt verschicken können.

    Mehr
    • 324
    Angelika123

    Angelika123

    13. August 2016 um 10:53
    Scrypo schreibt Vielen Dank, Angelika. Ich bin eher faul als fleißig. Für's Schreiben ist das aber gut, weil es neben dem Lesen meine liebste Art zu faulenzen ist. 😄 Liebe Grüße, Rene

    Na, dann passt es doch 😜 Grüße, Angelika

  • RAF 2.0: Die Radikalen Autofahrer

    Stadtrebellen
    TeleTabi1

    TeleTabi1

    10. August 2016 um 19:26

    In Rene Kortes Roman „Stadtrebellen“ geht es um den jungen Zyniker Rob, der ein Leben führt von dem viele andere nur träumen können. Er hat einen tollen Job mit einer guten Position, eine schicke Wohnung, eine hübsche Freundin, Geld, Markenklamotten und natürlich den obligatorischen Porsche in der Garage. Eigentlich müsste er glücklich und zufrieden mit seinem Leben sein. Eigentlich. Doch irgendetwas fehlt. Rob ist genervt von den ständig gleichen Abläufen seines Alltags, den spießigen Opernbesuchen und Shoppingtouren mit seiner Freundin, den müßigen gesellschaftlichen Verpflichtungen und generell von den überzogenen Ansprüchen, die alle Welt an ihn zu haben scheint. Als er sich endlich mal wieder mit seinen alten Kumpels Leo und Holger trifft, lassen sie so richtig die Sau raus. Im Alkoholrausch kommt den Dreien eine Idee: Sie sägen eine Ampel ab, um dem ewig stoppenden Verkehr auf Hannovers Straßen ein Schnippchen zu schlagen und gründen kurzerhand die neue RAF – die Radikalen Autofahrer. Was als vermeintlich gute Idee begonnen hat, sieht am nächsten Morgen nüchtern betrachtet plötzlich ganz anders aus: Rob wird von Schuldgefühlen geplagt. Er hat Angst, dass seine Freundin davon Wind bekommt und fürchtet um seinen Arbeitsplatz. Und auf einmal findet die Ampel-Aktion auch noch überregionale Nachahmer im ganzen Land und wird zum Top-Thema in der Öffentlichkeit. Rob beschließt endlich Ordnung in sein Leben zu bringen und so einiges daran zu ändern. Das jedoch ist gar nicht so einfach, denn Rob scheint beschattet zu werden. Ob die Polizei tatsächlich bereits seine Spur aufgenommen hat? Es kommt zu einigen Irrungen und Wirrungen und höchst amüsanten Begebenheiten.... „Stadtrebellen“ ist ein gelungenes Romandebüt, das sich leicht und flüssig lesen lässt und häufige Gründe zum Schmunzeln und Lachen liefert. Kortes unkonventioneller Humor mit seinen Wortwitzen und dem zynisch-ironischen Humor ist einzigartig und fesselnd. Die Charaktere sind sehr realistisch, empathisch und mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet, so dass das Gefühl entsteht, die Protagonisten zu kennen und live im Geschehen dabei zu sein. Auch die angemessene Schriftgröße sowie die kurz gehaltenen Kapitel tragen zu einem angenehmen Leseerlebnis bei. Mir hat Kortes Roman so gut gefallen, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und es daher beinahe in einem Rutsch durchgelesen habe.Fazit: Insgesamt ein sehr empfehlenswertes Buch, das viel Spaß macht und daher unbedingt gelesen werden sollte! Einfach genial! 

    Mehr
  • [Rezension] Stadtrebellen - Renè Korte

    Stadtrebellen
    LostHope2000

    LostHope2000

    08. August 2016 um 20:17

    Das Cover Hm das Cover. Würde ich es mir im Laden holen? Nein, ich würde mir nicht mal den Klappentext durchlesen. Es ist zwar bunt und somit auffallend aber irgendwie erinnerte es mich eher an ein Kinderbuch. Wobei der Titel dann nicht passen würde und dieser Titel ist ausschlaggebend das ich es mir dann evt. doch den Klappentext durchlesen würde. Wenn man aber nun die Geschichte dahinter weiß, weiß man wieso man das Cover genau so erstellt hat und das hat wieder einen positiven Effekt. Worum es geht Es geht um drei Freunde, Rob, Leo und Holger. Jedoch hatte Rob der Hauptprotagonist zuerst kaum was mit ihnen zu tun weil er seine wundervolle Freundin Jasmin hatte. Aber er hatte nicht nur seine wundervolle Jasmin, er hat alles was man als Mann haben kann. Eine tolle Freundin, ein tolles Haus, einen guten Job und er musste eigentlich nichts selber bezahlen weil Jasmin die Tochter seines Chefes war und der nicht ganz so Arm war. Aber er merkt das es nicht das ist was er will und so trifft er sich nach langen mal wieder mit Holger und Leo. Er geht mit ihnen zum E.S.E.L (Einer Castingshow) und was danach folgt ist eine abgesägte Ampel. Damit fängt das ganze Unheil an, die schlechten Gewissensbisse, die ständige Lügerei aber er entdeckt auch etwas was ihn lange verborgen geblieben ist und was er eigentlich schon immer wollte. Meine MeinungErst hatte ich Probleme in das Buch hinein zu finden aber mit jedem Kapitel gelang es mir immer besser. Der Anfang war einfach etwas langatmig weil einfach alles erst mal beschrieben werden musste und durch den Prolog hatte ich mir mehr vorgestellt aber das kam dann weiter hinten im Buch. Die Aktionen die sie gemacht haben waren recht witzig, selbst wenn man schlechte Laune hat muss man darüber schmunzeln und sich fragen wie man auf sowas kommt. Zudem war das Ende auch wirklich überraschend, damit hätte glaube ich keiner gerechnet. FazitDer Autor hat durchsickern lassen das es vielleicht ein zweiten Teil geben wird und den werde ich mir dann auch holen weil so schlecht war das Buch im Endeffekt ja gar nicht. Nur an manchen Stellen aber dafür das es das erste Buch diesem Autor war, fand ich es echt toll! Danke dafür :) Kleine Infos Autor: Renè KorteSeiten: 272Verlag: Books on Demand (Self-Publishing)Erscheinungsdatum: 20. Mai 2016Preise-> Kindle Edition: 4,49€-> Broschiert: 9,49€-> Hier gleich kaufen

    Mehr
    • 4
  • Manchmal muss man einfach "ausbrechen"

    Stadtrebellen
    Vucha

    Vucha

    07. August 2016 um 20:40

    Zum Inhalt: Robert Koch hat mit seinen 32 Jahren eigentlich alles, was er sich wünscht... das denkt er zumindest. Er ist erfolgreich in seinem Job, wohnt mit seiner hübschen Freundin Jasmin in einer stilvoll eingerichteten Wohnung, hat einen schicken Porsche in der Garage stehen und ganz nebenbei ist Jasmin die Tochter seines Chefs und wird wohl irgendwann die Firma leiten. Doch je mehr Rob darüber nachdenkt, desto unwohler fühlt er sich in seinem Leben. Die Shoppingtouren mit Jasmin, deren Mutter und ihrem Berater in Sachen Modefragen, die Opernbesuche und die Pferderennen, ... das alles ist nicht wirklich seine Welt. Auch Jasmins Freunde öden ihn regelrecht an. Für seine eigenen Freunde hat er jedoch kaum noch Zeit und ihm wird klar, wie sehr er die lustigen Abende mit Holger und Leo vermisst. Also beschließt er, sich mit den beiden zu treffen ... mit weitgreifenden Folgen. Resultat dieses Treffens sind der Auftritt in einer Castingsshow und eine abgesägte Ampel. Mit den Folgen dieser Aktion haben die drei Freunde allerdings nicht gerechnet und während das Ausmaß immer größer wird, ändert sich Robs Leben in so mancher Hinsicht. Meine Meinung: René Kortes Debüt gefällt mir recht gut. Die Geschichte liest sich gut und vereint alle Elemente, die ein gelungener Roman braucht: sympathische Protagonisten, mit denen man sich identifizieren kann, ein toller Schreibstil und die nötige Prise Humor, kurze Kapitel, die dem Lesefluss sehr zuträglich sind und sogar die "obligate" Liebesgeschichte kommt nicht zu kurz. Mir haben es besonders der Schreibstil und der Protagonist angetan. René Korte spickt seinen Roman mit witzigen Anspielungen und Wortspielereien: das Einrichtungskaufhaus "Schikea", die Zeitung "Wild", "Frau Swantje" in ihren Holzpantoffeln und die Casting-Show "Eure Stimme - Euer Lied", kurz "E.S.E.L." sind nur einige Beispiele dafür. Der Protagonist Rob gefällt mir hingegen besonders, weil er sichtlich unzufrieden mit seinem Leben in der Schickeria ist und dies durch kleine Ausbrüche (er zieht beispielsweise jeden Morgen zwei ganz unterschiedliche Socken an) immer wieder deutlich wird. Besonders sein Auftritt auf dem roten Teppich beim Opernbesuch war grandios, allerdings möchte ich da nicht zu viel verraten. Weiter gefällt mir auch die Tatsache, dass dem Improviationstheater im Buch eine nicht unwesentliche Rolle zukommt, da diese Form des Theaters wohl im Kommen ist aber dennoch nicht so weit verbreitet ist. Auch ist das Buch eine Hymne an die Freundschaft und dem Leser wird vermittelt, dass man auf wahre Freunde eigentlich immer zählen kann, egal was man verbockt hat. "Eine Clique war gut. Bis man vierzehn war. Dann hatte man entweder Freunde oder nicht." (S.27) Der Schluss war für meinen Geschmack etwas zu wenig ausgebaut, allerdings bietet dies dem Autor auch wiederum die Möglichkeit, hier anzuknüpfen für einen eventuellen Folgeband.

    Mehr
  • Spannung pur und absolut lesenswert!

    Stadtrebellen
    Angelika123

    Angelika123

    07. August 2016 um 01:16

    Rob, ein junger erfolgreicher Mann, der es „geschafft“ hat – er hat alles was zu einem Luxusleben dazu gehört: Geld, einen guten Job mit Verantwortung und Mitsprache, eine hübsche Freundin, eine tolle Wohnung mit allem „Schischi“, schicke Klamotten und einen Porsche. Trotz allem scheint er nicht glücklich zu sein. Die Firma, in der er erfolgreich arbeitet, gehört dem Vater seiner Freundin - seine Freundin sieht zwar hübsch aus, aber außer gutem Sex hat er keine Gemeinsamkeiten mit ihr – alles was sie mag, mag er nicht und umgekehrt. Ihre Freunde sind ihm zu aufgesetzt, zu spießig, zu langweilig und reden nur über nichtige Dinge. Seine Freunde sind ihr zu spontan, zu lebenslustig und zu durchgeknallt. Die Wohnung ist zwar total stylisch und gut durchdacht, büßt aber dadurch an Wärme und Wohlfühlcharakter ein und er liebt an der Wohnung eigentlich nur die Kaffeemaschine, die so herrlichen Espresso macht. Tja – man kann halt nicht alles haben, aber irgendwie traut er sich nicht sein wahres Gesicht zu zeigen, zumindest nicht vor seiner Freundin und deren Familie. Und will er überhaupt etwas ändern, oder lieber weiterhin den bequemen Weg nehmen? Er weiß es selbst nicht. Aber irgendwo muss sich sein „unterdrücktes anders sein wollen“ und „nicht dürfen dürfen“ - einfach seine Zwiespältigkeit - ja entladen und wo würde ihm dies besser gelingen als bei und mit seinen durchgeknallten Freunden. Doch muss es gleich eine Straftat sein? Zugegeben – mich würden die vielen Ampeln auch dermaßen anöden und eigentlich finde ich die Ampel-Absäge-Aktion der Freunde und die Gründung ihrer RAF-Gruppe, der "Radikalen Autofahrer", ganz witzig. Was weiter draus wird? Mal abwarten... Eine gute Sache hat die „Sägeaktion“ zumindest – wenn auch nur so lange bis die Anlage wieder läuft: Die vielen ausgefallenen Ampeln erleichtern die flüssige Fahrt ungemein und der Wirbel um die ganze Sache zeigt, dass viele Menschen sich mit den „Aktivisten“ solidarisieren – wenn auch nicht auf die gleiche radikale Art. Rob kommt mit seiner ganzen Situation nicht mehr klar – seine Beziehung, die er in Frage stellt, aber auch die Angst davor, was alles auf dem Spiel steht, wenn er diese beendet – dann die Ampelaktion, die ihm ganz schön in den Knochen sitzt. Rob muss sich endlich etwas einfallen lassen... Ich habe Rene Kortes Roman „Stadtrebellen“ sehr gerne gelesen – leider war er jedoch viel zu schnell zu Ende. Er enthält sehr viel Wortwitz, was mich immer wieder erheitert hat. Außerdem liebe ich den flüssigen und witzigen Schreibstil des Autors sowie die detaillierten Beschreibungen von Situationen und Menschen. Ganz oft hatte ich dadurch das Gefühl, mittendrin dabei zu sein und das Geschehen „live“ zu verfolgen. Die Charaktere sind sehr chaotisch – das hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Alles in allem ein super Roman, den ich mit gutem Gewissen empfehlen kann. Ich hoffe sehr, dass das nicht das einzige Buch des Autors bleibt!

    Mehr
  • Gar nicht mal so rebellisch

    Stadtrebellen
    kruemelhino

    kruemelhino

    05. August 2016 um 17:36

    Rob – Anfang 30, beruflich erfolgreich, eine hübschen Freundin. Das Leben meint es gut mit ihm. Vermeintlich. Denn Rob fühlt eine gewisse Leere. Es folgt ein dummer 'Jungenstreich' im Suff, der eine ganze Bewegung zur Folge hat. Mittendrin Rob, der dies alles hat kaum kommen sehen. Und schließlich kommt es auch noch zum großen Knall an seinem Arbeitsplatz, der die, ohnehin schon wackelige, Beziehung zu seiner Freundin Jasmin infrage stellt. Der Schreibstil ist angnehm flüssig zu lesen. Man kann sich das Setting gut vor Augen halten. Im Grunde eine günstige Ausgangslage und dennoch hat mich die Geschichte nicht mitgenommen. Betrachtet man Cover und Titel des Romans, so assoziiert man damit skurille und freche Charaktere, die kein Blatt vor dem Mund nehmen. So erging es mir zunächst jedenfalls. Vergleichsweise aber schlägt die Geschichte tatsächlich eher leise und gewöhnliche Töne an. Mit den Charakteren bin ich dabei überhaupt nicht warm geworden. Es sind hier eher die Stereotypen, die beschrieben werden. Keiner fällt groß aus der Reihe. Die 'Ampelabsäge-Aktion' im Rausch betrachte ich als spätpubertären Ausrutscher, die dummerweise gleich mal einen ganzen Rattenschwanz mit sich zieht. Als Leser habe ich allerdings zu keinem Zeitpunkt dagesessen und gedacht: wow, Respekt – im Gegenteil. Mit der Zeit hat sich ein Gefühl von Langeweile bei mir eingestellt. Da konnte mich auch der dramaturgische Höhepunkt der Geschichte nicht mehr abholen. Das Ende der Geschichte wiederum sticht stilistisch positiv heraus. Es hebt sich wohlwollend von üblichen Romanenden ab und kann damit als 'Sonderling' betrachtet werden. Insgesamt aber sind Geschichte und Charakterzeichnung hier einfach nicht meins.

    Mehr
  • Frau Swantje, Schikea und abgesägte Ampeln - Stadtrebellen von René Korte

    Stadtrebellen
    Valabe

    Valabe

    05. August 2016 um 15:14

      Stadtrebellen ist ein Werk, welches, um roten Ampeln auszuweichen, im Pendelverkehr mit der Bahn geschrieben wurde. Mit Witz, Charme und einer gehörigen Portion Ironie beschreibt René Korte seinen Hauptdarsteller Rob, seines Zeichens kreativer Kopf in der Toilettenpapierbranche. Robert Koch, von allen nur Rob genannt, ist 32 und hat alles, was man sich (als Mann?!) wünschen kann: er verdient gut, sein Job macht Spass, er hat eine hübsche Freundin und einen roten Porsche…. Und er fährt am liebsten mit dem Rad zur Arbeit und trägt jeden Tag verschiedenfärbige Socken. Wie passt das zusammen? So gut wie gar nicht. Ihm fehlt die Zeit seine besten Freunde zu treffen, stattdessen geht er mit seiner Freundin Jasmin und deren „Clique“ aus. Langeweile vorprogrammiert. Opernbesuche findet er furchtbar und auch Shoppingtouren durch Edelboutiqen mit Jasmin, deren Mutter und ihrem Stilberater rauben ihm den letzten Nerv. Was also tun? Ein Männerabend muss wieder mal her, und der hat weitreichende Folgen. Sein bester Freund Holger bringt Rob und Leo (ebenfalls ein alter Freund) dazu bei der Castingshow E.S.E.L. mitzumachen. Und darstellen sollen sie Frau Swantje, einen Bären und eine Alufolienrolle. Der Auftritt wird der Hit auf youtube und der Abend geht feuchtfröhlich zu Ende. Und die Idee der RAF, der radikalen Autofahrer wird geboren. Samt Bekennerschreiben und einer abgesägten Ampel. Das diese Aktion ein Selbstläufer wird, hat Rob nicht erwartet. Auf einem Mal sieht er sich von einem Kommissar mit Dirty-Harry-Shirts verfolgt, ein neidischer Arbeitskollege klaut ihm seine Idee und seine mittlerweile Ex-Freundin schickt seine Sachen nach Shanghai. Zu guter Letzt verliert er auch noch seinem Job wegen Arroganz am Arbeitsplatz. Wie gut, dass Rob Mascha, eine Fahrradkurierin/TU-Studentin/Supermarkt- und Garderobenaushilfe in der Oper kennen lernt. Durch sie findet er wieder zu sich selbst. Um allerdings das Überwachungsvideo von der Ampelabsägekaktion verschwinden zu lassen, muss Rob sich einige olfaktorische Häufchen, steinharte Hintern und Kleberollen ansehen, damit die Galeristin Marie Lyst sich seines Freundes Alex annimmt.  Am Ende bringen weiße Schikea-Lacken, ein Regenschauer und ein verlockendes Angebot seines ehemaligen Chefs wieder die Welt ins Reine. In 43 Kapiteln erlebt der Leser den Rutsch von Rob´s stilvollen Leben ins mehr oder minder geordnete Chaos. Die meist recht kurzen Kapitel lesen sich zügig, sind aber zu Beginn etwas holprig. Dies legt sich aber recht rasch. Die Geschichte wird aus der 3. Person heraus erzählt und man ist selbst schnell ins Geschehen involviert. Viele Passagen kennt man zum Teil auch aus seinem eigene Leben, z.B. die ewig kichernden Freundinnen seiner Partnerin oder die weder auf den Mund noch Kopf gefallenen Freunde des Partners. Somit ist dieses Buch ein feines Lesefutter sowohl für Männer wie auch Frauen und die sehr am Leben orientierte Geschichte bringt einen herrlich zum Lachen.

    Mehr
  • Das kommt mir dänisch vor

    Stadtrebellen
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    04. August 2016 um 15:33

    Das ganze Buch kam mir beim Lesen leider etwas dänisch vor, obwohl ich mich sehr darauf gefreut hatte, denn die Inhaltsangabe klang vielversprechend: Ein junger Typ führt ein perfektes Leben, bis er eines Tages eine Ampel absägt und die Radikalen Autofahrer gründet.Auf dem Klappentext steht "nicht ganz ernst zu nehmen" und auf diese Weise sollte man das Buch auch lesen. Wer auf der Suche nach kurzweiliger, vielleicht manchmal auch unsinniger Unterhaltung ist, ist mit diesem Werk gut beraten.Mich konnte es leider nicht ganz überzeugen, auch wenn es gute Stellen gab. Rob und seine Freunde berühren mich nicht und ich kann oft nicht nachvollziehen wieso sie etwas tun. Auch von der Tatsache, dass die Geschichte in Hannover spielt hatte ich mir etwas mehr erhofft.Das Gute aber ist, dass die Kapitel sehr kurz sind. Das fördert den Lesefluss erheblich.Fazit: alles in allem sicherlich kein schlechtes Buch, aber man muss es mögen.

    Mehr
  • Das moderne Stadtleben mit seine Kanten und Ecken und der Versuch sich dagegen zu währen...

    Stadtrebellen
    widder1987

    widder1987

    02. August 2016 um 20:56

    Klappentext: Rob ist 32 Jahre alt und hat alles, was man sich wünscht: eine Luxuswohnung, einen Spitzenjob, eine hübsche, reiche Freundin. Sein Leben ist perfekt. Eigentlich. Bis er eines Abends mit zwei Jugendfreunden eine Ampel absägt und die „Radikalen Autofahrer“ gründet. Da muss er feststellen, dass man Geister, die man aus Whiskyflaschen herauslässt, nicht so leicht wieder einfangen kann und dass es im Leben mehr gibt als schönen Schein. Eine Geschichte von leisen Kettensägen, dänischem Eistee und steinharten Hintern. Von Freundschaft, Leben und Liebe – hintergründig, tiefsinnig und nicht ganz ernst zu nehmen. Fazit: "Stadtrebellen" sind laut, fallen im Allen auf, was sie tun und wollen Aufmerksamkeit erregend! So habe ich mir den Debütroman von Rene Korte vorgestellt, aber leider bin ich auf eine kurzweilige, langatmige mit viel Detailliebe geschriebene Gesellschaftsmomentaufnahme in der niedersächsischen Landesstadt Hannover getroffen. Der Autor versucht auf knapp 270 Seiten die aktuelle Verkehrsentwicklung der deutschen Städte mit den Alltag deren Bewohner in sehr kurzen Kapital mit flüssigen Schreibstil den Leser zu veranschaulichen. Dazu lässt er die Haupthandlungsperson in zwei Rollen schlüpfen, indem er sie durch die Höhle des Gewissen gehen muss, da Rob einer der 'Stadtrebellen' geworden ist ohne die Nachwehen der Aktion 'Ampel umsägen' zu bedenken. Und in der Anderen muss Rob als Topkaufmann und Freund der Unternehmertochter den Spagat zwischen familiären und beruflichen Alltag balancieren aushalten. Mich könnte das Werk "Stadtrebellen" von Anfang an nicht packen geschweige fesseln, da ich die Spannung, den Aufruhr und den Appell nicht fand. Das 'Was-will-mir-der-Autor-sagen' habe ich nicht wirklich entdecken können, aber etwas über Menschlichkeit, Digitalisierte Medien und ihre Wirkung wie Zufriedenheit gefunden..1,75 Sterne

    Mehr
  • Rebellion für Anfänger

    Stadtrebellen
    Grinti

    Grinti

    02. August 2016 um 10:03

    Rob ist 32, lebt in Hannover und hat eigentlich schon alles, was Mann sich so erträumt – Erfolg im Job, eine reiche Freundin, eine tolle Wohnung. Aber obwohl er eigentlich fest im Erwachsenenleben angekommen ist, scheint irgendwo in ihm noch der Rebell, andere würden behaupten der pubertierende Jüngling, zu stecken, den das alles nicht befriedigt. Auf einem Ausflug in eben diese Pubertät – mit Jugendfreunden und viel Alkohol – kommt ihm deshalb die zündende Idee, eine der vielen Tausend Ampeln abzusägen, die den Verkehr in Hannover zum Ärgernis machen. Und er setzt sie, zusammen mit seinen Freunden, sofort in die Tat um. Das ist der Auslöser nicht nur für eine Protestbewegung, die sogar das Verkehrsministerium in seinen Grundfesten erschüttert, sondern auch für gravierende Umwälzungen in Robs Leben. Am Ende steht er vor den Trümmern seines alten Lebens … und einer vielversprechenden Zukunft. „Stadtrebellen“ ist das erste Buch von Rene Korte, erschienen bei Books on Demand. Wider Erwarten – ich bin eingefleischter Fan eines guten Lektorats – weist das Buch keinen der Mängel auf, die man leider sehr oft in diesen selbst verlegten Bücher findet. Orthografisch, stilistisch ist das sehr ordentlich gemacht, keine Brüche im Handlungsverlauf, Bezüge immer klar … sehr gut gelungen. Ebenfalls wider Erwarten liest es sich sehr gut. Schon nach den ersten paar Seiten konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen und habe es innerhalb von wenigen Tagen durchgelesen. Kurze Kapitel, abwechslungsreiche Handlung, das macht das Lesen leicht, denn eigentlich habe ich viel auszusetzen:   Viel Neues gibt es nicht in dem Band: Unglückliche Yuppies hatten wir schon in den Achtzigern, dieses spätpubertäre Männer-Ding mit Rumblödeln und Saufen gibt es auch schon ewig, karrieregeile Kerle, die mit der Tochter vom Chef rummachen, bloß weil sie die Tochter vom Chef ist – alles schon dagewesen, und alles für meinen Geschmack ziemlich nervig.  Ziemlich auf die Nerven gehen können einem auch die vielen Szenen, bei denen der Eindruck entsteht, sie wurden nur eingebaut, damit der Autor sein komisches Talent ausleben kann: die Shoppingtour z.B. oder das Essen bei den Schwiegereltern. Da wird nicht gegeizt mit Klischees, und vor allem die holde Weiblichkeit kriegt ordentlich Fett weg. Sympathisch ist mir persönlich der Held überhaupt nicht: intelligent, aber ein fauler Sack, Opportunist und einfach noch nicht wirklich erwachsen. Von Rebell keine Spur. Im Suff Quatsch machen und das dann als Rebellion verkaufen, das ist typisch für solche Typen, und leider begegnet man denen auch außerhalb der Buchdeckel viel zu häufig. Trotzdem habe ich das Buch, wie gesagt, nicht aus der Hand legen können. Lag sicher auch daran, dass ich es an den heißesten Tagen des Jahres im Garten unterm Sonnenschirm gelesen habe, da vertrage ich keine große Literatur.  Und ein paar Details haben mir wirklich gut gefallen, z.B. die Kunstwerke von Robs Freund Alex und vor allem natürlich „Kommissar“ Gusenbauer. Allein schon wegen ihm hat sich die Lektüre gelohnt. Ein zweiter Band scheint in Arbeit zu sein, und vielleicht lese ich den ja auch, wenn wir mal wieder einen heißen Sommer kriegen.

    Mehr
  • weitere